Johannes: Evangelist, Apostel und sein Vermächtnis

10/06/2022

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Johannes ist eine der faszinierendsten und einflussreichsten Persönlichkeiten des Neuen Testaments. Als einer der engsten Vertrauten Jesu und als Verfasser bedeutender Schriften prägte er das frühe Christentum nachhaltig. Doch oft stellen sich Fragen nach der genauen Anzahl und Art seiner Werke und seiner Rolle im Kreis der Apostel. Dieser Artikel beleuchtet das Leben, Wirken und die Schriften des Apostels Johannes und entschlüsselt die Bedeutung seiner Hinterlassenschaft.

Wie viele Evangelien gibt es von Johannes?
Johannes tritt in allen vier Evangelien der Bibel als einer der zwölf Jünger von Jesus auf. Im Matthäus-, Markus- und Lukasevangelium wird von seiner Berufung am See Genezareth berichtet.

Johannes, der Sohn des Zebedäus und Bruder des Jakobus, gehörte zum innersten Kreis der zwölf Apostel Jesu. Zusammen mit Petrus und seinem Bruder Jakobus war er Zeuge vieler zentraler Ereignisse im Leben Jesu, darunter die Verklärung auf dem Berg Tabor und das Gebet im Garten Getsemani. Seine enge Beziehung zu Jesus wird oft dadurch unterstrichen, dass er als der „Jünger, den Jesus liebhatte“ bezeichnet wird – eine ehrenvolle Bezeichnung, die nur ihm zukommt.

Inhaltsverzeichnis

Johannes der Apostel: Der Lieblingsjünger Jesu

Die Berufung des Johannes ereignete sich am See Genezareth, wo er zusammen mit seinem Bruder Jakobus als Fischer tätig war. Jesus rief sie zu seiner Nachfolge, und sie ließen sofort ihre Netze zurück, um ihm zu folgen. Diese schnelle und entschlossene Reaktion kennzeichnete ihr Wesen. Im Markusevangelium erhielten Johannes und Jakobus aufgrund ihres oft stürmischen und eifrigen Handelns den Beinamen „Boanerges“, was übersetzt „Donnersöhne“ bedeutet (Mk 3, 16-17). Dies verweist auf ihre leidenschaftliche und mitunter ungestüme Natur, die sich in verschiedenen biblischen Erzählungen widerspiegelt.

Johannes war nicht nur ein Begleiter, sondern auch ein aktiver Teilnehmer an vielen Gesprächen und Wundern Jesu. Er war Zeuge, wie Jesus Kranke heilte und Tote auferweckte. Seine Präsenz unter dem Kreuz Jesu, wo er als einziger Jünger bei Maria verweilte, ist ein besonderes Zeugnis seiner Treue und seiner Rolle als „Säule der Kirche“ (Gal 2,9), wie Paulus ihn später bezeichnete. Hier erhielt er von Jesus den Auftrag, sich um dessen Mutter zu kümmern, was seine tiefe Verbundenheit und seine Verantwortung unterstreicht.

Nach Jesu Auferstehung spielte Johannes eine entscheidende Rolle in der Urgemeinde in Jerusalem. Er und Petrus predigten weiterhin mit großer Überzeugung und trugen maßgeblich zur Verbreitung der christlichen Botschaft bei. Die Apostelgeschichte berichtet von ihrem mutigen Auftreten und ihren Wundern, die viele Menschen zum Glauben führten.

Die Schriften des Johannes: Eine Frage der Autorschaft

Die Frage, wie viele Evangelien Johannes zugeschrieben werden, ist zentral für das Verständnis seiner literarischen Hinterlassenschaft. Traditionell wird Johannes die Autorschaft von einem Evangelium, drei Briefen und der Offenbarung zugeschrieben.

Das Johannesevangelium

Das Johannesevangelium ist das vierte Buch des Neuen Testaments und unterscheidet sich in Stil, Struktur und theologischem Fokus erheblich von den drei anderen Evangelien, den sogenannten synoptischen Evangelien (Matthäus, Markus, Lukas). Während die Synoptiker viele gemeinsame Geschichten und Perspektiven teilen, bietet das Johannesevangelium eine einzigartige Perspektive auf das Leben und die Lehren Jesu. Es beginnt nicht mit Jesu Geburt oder Taufe, sondern mit einem tiefgründigen philosophischen Prolog über das „Wort“ (Logos), das bei Gott war und Gott war.

Obwohl der Name Johannes im Evangelium selbst nicht explizit als Autor genannt wird, spricht der Text an mehreren Stellen vom „Jünger, den Jesus besonders liebte“ (z.B. Joh 13,23; Joh 21,20). Die letzten Zeilen des Evangeliums legen nahe, dass dieser Jünger der Verfasser ist: „Dieser Jünger ist es, der alles bezeugt, was in diesem Buch steht. Er selbst hat es niedergeschrieben, und wir wissen, dass er die Wahrheit sagt.“ (Joh 21,24). Die altkirchliche Tradition erkannte diese Urheberschaft des Apostels Johannes an, weshalb das Evangelium seinen Namen trägt.

Quellenuntersuchungen und literarische Vergleiche deuten darauf hin, dass das Johannesevangelium vermutlich als letztes der vier Evangelien niedergeschrieben wurde und die anderen als Grundlage voraussetzt. Seine theologische Tiefe und die Betonung der göttlichen Natur Jesu machen es zu einem einzigartigen Zeugnis des frühen Christentums.

Die Johannesbriefe

Dem Apostel Johannes werden traditionell auch drei kurze Briefe zugeschrieben, die im Neuen Testament als 1., 2. und 3. Johannesbrief aufgeführt sind. Diese Briefe weisen starke theologische Parallelen zum Johannesevangelium auf, insbesondere in ihrer Betonung von Liebe, Licht und Wahrheit sowie der Ablehnung von Irrlehren. Der Verfasser des Zweiten Briefes bezeichnet sich selbst als „der Älteste“ (2 Joh 1,1).

Obwohl die Autorschaft nicht immer direkt dem Apostel Johannes persönlich zugeschrieben wird, ist man sich weitgehend einig, dass sie aus dem Umfeld seiner Schule oder Gemeinde in Ephesus stammen, wo Johannes den Großteil seines späteren Lebens verbrachte. Sie sind wertvolle Zeugnisse für die theologische Entwicklung und die Gemeindepraxis am Ende des ersten Jahrhunderts n. Chr.

Die Offenbarung des Johannes (Apokalypse)

Die Offenbarung des Johannes ist das letzte Buch der Bibel und die einzige prophetische Schrift des Neuen Testaments. Der Autor stellt sich als „Johannes“ vor, der auf der Insel Patmos eine Vision von Gott empfing (Offb 1,9-11). Diese Visionen beschreiben dramatische Ereignisse, die das Ende der Zeiten, das Gericht und die Ankunft eines neuen Himmels und einer neuen Erde ankündigen.

Die traditionelle Zuschreibung an den Apostel Johannes, der auf Patmos verbannt war, ist weit verbreitet. Die Offenbarung ist ein komplexes Buch voller Symbolik und Bilder, das seit Jahrhunderten Gläubige und Theologen gleichermaßen fasziniert und herausfordert.

Was ist ein geistliches Evangelium?
Er wird als ein ebenso spiritueller wie intellektueller Mensch gesehen, der durch sein „geistliches Evangelium“ (Clemens von Alexandrien) den Glauben an Jesus Christus vertieft. Oft wird der Evangelist Johannes mit einem Kelch dargestellt - weil Joh 17 als "hohepriesterliches Gebet" gelesen worden ist.

Übersicht der johanneischen Schriften

Um die verschiedenen Schriften, die mit Johannes in Verbindung gebracht werden, besser zu verstehen, bietet die folgende Tabelle eine Übersicht:

SchriftInhaltliche MerkmaleAutorschaft (traditionell)Entstehungsort/-zeit (geschätzt)
JohannesevangeliumEinzigartige Darstellung des Lebens und der Lehren Jesu; theologische Tiefe; Betonung der Göttlichkeit Jesu.Apostel JohannesEphesus, nach 70 n. Chr. (vermutlich 90-100 n. Chr.)
1., 2., 3. JohannesbriefErmahnungen zu Liebe, Wahrheit und Abgrenzung von Irrlehren; theologische Parallelen zum Evangelium.Johannes oder seine SchuleEphesus, 90-100 n. Chr.
Offenbarung des JohannesProphetische Visionen über das Ende der Zeiten, das Gericht und die neue Schöpfung; reich an Symbolik.Apostel JohannesInsel Patmos, ca. 95 n. Chr.

Das Leben des Johannes nach Jesu Tod

Nach der Auferstehung Jesu und dem Pfingstereignis blieb Johannes zunächst in Jerusalem und spielte eine wichtige Rolle in der frühen christlichen Gemeinde. Er war Zeuge der ersten Wunder und der Ausbreitung des Evangeliums.

Die späteren Jahre des Johannes sind eng mit der Stadt Ephesus in Kleinasien verbunden. Die Johannesakten, apokryphe Schriften aus dem 2. Jahrhundert n. Chr., berichten von seinen Reisen und Wundern, die er nach Verlassen Jerusalems vollbracht haben soll. In Ephesus gründete er eine bedeutende Schule und lehrte dort. Diese Stadt wurde zu seinem Hauptwirkungsort und zum Zentrum der johanneischen Tradition.

Während der Christenverfolgung unter Kaiser Domitian wurde Johannes nach Rom gebracht. Eine Legende aus der Legenda aurea erzählt von einem wundersamen Ereignis: Johannes sollte in einem Kessel mit siedendem Öl hingerichtet werden. Doch er überstand diese Tortur unversehrt und sogar verjüngt. Daraufhin wurde er auf die griechische Insel Patmos verbannt. Dort, so die Überlieferung, empfing er die Visionen, die er in der Offenbarung niederschrieb. Unter dem nachfolgenden Kaiser Nerva konnte Johannes aus der Verbannung nach Ephesus zurückkehren.

In Ephesus setzte Johannes sein Wirken als Lehrer und Prediger fort. Es wird berichtet, dass er weiterhin Wunder vollbrachte, wie die Erweckung von Toten. Eine weitere Legende erzählt, wie er den Tempel der Diana zum Einsturz brachte, als er gezwungen werden sollte, dort zu opfern, was zur Bekehrung vieler Menschen führte. Auch die Geschichte vom Giftkelch ist bekannt: Johannes trank aus einem vergifteten Kelch, schlug das Kreuz darüber, und das Gift entwich in Form einer Schlange, sodass er unversehrt blieb und anschließend die beiden Verurteilten, die zuvor von demselben Kelch trinken mussten, wieder zum Leben erweckte. In Ephesus soll er auch das Johannesevangelium seinem Schüler Prochoros diktiert und die drei Johannesbriefe verfasst haben.

Über seinen Tod gibt es unterschiedliche Überlieferungen. Eine besagt, dass Jesus zu Petrus über Johannes sagte: „dass er bleibt, bis ich wiederkomme“ (Joh 21,22), woraus einige schlossen, dass Johannes nicht sterben würde. Eine wundersame Selbstbestattung wird beschrieben, bei der er vor den Augen seiner Gemeinde in ein Grab stieg, betete und in einer Lichterscheinung verschwand. Historischere Quellen deuten jedoch darauf hin, dass Johannes in hohem Alter in Ephesus starb und dort begraben wurde. Über seiner Grabstätte wurde eine Kirche errichtet.

Bildtraditionen und Ikonografie des Johannes

Die Darstellung des Johannes in der Kunst ist reich und vielfältig, wobei seine Rollen als Apostel und Evangelist oft ineinanderfließen. Bestimmte Attribute und Motive helfen, ihn zu identifizieren.

Attribute

  • Alter: In der westlichen Tradition wird Johannes meist als junger Mann ohne Bart und mit lockigem Haar dargestellt, was seine Jugendlichkeit als jüngster Apostel und seine Jungfräulichkeit symbolisiert. In der östlichen Kirche hingegen ist der Greisentypus verbreiteter; hier wird er mit hoher Stirn, weißen Haaren und Vollbart abgebildet, was sein hohes Alter widerspiegelt.
  • Kleidung: Johannes trägt häufig einen roten Umhang über einer blauen oder grünen Aposteltunika. Manchmal wird er auch in einem Priestergewand dargestellt, da er als erster ein Messkleid getragen haben soll.
  • Adler: Das bekannteste Evangelistensymbol des Johannes ist der Adler. Dieser symbolisiert seine theologische Weitsicht, seine Fähigkeit, in höhere geistige Sphären aufzusteigen und die göttliche Wahrheit zu erfassen. Er steht auch für Voraussicht, Schnelligkeit, Ausdauer und Entschlossenheit.
  • Buch und Schriftrolle: Oft hält Johannes ein aufgeschlagenes Buch oder eine Schriftrolle, um ihn als Verfasser des Johannesevangeliums auszuweisen. Manchmal sind die lateinischen Worte „Initium Sancti Evangelii secundum Joannem. In principio erat verbum...“ („Beginn des heiligen Evangeliums nach Johannes. Am Anfang war das Wort.“) darauf zu lesen.
  • Kelch und Kessel: Diese Attribute verweisen auf die Wundererzählungen aus der Legenda aurea, in denen Johannes dem Tod entgeht. Der Kessel mit siedendem Öl symbolisiert sein Martyrium, das er unversehrt überstand. Der Kelch, aus dem eine Schlange emporsteigt, steht für den Gifttrank, den er ebenfalls unbeschadet trank.

Darstellungsmotive

Die Darstellungsmotive des Johannes variieren je nachdem, welche seiner Rollen oder welches Ereignis aus seinem Leben betont werden soll:

  • Einzeldarstellungen: Hier wird Johannes oft als junger Mann mit seinem Evangelistensymbol, dem Adler, und einem Buch oder einer Schreibfeder gezeigt. Sein Blick ist oft nach oben gerichtet, um göttliche Inspiration anzudeuten.
  • Vierergruppe der Evangelisten: Johannes erscheint zusammen mit Matthäus, Markus und Lukas, oft über ein Buch gebeugt und in Diskussion vertieft. Jeder ist durch sein spezifisches Evangelistensymbol (Mensch/Engel für Matthäus, Löwe für Markus, Ochse für Lukas, Adler für Johannes) identifizierbar.
  • Gegenüberstellung mit Johannes dem Täufer: Aufgrund ihrer prophetischen Rollen (Johannes der Täufer kündigte Jesus an, Johannes der Evangelist prophezeite das Ende der Zeiten) werden die beiden Johannes manchmal zusammen dargestellt.
  • Christus-Johannes-Gruppe: Ein im süddeutschen Raum beliebter Bildtypus zeigt Jesus und den an seine Brust gelehnten Johannes. Diese intime Darstellung des „Lieblingsjüngers“ beim Letzten Abendmahl lädt zur Andacht und zur Identifikation mit Johannes‘ besonderer Nähe zu Christus ein.
  • Kreuzigungsdarstellung: Maria und Johannes sind die prominentesten Figuren unter dem Kreuz Jesu, wie es im Johannesevangelium beschrieben wird. Ihre Präsenz symbolisiert ihre tiefe Verbundenheit mit Jesus in seinem Leiden.
  • Martyrium: Szenen, die Johannes‘ Ölmarter im Kessel siedenden Öls zeigen, sind verbreitet. Trotz der grausamen Methode wird Johannes oft ruhig und unversehrt dargestellt, was seinen wundersamen Überleben betont.
  • Mit dem Giftkelch: Dieses Motiv, insbesondere in Deutschland und Spanien populär, zeigt Johannes mit dem Kelch, aus dem eine Schlange als Symbol des entweichenden Gifts aufsteigt.
  • Diktat des Evangeliums: In der Ostkirche ist die Szene des Johannes, der seinem Schüler Prochoros das Evangelium diktiert, ein häufiges Motiv. Johannes wird hier oft als weiser Greis dargestellt, der von göttlicher Inspiration geleitet wird.
  • Apokalypsenvision: Die Illustrationen der Offenbarung, wie Albrecht Dürers berühmte Holzschnittreihe, zeigen Johannes oft als die Figur, die die Visionen empfängt und darin selbst agiert, wodurch eine besondere Unmittelbarkeit für den Betrachter entsteht.

Häufig gestellte Fragen zu Johannes

Die Figur des Johannes wirft oft spezifische Fragen auf. Hier sind Antworten auf einige der häufigsten:

War Johannes der jüngste Apostel?

Ja, die Tradition geht davon aus, dass Johannes der jüngste der zwölf Apostel war. Dies wird auch in vielen künstlerischen Darstellungen durch seine jugendliche Erscheinung ohne Bart unterstrichen.

Warum wird Johannes der „Lieblingsjünger“ genannt?

Johannes wird im eigenen Evangelium als der „Jünger, den Jesus liebhatte“ oder „besonders liebhatte“ bezeichnet. Diese Bezeichnung hebt seine besondere Nähe und Vertrautheit mit Jesus hervor, die sich in verschiedenen Schlüsselszenen wie dem Letzten Abendmahl oder unter dem Kreuz manifestiert.

Was ist der Unterschied zwischen Johannes dem Täufer und Johannes dem Evangelisten?

Johannes der Täufer war ein Prophet, der die Ankunft Jesu vorbereitete, Buße predigte und Jesus taufte. Johannes der Evangelist (auch Apostel Johannes genannt) war einer der zwölf Jünger Jesu, Zeuge seines Lebens und Wirkens und traditionell der Verfasser des vierten Evangeliums, der Johannesbriefe und der Offenbarung. Es handelt sich um zwei unterschiedliche Personen.

Warum ist der Adler das Symbol des Johannes?

Der Adler ist das Evangelistensymbol des Johannes, da er traditionell als das Tier angesehen wird, das am höchsten fliegt und direkt in die Sonne blicken kann. Dies symbolisiert die theologische Tiefe und „Höhenflüge“ des Johannesevangeliums, das im Gegensatz zu den synoptischen Evangelien stärker die göttliche Natur Jesu betont und tiefgründige theologische Wahrheiten offenbart.

Hat Johannes die Offenbarung selbst geschrieben?

Die Tradition schreibt die Offenbarung dem Apostel Johannes zu, der sie während seiner Verbannung auf der Insel Patmos als Visionen empfing und niederschrieb. Der Text selbst beginnt mit den Worten „Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gab...“ und nennt Johannes als Empfänger und Schreiber. Obwohl es theologische Diskussionen über die genaue Autorschaft gibt, ist die traditionelle Zuschreibung an den Apostel Johannes weit verbreitet.

Fazit

Johannes, der Apostel und Evangelist, bleibt eine zentrale Figur des Christentums. Seine Schriften – insbesondere das einzigartige Johannesevangelium, die drei Johannesbriefe und die visionäre Offenbarung – bieten tiefe Einblicke in das Leben und die Lehre Jesu sowie in die Hoffnungen und Herausforderungen der frühen Kirche. Sein Leben, geprägt von tiefer Verbundenheit mit Jesus, Verfolgung und unerschütterlichem Glauben, dient bis heute als Inspiration. Die vielfältigen Bildtraditionen und Attribute, die ihn begleiten, zeugen von der anhaltenden Verehrung und dem Wunsch, seine Botschaft über Generationen hinweg lebendig zu halten.

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