Was ist der Unterschied zwischen Muslimen und der Bibel?

Bibel und Koran: Gemeinsamkeiten und Unterschiede

14/05/2023

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Ein kurzer Blick auf die heiligen Texte des Christentums und des Islams offenbart eine faszinierende Mischung aus tiefgreifenden Ähnlichkeiten und fundamentalen Unterschieden. Wer sich mit beiden Schriften auseinandersetzt, stößt auf Verse, die sich in ihrer Botschaft so nahekommen, dass sie beinahe austauschbar wirken – wie Sure 2, Vers 112 aus dem Koran, der an ein biblisches Zitat erinnert: „Wer sich Gott völlig hingibt und dabei Gutes tut, dessen Lohn steht für ihn bei seinem Herrn. Und sie soll keine Furcht überkommen, noch sollen sie traurig sein.“ Es ist kein Zufall, dass Christentum, Islam und Judentum in der Religionswissenschaft oft unter dem Begriff der Buchreligionen zusammengefasst werden. Sowohl Bibel als auch Koran sind nicht nur für ihre jeweiligen Gläubigen von immenser Bedeutung, sondern tragen auch eine universelle Botschaft in sich, die sich mit den grundlegenden Fragen der menschlichen Existenz, der Beziehung zu Gott und der Gestaltung des Lebens befasst. Doch trotz dieser gemeinsamen Wurzeln und überraschenden Parallelen, die sich bis in die kleinste Erzählung erstrecken können, gibt es entscheidende theologische und historische Divergenzen, die das Verständnis beider Glaubenssysteme prägen.

Was ist das Jesus-Evangelium?
4) Das Jesus-Evangelium (Indschil), das Heilige Buch, das Allah Jesus (´alaihi salaam) herabgesandt hat. Es ist eine Bestätigung der Thora und eine Ergänzung dazu. "Und Wir gaben ihm das Evangelium, worin Führung und Licht ist, und das die Thora vor ihm ergänzt, als Führung und eine Ermahnung an die Gottesfürchtigen." [Koran 5:46]
Inhaltsverzeichnis

Inhaltliche Parallelen und gemeinsame Wurzeln der Offenbarung

Die Gemeinsamkeiten zwischen Bibel und Koran sind frappierend und reichen weit über oberflächliche Ähnlichkeiten hinaus. Beide Schriften befassen sich mit Gott als dem Schöpfer und Richter der Welt, mit der Begegnung von Menschen mit dem Göttlichen sowie mit Themen wie Sünde, Verfehlung und der Notwendigkeit einer gottgewollten Lebensordnung. Wie Bertram Schmitz, Professor für Religionswissenschaft an der Universität Jena, betont, zeigen diese gemeinsamen Fragestellungen die enge Verwandtschaft zwischen Judentum, Christentum und Islam im Gegensatz zu den oft anders gelagerten Themen indischer Religionen.

Besonders auffällig ist die Präsenz derselben zentralen Figuren in beiden Heiligen Büchern. Persönlichkeiten wie Adam, Abraham (im Islam Ibrahim genannt), Mose (Musa), aber auch Maria (Maryam) und Jesus (Isa ibn Maryam) spielen in beiden Traditionen eine entscheidende Rolle. Darüber hinaus finden sich sogar ganze Erzählungen, die sich in ihren Details erstaunlich ähneln. Ein prominentes Beispiel hierfür ist die Geschichte von Josef und seinen Brüdern, die ihn in einem Brunnen ertränken wollen und sich sowohl im Alten Testament (Genesis 37-50) als auch in Sure 12 des Korans wiederfindet, teilweise mit identischen Motiven und Handlungssträngen. Diese inhaltlichen Überschneidungen sind kein Zufall; sie deuten darauf hin, dass der Korantext für ein Publikum geschrieben oder gesprochen wurde, das bereits mit der biblischen Botschaft vertraut war, so Schmitz.

Entstehung, Verständnis und theologische Unterschiede

Trotz der thematischen und personellen Parallelen offenbaren sich die gravierendsten Unterschiede in der Entstehungsgeschichte und dem theologischen Verständnis der beiden Schriften. Das Wort "Bibel" stammt vom griechischen "Biblion" ab, was "Buch" oder "Schriftrolle" bedeutet. Die Geschichten des Alten Testaments wurden über Jahrhunderte hinweg zunächst mündlich überliefert, bevor sie schriftlich festgehalten, überarbeitet, neu geordnet und schließlich zu einem Buch, dem Tanach, der Heiligen Schrift des Judentums, zusammengefügt wurden. Das Christentum übernahm diesen Kanon als Altes Testament und ergänzte ihn wesentlich durch das Neue Testament. Dieses umfasst die Evangelien, die überlieferte Geschichten und Zitate Jesu zu kohärenten Erzählungen formen, sowie die Apostelgeschichte, Apostelbriefe und die Offenbarung des Johannes. Der nach katholischer Zählweise aus 73 Büchern bestehende Kanon der Bibel ist somit eine Sammlung vielfältiger literarischer Texte, die über Jahrhunderte hinweg von vielen verschiedenen, von Gott inspirierten Menschen geschrieben wurden.

Die muslimische Perspektive auf die Bibel

Muslime haben ein fundamental anderes Verständnis der Bibel. Nach islamischer Vorstellung gehen Tora, Bibel und Koran alle auf eine einzige, göttliche Ur-Schrift zurück, die bei Gott bewahrt wird. Gott habe dann zu verschiedenen Zeiten originalgetreue Kopien dieser Ur-Schrift durch ausgewählte Propheten wie Mose, Jesus und Mohammed an bestimmte Völker gesandt. Die Bibel wird im Islam somit durchaus als göttliche Offenbarung angesehen. Allerdings sind Muslime der Überzeugung, dass die Christen – im Koran oft als "Leute der Schrift" bezeichnet – diese ursprüngliche Offenbarung im Laufe der Zeit entstellt und somit den authentischen göttlichen Text verloren haben. Der Koran untermauert diese Sichtweise mit Versen wie Sure 3, Vers 69-70:

„Gern möchte euch ein Teil von den Leuten der Schrift in die Irre führen. Aber sie führen nur sich selbst in die Irre, ohne (es) zu merken. O Leute der Schrift! Warum verleugnet ihr Allahs Zeichen, wo ihr doch (selbst) Zeugen seid?“

Aus dieser Perspektive wird der Koran als die letzte und endgültige göttliche Offenbarung verstanden, die die Bibel ablöst und die vermeintlichen Fehlinterpretationen korrigiert.

Die Offenbarung des Korans an Mohammed

Der Auftrag Gottes an den Propheten Mohammed war es, die nach islamischem Verständnis erfolgte Verfälschung der früheren Offenbarungen zu korrigieren und sie durch eine letzte, ewiggültige Offenbarung zu ersetzen. Die Überlieferung der ersten Offenbarung an Mohammed ist dramatisch und tiefgreifend:

Im Jahre 610 nach Christus zog sich Mohammed, wie so oft, zur Meditation in eine Höhle im Berg Hira nahe Mekka zurück. Während dieser Einkehr ereignete sich sein erstes Offenbarungserlebnis. Der Erzengel Gabriel (arabisch: Dschibril) erschien ihm. Laut Berichten ergriff Gabriel Mohammed, drückte ihn fest an sich und ließ ihn erst wieder los, als dieser völlig erschöpft war. Dann forderte der Erzengel ihn auf: "Lies!" Mohammed, der nach muslimischem Verständnis Analphabet war, antwortete zögerlich: "Ich kann nicht lesen." Gabriel wiederholte seinen Befehl, drückte Mohammed erneut fest. Nach der viermaligen Aufforderung, aus Angst, fragte Mohammed schließlich: "Was soll ich lesen?" Daraufhin fuhr der Erzengel fort:

„Lies im Namen deines Herrn, der erschaffen hat, den Menschen erschaffen hat aus einem Anhängsel.“ (Sure 96, Vers 1-2)

Anschließend trug der Engel ihm die ersten Koranverse vor. Diese erschreckende, aber auch ehrfurchtgebietende Begegnung markierte den Beginn von Mohammeds prophetischer Sendung. Er begann, die göttliche Offenbarung vorzutragen und als Prediger aufzutreten.

Der Wundercharakter und die Bedeutung des Korans

Die Offenbarungen durch den Erzengel Gabriel setzten sich bis zu Mohammeds Tod im Jahre 632 fort, wobei ihm der gesamte Koran (dessen Name "Lesung", "Vortrag" oder "Rezitation" bedeutet) übermittelt wurde. Mohammed lernte jeden dieser Verse auswendig und gab sie unmittelbar Wort für Wort an seine Anhänger weiter. Nach seinem Tod wurden diese mündlich überlieferten Aussagen von seinem Sekretär Zaid ibn Thabit niedergeschrieben, kanonisiert und in 114 Suren zusammengefasst. Mit Ausnahme der ersten Sure sind diese Suren ihrer Länge nach sortiert und beginnen jeweils mit der Basmala, einer Anrufung Gottes.

Koran als Gottes wortwörtliche Aussage

Für Muslime ist der Koran die wörtliche und nicht von Menschenhand interpretierte Aussage Gottes. Hierin liegt ein gewichtiger Unterschied zum christlichen Verständnis der Bibel. Während die meisten christlichen Konfessionen ein unproblematisches Verhältnis zur historisch-kritischen Bibelforschung haben, ist ein solches Vorgehen im Hinblick auf den Koran aus Sicht der meisten muslimischen Gemeinschaften kaum denkbar. Religionswissenschaftler Schmitz vergleicht den sakramentalen Charakter des Korans mit der Eucharistie oder dem Abendmahl im Christentum. Die Auslegung der Suren hat jedoch in den meisten Glaubensrichtungen eine reiche und vielfältige Tradition. Darüber hinaus ist der Koran die wichtigste Quelle des islamischen Religionsgesetzes, der Scharia, die nahezu alle Bereiche des Alltags regelt und den Islam zu einer Gesetzesreligion macht. Die Bibel hingegen liefert primär eine Richtschnur für das gottbewusste Verhalten der Menschen, ohne ein vergleichbar umfassendes Rechtssystem zu etablieren.

Der "Wundercharakter" des Korans

Der „Wundercharakter“ des Korans liegt für Muslime in der Perfektion und Vollkommenheit seiner Sprache. Da Mohammed nach islamischem Verständnis Analphabet war, konnte er den Koran nicht selbst verfasst haben; der Text muss demnach aus einer göttlichen Quelle stammen. Ob Mohammed tatsächlich nicht lesen oder schreiben konnte, ist in der Forschung umstritten. Schmitz merkt an, dass es als Kaufmann naheliege, dass er diese Fähigkeiten besaß. Er interpretiert die Aussage über Mohammeds Analphabetismus dahingehend, dass er keine der heiligen Schriften anderer Religionen lesen konnte, also weder Griechisch, Aramäisch noch Hebräisch beherrschte.

Aufgrund dieses Wundercharakters wird einem einzelnen arabischen Koranstück mit äußerstem Respekt und Verehrung begegnet, während eine einzelne Bibel im Christentum keine vergleichbare Verehrung erfährt. Im Christentum geht es mehr um das Gottes Wort an sich als um seine Verkörperung in Buchform. Die Wertschätzung des Korans erstreckt sich auch auf sein Idiom: Alt-Arabisch als originale Sprache des Korans wird als heilige Sprache Gottes angesehen. Übersetzungen wurden lange Zeit abgelehnt, da sie bereits Interpretationen darstellen. Daher zitieren Gläubige den Koran oft auf Arabisch, was heute manchmal das Verständnis erschwert.

Koran als Buch, Jesus als Person: Das Zentrum des Glaubens

Mit dem Selbstverständnis, eine originalgetreue Kopie der bei Gott bewahrten Ur-Schrift zu sein, steht der Koran im Zentrum des muslimischen Glaubens. Die eigentliche Analogie ist damit nicht zwischen Koran und Bibel zu ziehen, sondern zwischen dem Koran und Jesus Christus, der im Zentrum des christlichen Glaubens steht. Bertram Schmitz fasst dies prägnant zusammen: „Vereinfacht könnte man sagen: Das Wort Gottes ist im Christentum Mensch, im Islam Buch geworden.“

Dies bedeutet, dass Mohammed im Islam „nur“ der Verkünder ist. Die eigentliche Botschaft, das Zentrum des Glaubens, ist der Koran als direkte Offenbarung Gottes und erste Quelle für Theologie, Recht und Glaubensleben der Muslime. Im Christentum dagegen ist Jesus Christus der Inhalt der Botschaft und das Zentrum des Glaubens. Die Bibel ist im Grunde genommen „nur“ ein Zeugnis dafür, wer Jesus war, warum er der Christus ist und welche Bedeutung er für den Glauben der Menschen hat.

Vergleichende Übersicht: Bibel vs. Koran

MerkmalBibel (Christliches Verständnis)Koran (Muslimisches Verständnis)
Natur der SchriftSammlung von Büchern, über Jahrhunderte von Menschen unter göttlicher Inspiration geschrieben. Zeugnis der Offenbarung Gottes.Die wörtliche, uninterpretierte Aussage Gottes, direkt von Gott durch den Erzengel Gabriel an Mohammed offenbart.
EntstehungMündliche Überlieferungen, dann schriftliche Fixierung, Überarbeitung und Kompilation über lange Zeiträume.Direkte Offenbarungen an Mohammed über 23 Jahre, die sofort memorisiert und später kanonisiert wurden.
Zentrum des GlaubensJesus Christus (Gottes Wort, das Mensch wurde). Die Bibel bezeugt ihn.Der Koran selbst (Gottes Wort, das Buch wurde). Mohammed ist der Verkünder.
Umgang mit TextOffen für historisch-kritische Forschung, Interpretationen sind Teil des Verständnisses.Gilt als unfehlbar und unveränderlich. Historisch-kritische Forschung ist weitgehend abgelehnt.
Verhältnis zur anderen SchriftDas Alte Testament wird durch das Neue Testament erfüllt und ergänzt. Der Koran ist keine anerkannte göttliche Offenbarung.Die Bibel (Tora, Evangelien) wird als frühere, aber entstellte göttliche Offenbarung angesehen. Der Koran ersetzt und korrigiert sie.
RechtssystemLiefert Richtlinien für das Verhalten, ist aber keine umfassende Gesetzesreligion.Ist die Hauptquelle der Scharia, die nahezu alle Lebensbereiche regelt (Gesetzesreligion).
SpracheUrsprünglich Hebräisch, Aramäisch, Griechisch; Übersetzungen sind weit verbreitet und anerkannt.Alt-Arabisch als heilige Sprache Gottes; Übersetzungen gelten als Interpretationen und sind sekundär.

Sinnvolles Studium der jeweils anderen Schrift

Angesichts dieser komplexen Beziehungen ist es sowohl für Christen als auch für Muslime von großem Wert, sich mit der Heiligen Schrift der jeweils anderen Religion auseinanderzusetzen. Der Schweizer katholische Theologe und Islamwissenschaftler Samuel Behloul betont, dass ein Verständnis der zahlreichen Bezüge und der Beschäftigung des Korans mit der Bibel als Vorgängertext dazu beiträgt, den Koran nicht als gänzlich fremden Text zu betrachten. Vielmehr offenbart er sich als Zeugnis von Glaubenserfahrungen und als Ergebnis der Auseinandersetzung mit den gleichen Fragen der gott-menschlichen Beziehungen, die auch für die Menschen der Bibel zentral waren.

Ein konkretes Beispiel verdeutlicht dies: Wenn in Sure 57 von Menschen mit Fackeln die Rede ist, wird die Anspielung auf das Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen (Mt 25,1-13) nur dann deutlich, wenn man sich mit dem biblischen Text auseinandergesetzt hat. Bertram Schmitz bekräftigt, dass es für Muslime sinnvoll ist, die biblischen Texte zu kennen, um die feinen Andeutungen und Bezüge im Koran zu verstehen. Dieses gegenseitige Studium kann nicht nur zu einem tieferen Verständnis der jeweils anderen Religion führen, sondern auch das Verständnis der eigenen Heiligen Schrift bereichern und vertiefen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist der Koran die Fortsetzung der Bibel?

Aus muslimischer Sicht ist der Koran die letzte und endgültige Offenbarung Gottes, die frühere Offenbarungen wie die Tora und die Evangelien (Bibel) ablöst und korrigiert. Muslime glauben, dass die früheren Schriften von Menschen entstellt wurden und der Koran die ursprüngliche, reine Botschaft Gottes wiederherstellt. Aus christlicher Sicht ist der Koran keine Fortsetzung der Bibel und wird nicht als göttliche Offenbarung anerkannt.

Glauben Muslime an Jesus?

Ja, Muslime glauben an Jesus (Isa auf Arabisch) als einen wichtigen Propheten und Gesandten Gottes, geboren von der Jungfrau Maria. Sie verehren ihn, aber sie sehen ihn nicht als Sohn Gottes oder als Teil einer göttlichen Dreieinigkeit an, wie es im Christentum der Fall ist. Muslime glauben auch nicht, dass Jesus am Kreuz gestorben ist oder von den Toten auferstanden ist, sondern dass er von Gott in den Himmel erhoben wurde.

Warum gibt es so viele Ähnlichkeiten zwischen Bibel und Koran?

Die Ähnlichkeiten resultieren aus der gemeinsamen Tradition der monotheistischen Buchreligionen. Sowohl die Bibel als auch der Koran teilen eine gemeinsame theologische und erzählerische Basis, die sich in gemeinsamen Propheten, Geschichten und grundlegenden moralischen Prinzipien widerspiegelt. Religionswissenschaftler deuten an, dass der Koran an ein Publikum gerichtet war, das bereits mit den biblischen Erzählungen vertraut war, was die Anspielungen und Parallelen erklärt.

Kann ein Christ den Koran lesen und ein Muslim die Bibel?

Ja, es ist nicht nur möglich, sondern wird von vielen Religionswissenschaftlern und Theologen als sinnvoll erachtet. Das Studium der jeweils anderen Heiligen Schrift kann zu einem tieferen Verständnis der eigenen Religion sowie zu einem besseren interreligiösen Dialog führen. Es hilft, die Bezüge und Anspielungen im eigenen Text besser zu verstehen und Vorurteile abzubauen.

Was ist der Hauptunterschied zwischen der Rolle Jesu im Christentum und im Islam?

Im Christentum ist Jesus Christus der Sohn Gottes, Teil der Dreifaltigkeit, Retter der Menschheit durch seinen Opfertod und seine Auferstehung. Er ist das Zentrum des Glaubens. Im Islam ist Jesus (Isa) ein bedeutender Prophet und Gesandter Gottes, geboren von der Jungfrau Maria, aber er ist weder göttlich noch der Sohn Gottes. Er ist ein Mensch, der eine göttliche Botschaft überbrachte, aber nicht am Kreuz starb, um Sünden zu sühnen. Im Islam ist der Koran selbst das zentrale "Wort Gottes", während im Christentum Jesus das zentrale "Wort Gottes" ist, das Mensch wurde.

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