14/11/2021
In der Welt des christlichen Glaubens gibt es kaum Themen, die so leidenschaftlich und kontrovers diskutiert werden wie die sogenannten Geistesgaben, insbesondere das Zungenreden und das prophetische Reden. Viele Gläubige sind unsicher, was diese Begriffe wirklich bedeuten, wie sie in der Gemeinde angewendet werden sollten und ob sie überhaupt noch relevant sind. Die Bandbreite der Meinungen reicht von der Annahme, dass diese Dinge nur in der frühen Gemeinde existierten, bevor der neutestamentliche Kanon etabliert war, bis hin zur Überzeugung, dass sie heute als unverzichtbare Zeichen eines lebendigen Glaubens dienen. Oft führt die Praxis des Zungenredens, wie sie in manchen Kreisen zu beobachten ist – ein Aneinanderreihen unverständlicher Laute –, bei nüchtern denkenden Christen zu Skepsis und Ablehnung. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass solch ein Verhalten kaum den Eindruck einer echten Sprache vermittelt und in keinem Fall mit der biblischen Aussage übereinstimmt, dass Gott ein Gott der Ordnung und des Friedens ist, nicht der Unordnung. Dieser Artikel wird sich eingehend mit den Ausführungen des Apostels Paulus in 1 Korinther 14 befassen, um ein klares Verständnis dieser beiden Wirkungen des Geistes zu vermitteln und aufzuzeigen, wie sie zum Nutzen der Gemeinde eingesetzt werden können.

- Was ist „Zungenreden“ wirklich? Die biblische Perspektive
- „Prophetisches Reden“ – Gottes Botschaft für alle
- Der Kern des Unterschieds: Verständlichkeit und Erbauung
- Ordnung und Frieden in der Versammlung
- Häufig gestellte Fragen zu Zungenreden und Prophetie
- Schlussfolgerung: Liebe, Ordnung und Erbauung
Was ist „Zungenreden“ wirklich? Die biblische Perspektive
Der Begriff „Zungenreden“ stammt aus dem Griechischen Wort γλῶσσα (glōssa), das wörtlich „Zunge“ bedeutet. In vielen älteren Bibelübersetzungen wurde dieser Begriff direkt übersetzt, was oft zu Missverständnissen führte. Neuere Übersetzungen hingegen wählen oft die korrektere Wiedergabe „in Sprachen reden“, da γλῶσσα in diesem Kontext als Redefigur Metonymie für „Sprache“ verwendet wird. Es ist entscheidend zu verstehen, dass, wenn die Bibel von einer „Sprache“ spricht, sie immer ein intelligentes, sinnvolles und bedeutungsvolles Reden meint, das zur Kommunikation von Gedanken und Informationen dient. Es geht um eine bewusste und überlegte Äußerung eines Inhalts. Wenn jemand lediglich bedeutungslose Laute aneinanderreiht, handelt es sich dabei nicht um eine Sprache im biblischen Sinne, sondern um ein „Geplapper“ oder „Lallen“. Ein Kleinkind mag Laute und Rhythmen imitieren, aber niemand würde dies als echtes Sprechen bezeichnen, da keine Wörter mit Sinn und intelligenten Gedanken vorhanden sind. Sprache setzt immer verständnisvolles Reden seitens des Sprechenden voraus.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass der Ausdruck „in einer Sprache reden“ in der Bibel meist dann verwendet wird, wenn eine Fremdsprache gemeint ist – eine Sprache, die dem Sprechenden zwar bekannt ist, den Zuhörern aber unbekannt bleibt. Wenn jemand in einer den Zuhörern vertrauten Sprache spricht, wird dies schlicht als „reden“, „verkünden“ oder „lehren“ bezeichnet, ohne den Zusatz „in einer Sprache“, da dies selbstverständlich ist.
Die Gemeinde in Korinth befand sich in einer einzigartigen Situation. Korinth war zu jener Zeit eine bedeutende Handelsmetropole, ein Schmelztiegel verschiedener Kulturen und Sprachen. Viele Handelsreisende und Gäste, die nur unzureichende Kenntnisse der damals weit verbreiteten Sprachen Aramäisch oder Griechisch besaßen, gehörten dennoch zur christlichen Gemeinde. Sie wollten am Gemeindeleben und am Austausch teilhaben, was für sie nur in ihrer Muttersprache möglich war. Paulus adressiert genau diese Situationen und legt dar, was von größerer Bedeutung ist und wie ein Wandel in der Liebe in der Gemeinde aussehen sollte.
„Prophetisches Reden“ – Gottes Botschaft für alle
Der Begriff „prophetisch reden“ (προφητεύω, prophēteuō) bezeichnet allgemein ein „für Gott reden“ oder das „Kundtun einer inspirierten Botschaft“. Es ist wichtig zu betonen, dass dies nicht zwangsläufig bedeutet, dass es sich um zukünftige Ereignisse oder bislang verborgene Informationen handeln muss, wie viele beim Wort „Prophet“ vielleicht annehmen. Hier in 1 Korinther 14 werden „prophetisch reden/weissagen“ und „in Zungen/Sprachen reden“ einander gegenübergestellt, und Paulus gibt klare Anweisungen für ihren Gebrauch in den Versammlungen der Gemeinde.
Das prophetische Reden ist das Verkünden einer geistlich inspirierten Botschaft in einer Sprache, die für alle Anwesenden verständlich ist. Im Gegensatz dazu ist das Zungenreden das Verkünden einer inspirierten Botschaft in einer Sprache, die dem Redenden zwar verständlich ist, den anderen aber fremd. Aus diesem Grund muss das Zungenreden in einer Zusammenkunft der Gläubigen übersetzt oder „ausgelegt“ werden, um seinen vollen Nutzen zu entfalten.
Nach Pfingsten, wie in Apostelgeschichte 2 beschrieben, erfüllte sich die Prophezeiung Joels, dass nun alle Gläubigen mit Heiligem Geist erfüllt werden und inspirierte Botschaften verkünden können. Das Wort „Propheten“ in diesem Zusammenhang bezeichnet also Gläubige, die in der Zusammenkunft „prophetisch reden“, nicht unbedingt einzelne, besonders von Gott berufene Personen wie die alttestamentlichen Propheten (z.B. Jesaja, Jeremia).
Der Kern des Unterschieds: Verständlichkeit und Erbauung
Paulus macht in 1 Korinther 14,1-4 deutlich, warum prophetisches Reden dem Zungenreden vorzuziehen ist, wenn es um die Erbauung der Gemeinde geht:
„Strebt nach der Liebe! Bemüht euch um die Gaben des Geistes, am meisten aber darum, dass ihr prophetisch redet! Denn wer in Zungen redet, der redet nicht zu Menschen, sondern zu Gott; denn niemand versteht ihn: im Geist redet er Geheimnisse. Wer aber prophetisch redet, der redet zu Menschen zur Erbauung und zur Ermahnung und zur Tröstung. Wer in Zungen redet, der erbaut sich selbst; wer aber prophetisch redet, der erbaut die Gemeinde.“
Der Hauptgrund für die Bevorzugung des Redens in einer bekannten Sprache ist offensichtlich: Die geistlich inspirierte Botschaft des Redenden würde von den zuhörenden Menschen nicht verstanden, wenn sie in einer fremden Sprache dargeboten wird. Sie bliebe ein Geheimnis zwischen dem Redenden und Gott. Der Sinn und Nutzen mittels Heiligen Geistes inspirierter Rede sind aber Erbauung, Ermahnung und Tröstung. Dies kann nur geschehen, indem die Hörer die gesprochenen Worte verstehen. Erbauung, Ermahnung und Trost sind Aspekte des Verständnisses, des Sinnes und der Einstellung, die nur dann gegeben sind, wenn die verkündete Botschaft verstanden wird. Der wesentliche Unterschied liegt darin, dass beim Zungenreden ohne Auslegung nur der Redende selbst erbaut wird, da er ja versteht, was er sagt. Beim prophetischen Reden hingegen verstehen alle die Botschaft, und die gesamte Gemeinde wird erbaut.
Paulus unterstreicht dies in 1 Korinther 14,5-6:
„Ich möchte, dass ihr alle in Zungen reden könnt; aber noch vielmehr, dass ihr prophetisch redet. Denn wer prophetisch redet, ist größer als der, der in Zungen redet; es sei denn, er legt es auch aus, auf dass die Gemeinde erbaut werde. Nun aber, Brüder und Schwestern, wenn ich zu euch käme und redete in Zungen, was würde ich euch nützen, wenn ich nicht mit euch redete in Worten der Offenbarung oder der Erkenntnis oder der Prophetie oder der Lehre?“
Alle Gläubigen sollen die Möglichkeit haben, inspirierte Botschaften beizutragen, auch jene, die nur in einer fremden Sprache reden können. Doch das inspirierte Reden in der Sprache der Anwesenden hat Vorrang. Wenn eine Botschaft in einer fremden Sprache verkündet wird, muss sie übersetzt und ausgelegt werden, damit die anderen in der Gemeinde erbaut werden. Paulus verdeutlicht diesen Punkt wiederholt durch Illustrationen, wie die von Musikinstrumenten (V. 7-9): Eine Flöte oder Harfe, die keine unterschiedlichen Töne von sich gibt, oder eine Posaune, die einen undeutlichen Ton gibt, sind nutzlos. Genauso ist es mit dem Reden in Zungen ohne deutliche Worte – es ist, als würde man „in den Wind reden“.
Die Kommunikation ist der Schlüssel. Wenn ich die Bedeutung einer Sprache nicht kenne, werde ich ein Fremder für den Sprecher sein, und der Sprecher ein Fremder für mich. Paulus fasst dies in V. 12 zusammen: „Da ihr euch bemüht um die Gaben des Geistes, so trachtet danach, dass ihr sie im Überfluss habt und so die Gemeinde erbaut.“ Jegliches inspirierte Reden (Gebet, Lobgesang, Danksagung) in einer Fremdsprache ist ohne Auslegung fruchtlos. Der Zungenredner soll „beten“, dass er es auch auslegen kann (V. 13), oder dafür sorgen, dass es jemand anderes tut. Nur dann können die Zuhörer mit ihrem „Amen“ zustimmen. Paulus selbst, obwohl er offenbar vielfach geistlich inspiriert in verschiedenen Sprachen redete, zieht es vor, in der Gemeinde lieber „fünf Worte mit meinem Verstand“ zu reden, um andere zu unterweisen, als „zehntausend Worte in Zungen“ (V. 18-19).

Vergleich: Zungenreden vs. Prophetisches Reden
| Merkmal | Zungenreden (ohne Auslegung) | Prophetisches Reden |
|---|---|---|
| Verständlichkeit für Zuhörer | Nein, ein „Geheimnis“ zwischen Sprecher und Gott. | Ja, in einer für alle verständlichen Sprache. |
| Nutzen/Erbauung | Erbaut den Sprecher selbst. | Erbaut die gesamte Gemeinde (Ermahnung, Trost, Lehre). |
| Bedarf an Auslegung/Übersetzung | Absolut notwendig in der Gemeinde. | Nicht notwendig, da bereits verständlich. |
| Paulus' Präferenz in der Gemeinde | Weniger bevorzugt, es sei denn, es wird ausgelegt. | Stark bevorzugt und angestrebt. |
| Zeichen für... (1 Kor 14,22) | Für Ungläubige (führt zu Verwirrung). | Für Gläubige (führt zu Überführung und Anbetung). |
| Auswirkung auf Ungläubige/Unkundige | Führt zu Verwirrung und dem Eindruck von „Wahnsinn“. | Führt zur Überführung, Offenbarung des Herzens und Anbetung. |
Ordnung und Frieden in der Versammlung
Ein zentraler Punkt, den Paulus in 1 Korinther 14,26-33a anspricht, ist die Notwendigkeit von Ordnung und Frieden in den Gemeindezusammenkünften. Es scheint, als hätte in Korinth ein gewisses Chaos geherrscht, da viele Gläubige gleichzeitig und durcheinander ihre Beiträge (Psalmen, Lehren, Offenbarungen, Zungenreden, Auslegungen) einbrachten. Paulus fordert als Erstes, dass alle Beiträge auf die Erbauung der Gemeinde ausgerichtet sein sollen. Dann gibt er konkrete Anweisungen:
- Beim Reden in Zungen sollen es höchstens zwei oder drei Personen sein, und zwar nacheinander.
- Jede Zungenrede muss von einem Ausleger übersetzt werden.
- Gibt es keinen Ausleger, so soll der Zungenredner in der Gemeinde schweigen und für sich selbst und Gott reden.
- Auch von den Propheten sollen nur zwei oder drei reden, und die anderen sollen ihre Botschaften beurteilen (vgl. V. 29).
- Wenn einem anderen, der dabeisitzt, eine Offenbarung zuteilwird, soll der Erste schweigen.
- Alle können prophetisch reden, aber einer nach dem anderen, damit alle lernen und ermahnt werden.
Die Fähigkeit, diese Anweisungen zu befolgen, ist gegeben, denn „die Geister der Propheten sind den Propheten untertan“ (V. 32). Das bedeutet, dass der Gläubige, der vom Heiligen Geist erfüllt ist, die Kontrolle über sein inspiriertes Handeln behält. Er kann warten, bis er an der Reihe ist, oder seine Rede unterbrechen, wenn jemand anderem eine wichtige Offenbarung zuteilwird. Gottes Geist führt nicht zu unkontrollierbarem Verhalten oder Ekstase, sondern zu Selbstbeherrschung und Disziplin.
Paulus fasst dies prägnant zusammen: „Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens“ (1 Kor 14,33). Wenn nach Gottes Willen gehandelt wird, geschehen die Dinge geordnet und ruhig. Diese Anweisungen waren nicht nur für die Männer gedacht, die sprachen, sondern betrafen auch Störungen durch einige Ehefrauen, die ihre Männer während deren Botschaft unterbrachen. Paulus weist sie zurecht, nicht um Frauen generell zum Schweigen zu bringen, sondern um störende, respektlose Unterbrechungen zu unterbinden, die die Ordnung und den Frieden der Versammlung störten und ihre Männer öffentlich degradierten.
Häufig gestellte Fragen zu Zungenreden und Prophetie
Im Lichte der Aussagen des Paulus in 1 Korinther 14 ergeben sich oft folgende Fragen:
Ist Zungenreden immer unverständliches Geplapper?
Nein, laut 1 Korinther 14 und der allgemeinen biblischen Definition von „Sprache“ ist Zungenreden eine echte, intelligente Sprache, die jedoch für die meisten Zuhörer in der Gemeinde eine Fremdsprache ist. Es ist kein sinnloses Aneinanderreihen von Lauten. Paulus selbst sprach in Zungen (V. 18), aber er legte Wert darauf, dass es in der Gemeinde verständlich zugeht.
Sind die Geistesgaben des Zungenredens und der Prophetie heute noch aktuell?
Der vorliegende Text aus 1 Korinther 14 gibt keine Hinweise darauf, dass diese Gaben zeitlich begrenzt waren oder nur für die frühe Gemeinde galten. Paulus gibt Anweisungen für ihren Gebrauch, was impliziert, dass sie zu seiner Zeit aktiv waren und in den Gemeinden praktiziert wurden. Die Frage, ob sie heute noch in derselben Form und mit derselben Häufigkeit auftreten, wird von Christen unterschiedlich beantwortet. Der Text konzentriert sich auf die richtige Anwendung, sollte die Gabe vorhanden sein.
Warum ist die Auslegung des Zungenredens so wichtig?
Die Auslegung oder Übersetzung des Zungenredens ist entscheidend, weil nur so die Botschaft für die gesamte Gemeinde verständlich wird und sie zur Erbauung dienen kann. Ohne Auslegung bleibt die Botschaft ein Geheimnis und nützt nur dem Sprecher selbst. Paulus betont, dass der Nutzen für die Gemeinschaft im Vordergrund stehen muss.
Wie erkenne ich, ob eine prophetische Botschaft wirklich von Gott ist?
Paulus fordert in 1 Korinther 14,29, dass die anderen Propheten oder Gläubigen die Botschaft beurteilen sollen. Dies deutet darauf hin, dass prophetische Botschaften geprüft werden müssen. Eine Botschaft von Gott wird immer mit der Schrift übereinstimmen, zur Erbauung, Ermahnung oder Tröstung dienen und zu Frieden und Ordnung führen. Falsche Prophetie kann Verwirrung stiften, Angst verbreiten oder im Widerspruch zu Gottes Wort stehen.
Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?
Paulus' Anweisung in 1 Korinther 14,34-35, dass Frauen in den Gemeindeversammlungen schweigen sollen, muss im Kontext der damaligen Kultur und der spezifischen Situation in Korinth verstanden werden, wie der vorliegende Artikeltext hervorhebt. Es ging nicht um ein generelles Verbot für Frauen, sich am Gemeindeleben zu beteiligen (Paulus erwähnt an anderer Stelle Frauen, die beten und prophezeien, 1 Kor 11,5), sondern um die Unterbindung von störenden Zwischenfragen und dem öffentlichen Bloßstellen ihrer Ehemänner. Die Anweisung dient der Ordnung und dem Respekt innerhalb der Gemeinde und der Familie.
Schlussfolgerung: Liebe, Ordnung und Erbauung
Paulus schließt seine ausführlichen Anweisungen in 1 Korinther 14,37-40 mit einer klaren Zusammenfassung: Wer wirklich vom Geist erfüllt ist, wird erkennen, dass seine Worte Gebote des Herrn sind. Er ermutigt die Gläubigen, sich um die prophetische Rede zu bemühen und die Zungenrede nicht zu verbieten. Doch über allem steht der Grundsatz: „Lasst aber alles ehrbar und ordentlich zugehen!“
Das Kernanliegen des Paulus ist die Erbauung der Gemeinde durch verständliche und geordnete Kommunikation. Während das Zungenreden eine Rolle spielen mag – insbesondere wenn es ausgelegt wird –, ist das prophetische Reden, das direkt zur Erbauung, Ermahnung und Tröstung der gesamten Gemeinde beiträgt, von größerem Wert. Es geht darum, dass Gottes Botschaft klar und verständlich ist, damit alle Gläubigen davon profitieren können. Die Gaben des Geistes sind dazu da, die Gemeinschaft zu stärken und nicht zu spalten oder zu verwirren. Letztendlich sind Liebe, gegenseitiger Respekt und die Einhaltung einer gottgewollten Ordnung die Fundamente, auf denen eine gesunde und wachsende Gemeinde aufbaut.
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