15/05/2021
Das Gelassenheitsgebet ist eines der bekanntesten und am weitesten verbreiteten Gebete der modernen Zeit. Seine Worte der Akzeptanz, des Mutes und der Weisheit haben unzähligen Menschen in schwierigen Lebenslagen Trost und Orientierung gespendet. Doch so bekannt das Gebet selbst ist, so rätselhaft war lange Zeit seine wahre Herkunft. Über Jahrzehnte hinweg wurde es fälschlicherweise einem bedeutenden schwäbischen Pietisten zugeschrieben, was zu einer faszinierenden Verwechslungsgeschichte führte, die weit über theologische Kreise hinausreicht und die Kraft von Worten und deren Missverständnissen eindrucksvoll beleuchtet. Dieses Gebet, das zum Leitspruch für Organisationen und Einzelpersonen weltweit wurde, birgt eine tiefgründige Botschaft, deren Ursprung nun endlich geklärt ist.

- Das Gelassenheitsgebet: Ein zeitloses Credo
- Die Verwirrung um Friedrich Christoph Oetinger
- Oetinger und der schwäbische Pietismus: Eine unpassende Zuschreibung
- Die wahre Herkunft: Reinhold Niebuhr und die amerikanische Verbindung
- Die weite Verbreitung und ihre Anekdoten
- Vergleich der Fassungen und Zuschreibungen des Gelassenheitsgebets
- Was die Bibel über das Gebet lehrt
- Häufig gestellte Fragen (FAQ)
- Ist Friedrich Christoph Oetinger der tatsächliche Autor des Gelassenheitsgebets?
- Wer hat das Gelassenheitsgebet verfasst oder populär gemacht?
- Wann lebte Friedrich Christoph Oetinger?
- Warum wurde das Gelassenheitsgebet Oetinger zugeschrieben?
- Was ist der Kern des Gelassenheitsgebets?
- Wofür wird das Gelassenheitsgebet heute hauptsächlich verwendet?
Das Gelassenheitsgebet: Ein zeitloses Credo
Das Gelassenheitsgebet, in seiner bekanntesten englischen Fassung als „Serenity Prayer“ bekannt, ist ein kurzes, aber unglaublich tiefgründiges Gebet, das sich auf die Unterscheidung zwischen dem, was man ändern kann, und dem, was man akzeptieren muss, konzentriert. Die klassische englische Version lautet:
God grant me the serenity
to accept the things I cannot change,
the courage to change the things I can,
and the wisdom to know the difference.
Die deutsche Übersetzung, die maßgeblich zur Popularität des Gebets im deutschsprachigen Raum beigetragen hat und um die es eine besondere Geschichte der Entstehung und Verbreitung gibt, lautet:
Gott gebe mir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Diese Formulierung, insbesondere das Wort „Gelassenheit“, war das Ergebnis intensiver Überlegungen und Diskussionen, die sich als entscheidend für die spätere Rezeptionsgeschichte erweisen sollten. Die Wahl dieses Wortes gegenüber Alternativen wie „Heiterkeit“ verlieh dem Gebet eine spezifische Tiefe und Resonanz im deutschen Sprachraum, die perfekt zu seiner Botschaft passte. Das Gebet spricht universelle menschliche Erfahrungen an: die Frustration über Unveränderliches, die Notwendigkeit von Mut zur Veränderung und die unerlässliche Weisheit, diese beiden Bereiche zu unterscheiden. Es ist eine Anleitung zur praktischen Lebensführung aus einer spirituellen Perspektive, die sich nicht in mystischen Spekulationen verliert, sondern einen klaren, pragmatischen Weg aufzeigt.
Die Verwirrung um Friedrich Christoph Oetinger
Lange Zeit hielt sich hartnäckig das Gerücht, das Gelassenheitsgebet stamme von dem schwäbischen Pietisten und Theosophen Friedrich Christoph Oetinger (1702–1782). Diese Zuschreibung ist jedoch, wie sich herausstellte, eine faszinierende Verwechslungsgeschichte, die ihren Ursprung in der Nachkriegszeit hat.
Ein wesentlicher Auslöser dieser Verwechslung war das Buch eines Autors, der das Pseudonym „Friedrich Oetinger“ wählte. Dieser Autor, Dr. Dr. Theodor Wilhelm, hatte für sein Partnerschaftsbuch, das in den Nachkriegsjahren erschien, diesen Namen gewählt. Der Name war nicht willkürlich gewählt; er hatte einen familiären Bezug zu Johann Albrecht Bengel, einem mütterlichen Vorfahren Wilhelms und ebenfalls einem bedeutenden schwäbischen Pietisten. Da „Bengel“ als Schriftstellername ungeeignet schien, bot sich Friedrich Christoph Oetinger als Geistesverwandter an. Um nicht zu anmaßend zu wirken, ließ Wilhelm den „Christoph“ weg und nannte sich „Friedrich Oetinger“.
In diesem „Oetinger-Buch“ zitierte Wilhelm am Ende eines Kapitels das Gelassenheitsgebet. Er hatte es 1946 von kanadischen Freunden als „an old little prayer“ erhalten, ein Zeichen der beginnenden Nachkriegsverständigung. Die Übersetzung ins Deutsche, insbesondere die Wahl des Wortes „Gelassenheit“, war das Ergebnis intensiver Arbeit, an der maßgeblich Wilhelms Frau beteiligt war. Diese Version war es, die sich im deutschsprachigen Raum verbreitete.
Es dauerte mehrere Jahre, bis das tiefsinnige Gebet in einem Zeitungsartikel als Zitat „des bekannten schwäbischen Pietisten Friedrich Christoph Oetinger“ wieder auftauchte. Was zunächst als lokaler Fehler abgetan wurde, entwickelte sich schnell zu einem unaufhaltsamen Prozess. Die Textfassung mit der „Gelassenheit“ als Erkennungschiffre erschien immer häufiger unter Oetingers Namen: in Aufsätzen, Reden, Predigten, Kalenderblättern und Spruchsammlungen. Paradoxerweise schien das angelsächsische Gebetchen, eingebettet in Wilhelms Buch, die größte Breitenwirkung zu erzielen, und die irrtümliche Rückführung auf den geheimnisvollen Pietisten des 18. Jahrhunderts erhöhte seine Wirkung nur noch.
Oetinger und der schwäbische Pietismus: Eine unpassende Zuschreibung
Für Kenner des schwäbischen Pietismus war die Zuschreibung des Gelassenheitsgebets an Friedrich Christoph Oetinger von Anfang an befremdlich. Der schwäbische Pietismus war eine spezifische Mischung aus Sektierertum, mystischer Verzückung und Endzeitbesessenheit. Oetingers Schriften sind bekannt für ihre mystischen Sentimentalitäten und eine eher weltabgewandte Spiritualität. Er predigte, wie es im Text heißt, den Vögeln im Walde, und seine Bücher sind voll von einer Frömmigkeit, die sich stark von der nüchternen Reflexion und dem pragmatischen Argumentieren des Gelassenheitsgebets unterscheidet.
Eine so pragmatische Unterscheidung zwischen Möglichem und Unabänderlichem, vor allem aber der Aufruf zur aktiven „Gesellschaftsveränderung“, konnte niemals auf dem Boden der schwäbischen Stundenbrüder erwachsen sein. Ihre Frömmigkeit war eher auf die innere Einkehr und die Erwartung des Endes ausgerichtet als auf eine aktive Gestaltung der Welt nach rationalen Prinzipien. Trotz dieser theologischen Inkongruenz machte das Zitat im Mantel pietistischer Frömmigkeit seinen Weg durch die Bundesrepublik und wurde zu einem beliebten Schlussakkord von Festreden und Ansprachen.

Die wahre Herkunft: Reinhold Niebuhr und die amerikanische Verbindung
Die jahrelange Suche nach der wahren Quelle des Gelassenheitsgebets führte schließlich zu einem bekannten deutsch-amerikanischen Theologen und Philosophen: Reinhold Niebuhr (1892–1971). Auch wenn Niebuhr selbst nicht der originale „Erfinder“ des Textes sein mag, so ist er doch zweifellos derjenige, der das Gebet in das Bewusstsein einer breiten amerikanischen Öffentlichkeit eingeführt und populär gemacht hat.
Niebuhr verwendete das Gebet erstmals in einer Predigt im Jahr 1932 und veröffentlichte es 1934 in einer Sammlung von Gebeten. Es erlangte schnell Bekanntheit, insbesondere durch seine Aufnahme in die Programme der Anonymen Alkoholiker (Alcoholics Anonymous) und anderer Zwölf-Schritte-Programme, wo es als Leitfaden für die Bewältigung von Sucht und anderen Lebensproblemen dient. Niebuhrs pragmatischer und sozialethischer Ansatz passte hervorragend zur Botschaft des Gebets, das die individuelle Verantwortung zur Veränderung und die Akzeptanz des Unvermeidlichen betont.
Es ist also nicht dem schwäbischen Pietisten Oetinger, sondern dem Amerikaner Niebuhr zu verdanken, dass Tausenden von Hilfsbedürftigen und Zweifelnden mit einer klugen Lösung aus pragmatischer Frömmigkeit Hilfe geleistet wurde. Niebuhrs intellektuelle Integrität und seine Fähigkeit, komplexe theologische und ethische Fragen in zugänglicher Sprache zu formulieren, trugen maßgeblich zur Verbreitung und Anerkennung des Gebets bei.
Die weite Verbreitung und ihre Anekdoten
Die Geschichte der Verbreitung des Gelassenheitsgebets in Deutschland ist reich an Anekdoten, die die Hartnäckigkeit des Irrtums und die universelle Anziehungskraft des Textes illustrieren. Nachdem das Gebet in der deutschen Übersetzung von Theodor Wilhelm und seiner Frau populär wurde, tauchte es in den unterschiedlichsten Kontexten auf, oft fälschlicherweise Oetinger zugeschrieben:
- Klaus von Bismarck, Intendant des WDR, schloss seine Ansprache nach seiner Ernennung mit diesem Gebet.
- Rüdiger von Wechmar, Regierungssprecher, gab es seinem Nachfolger beim Abschied mit auf den Weg.
- Es erschien sogar auf Todesanzeigen, immer dem Pietisten Oetinger zugeteilt.
- Ein besonders prominentes Beispiel war die Schule der „Inneren Führung“ in Koblenz, die Führungsakademie der Bundeswehr. Dort wurde das kluge Gebet zum Wahlspruch der Schule, und General Speidel verwendete es in seinen Ansprachen, um den Geist der neuen Truppenführung zu charakterisieren. Die Jahreszahlen Oetingers waren in Koblenz sogar zwischen Fahnen in Stein gemeißelt. Dies machte es notwendig, die zuständigen Referenten der „Inneren Führung“ zu informieren, um die Verunsicherung zu beheben. Man einigte sich darauf, den Text beizubehalten, aber den falschen Namen zu streichen.
- Die Organisation der Anonymen Alkoholiker (AA) in Deutschland nahm die pragmatische Maxime des Gebets seit den 1960er-Jahren als Trost und Leitfaden für ihre Mitglieder auf, um zwischen Zumutbarem und Unmöglichem zu unterscheiden.
- Der Sachbuchautor Hermann Marcus benutzte es 1973 in seinem Buch „Die faule Gesellschaft“, um die Situation der EWG-Landwirtschaft zu kommentieren, diesmal in der Variation „Christoph Friedrich Oetinger, 19. Jahrhundert“, was die Verwechslung noch weiter verkomplizierte.
- Selbst der Bestsellerautor Thaddäus Troll unterlag in seinem Buch „Deutschland, deine Schwaben“ der pietistisch-pragmatischen Verwechslung, wurde aber später aufgeklärt und stellte die Sache in einem Folgebuch richtig.
Diese Beispiele zeigen, wie ein Text, der eine tiefe Wahrheit berührt, sich verselbstständigen und in den verschiedensten Lebensbereichen Resonanz finden kann, auch wenn seine Herkunft im Dunkeln liegt oder falsch zugeordnet wird. Die universelle Botschaft des Gebets überwand alle Grenzen von Glauben, Kultur und Anwendungsbereich.
Vergleich der Fassungen und Zuschreibungen des Gelassenheitsgebets
Im Laufe der Zeit sind verschiedene Fassungen und Zuschreibungen des Gelassenheitsgebets aufgetaucht. Hier eine Übersicht der wichtigsten:
| Zuschreibung / Angeblicher Verfasser | Fassung (Deutsch) | Anmerkungen |
|---|---|---|
| Reinhold Niebuhr | Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden. | Die am weitesten verbreitete und als authentischste angesehene Fassung. Popularisiert durch Niebuhr. |
| Friedrich Christoph Oetinger (Falsch zugeschrieben) | Gott gebe mir die Kraft, Dinge zu ändern, die ich ändern kann; die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann und die Weisheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden. | Populäre, aber irrtümliche Zuschreibung, die durch eine Verwechslung der Pseudonyme entstand. |
| Franz von Assisi (Falsch zugeschrieben) | Herr, gib mir die Kraft, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, die Gelassenheit, das Unabänderliche zu ertragen und die Weisheit, zwischen diesen beiden Dingen die rechte Unterscheidung zu treffen. | Eine sehr alte und ebenfalls weit verbreitete, aber ebenfalls falsche Zuschreibung. |
| Friedrich Oetinger (Pseudonym von Th. Wilhelm) | Gib mir Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich zu ändern vermag, und gib mir die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden. | Die Fassung, die in dem Buch des Autors Theodor Wilhelm unter seinem Pseudonym erschien und zur Verwechslung führte. |
Was die Bibel über das Gebet lehrt
Die Bibel ist ein reiches Quell der Lehre über das Gebet. Sie lehrt uns, dass Gebet eine grundlegende Form der Kommunikation mit Gott ist, ein Ausdruck von Vertrauen, Abhängigkeit und Hingabe. Im Gegensatz zu der pragmatischen Weisheit des Gelassenheitsgebets, das sich auf die menschliche Fähigkeit zur Unterscheidung konzentriert, betont die Bibel die allumfassende Rolle Gottes und die Bedeutung des Glaubens im Gebet.
- Direkter Zugang zu Gott: Die Bibel lehrt, dass Gläubige durch Jesus Christus direkten Zugang zu Gott haben (Hebräer 4,16). Es ist keine ferne oder formale Angelegenheit, sondern eine persönliche Beziehung.
- Gebet als Gespräch: Es ist ein Zwiegespräch, bei dem wir unsere Anliegen vor Gott bringen können (Philipper 4,6-7), aber auch auf seine Führung hören (Psalm 46,11).
- Die Rolle des Heiligen Geistes: Der Heilige Geist hilft uns im Gebet, besonders wenn wir nicht wissen, wie oder was wir beten sollen (Römer 8,26).
- Gebet in jeder Situation: Egal ob in Freude oder Leid, Dankbarkeit oder Not – die Bibel ermutigt uns, in allen Lebenslagen zu beten (1. Thessalonicher 5,17).
- Vertrauen und Glaube: Entscheidend ist der Glaube an Gottes Fähigkeit und Bereitschaft zu handeln (Matthäus 21,22; Jakobus 1,6).
- Das Vaterunser als Vorbild: Jesus selbst lehrte seine Jünger zu beten, und das Vaterunser (Matthäus 6,9-13) dient als Modell für Inhalt und Haltung des Gebets. Es umfasst Anbetung, Bitte um Gottes Reich, Versorgung, Vergebung und Bewahrung vor Versuchung.
- Ausdauer im Gebet: Die Bibel ermutigt zur Beharrlichkeit im Gebet und lehrt, nicht aufzugeben (Lukas 18,1-8).
Während das Gelassenheitsgebet eine wertvolle praktische Lebenshilfe darstellt, ist das biblische Verständnis von Gebet umfassender und tiefgreifender, eingebettet in die Beziehung zwischen Schöpfer und Geschöpf, geprägt von Vertrauen, Anbetung und der Erwartung göttlichen Handelns.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Hier sind einige der am häufigsten gestellten Fragen zum Gelassenheitsgebet und seiner Herkunft:
Ist Friedrich Christoph Oetinger der tatsächliche Autor des Gelassenheitsgebets?
Nein, obwohl das Gebet über Jahrzehnte hinweg irrtümlich dem schwäbischen Pietisten Friedrich Christoph Oetinger (1702–1782) zugeschrieben wurde, ist dies nicht korrekt. Die Zuschreibung entstand durch eine Verwechslung mit einem Pseudonym und die Popularität des Gebets in Deutschland.

Wer hat das Gelassenheitsgebet verfasst oder populär gemacht?
Der amerikanische Theologe und Philosoph Reinhold Niebuhr (1892–1971) gilt als derjenige, der das Gebet in den 1930er-Jahren verfasst oder zumindest maßgeblich populär gemacht hat. Er verwendete es in seinen Predigten und Schriften, und es wurde später weithin durch die Anonymen Alkoholiker verbreitet.
Wann lebte Friedrich Christoph Oetinger?
Friedrich Christoph Oetinger lebte von 1702 bis 1782.
Warum wurde das Gelassenheitsgebet Oetinger zugeschrieben?
Die Verwechslung begann, als der deutsche Autor Theodor Wilhelm das Gebet in seinem Buch zitierte, das er unter dem Pseudonym „Friedrich Oetinger“ veröffentlichte. Das Gebet wurde fälschlicherweise für ein Zitat des historischen Friedrich Christoph Oetinger gehalten, und diese falsche Zuschreibung verbreitete sich rasch.
Was ist der Kern des Gelassenheitsgebets?
Der Kern des Gebets liegt in der Unterscheidung dreier Aspekte: die Gelassenheit, Dinge zu akzeptieren, die man nicht ändern kann; den Mut, Dinge zu ändern, die man ändern kann; und die Weisheit, den Unterschied zwischen diesen beiden zu erkennen.
Wofür wird das Gelassenheitsgebet heute hauptsächlich verwendet?
Das Gebet wird heute weltweit in vielen Kontexten verwendet, insbesondere in Selbsthilfegruppen wie den Anonymen Alkoholikern, aber auch in der Psychotherapie, in spirituellen Kreisen und als allgemeine Lebensweisheit zur Bewältigung von Herausforderungen.
Die Geschichte des Gelassenheitsgebets ist ein bemerkenswertes Beispiel dafür, wie eine tiefe und universelle Botschaft ihren Weg durch die Zeit und Kulturen findet, manchmal auf verschlungenen Pfaden der Zuschreibung. Unabhängig von seiner ursprünglichen Autorschaft bleibt seine zeitlose Weisheit eine Quelle der Inspiration und des Trostes für Millionen von Menschen.
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