23/09/2022
Im hektischen Geschäftsalltag sind Terminverschiebungen oft unvermeidlich. Doch wie kommuniziert man eine solche Änderung, ohne den Geschäftspartner zu verärgern oder gar die Beziehung zu gefährden? Als Assistenzkraft ist es Ihre Aufgabe, Terminverschiebungen mit der nötigen Diplomatie zu handhaben und Terminpannen von vornherein zu vermeiden. Denn eine professionelle Terminorganisation ist das Aushängeschild jeder Firma und trägt maßgeblich zum positiven Eindruck bei. Es geht nicht nur darum, eine neue Uhrzeit zu finden, sondern darum, Respekt und Wertschätzung für die Zeit und die Planung des Gegenübers zu zeigen. Dieser Artikel beleuchtet die besten Praktiken und psychologischen Aspekte, um Terminverschiebungen reibungslos und beziehungsschonend zu gestalten.

- Die Kunst der Terminverschiebung: Warum Diplomatie zählt
- Kommunikationswege für Terminverschiebungen: E-Mail, Telefon & Co.
- Fristen und Dringlichkeit: Wann handeln?
- Die Relevanz des Termins: Feingefühl bei der Begründung
- Das Vokabular der Diplomatie: Worte, die wirken
- Formulierungen im Vergleich: Do's und Don'ts
- Termine international verschieben: Die richtigen Phrasen
- Häufige Terminpannen vermeiden: Proaktives Handeln
- Fazit: Professionell durch den Termin-Dschungel
- Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Thema Termine verschieben
Die Kunst der Terminverschiebung: Warum Diplomatie zählt
Der erste Eindruck zählt, und auch im Umgang mit Terminänderungen kann man punkten – oder Minuspunkte sammeln. Eine ungeschickt formulierte oder schlecht kommunizierte Terminverschiebung kann schnell den Eindruck von Unzuverlässigkeit oder mangelnder Wertschätzung erwecken. Es ist entscheidend, dass der Geschäftspartner die Notwendigkeit der Verschiebung versteht und sich nicht herabgesetzt oder als unwichtig empfindet. Ziel ist es, die Agenda des anderen nicht zu diktieren, sondern gemeinsam eine neue, passende Lösung zu finden. Dies erfordert nicht nur organisatorisches Geschick, sondern vor allem auch Empathie und ein ausgeprägtes Feingefühl für die Situation und die Person des Geschäftspartners. Gerade bei wichtigen Treffen kann eine schlecht kommunizierte Verschiebung große Enttäuschung oder sogar Ärger hervorrufen. Daher ist es unerlässlich, die richtige Strategie zu wählen.
Kommunikationswege für Terminverschiebungen: E-Mail, Telefon & Co.
Die Wahl des richtigen Kommunikationsmittels hängt stark von der Dringlichkeit und der Beziehung zum Geschäftspartner ab. Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile, die es abzuwägen gilt, um eine professionelle und wirksame Mitteilung zu gewährleisten.
E-Mail: Die bevorzugte Wahl
Für die meisten Terminverschiebungen ist die E-Mail die beste Wahl. Sie bietet mehrere entscheidende Vorteile: Erstens schaffen Sie damit einen schriftlichen Beweis, dass die Terminverschiebung kommuniziert wurde. Dies kann später von unschätzbarem Wert sein, sollte es zu Missverständnissen kommen. Zweitens ermöglicht eine E-Mail dem Empfänger eine rasche und flexible Antwort, ohne sofort reagieren zu müssen. Dies ist besonders im geschäftigen Alltag vieler Entscheidungsträger wichtig. Selbst wenn eine Verschiebung telefonisch besprochen wurde, empfiehlt es sich, die getroffenen Vereinbarungen umgehend per E-Mail zu bestätigen. Dies dient der Absicherung und sorgt für Klarheit auf beiden Seiten. So stellen Sie sicher, dass alle Beteiligten auf dem gleichen Informationsstand sind und Missverständnisse minimiert werden.
Outlook-Funktionen: Vorsicht ist geboten
Outlook bietet zwar eine bequeme Möglichkeit, Termine zu verschieben, indem man den Termin ändert und die Änderung an alle Teilnehmenden versendet. Dank der Bestätigungsfunktion kann man sogar sehen, ob die Änderung zur Kenntnis genommen wurde. Dennoch sollten Sie mit dieser automatisierten Form der Terminverschiebung vorsichtig sein. Aus psychologischer Sicht ist dieses Vorgehen problematisch: Sie diktieren dem Geschäftspartner die Agenda und kommandieren ihn quasi herum wie einen Angestellten. Während dies in der internen Kommunikation annehmbar sein mag, ist es im Verkehr mit externen Geschäftspartnern meist unpassend und kann als respektlos empfunden werden. Die persönliche Note und die diplomatische Formulierung gehen hierbei verloren, was die Geschäftsbeziehung potenziell belasten kann. Eine persönliche E-Mail ist hier fast immer die bessere Wahl.
SMS & WhatsApp: Wenn es passt
In manchen Fällen, abhängig vom Kommunikationsstil des Geschäftspartners und der Dringlichkeit, kann auch eine Terminverschiebung per SMS oder WhatsApp infrage kommen. Dies ist jedoch nur dann ratsam, wenn Sie absolut sicher sind, dass diese Form der Kommunikation vom Empfänger geschätzt und akzeptiert wird. Bei vielen Geschäftspartnern, insbesondere in formelleren Branchen, könnte eine solche Nachricht als unprofessionell empfunden werden. Nutzen Sie diese Kanäle nur, wenn Sie eine etablierte, informelle Beziehung zum Empfänger haben und wissen, dass dies seine bevorzugte Kommunikationsmethode für schnelle Nachrichten ist. Andernfalls bleiben Sie bei E-Mail oder Telefon.
Telefonat: Für kurzfristige Notfälle
Wenn ein Termin sehr kurzfristig – also innerhalb von 24 Stunden – verschoben werden muss, ist das Telefonat die einzig sinnvolle Option. Hier zählt jede Minute, und eine E-Mail könnte zu spät gelesen werden. Durch den direkten Kontakt können Sie sicherstellen, dass die Nachricht sofort ankommt und eine schnelle Reaktion ermöglicht wird. Auch wenn es sich um ein Telefonat handelt, sollten Sie das Vereinbarte im Anschluss immer nochmals per E-Mail bestätigen. Dies dient als schriftliche Dokumentation und vermeidet Missverständnisse, die bei mündlichen Absprachen entstehen können. Das Telefonat ist also für die absolute Dringlichkeit reserviert, die E-Mail für die nachfolgende Absicherung.
Fristen und Dringlichkeit: Wann handeln?
Die Frist, innerhalb derer Sie eine Terminverschiebung kommunizieren, ist entscheidend für den Eindruck, den Sie hinterlassen. Je früher, desto besser. Wenn ein Termin jedoch kurzfristig – das heißt innerhalb von 24 Stunden – verschoben werden muss, führt kein Weg am Telefonat vorbei. Hier ist der direkte Draht unerlässlich, um sicherzustellen, dass die Information rechtzeitig ankommt und der Geschäftspartner nicht unnötig vor verschlossener Tür steht oder seine Reisepläne ändern muss.
Erfolgt die Terminverschiebung zwei Tage vorher, sollten Sie im Betreff Ihrer E-Mail den Vermerk „dringend:“ setzen. Dies ist ein wichtiger Hinweis, da nicht alle E-Mails täglich oder sofort gelesen werden. Der „dringend“-Vermerk signalisiert dem Empfänger, dass er die Nachricht priorisieren sollte. Allgemein gilt: Stellen Sie immer sicher, dass der Geschäftspartner die Verschiebung zur Kenntnis genommen hat. Wenn Sie bis 24 Stunden vor dem ursprünglichen Termin noch keine Antwort oder Lesebestätigung erhalten haben, müssen Sie aktiv werden und nachhaken – am besten telefonisch. Proaktives Handeln ist hier der Schlüssel zur Vermeidung von Terminpannen und zur Aufrechterhaltung einer reibungslosen Geschäftsbeziehung.
Die Relevanz des Termins: Feingefühl bei der Begründung
Begründungen für Terminabsagen und -verschiebungen erfordern ein hohes Maß an Feingefühl. Es ist wichtig, abzuschätzen, wie wichtig der Termin für den Geschäftspartner ist und wie gravierend er die Verschiebung empfinden wird. Handelt es sich um ein Routinetreffen, wird die Verschiebung wahrscheinlich achselzuckend zur Kenntnis genommen. Geht es jedoch um einen Anlass, der für ihn von großer Bedeutung ist – wie ein Vertragsabschluss, eine wichtige Präsentation oder ein Kennenlerngespräch mit einem potenziellen Großkunden – könnte die Verschiebung große Enttäuschung, Ärger, Sorgen oder sogar Umtriebe bewirken.
Zusammenfassend hängt die Formulierung der Absage auch von der ursprünglichen Einladung und der Bedeutung des Termins ab. Bei weniger wichtigen Terminverschiebungen ist es nicht unbedingt erforderlich, detaillierte Begründungen zu liefern. Jeder versteht, dass die Agenda im Geschäftsalltag manchmal umorganisiert werden muss. Bei gravierenden Verschiebungen erwartet der Geschäftspartner natürlich eine gewisse „Entschuldigung“. Diese muss und soll jedoch nicht aus detaillierten und konkreten Gründen bestehen. Im Gegenteil: Das, was Ihr Chef als wichtig betrachtet, mag für den Geschäftspartner wenig Bedeutung haben. Viel wichtiger als eine detaillierte Begründung ist es, Empathie zu zeigen. Wenn Sie denken, dass die Terminabsage oder Verschiebung den Geschäftspartner hart trifft, sollten Sie entsprechende Formulierungen wählen und großes Bedauern über die Unannehmlichkeiten ausdrücken, die Sie ihm verursachen. Eine aufrichtige Entschuldigung für die entstandenen Umstände ist oft wirkungsvoller als eine lange Liste von Gründen. Zeigen Sie Verständnis für seine Situation und die möglicherweise entstandenen Schwierigkeiten. Konzentrieren Sie sich auf das Bedauern über die Unannehmlichkeiten und das Bestreben, einen neuen passenden Termin zu finden.
Das Vokabular der Diplomatie: Worte, die wirken
In der Geschäftspraxis haben sich verschiedene Wörter und Phrasen als besonders effektiv bei Terminverschiebungen erwiesen, da sie die richtigen psychologischen Signale aussenden und die Beziehung zum Geschäftspartner stärken, anstatt sie zu belasten. Hier sind einige Beispiele:
- Bitte um Verschiebung: Indem man als „Bittsteller“ auftritt und nicht als jemand, der Anweisungen gibt, kommt man dem Geschäftspartner entgegen. Menschen sind gegenüber Bittstellern nachsichtiger und eher bereit, entgegenzukommen.
- Ausweichtermin: Dieses Wort drückt aus, dass der ursprüngliche Termin fest eingeplant war und die Verschiebung unfreiwillig erfolgt. Es suggeriert, dass man sich Mühe gibt, eine Lösung zu finden, und nicht leichtfertig handelt.
- Alternative Termine: Die neuen Termine werden als „gleichberechtigt“ mit dem ursprünglichen dargestellt und nicht als eine „Verlegenheitslösung“. Dies vermittelt den Eindruck von Flexibilität und Entgegenkommen.
- Vereinbarten Termin: Die Verwendung dieser Phrase bekräftigt, dass man sich dem ursprünglichen Termin verpflichtet fühlt (Commitment) und folglich nur mit schlechtem Gewissen eine Verschiebung beantragt. Es zeigt, dass man die getroffene Absprache ernst nimmt.
- Entschuldigung: Eine aufrichtige Entschuldigung ist eine Selbstverständlichkeit und darf höchstens bei routinemäßigen Verschiebungen weggelassen werden, mit denen der Geschäftspartner ohnehin gerechnet hat. Sie zeigt Respekt und Bedauern für die verursachten Umstände.
Formulierungen im Vergleich: Do's und Don'ts
Die Art und Weise, wie Sie eine Terminverschiebung formulieren, kann den Unterschied zwischen Verständnis und Ärger ausmachen. Authentizität und persönliche Ansprache sind hierbei von größter Bedeutung.
| So nicht (Zu vermeiden) | Besser so (Empfohlen) |
|---|---|
| „Aufgrund anderweitiger terminlicher Verpflichtungen sehen wir uns leider gezwungen, den für nächste Woche anberaumten Termin verschieben zu müssen.“ | „Peter Kleinschmidt kann den Termin am 25. Mai nun doch nicht wahrnehmen und bittet um Verschiebung.“ |
| Erläuterung: Distanzierte Formulierungen klingen oft aufgesetzt und unpersönlich. Die direkte und authentische Formulierung ist glaubwürdiger und sympathischer. Begriffe wie „anberaumt“ sind im Geschäftsalltag oft zu formal. | |
| „Zu unserem großen Bedauern ist es Herrn Dr. Petersen nun doch nicht möglich, an dem anberaumten Treffen teilzunehmen.“ | „Herr Dr. Petersen kann nun doch nicht wie vereinbart am 25. Mai teilnehmen und bittet mich, den Termin zu verschieben.“ |
| Erläuterung: „Großes Bedauern“ kann übertrieben wirken, fast so, als sei etwas Schlimmes passiert. Schreiben Sie, wie Sie sprechen würden – das klingt glaubhafter und weniger dramatisch, aber dennoch respektvoll. | |
| „Wir bitten um Ihr Verständnis, dass Herr Meier den Termin leider nicht wahrnehmen kann.“ | „Peter Meier kann am 25. Mai nicht wie vereinbart zu Ihnen nach München kommen. Ich bitte um Ihr Verständnis.“ |
| Erläuterung: „Wir“ klingt sehr unpersönlich. Besser ist „Herr Meier bittet um Verständnis“ oder „Ich bitte um Verständnis“. Nennen Sie immer den Vor- und Zunamen Ihres Chefs. Das klingt weniger distanziert und sympathischer. Und nennen Sie den genauen Termin, statt nur von „dem Termin“ zu sprechen, um Klarheit zu schaffen. | |
Termine international verschieben: Die richtigen Phrasen
Wenn Sie einen Termin mit ausländischen Geschäftskunden oder -partnern verschieben müssen, ist es hilfreich, die gebräuchlichsten Phrasen in deren Sprache zu kennen. Dies zeigt Professionalität und erleichtert die Kommunikation.
| Sprache | Übersetzung (Deutsch) | Typische Phrase |
|---|---|---|
| Deutsch | Termin verschieben | |
| Englisch | Reschedule an appointment | „Could we please reschedule our appointment?“ |
| Französisch | Remettre le rendez-vous | „Pourrions-nous reporter notre rendez-vous, s'il vous plaît?“ |
| Spanisch | Aplazar la fecha | „¿Podríamos aplazar la fecha de nuestra cita?“ |
| Italienisch | Spostare un appuntamento | „Potremmo spostare il nostro appuntamento?“ |
Häufige Terminpannen vermeiden: Proaktives Handeln
Trotz aller Sorgfalt können im Geschäftsalltag immer wieder Terminpannen auftreten. Diese können nicht nur ärgerlich sein, sondern auch das Vertrauen des Geschäftspartners beeinträchtigen. Die häufigsten Probleme sind:
- Nicht auf die Uhr gesehen: Die Terminabsage oder -verschiebung wird nicht oder zu spät gelesen. Der Geschäftspartner trifft zum ursprünglich vereinbarten Termin ein und steht vor verschlossener Tür. Dies führt zu großem Ärger und Frustration.
- Unmöglichkeit, einen Verschiebetermin zu finden: Manchmal scheint es, als gäbe es einfach keinen gemeinsamen Nenner für einen neuen Termin. Dies kann eine aufkeimende Geschäftsbeziehung schnell wieder zum Erliegen bringen, da der Eindruck entsteht, man sei nicht wirklich interessiert.
- Der Termin muss mehrmals verschoben werden: Wenn ein Termin immer wieder verschoben wird, gibt man irgendwann den Versuch auf, sich zu treffen. Dies signalisiert Unzuverlässigkeit und mangelnde Priorität.
- Die Bitte um Terminverschiebung weckt Misstrauen: Der Kunde fragt sich: Ist der Geschäftspartner etwa unzuverlässig? Hat er zu viel versprochen? Solche Gedanken können das Fundament einer vertrauensvollen Zusammenarbeit untergraben.
Um diese Pannen zu vermeiden, ist proaktives Handeln gefragt. Kommunizieren Sie Änderungen frühzeitig, bieten Sie stets konkrete Alternativtermine an und stellen Sie sicher, dass Ihre Nachricht angekommen ist. Eine Lesebestätigung oder ein kurzer Anruf zur Bestätigung können Wunder wirken. Zudem ist es ratsam, im Vorfeld die Verfügbarkeit des Chefs für Alternativtermine zu prüfen, um im Falle einer Verschiebung schnell handlungsfähig zu sein. Transparenz und eine offene Kommunikation sind entscheidend, um Misstrauen gar nicht erst aufkommen zu lassen.
Fazit: Professionell durch den Termin-Dschungel
Gerade im Geschäftsleben kommt es immer wieder vor, dass Termine verschoben werden müssen. Terminabsagen und -verschiebungen sind nicht als mangelnde Wertschätzung zu sehen, sondern im Büroalltag oft unvermeidlich. Wichtig ist, dass man seinem Geschäftspartner eine Terminverschiebung frühzeitig bekannt gibt, sich für eventuell entstandene Unannehmlichkeiten entschuldigt und proaktiv einen neuen Terminvorschlag macht, um nicht den Anschein zu erwecken, kein Interesse an dem geplanten Treffen zu haben. Bei schriftlichen Terminverschiebungen sollte man sich unbedingt an formelle Vorgaben halten und dem Gegenüber die Gründe für die Verschiebung darlegen, ohne sich in unwichtigen Details zu verlieren. Hält man sich an diese Richtlinien, wird der Geschäftspartner die Terminverschiebung verstehen und in aller Regel auch Verständnis dafür haben. Eine professionelle und diplomatische Handhabung von Terminverschiebungen ist ein Zeichen von Respekt und Kompetenz, das die Geschäftsbeziehung nachhaltig stärkt.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Thema Termine verschieben
Gibt es Fristen bei Verschiebungen von Terminen?
Ja, die Dringlichkeit bestimmt die Kommunikationsform. Muss ein Termin innerhalb von 24 Stunden kurzfristig abgesagt oder verschoben werden, sollten Sie dies unbedingt per Telefon tun, um die sofortige Kenntnisnahme zu gewährleisten. Wird ein Termin beispielsweise zwei Tage vorher verschoben, sollten Sie in den E-Mail-Betreff den Vermerk „dringend:“ setzen, damit die Nachricht priorisiert wird.
Welche Form der Terminverschiebung ist angemessen?
Generell sollten Sie eine Terminverschiebung per E-Mail kommunizieren. Dies bietet den Vorteil eines schriftlichen Nachweises und ermöglicht dem Empfänger eine flexible Reaktion. Muss ein Termin kurzfristig telefonisch abgesagt bzw. verschoben werden, sollte die Terminverschiebung danach noch einmal in einer E-Mail bestätigt werden, um Missverständnisse zu vermeiden und eine schriftliche Dokumentation zu haben.
Welche Gründe darf eine Terminverschiebung haben?
Bei Terminverschiebungen ist abzuwägen, wie wichtig der Termin ist und wie der Geschäftspartner auf eine Verschiebung reagieren würde. Bei Routine-Treffen sind detaillierte Gründe oft nicht notwendig. Hat eine Terminverschiebung jedoch wichtige Gründe, die den Geschäftspartner stark betreffen könnten, sollten diese bei der Verschiebung erläutert werden. Wichtiger als die detaillierte Begründung ist es jedoch, Empathie zu zeigen und Bedauern über die verursachten Unannehmlichkeiten auszudrücken.
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