Was machten die Pharisäer?

Gebet: Demut, Gnade und wahre Frömmigkeit

29/08/2024

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Das Gebet ist für viele Menschen ein Anker, ein Moment der Einkehr, des Dankes oder der Bitte. Es ist eine der tiefsten und persönlichsten Formen der Kommunikation, die ein Mensch mit dem Göttlichen eingehen kann. Doch wie wir beten, welche Haltung wir dabei einnehmen und welches Gottesbild wir in uns tragen, ist entscheidend. Jesus, ein Meistererzähler, nutzte Gleichnisse, um komplexe Wahrheiten über Gott und das menschliche Miteinander zugänglich zu machen. Seine Geschichten griffen Alltagserfahrungen auf und luden die Zuhörenden ein, ihre Perspektive zu überdenken. Ein solches Gleichnis, das uns heute noch tief berührt und zur Selbstreflexion anregt, ist das vom Pharisäer und Zöllner. Es beleuchtet auf eindringliche Weise, was wahres Gebet bedeutet und welche Fallstricke in der Frömmigkeit lauern können.

Was bedeutet das Gebet für einen Mann?
Kurz und gut: Er ist ein von vielen geachteter Mann. Im Gebet bringt er nun seine Freude zum Ausdruck, dass es ihm gelungen ist, fromm und den Geboten gemäß zu leben. Glaube findet nun mal Ausdruck in konkreten Taten und deshalb ist sein Dank für sein Tun echt.
Inhaltsverzeichnis

Die Kunst des Gleichnisses: Ein neuer Blick auf Gott und die Welt

Jesus verstand es meisterhaft, durch einfache, aber tiefgründige Geschichten komplexe theologische und ethische Botschaften zu vermitteln. Seine Gleichnisse waren keine bloßen Illustrationen, sondern lebendige Bilder, die zum Nachdenken anregten und die Zuhörer in ihren Bann zogen. Ob es die bedingungslose Liebe eines Vaters zu seinem „verlorenen Sohn“ war oder der Weinbergbesitzer, der seine Arbeiter nicht nach Leistung, sondern nach Bedürfnis entlohnte – Jesus forderte dazu auf, über gewohnte Denkmuster hinauszugehen. Diese Erzählungen sind wie eine Einladung, immer wieder neu und anders auf Gott und die Welt zu blicken, sich in die Figuren hineinzuversetzen und die eigene Haltung zu überprüfen. Sie sind Spiegel, in denen wir uns selbst und unsere Beziehung zu Gott erkennen können.

Das Gleichnis vom Pharisäer und Zöllner: Eine Einführung

Das Gleichnis, das uns hier besonders beschäftigt und im Neuen Testament bei Lukas (18, 9-14a) überliefert ist, richtete sich an jene, die sich selbst als fromm ansahen und andere verachteten. Es erzählt von zwei Männern, die in den Tempel gingen, um zu beten:

„Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. Der Pharisäer stand für sich und betete so: Ich danke dir, Gott, dass ich nicht bin wie die andern Leute, Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner. Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme. Der Zöllner aber stand ferne, wollte auch die Augen nicht aufheben zum Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig! Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt hinab in sein Haus, nicht jener.“

Die Pointe dieser biblischen Erzählung ist vielen bekannt: Der Pharisäer ist sprichwörtlich zum Prototypen des Heuchlers geworden, der Zöllner zum Sinnbild der Demut. Doch diese einfache Gleichung – Pharisäer schlecht, Zöllner gut – verdient eine genauere Betrachtung, denn sie birgt tiefere Lehren für unseren Glauben und unser Gebetsleben.

Der Pharisäer: Ein Mann des Glaubens und der Tat

Im zeitgenössischen Kontext Jesu war der Pharisäer eine hoch angesehene Persönlichkeit. Er gehörte zu einer Gruppe religiöser Laien, oft Handwerker oder Händler, die gebildet waren, lesen und schreiben konnten und sich hervorragend in den religiösen Schriften auskannten. Pharisäer waren bekannt für ihre peinlich genaue Einhaltung aller Gesetze und Gebote, weit über die zehn Gebote hinaus. Sie suchten keine Schlupflöcher, um sich dem Dienst Gottes zu entziehen. Der Pharisäer im Gleichnis fastete nicht nur am Versöhnungstag, wie es vorgeschrieben war, sondern zusätzlich an zwei Wochentagen, oft sogar unter Verzicht auf Trinken. Er spendete regelmäßig einen Zehntel seines Einkommens und dachte auch an die Armen, indem er von allem Gekauften einen Zehntel des Preises in die Armenkasse legte, um sicherzustellen, dass die Verkäufer ihre Pflicht erfüllt hatten. Kurz gesagt: Er war ein Mann, der seinen Glauben ernst nahm und ihn in konkreten Taten lebte. Er war ein Vorbild für viele, ein Mensch, dem Respekt und Anerkennung gebührten.

Sein Gebet drückt seine Freude und seinen Dank darüber aus, dass es ihm gelungen ist, fromm und den Geboten gemäß zu leben. Glaube findet nun einmal Ausdruck in konkreten Taten, und sein Dank für sein Tun war aufrichtig. Er gleicht einem modernen Menschen, der sich bemüht, seinen Glauben im Alltag umzusetzen: ehrlich im Umgang mit anderen, friedensstiftend in Familie und Beruf, engagiert für Gerechtigkeit in der Welt – vielleicht jemand, der Flüchtlinge willkommen heißt und ihnen hilft, sich einzuleben. Solche Menschen verdienen unsere Achtung.

Der Zöllner: Ein Außenseiter mit überraschender Gnade

Der Zöllner hingegen war in der Gesellschaft Jesu ein Außenseiter, verachtet und gemieden. Obwohl ebenfalls Jude, stand er im Dienst der heidnischen römischen Besatzungsmacht. Zöllner pachteten Zollstationen meistbietend und hatten dann das Recht, Abgaben zu kassieren. Viele von ihnen nutzten diese Position aus, um sich auf Kosten der Bevölkerung zu bereichern, indem sie überhöhte Zölle verlangten. Finanzielle Gier und Betrug prägten ihren Ruf. Sie galten als gottlos und waren von der Gemeinschaft ausgeschlossen. Da ihre Geschäftspraktiken eindeutig gegen Gottes Gebote verstießen, mieden sie die Synagoge.

Der Zöllner lässt sich mit einem Menschen vergleichen, der nur auf den eigenen Vorteil bedacht ist, seine Interessen rücksichtslos durchsetzt und der von der Überzeugung lebt, dass Solidarität oder ein aufrichtiger Lebenswandel sich nicht lohnen. Vor diesem gesellschaftlichen Hintergrund erscheint Jesu Urteil, dass der Zöllner „gerechtfertigt“ nach Hause ging und nicht der Pharisäer, kaum begreiflich und war für seine Zuhörer sicherlich ein Schock.

Die verborgene Falle der Selbstgerechtigkeit

Wo liegen also die Fehler in der Haltung des Pharisäers, dieses Mannes, dem es mit seinem Glauben ernst war? Es ist keineswegs falsch, im Leben Bilanz zu ziehen, die eigenen Leistungen zu betrachten und stolz und dankbar zu sein für das, was man an guten Vorsätzen in gute Taten umgesetzt hat. Solche Momente der positiven Rückschau sind wichtig für das Wohlbefinden und die Motivation. Doch der Pharisäer tat mehr als nur dankbar zu sein.

Sein entscheidender Fehler lag in der Abgrenzung und dem Vergleich mit dem Zöllner: „Ich danke dir, Gott, dass ich nicht bin wie die andern Leute, Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder wie dieser Zöllner.“ Er nutzte das Gebet, um sich mit dem Zöllner zu vergleichen und ihn herabzusetzen. Er machte den anderen klein, um selbst groß zu erscheinen. Dieses Phänomen ist zeitlos: Menschen stellen sich auf Kosten anderer dar, indem sie auf deren Defizite hinweisen. Ob in politischen Reden, im Alltag, wenn wir auf die Fehler anderer hinweisen, um uns selbst besser dastehen zu lassen. Dieses Verhalten entspringt oft einer tiefen Unsicherheit. Je unsicherer ich bin, desto sicherer urteile ich über andere. Indem ich anderen ihren Wert abspreche, versuche ich, mir selbst Anerkennung zuzusprechen und eine Rangliste zu erstellen, die mir zeigt: So schlecht bin ich gar nicht, andere sind viel schlechter.

Ein solches Gebet verhindert, dass der Pharisäer im Zöllner einen Bruder erkennt, einen Menschen, dem Gottes Liebe ebenso gilt wie ihm selbst. Es fällt vielen schwer, in Menschen, die den eigenen Wertvorstellungen nicht entsprechen, Schwestern und Brüder zu sehen. Dabei lehrt uns die Erfahrung, dass wir uns in der Gegenwart von Menschen wohler fühlen, die offen für Kritik sind und ihr Handeln nicht als das Maß aller Dinge hinstellen. Dies ist ein Widerspruch, unter dem viele leiden.

Zudem suchte der Pharisäer im Gebet kein echtes Gespräch mit Gott. Er erwartete nur Applaus für seine Gesetzestreue. Indem er Gott seine guten Taten vorhielt, dachte er sich einen Gott aus, für den ein Mensch nur wertvoll ist, wenn er Leistungen vorweisen kann. Wer sich einen solchen Gott vorstellt, der nur auf Leistungen schaut, kann sich selbst auch nur achten, wenn er etwas leistet. Was aber geschieht, wenn man erschöpft, krank oder alt ist? Vor solch einem Gott müsste man in solchen Lebenslagen ängstlich sein. Dieses Bild von Gott, der Menschen nach Leistungen beurteilt, bestimmte sein Gebet. Er griff damit in die Freiheit Gottes ein und legte ihn auf die Verwerfung des Zöllners fest. Er verlor den Blick dafür, dass er bei allen guten Taten weiterhin auf Gottes Erbarmen und seine Liebe angewiesen war.

Die Kraft der Demut: Was der Zöllner lehrt

Ganz anders der Zöllner. Ihm war bewusst, dass er vor Gott nichts vorzuweisen hatte. Obwohl er nach den Wertvorstellungen seiner Zeit schuldig war, hoffte er auf Gottes Erbarmen und wagte, mit leeren Händen vor Gott zu treten. Er überließ Gott das Urteil und ging deshalb gerechtfertigt von dannen. Dieses Urteil zeigt Gott als einen, dessen Güte nicht nur unsere Vorstellungen, sondern auch die der Hörerinnen und Hörer der damaligen Zeit übersteigt. Gott setzt Menschen immer wieder in Erstaunen.

Der Zöllner verkörpert die Demut, die vor Gott zählt. Er erkennt seine eigene Bedürftigkeit und Abhängigkeit von Gottes Gnade. Sein Gebet „Gott, sei mir Sünder gnädig!“ ist ein Ausdruck tiefster Reue und Vertrauen. Es ist ein Gebet, das das Herz Gottes erreicht, weil es aus einer aufrichtigen Erkenntnis der eigenen Unzulänglichkeit entspringt. Der Zöllner hat nichts zu bieten außer seine Sündhaftigkeit und seine Hoffnung auf Gnade. Und genau das macht ihn in Gottes Augen „gerechtfertigt“.

Gebet als Begegnung: Nicht nur Applaus suchen

Das Gleichnis lehrt uns, dass Gebet mehr ist als eine Liste von Leistungen oder eine Möglichkeit, sich selbst zu erhöhen. Wahres Gebet ist eine Begegnung mit Gott, die von einer Haltung der Demut und des Vertrauens geprägt ist. Es geht nicht darum, Gott zu beeindrucken oder sich mit anderen zu vergleichen, sondern darum, sich selbst in seiner ganzen Bedürftigkeit vor Gott darzulegen und sich seinem Erbarmen anzuvertrauen.

Betrachten wir die Haltung der beiden Männer im Gebet:

MerkmalPharisäerZöllner
Öffentliche WahrnehmungHoch angesehen, fromm, gesetzestreuVerachtet, betrügerisch, gottlos
Haltung im GebetSteht für sich, zählt Leistungen aufSteht ferne, Augen gesenkt, schlägt an die Brust
Inhalt des GebetsDank für eigene Tugend, Vergleich mit anderenBitte um Gnade, Bekenntnis der Sündhaftigkeit
GottesbildLeistungsbezogen, RichterBarmherzig, gnädig
ErgebnisGing nicht gerechtfertigt heimGing gerechtfertigt heim

Der Pharisäer nutzte das Gebet als eine Art Rechenschaftsbericht an Gott, um seine eigene Tugend hervorzuheben und sich von anderen abzugrenzen. Er sah Gott als jemanden, der Leistungen bewertet und belohnt. Der Zöllner hingegen trat mit leeren Händen vor Gott, wissend um seine Schuld, aber vertrauend auf Gottes unverdiente Gnade. Sein Gebet war ein Schrei nach Hilfe, ein Bekenntnis der Abhängigkeit. Und genau dieses Gebet wurde erhört.

Lehren für uns heute: Pharisäer und Zöllner in jedem von uns

Das Gleichnis bricht leider ab, und wir erfahren nicht, welche Konsequenzen das Urteil für das Leben des Zöllners und für den Glauben des Pharisäers hatte. Doch die Botschaft ist klar: Wir alle tragen sowohl den Pharisäer als auch den Zöllner in uns. Es gibt Momente, in denen wir stolz auf unsere Leistungen sind und vielleicht sogar dazu neigen, uns mit anderen zu vergleichen und uns überlegen zu fühlen. Und es gibt Momente der Zweifel, der Unsicherheit, in denen wir uns unausstehlich fühlen und uns nach Gottes bedingungsloser Liebe sehnen.

Vom Pharisäer lernen wir, unseren Glauben ernst zu nehmen und ihn in Taten umzusetzen. Nächstenliebe sollte nicht nur ein Wort sein, sondern sich in konkretem Handeln zeigen. Doch wir lernen auch die Gefahr der Selbstgerechtigkeit und des Vergleichens. Wir dürfen uns nicht auf Kosten anderer profilieren oder Gott einengen, indem wir ihn zu einem Leistungsprüfer machen.

Der Zöllner macht uns bewusst, dass wir bei allem Stolz und aller Freude über das, was uns gelingt, immer auf Gottes Erbarmen angewiesen bleiben. Er zeigt uns, dass Gott andere Maßstäbe hat als wir. Selbst wenn wir uns selbst und andere uns unausstehlich finden, hat Gott uns lieb und ist bereit, uns seine Gnade zu schenken, wenn wir uns demütig an ihn wenden.

Häufig gestellte Fragen zum Gleichnis und Gebet

Ist es falsch, stolz auf seine guten Taten zu sein?

Nein, es ist nicht grundsätzlich falsch, stolz auf gute Taten und Erfolge zu sein. Das Gleichnis zeigt jedoch, dass dieser Stolz nicht zu Überheblichkeit oder zur Abwertung anderer führen sollte. Wahre Dankbarkeit erkennt, dass alle Gaben und Fähigkeiten letztlich von Gott kommen und dass unsere Taten uns nicht über andere stellen.

Was bedeutet es, „gerechtfertigt“ zu sein?

Im biblischen Kontext bedeutet „gerechtfertigt“, von Gott als gerecht angesehen zu werden, von Schuld freigesprochen zu sein. Es geht nicht darum, dass man selbst perfekt ist, sondern dass Gott einen aus Gnade als gerecht erklärt. Der Zöllner wurde nicht aufgrund seiner Taten gerechtfertigt, sondern aufgrund seiner demütigen Haltung und seines Vertrauens in Gottes Barmherzigkeit.

Wie sollte ich beten, um nicht wie der Pharisäer zu sein?

Das Gebet sollte ein ehrliches Gespräch mit Gott sein. Es darf Dank und Lob enthalten, aber auch das Bekenntnis der eigenen Unvollkommenheit und die Bitte um Gnade. Vermeiden Sie Vergleiche mit anderen und konzentrieren Sie sich auf Ihre eigene Beziehung zu Gott. Seien Sie demütig, offen und vertrauen Sie auf Gottes unverdiente Liebe.

Spielt es eine Rolle, wie fromm man ist?

Äußere Frömmigkeit und das Befolgen von Geboten sind wichtig und können Ausdruck eines ernsten Glaubens sein. Doch das Gleichnis lehrt, dass die innere Haltung des Herzens entscheidender ist als die äußere Leistung. Gott schaut auf das Herz und nicht nur auf die Taten. Wahre Frömmigkeit ist verbunden mit Demut, Barmherzigkeit und der Erkenntnis der eigenen Abhängigkeit von Gott.

Kann ein „guter“ Mensch wie der Pharisäer verloren gehen?

Das Gleichnis spricht nicht von „Verlorengehen“, sondern von „Gerechtfertigtsein“ vor Gott. Der Pharisäer ging nicht gerechtfertigt nach Hause, weil seine Haltung der Selbstgerechtigkeit und Verachtung ihn von der wahren Gnade trennte. Es geht darum, dass die Tür zu Gottes Gnade durch Demut geöffnet wird, nicht durch stolze Leistungen.

Fazit: Ein Gebet für Pharisäer und Zöllner

Das Gleichnis vom Pharisäer und Zöllner ist eine zeitlose Erinnerung daran, dass wahre Frömmigkeit und ein tiefes Gebetsleben nicht in der Ansammlung von Tugenden oder dem Vergleich mit anderen liegen, sondern in der demütigen Anerkennung unserer Abhängigkeit von Gottes Gnade. Es ist eine Botschaft der Hoffnung für alle, die sich unzulänglich fühlen, und eine Mahnung für jene, die Gefahr laufen, in die Falle der Selbstgerechtigkeit zu tappen.

Ein Gebet fasst diese Gedanken wunderbar zusammen:

Guter Gott, wir sind zugleich Pharisäer und Zöllner.
Lass den Pharisäer in uns stark genug sein,
uns aufzustacheln nach deinem Willen zu fragen
Inmitten einer gottlosen Welt.
Lass den Zöllner in mir stark genug sein, den Pharisäer zu bekehren
und uns von dir mit deiner Zukunft beschenken zu lassen
Unser Gott, Gott der Pharisäer und Zöllner.

Dieses Gebet erinnert uns daran, dass wir beides sind – Menschen, die Gutes tun wollen und sollen, aber auch Menschen, die der Vergebung und des Erbarmens bedürfen. Die wahre Kunst des Gebets liegt darin, sich in dieser Dualität ehrlich vor Gott zu stellen und seine unendliche Gnade anzunehmen.

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