Was zeichnet den Gottesatem aus?

Der Gottesatem: Lebenskraft, Geist und Hoffnung

01/06/2025

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Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser. Stellen Sie sich vor, Sie stehen am Meer, die frische Luft umspielt Sie. Vor einigen Wochen verbrachte ich ein paar Tage an der Nordsee. Die Kinder waren voller Vorfreude, ihre Drachen steigen zu lassen, doch der Wind ließ auf sich warten. Enttäuscht standen sie da, ihre Drachen trudelten nur kurz, um dann wieder in den Sand zu stürzen. „Pusten!“, rief ich scherzhaft, wissend, dass selbst die beste Nordseeluft in unseren Lungen nicht ausreichen würde. Da müsste schon der liebe Gott persönlich mal ordentlich ausatmen, dachten wir, damit genügend Wind zum Drachensteigen käme.

Was zeichnet den Gottesatem aus?
Noch bevor irgendetwas Konkretes erschaffen wird, macht sich Gottes Ruach über dem Wasser bemerkbar. Das "Bevor" – das zeichnet diesen Gottesatem, diese heilige Luft aus wie auch unseren Atem: Noch bevor wir darüber nachdenken, ist dieser Atem immer schon da.

Pusten und mal ordentlich ausatmen. Schon während dieser ersten Worte haben wir – Sie, wo auch immer Sie diesen Artikel lesen, und ich, während ich ihn schreibe – das getan, was uns in den nächsten Momenten auf andere Weise beschäftigen soll: Wir haben geatmet. Ein und aus. Vermutlich ohne darüber nachzudenken, geschieht es jede Sekunde, vom Moment unserer Geburt an. Unser Atem begleitet unser Leben lautlos, eine wahre Hochleistungssportlerin: Etwa 12.000 Liter Luft atmen wir täglich ein – eine Menge, die in 75 gefüllte Badewannen passt. Erstaunlich, nicht wahr?

Inhaltsverzeichnis

Der menschliche Atem in Zeiten der Krise

Seit dem Frühling 2020 ist das Atmen allerdings sprichwörtlich in aller Munde. Mit dem Einzug von Corona in unser aller Leben hielten wir den Atem an. Wir lernten, dass unser Atem gefährlich sein kann – für andere, wenn wir Viren ausatmen, und für uns selbst, wenn wir sie einatmen. Masken wurden zum Alltag, Gesang in Gruppen vermieden, Husten in die Ellenbeuge zur Selbstverständlichkeit. Aerosole, einst ein Fachbegriff, gehören nun zum aktiven Sprachwortschatz von Grundschulkindern.

Wir haben gelernt, wie kostbar der Atem ist. Geschichten von Menschen, die unter Atemnot litten, von der furchtbaren Angst zu ersticken, prägten unser Bewusstsein. Beatmungsgeräte und Sauerstoffflaschen wurden zur neuen harten Währung in den Gesundheitssystemen weltweit. Selbst heute noch spüre ich morgens einen Moment lang ängstlich, wie ich die Luft anhalte, wenn die Nachrichten von Inzidenzen und Todeszahlen berichten.

Doch der Atem ist auch ein Symbol des Aufatmens geworden. In diesen Wochen höre ich von vielen Seiten: „Es tut so gut, endlich mal durchatmen zu können nach der langen, furchtbaren Zeit.“ Endlich kehrt wieder mehr Leben in unsere Städte und Dörfer zurück. Konzerte, Sport, Gemeindeveranstaltungen – alles in Maßen und mit Abstand, aber immerhin. Und vor allem: Endlich wieder gemeinsam mit anderen Menschen. Wir atmen buchstäblich auf, wenn der Sommer uns an die frische Luft lockt, ans Meer oder in die Berge. Tief einatmen – und ich spüre, wie davon auch die Seele eine Menge abbekommt. Das tut gut. Obwohl der Gedanke im Hinterkopf bleibt: Wo es windig ist, gibt es zum Glück ja nicht so viele Viren in der Luft…

Die göttliche „Ruach“: Mehr als nur Luft

Heute Morgen wollen wir dem Atem gemeinsam anders auf die Spur kommen: auf die Glaubensspur. Fernöstliche Religionen schenken dem Atem in ihrer Meditationspraxis besondere Aufmerksamkeit. Aber welche Bedeutung hat er im christlichen Glauben?

Wenn ich in der Bibel suche, im Geschichten-Fundament meines Glaubens, muss ich nicht weit blättern. Direkt in den allerersten Sätzen kommt der Atem vor, in der Erzählung von der Schöpfung. „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde; und die Erde war wüst und leer, und Gottes Geist schwebte über dem Wasser.“ Sie meinen, da kommt gar kein Atem vor? Doch, schon. Denn da könnte mindestens ebenso gut stehen: „…und Gottes Atem schwebte über dem Wasser.“ Oder: „…und Gottes Wind schwebte über dem Wasser.“

Es ist gar nicht so leicht, das hebräische Wort „Ruach“ mit einem einzigen deutschen Wort zu übersetzen. „Ein Wort ist zu wenig“, denn die Menschen damals hörten bei „Ruach“ viel mehr mit. Es ist wie bei dem Wort „Musik“, bei dem wir sofort mitschwingen lassen, ob es Streicher oder Gesang ist, Noten oder Krach, leise oder laut, Klassik oder Pop.

So ist es bei Ruach. Alles Genannte schwingt da mit: Wind, Atem, Luft, Geist. Bevor irgendetwas Konkretes erschaffen wird, macht sich Gottes Ruach über dem Wasser bemerkbar. Dieses „Bevor“ – das zeichnet diesen Gottesatem, diese heilige Luft, aus: Noch bevor wir darüber nachdenken, ist dieser Atem immer schon da. Bei uns Menschen ist das so von der ersten Sekunde unseres Lebens an. Selbst vor dem ersten Neugeborenenschrei mussten wir ja einatmen. So sollen wir uns die Schöpfung vorstellen: Vor allen Pflanzen, Gestirnen, Tieren und Menschen gibt es schon ein großes, lebendiges Ein- und Ausatmen in dieser Welt, bereit für alles Leben, das kommt und das noch werden soll.

Die vielfältigen Facetten von Ruach

BegriffBedeutung im Kontext von Ruach
AtemDie Lebenskraft, die Gott den Geschöpfen einhaucht; der Ursprung allen Seins und der individuellen Existenz.
WindDie dynamische, unkontrollierbare und doch zielgerichtete Bewegung Gottes in der Welt; ein Zeichen seiner schöpferischen Energie und seines unvorhersehbaren Wirkens.
GeistDie göttliche Präsenz, die Menschen inspiriert, befähigt und zu neuen Erkenntnissen führt; der Heilige Geist, der Leben und Glauben belebt.
LuftDas allgegenwärtige Element, das alles durchdringt und trägt; Symbol für Gottes unsichtbare, aber allumfassende Fürsorge.

Gottes Atem als Schöpferkraft

Gottes Ruach, von der Stärke eines Orkans bis zum sanften Hauch, dieser Lebenswind schwebt der biblischen Beschreibung nach nicht einfach gleichmäßig wie ein ruhiger Atem über dem Wasser, sondern ist eher in Bewegung, ein „Flattern“, ganz dynamisch. Bibelforscherinnen haben herausgefunden: Wenn Menschen zu biblischen Zeiten von der Ruach hörten, dann klang das für sie nicht nach ruhigen, entspannten Atemzügen, sondern vermutlich nach so einem richtig heftigen Atmen, voller Energie. So, wie es im menschlichen Leben in einem entscheidenden Moment vorkommt: bei der Geburt.

Ich kann mir Gottes Ruach vorstellen wie den Atem in den Wehen, wenn alle Kraft der Welt darauf verwendet wird, einen neuen, kleinen Menschen zur Welt zu bringen. Das ist kein entspanntes Ein und Aus, sondern ein Ausnahmezustands-Atem, der bei allen Schmerzen irgendwie das Einzige ist, was man tun kann: Atmen, Wehen veratmen und zwischendurch gut Luft holen für den Endspurt. Auch wenn die medizinische Begleitung die Gefahren für Mutter und Kind viel geringer macht, spüren alle Beteiligten bis heute: So sehr es bei der Geburt um das Leben geht, auch das Lebensbedrohliche ist mit im Raum. Es bleibt bis heute ein entspanntes Aufatmen, wenn alles vorbei ist und vor allem das Baby seine ersten eigenen Atemzüge macht. Reste dieser Anspannung und der möglichen Gefahr liegen auch heute noch in der Luft der Kreißsäle: Leben und Tod liegen nah beieinander, hauchnah.

So können wir uns Gottes Ruach vorstellen: Als lebendigen Lebensatem, der selbst Leben schafft und uns zugleich daran erinnert: Leben ist nicht selbstverständlich. Die Bibel erzählt davon, dass Gott sich mit dieser kräftigen Lebensluft mit den Geschöpfen und auf besondere Weise mit uns Menschen verbindet. Wie ein luftiges Band zwischen Gott und Geschöpf. Die zweite Schöpfungsgeschichte beschreibt das sehr bildlich, die Geschichte mit dem Garten Eden und Adam und Eva. Zuerst formt Gott den Menschen aus Staub, aber das allein reicht nicht. Erst als Gott ihm den Odem des Lebens in seine Nase bläst, da, so heißt es dann, „ward der Mensch ein lebendiges Wesen.“ Mit dem Lebensodem kommt auch das in den Menschen, was ihn ausmacht: eine lebendige Seele. Für eine begrenzte Zeit, denn – so traurig wir das finden – es gehört zum Lebenskreislauf, dass Menschen ihr Leben irgendwann aushauchen.

Der Psalm 104,29f beschreibt dies eindrücklich: „Verbirgst du dein Angesicht, so erschrecken sie; nimmst du weg ihren Odem, so vergehen sie und werden wieder Staub. Du sendest aus deinen Odem, so werden sie geschaffen, und du machst neu das Antlitz der Erde.“

Der Atem als Verbindung zu Gott

Mein Atem, der ist in meinem Glauben mehr, als dass ich Sauerstoff ein- und Kohlendioxid ausatme. Nach den Bildern der Bibel habe ich Teil an Gottes Atem, hänge im göttlichen Atemkreislauf mit meiner Lunge für die 75 Badewannen Luft an jedem Tag. Aber auch mit meiner Seele hänge ich darin. Der verstorbene Schweizer Dichter Kurt Marti hat diesem Gedanken schöne Worte gegeben:

Mein Atem geht
Mein Atem geht – was will er sagen?
Vielleicht: Schau! Hör! Riech!
Schmeck! Greif! Lebe!
Vielleicht: Gott atmet in dir mehr als du selbst.

Und auch:

In allen Menschen, Tieren, Pflanzen atmet er wie in dir.
Und so:
Freude den Sinnen! Lust den Geschöpfen! Frieden den Seelen!

Gott atmet in mir mehr als ich selbst. So selbstverständlich wie ich mein Atmen hinnehme, so sehr ist dieser Atem durchwoben von luftigen, energischen Schöpferkraft-Aerosolen. Die sind nicht bedrohlich, sondern hauchdünne Teilchen von Freude, Lust, Frieden, die wir einatmen und hoffentlich auch ausatmen für andere.

Der Heilige Geist: Ein frischer Wind für die Seele

Es ist im Glauben mehr mit dem Atmen verbunden als das bloße Überleben. Darum verwebt sich die Vorstellung von Gottes Atem auch mit der von Gottes Geist. Dass es mehr braucht, um zu leben, als nur den Sauerstoff, der uns in dieser Welt umgibt, diese Erfahrung hatten auch die Freundinnen und Freunde Jesu gemacht. Nach Jesu Tod wurde es schwierig: Wie sollte ihr Glaube lebendig bleiben? Irgendwann würde, um im Bild zu bleiben, die Luft raus sein. Woher sollten sie die Kraft nehmen, weiterzumachen mit dem, was sie mit Jesus erlebt hatten? Es brauchte frischen Wind. Und den haben sie dann bekommen – anders vermutlich, als sie es geahnt hätten.

Die Apostelgeschichte (Apg 2,1-6) erzählt: „Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle beieinander an einem Ort. Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Sturm und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt und wie von Feuer, und setzten sich auf einen jeden von ihnen, und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen zu reden eingab. … Als nun dieses Brausen geschah, kam die Menge zusammen und wurde verstört, denn ein jeder hörte sie in seiner eigenen Sprache reden.“

Gottes Geist, diese brausende Lebensluft – das ist nicht irgendein Wind, der durchs Haus fegt, sondern Luft plus Gotteskraft. Die Windrichtung ist Gottes Liebe. Und so bekommen die Menschen neue Worte für ihr Leben geschenkt und werden einander nähergebracht. Sie verstehen sich, auch wenn sie andere Sprachen sprechen. Wie ein anständiger Wind hängt Gottes Geist außerdem nicht ein für allemal fest in dieser Welt, in unseren Gemeinden und in meinem Kopf, sondern er bleibt in Bewegung, weht, wie er will, wo er will – und vor allem: immer wieder neu. Göttliche geistreiche Beatmung!

Sehnsucht nach dem göttlichen Hauch

Ich spüre: Die wünsche ich mir. Das sind Bilder von Wind und Atem und Geist, die ich erinnern will. Immer – aber jetzt besonders in diesen Zeiten. Wo es so stickig geworden ist um uns herum. Wo der menschliche Atem gefährlicher geworden ist und wir so sehr erfahren haben, wie hauchnah auch der Tod sein kann.

Ich spüre, dass es nicht allein mit Sauerstoff getan ist für mein und unser aller Leben. Ich sehne mich nach den feinen Partikeln von Gottes Liebe und Freude, Lebenslust- und Friedens-Aerosolen. Solche, die ich gefahrlos ein- und ausatmen darf und am liebsten raussinge, damit sie möglichst weit fliegen.

Wenn ich mich umsehe, entdecke ich so viele Menschen und Orte, die von Gottes Atem gebrauchen könnten, der Leben schafft und sie mitträgt, immer in Gottes Liebes-Windrichtung:

  • Die Müden, die Auftrieb brauchen und spüren, dass vor ihrem eigenen Zutun schon Lebensluft da ist, das große, kräftige Atmen, bereit für das Leben, das kommen soll.
  • Die, bei denen die Luft raus ist nach so vielen anstrengenden Monaten ohne Job oder mit Homeschooling.
  • Auch manche Gemeinde kann frischen Wind gebrauchen, wenn die Furcht oder fehlende Meter für genügend Abstand im Kirchraum viel haben einschlafen lassen vom Leben in der Gemeinde.
  • Den Traurigen wünsche ich, dass sie ab und an durchatmen können.
  • Ja, und wo ich mir diese durchwirbelnde, göttliche Lebensluft auch ersehne, das ist immer dort, wo nur noch Unmut und Wut rausgeblasen wird, wo die Gedanken sich verquert und verheddert haben im Hass. Da braucht es mal ein ordentliches Brausen, das die Menschen einander wieder näher bringt.

Warten und Bitten um den Atem Gottes

All das lässt sich nicht herbeizitieren oder organisieren. Dass Gottes Geist in uns atmet, darauf können wir nur hoffen. So wie die Kinder an der Nordsee nicht den Wind für ihren Drachen herbeizwingen konnten. Manchmal müssen wir einfach warten auf den Wind. Oder im Gebet darum bitten. Vielleicht mit Worten, wie sie die Theologin und Poetin Dorothee Sölle nach den Versen des alten englischen Kirchenlieds „Breathe on me, Breath of God“ gefunden hat:

Atem Gottes hauch mich an
füll du mich wieder mit leben
dass ich was du liebst lieben kann
und rette was du gegeben

Atem Gottes weh mich an
bis mein herz dir offen
bis ich was du willst wollen kann
im handeln und im hoffen

Atem Gottes blas mich an
bis ich ganz dein werde
bis dein feuer in mir brennt
auf der dunklen erde

Atem des lebens atme in mir
lehr mich die luft zu teilen
wie das wasser wie das brot
komm die erde zu heilen

Die Stoßgebete der Kinder an der Nordsee wurden vielleicht erhört. Einen Moment lang konnte man meinen, Gott hätte einmal ordentlich Luft geholt. Jedenfalls ist der Wind plötzlich doch noch aufgefrischt. Zur Freude der Kinder. Sie waren sofort bereit, haben ihre Drachen schnell wieder ausgepackt. Und diesmal ging es dann wie von selbst: Hoch hinauf, sind die Drachen gestiegen und geflattert über dem Wasser. Ein sichtbares Zeichen für die unsichtbare, doch mächtige Kraft des Atems, der uns umgibt und belebt.

Häufig gestellte Fragen zum Gottesatem

Was bedeutet „Ruach“ in der Bibel?

„Ruach“ ist ein hebräisches Wort mit einer reichen Bedeutungsvielfalt. Es kann Wind, Atem, Hauch oder Geist bedeuten. Im biblischen Kontext, insbesondere in der Schöpfungsgeschichte, beschreibt es die dynamische, lebensgebende Kraft Gottes, die vor aller Schöpfung existierte und die Welt belebt und formt. Es ist die unsichtbare, aber allgegenwärtige Energie, die das Leben auf der Erde ermöglicht.

Wie ist unser menschlicher Atem mit dem Gottesatem verbunden?

Nach biblischer Lehre ist unser menschlicher Atem direkt mit Gottes Atem verbunden. In der zweiten Schöpfungsgeschichte haucht Gott dem Menschen den „Odem des Lebens“ ein, wodurch dieser zu einem lebendigen Wesen wird. Dies symbolisiert, dass unser Leben, unsere Seele und unsere Fähigkeit zu existieren ein Geschenk Gottes sind. Unser Atem ist somit ein ständiges Erinnern an unsere Verbindung zum Göttlichen und an die uns innewohnende Lebenskraft, die von Gott stammt.

Welche Rolle spielt der Heilige Geist im Zusammenhang mit Gottes Atem?

Der Heilige Geist wird im Neuen Testament oft als die Fortsetzung und Manifestation von Gottes „Ruach“ verstanden. Wie der Wind weht, wo er will, so wirkt auch der Heilige Geist dynamisch und unvorhersehbar. Er wird als eine belebende und inspirierende Kraft beschrieben, die Menschen befähigt, Glauben zu leben, sich zu verstehen und Gottes Liebe in die Welt zu tragen. Das Pfingstereignis, bei dem die Jünger mit dem Heiligen Geist erfüllt wurden, ist ein prominentes Beispiel dafür, wie Gottes Atem – nun als Geist – neue Gemeinschaft und neue Lebenskraft schenkt.

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