Was sagt die Bibel über die Gemeinschaft?

Gemeinschaft mit Jesus: Ein Weg zur Erfüllung

05/03/2023

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Gemeinschaft ist weit mehr als nur ein einfaches Zusammensein. Sie umfasst Konzepte wie Einheit, Einigkeit, Einstimmigkeit, Einvernehmen, Eintracht, Gemeinsamkeit, Geschlossenheit, Miteinander, Partnerschaft, Verbundenheit und Zusammenhalt. Im christlichen Kontext bedeutet Gemeinschaft, gemeinsam in der Gemeinde durch Lobpreis, Anbetung und Gebet in die Gegenwart Gottes zu kommen. Doch ebenso entscheidend ist die individuelle Zeit, die wir mit Ihm verbringen, um eine persönliche Beziehung zu Gott aufzubauen. Dies ist die oberste Priorität im Leben: Gemeinschaft mit Ihm zu haben, Ihn kennenzulernen, Zeit in Seinem Wort und im Gebet zu verbringen.

Was ist die Gemeinschaft der Christen?
Die Gemeinschaft der Christen ist Teilhabe am Geist (2. Kor 13,13; Phil 2,1). Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen.

Jesus selbst betonte in Johannes 17:3: „Das ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen." Es geht darum, Gott intim, intensiv und persönlich in der Gemeinschaft mit Ihm kennenzulernen. Er sehnt sich danach, Gemeinschaft mit Ihnen zu haben, denn Sie sind Sein Kind. Er möchte Sie mit Seiner väterlichen Liebe umfangen, um Ihnen Seinen Frieden und Seine Ruhe zu schenken.

In der Stille des Gebets auf Ihn zu warten, mit Hoffnung, Vertrauen und Glauben dem Herrn zu begegnen, ist ein mächtiger Weg. So wird Er Gebete erhören, Gemeinschaft mit Ihnen haben und zu Ihnen reden. In der Stille können Sie Ihr Herz ganz auf Ihn richten, ohne Ablenkung. Auch Ihre Seele – Ihre Gedanken und Gefühle – wird dann zur Ruhe kommen.

Jesus sagte auch, dass der Vater Anbeter sucht. Gott sucht nicht primär nach Arbeitern, sondern nach Anbetern, denn Anbeter sind die besten Arbeiter! Manche Menschen arbeiten sehr hart für Gott und die Kirche, aber Gott sagt: „Das ist großartig, aber… ich will dich! Ich will eine Beziehung mit dir!" Das ist das Wichtigste, und daraus fließt alles andere, was wir für Gott tun sollen. Der Apostel Paulus rief in Philipper 3:10 aus: „Oh, dass ich ihn erkenne!" Wörtlich bedeutet das: „Dass ich intimer mit Ihm vertraut werde." Das Gebet, den Heiligen Geist um Hilfe zu bitten, unsere Zeit, unser Leben und unser Sein dem liebenden Vater und Seinem Sohn hinzugeben, ist der Ausgangspunkt für diese tiefe Beziehung.

Inhaltsverzeichnis

Der Mensch wurde von Gott zur Gemeinschaft mit Ihm geschaffen

Die Schöpfungsgeschichte offenbart, dass der Mensch nach Gottes Ebenbild geschaffen wurde: „Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Weib." (1. Mose 1,27). Alles, was Gott geschaffen hatte, war „sehr gut" (1. Mose 1,31). Ursprünglich genoss der Mensch eine ungetrübte Gemeinschaft mit seinem Schöpfer, wie die Szene im Garten Eden zeigt: „Und sie hörten Gott den HERRN, wie er im Garten ging, als der Tag kühl geworden war." (1. Mose 3,8). Doch der Sündenfall führte zum Bruch dieser idealen Beziehung, und Adam und Eva versteckten sich vor dem Angesicht Gottes. Die Wiederherstellung dieser verlorenen Gemeinschaft ist das zentrale Thema der biblischen Geschichte.

Gemeinschaft im Alten und Neuen Testament

Nach dem Sündenfall verlor der Mensch die unmittelbare Gemeinschaft mit Gott. Im Alten Testament wird der Begriff „Gemeinschaft" primär im zwischenmenschlichen Bereich verwendet (Ps 26,4; 50,18; 94,20). Die Beziehung zu Gott wird stattdessen oft durch den Begriff „Bund" ausgedrückt. Dieser Bund legte die Rahmenbedingungen fest, unter denen Gott mit Seinem Volk Israel interagierte, und bereitete den Weg für eine tiefere Beziehung.

Im Neuen Testament erfährt der Begriff „Gemeinschaft" eine tiefgreifende Erweiterung. Hier wird sie als ein enges Verhältnis gegenseitiger Anteilhabe und Anteilgabe verstanden. Sie bezeichnet die innige Gemeinschaft der Gläubigen mit dem himmlischen Christus (1. Korinther 10,16). Dieser Lebenszusammenhang mit Christus schließt auch die Anteilhabe an Seinem Leiden ein (Philipper 3,10), wie besonders Paulus sie erlebte (vgl. Kolosser 1,24). Die menschliche Gemeinschaft der Gläubigen ist untrennbar mit der Gemeinschaft mit Gott und Christus verbunden (1. Johannes 1,3.7) und durch das Evangelium gefestigt (Philipper 1,5). Die Gemeinschaft der Christen ist somit gekennzeichnet als Teilhabe am Heiligen Geist (2. Korinther 13,13; Philipper 2,1).

Entsprechend dem Neuen Testament ist die Neugeburt durch den Heiligen Geist absolut notwendig, um eine innige Verbundenheit und Gemeinschaft mit Gott haben zu können. Jesus erklärte dies in Johannes 3,5-8: „Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen. Was vom Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; und was vom Geist geboren ist, das ist Geist. Wundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe: Ihr müsst von neuem geboren werden. Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. So ist es bei jedem, der aus dem Geist geboren ist." Diese geistliche Wiedergeburt ist der Eintrittspunkt in die wahre Gemeinschaft.

Vorbereitete Wege zur Gemeinschaft mit Ihm

Die Voraussetzung für die Gemeinschaft mit Gott und unserem Herrn ist der feste Glaube an Jesus. Glaube jedem Wort und jeder Verheißung, die der Herr uns in Seinem Wort, der Heiligen Schrift, offenbart hat. Jesus Christus ist nicht nur „der Weg und die Wahrheit und das Leben" (Johannes 14,6), sondern auch „Treu & Gerecht", dass Er Seine Verheißungen an Ihnen erfüllt. Das Wort Gottes ist geistliche Nahrung, die Sie stärkt, Ihnen Hoffnung und Vertrauen sowie immer stärkeren, unerschütterlichen Glauben gibt. Jesus ist „das Brot des Lebens"; lesen Sie deshalb täglich das Wort Gottes, so wie Sie täglich Brot essen. Der Heilige Geist, der Ihnen gegeben ist, „wird euch (dich) alles lehren und euch (dich) an alles erinnern, was ich euch (dir im Wort Gottes) gesagt habe" (Johannes 14,26). Wenn Sie Sein Wort lieben, dann lieben Sie auch IHN, denn ER ist das „Wort Gottes". Folgen Sie Jesus auf dem Weg Seines Wortes, so werden Sie nicht nur in stillen Gebetszeiten Gemeinschaft mit IHM haben, sondern immer auf Ihrem Weg mit IHM. So wird der Herr auch immer bei Ihnen und mit Ihnen sein.

Jesus betonte in Johannes 14,6-14: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, so werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Und von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. ... Wer mich sieht, der sieht den Vater! ... Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und er wird noch größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater. Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, damit der Vater verherrlicht werde im Sohn. Was ihr mich bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun."

Gott ist nicht kompliziert. Er hat auch für Sie Wege oder Schlüssel zu Seiner Herrlichkeit vorbereitet, die Sie zu dem ersehnten Ort in Gott bringen. Durch Ihre geistliche Neugeburt haben Sie schon Anteil an der Gemeinschaft mit Gott, Seinem Sohn und dem Heiligen Geist. Jesus Christus ist in Ihnen und Sie in Ihm. Der Heilige Geist, Ihr Beistand, Helfer, wohnt in Ihnen. Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist (Römer 5,5).

Es sind einfache Dinge, die Sie in dieser Gemeinschaft mit Gott, Seinem Sohn und dem Heiligen Geist bleiben lassen und Sie in eine noch tiefere, innigere Gemeinschaft führen:

  • Jesus treu sein.
  • Ihm die erste Stelle in Ihrem Leben geben.
  • Eine persönliche, tägliche und aktive Gemeinschaft mit IHM haben, durch Gebet, Anbetung, das Wort Gottes lesen und danach handeln.

Jesus antwortete und sprach zu ihm in Johannes 14,23: „Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen." Epheser 5,18-20 lehrt uns, wie man voll des Geistes wird: „Sondern werdet voller Geist, indem ihr zueinander in Psalmen und Lobliedern und geistlichen Liedern redet und dem HERRN mit eurem Herzen singt und spielt! Sagt allezeit für alles dem Gott und Vater Dank im Namen unseres HERRN Jesus Christus!"

Gott hat Ihnen den wichtigsten Schlüssel, den Heiligen Geist, gegeben, um in eine innige, tiefe Gemeinschaft mit IHM zu kommen. Der Heilige Geist lehrt Sie das Wort Gottes zu verstehen und hilft Ihnen, danach zu leben:

  • „Aber der Tröster, der heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe." (Johannes 14,26)
  • „Wenn aber der Tröster kommen wird, den ich euch senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird Zeugnis geben von mir." (Johannes 15,26)
  • „Wir aber haben nicht empfangen den Geist der Welt, sondern den Geist aus Gott, dass wir wissen können, was uns von Gott geschenkt ist." (1. Korinther 2,12)

Gottes Sehnsucht war und ist die Gemeinschaft mit dem Menschen – intim, intensiv und persönlich, mit dem Menschen, geschaffen in Seinem Bilde. Nach dem Sündenfall hat der Mensch diese Gemeinschaft mit Gott verloren. Wenn Sie auf Jesus schauen, werden Sie feststellen, dass Er am Kreuz diesen Zustand und diese Position wiederhergestellt hat. Wir sind Kinder Gottes – Söhne und Töchter des Höchsten. Wir sind Freunde Gottes – in Seinem Bilde. Gott intim kennen, Ihm persönlich begegnen und lernen, Gott zu lieben und IHN täglich mit Ihrer Liebeserklärung zu erfreuen. IHN treffen, unabhängig von den Lebensumständen und dem Ort, an dem man sich befindet. Bleiben Sie in IHM und erfreuen Sie IHN mit Lobpreis und Anbetung.

Wie spricht Gott, und wie kann ich lernen, Ihn sicher und klar zu hören? Die Befähigung zum „Hören" ist auch Ihre Befähigung zu den Gaben und zum segensreichen Hineinsprechen in die Herzen der Menschen. Die Liebe zum Wort Gottes gründet diese Fähigkeiten und baut sie aus. „Wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrlich die Liebe Gottes vollkommen. Daran erkennen wir, dass wir in ihm sind. Wer sagt, dass er in ihm bleibt, der soll auch leben, wie er gelebt hat." (1. Johannes 2,5-6).

„Denn Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn." (1. Korinther 1,9). Gott ist treu, Er gibt jedermann gerne, auch die Gemeinschaft mit IHM, Seinem Sohn und dem Heiligen Geist, so dass wir keinen Mangel haben. Haben Sie Geduld und Glauben, bis Seine Verheißung eintrifft: „Die Geduld aber soll ihr Werk tun bis ans Ende, damit ihr vollkommen und unversehrt seid und kein Mangel an euch sei. Wenn es aber jemandem unter euch an Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der jedermann gern gibt und niemanden schilt; so wird sie ihm gegeben werden. Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht; denn wer zweifelt, der gleicht einer Meereswoge, die vom Winde getrieben und bewegt wird. Ein solcher Mensch denke nicht, dass er etwas von dem Herrn empfangen werde." (Jakobus 1,4-7).

Nahen Sie sich Gott mit demütigem Herzen: „Oder meint ihr, die Schrift sage umsonst: Mit Eifer wacht Gott über den Geist, den er in uns hat wohnen lassen, und gibt umso reichlicher Gnade? Darum heißt es (Sprüche 3,34): »Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.« So seid nun Gott untertan. Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch. Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch." (Jakobus 4,5-8).

Jesus Christus ist in uns und wir in Ihm

Die Bibel offenbart eine wunderbare Wahrheit: Jesus Christus wohnt in uns, und wir in Ihm. Dies wird durch den Heiligen Geist ermöglicht. Jesus versprach Seinen Jüngern: „Ich will den Vater bitten, und er wird euch einen andern Tröster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit: den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein. Ich will euch nicht als Waisen zurücklassen; ich komme zu euch." (Johannes 14,16-18). Der „Tröster" ist auch als Fürsprecher oder Beistand zu verstehen.

„An jenem Tage werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch. Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist’s, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren." (Johannes 14,20-21). Diese Offenbarung geschieht, wenn wir durch den Heiligen Geist neugeboren werden. Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist (Römer 5,5). Die Liebe, mit der der Vater Seinen Sohn liebt, ist auch in uns (Johannes 17,26). Er hat uns zuerst geliebt, und durch Seine Liebe können wir Ihn lieben und Sein Wort halten.

Dass Jesus und der Vater „Wohnung bei uns nehmen" (Johannes 14,23) bedeutet auch, dass sie Besitz von uns nehmen. Sie wollen alles in uns erneuern nach Ihrem Willen, denn wir gehören Ihm. Allerdings können sie nur die Bereiche in uns „nehmen" und neu „machen", die wir ihnen geöffnet haben. Wir müssen alle unsere Lebensbereiche Ihm übergeben, damit Er Seine Vollkommenheit und Fülle in uns legen kann, sodass uns an nichts mangelt. Er will uns gleich dem Bild Seines Sohnes machen (Römer 8,29-30; 2. Korinther 3,17-18).

Der Heilige Geist lehrt uns alles und erinnert uns an Jesu Worte (Johannes 14,26). Dadurch bleiben wir in Jesus, und Er in uns, wie die Rebe am Weinstock Frucht bringt (Johannes 15,3-8). „Ohne Ihn können wir nichts tun." (Johannes 15,5). Die Tatsache, dass Christus in uns ist, ist eine „herrliche Hoffnung der Herrlichkeit" (Kolosser 1,27). „Denn der in euch ist, ist größer als der, der in der Welt ist." (1. Johannes 4,4). Durch den Heiligen Geist werden wir befähigt, im Glauben zu wandeln, erneuert zu werden und Jesus ähnlicher zu werden. Er ist unser Tröster, Helfer im Gebet, gibt uns Erkenntnis und Verständnis für das Wort Gottes, führt und leitet uns, gibt uns Kraft, Stärke, Mut und Gesundheit. Mit Ihm haben wir Gemeinschaft und durch Ihn haben wir Gemeinschaft mit Gott und unserem Herrn Jesus Christus.

Glauben Sie daran, dass diese Wahrheiten „vorbereitete Wege" zu einer noch innigeren Gemeinschaft mit IHM sind. Auch wenn Sie es nicht fühlen oder Seine Stimme vielleicht längere Zeit nicht gehört haben, haben Sie Geduld. Bleiben Sie brennend im Herzen für Jesus und lassen Sie nicht nach im Gebet, in Danksagung und Lobpreis. Suchen Sie weiter Seine Nähe, und Sie werden Seine Stimme wieder hören. Prüfen Sie Ihr Herz: Geben Sie Jesus Ihre volle Liebe und steht Er an erster Stelle in Ihrem Leben?

Gemeinschaft mit Jesus durch Sein Wort

Das Wort Gottes ist von zentraler Bedeutung für unsere Gemeinschaft mit Jesus, denn Jesus Christus selbst ist „Das Wort Gottes" (Offenbarung 19,12-13). Seine Worte sind „Geist und sind Leben" (Johannes 6,63). Wir wurden „wiedergeboren aus unvergänglichem Samen durch das lebendige Wort Gottes, das Wort der Wahrheit" (1. Petrus 1,23).

Wenn Sie Sein Wort kennenlernen, lernen Sie Ihn, Seine Person und Seinen Charakter kennen, denn Gott und Sein Wort sind eins. Lesen Sie beständig Sein Wort, und der Heilige Geist wird Sie lehren, das Wort zu verstehen, und das Wort wird Ihren Geist und Ihr Herz erfüllen. „Wer meine Gebote [mein Wort] hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren." (Johannes 14,21). Und „Wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrlich die Liebe Gottes vollkommen. Daran erkennen wir, dass wir in ihm sind." (1. Johannes 2,5).

Was ist die Gemeinschaft der Christen?
Die Gemeinschaft der Christen ist Teilhabe am Geist (2. Kor 13,13; Phil 2,1). Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen.

Im Gegensatz zur unsicheren und unbeständigen Weltordnung ist das Wort Gottes die letztendliche Autorität. „Ich, der Herr, verändere mich nicht." (Maleachi 3,6). Er ist derselbe gestern, heute und in alle Ewigkeit. Wenn Sie dieses Wort zur entscheidenden Autorität in Ihrem Leben machen, wird es Ihnen Stabilität verleihen, wenn alles um Sie herum aufgibt. Es bedeutet, das zu glauben, was Er sagt, anstatt das, was die Leute, der Teufel oder die Umstände sagen. Entscheiden Sie sich, im Glauben zu leben, nicht im Schauen! Ordnen Sie sich furchtlos der Autorität des Wortes Gottes unter, und es wird nichts in dieser unstabilen Welt geben, was Ihnen Ihren Glauben, Ihre Berufung, Sicherheit und Zuversicht nehmen kann.

Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist

Unsere Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist ist eine Voraussetzung für ein siegreiches geistliches Leben. Er ist der Tröster, der uns alles lehrt und uns an Jesu Worte erinnert (Johannes 14,26). Durch Ihn ist die Liebe Gottes in unsere Herzen ausgegossen (Römer 5,5). Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen (2. Korinther 13,13).

Durch den Heiligen Geist haben wir Gemeinschaft mit Gott, unserem Vater, und Jesus Christus, unserem Herrn, und Er offenbart uns den Vater und den Sohn (Johannes 15,26). Er gibt Zeugnis unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind und somit Erben Gottes und Miterben Christi (Römer 8,14-17). Der Geist erforscht alle Dinge, auch die Tiefen der Gottheit, und offenbart uns die Weisheit Gottes (1. Korinther 2,7-11). Der natürliche Mensch kann die Dinge des Geistes nicht erkennen, denn sie müssen geistlich beurteilt werden (1. Korinther 2,12-14).

Der Heilige Geist ist stellvertretend für Jesus bei uns (Johannes 16,7-11). Durch Ihn wohnt Christus in uns (Römer 8,9-11). Eine Lebensdimension, in der Jesus Gestalt annimmt und sich durch den Heiligen Geist offenbart, erfahren wir, wenn wir uns entscheiden, dem Himmlischen Vater in allen Unternehmungen unseres Lebens zu gefallen. Dies wird als „Heiligkeit" bezeichnet – ganz einfach, Gott hingegeben zu sein, unser Verhalten dem Wort Gottes und der Eingebung des Geistes anzupassen. Es ist eine Willensentscheidung, die Abkehr von den Wegen der Welt hin zu einem Leben in Übereinstimmung mit Ihm. Betrüben Sie nicht den Heiligen Geist (Epheser 4,30), denn das Reich Gottes ist Gerechtigkeit, Friede und Freude in Ihm (Römer 14,17).

Gemeinschaft mit unserem Vater

Als Kinder Gottes sind wir zu einem engen und vertrauten Verhältnis zu Gott, unserem Vater, berufen. „Aber nun, HERR, du bist doch unser Vater! Wir sind Ton, du bist unser Töpfer, und wir alle sind deiner Hände Werk." (Jesaja 64,7). Er ist „Unser Erlöser", Sein Name von alters her (Jesaja 63,16).

Jesus selbst lehrte uns, Gott als „Abba, mein Vater" anzusprechen (Markus 14,35-36). „Abba" ist ein aramäisches Wort, das eine sehr vertraute Anrede im Familienkreis ausdrückt, ähnlich wie „Papa". Durch den kindlichen Geist, den wir empfangen haben, rufen auch wir: „Abba, lieber Vater!" (Römer 8,15-17; Galater 4,4-7). Dieses neue Recht, Gott so anzusprechen, ist Ausdruck der Veränderung unseres Status: Wir sind nicht mehr Knechte, sondern rechtsgültige Söhne und Erben durch Gott.

Gemeinschaft mit unserem Bräutigam Jesus

Unsere Gemeinschaft mit Jesus ist durch eine tiefe Liebesbeziehung gegründet, denn wir sind mit IHM verlobt, und die Gemeinde ist Seine Braut: „Denn ich eifere um euch mit göttlichem Eifer; denn ich habe euch verlobt mit einem einzigen Mann, damit ich Christus eine reine Jungfrau zuführte." (2. Korinther 11,2). Die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und Seine Braut hat sich bereitet, sich anzutun mit reinem Leinen, der Gerechtigkeit der Heiligen (Offenbarung 19,7-8).

Verlobt sein ist die Vorstufe zur Ehe, mit dem Ziel, einen Ehebund einzugehen. Die Braut folgt dem Bräutigam nach und nimmt damit Sein Wesen in sich auf. Wenn Christus in uns nicht Gestalt annehmen kann, sind wir auch nicht mit Ihm in Wahrheit verbunden. Paulus sagt in Galater 4,19: „Meine Kinder, um die ich noch einmal Geburtswehen leide, bis Christus in euch Gestalt gewinnt!" Unser menschlicher Eigenwille muss abnehmen, und Christus muss in jedem von uns zunehmen, sonst sind wir nicht würdig, zu Seiner Braut zu gehören. Jesus möchte eine reine, heilige Braut. Jesus hat das Lösegeld für Seine heilige Gemeinde bezahlt und beansprucht Sein Eigentum.

Bleibe in Seiner Liebe um Gemeinschaft mit Ihm zu haben

Wir haben einen Bräutigam, der uns zuerst geliebt und Sein Leben als Schuldopfer für uns gegeben hat. Wir bleiben in Seiner Liebe, wenn wir unsere Geschwister im Herrn lieben: „Wie mich mein Vater liebt, so liebe ich euch auch. Bleibt in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe, wie ich meines Vaters Gebote halte und bleibe in seiner Liebe. Das sage ich euch, damit meine Freude in euch bleibe und eure Freude vollkommen werde. Das ist mein Gebot, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch liebe." (Johannes 15,9-12).

Lebe im Willen Gottes um IHM zu gefallen

Möchten Sie Ihrem Bräutigam gefallen, dann kleiden Sie sich innerlich und äußerlich mit Heiligkeit, Reinheit und Ehrerbietung: „Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung, dass ihr meidet die Unzucht und ein jeder von euch seine eigene Frau zu gewinnen suche in Heiligkeit und Ehrerbietung, nicht in gieriger Lust wie die Heiden, die von Gott nichts wissen. ... Denn Gott hat uns nicht berufen zur Unreinheit, sondern zur Heiligung." (1. Thessalonicher 4,3-7).

„Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet." (Apostelgeschichte 2,42).

Bibelverse in denen der Begriff Gemeinschaft mit Gott verwendet wird

Der Begriff „Gemeinschaft" im Zusammenhang mit Gott, Seinem Sohn oder dem Heiligen Geist wird im Neuen Testament an mehreren Stellen verwendet, um die Tiefe dieser Beziehung zu verdeutlichen:

  • Johannes 13,8: „Wenn ich dich nicht wasche, so hast du kein Teil an mir." (Schlachter Bibel: „so hast du keine Gemeinschaft mit mir.") – Zeigt die Notwendigkeit der Reinigung durch Jesus für die Gemeinschaft.
  • 1. Korinther 1,9: „Denn Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn." – Unterstreicht Gottes Treue als Grundlage unserer Berufung zur Gemeinschaft mit Christus.
  • 1. Korinther 10,16: „Der gesegnete Kelch, den wir segnen, ist der nicht die Gemeinschaft des Blutes Christi? Das Brot, das wir brechen, ist das nicht die Gemeinschaft des Leibes Christi?" – Veranschaulicht die tiefe Verbundenheit mit Christus durch das Abendmahl.
  • 2. Korinther 13,13: „Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des heiligen Geistes sei mit euch allen!" – Eine klassische Segensformel, die die dreieinige Gemeinschaft betont.
  • Philipper 2,1: „Ist nun bei euch Ermahnung in Christus, ist Trost der Liebe, ist Gemeinschaft des Geistes, ist herzliche Liebe und Barmherzigkeit, so macht meine Freude dadurch vollkommen, dass ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einmütig und einträchtig seid." – Zeigt die Frucht der Gemeinschaft des Geistes im Leben der Gläubigen.
  • Philipper 3,10: „Ihn möchte ich erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden und so seinem Tode gleichgestaltet werden, damit ich gelange zur Auferstehung von den Toten." – Paulus' Sehnsucht nach tiefer Identifikation mit Christus, auch in Seinem Leiden.
  • 1. Johannes 1,3: „Was wir gesehen und gehört haben, das verkündigen wir auch euch, damit auch ihr mit uns Gemeinschaft habt; und unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus." – Der Zweck der Verkündigung: zur Gemeinschaft mit Gott und untereinander einzuladen.
  • 1. Johannes 1,6-7: „Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und wandeln in der Finsternis, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit. Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde." – Betont, dass wahre Gemeinschaft mit Gott den Wandel im Licht erfordert.

Seine Stimme kennen und hören

Die Fähigkeit, Gottes Stimme zu kennen und zu hören, ist ein Eckpfeiler der Gemeinschaft mit Ihm. Jesus sagte: „Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe. Dem macht der Türhüter auf, und die Schafe hören seine Stimme; und er ruft seine Schafe mit Namen und führt sie hinaus." (Johannes 10,10, 2-3). Er versicherte auch: „Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme." (Johannes 18,37). Und in Offenbarung 3,20 heißt es: „Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir."

Fürchte dich niemals so sehr davor, einen Fehler zu machen, dass du es verpasst, voller Freude auf die Stimme des Herrn hin zu handeln. Vertraue stattdessen der Führung des Heiligen Geistes und lasse Ihn dir zeigen, wie Er dich leiten möchte. Er wird damit beginnen, über die kleinen Dinge in deinem Leben zu sprechen, und so wie du dich an das Hören und Gehorchen gewöhnst, wird Er mit dir über gewichtigere Dinge sprechen. Erwarte, Seine Stimme zu hören: „Die Schafe, die mein Eigen sind, hören und merken auf meine Stimme und ich kenne sie und sie folgen mir" (Johannes 10,27). Der Geist Gottes wird dich nie im Widerspruch zu Gottes geschriebenem Wort führen (Johannes 16,13). Werde mit Gottes Stimme vertraut, indem du das Wort Gottes studierst und darüber nachsinnst. Befolge Gottes Unterweisung an Josua (Josua 1,8-9) und meditiere darüber Tag und Nacht. Handle nach dem, was du im Wort findest, nicht nur, wenn es leicht ist, sondern zu jeder Zeit. Sei gehorsam, auch in den kleinsten Dingen. Dieser fortwährende Gehorsam gegenüber dem geschriebenen Wort wird dich zur Reife führen und dein inneres Ohr der Stimme des Geistes schulen. Du wirst bald fähig sein, sie so leicht zu erkennen, wie du die Stimme deines liebsten Freundes erkennst.

Als du den Glauben an Jesus empfangen hast, hast du oft Jesu Stimme durch den Heiligen Geist gehört – eine sanfte, liebende Stimme in deinem Herzen. Diese Stimme hat dir Glauben, Trost, Liebe, Geduld, Offenbarung und manchmal auch liebende Ermahnung sowie Verständnis für das Wort Gottes gegeben. Du hattest ein brennendes Herz und Verlangen für Jesus, sein Wort und für Gott den Vater. Du hast eifrig im Wort Gottes gelesen, keinen Gottesdienst in deiner Gemeinde versäumt, Glaubenskurse besucht, um mehr von deinem Erlöser und Seinem Erlösungswerk zu erfahren. Du hast im Gebet und Lobpreis Gemeinschaft mit Jesus gehabt. Du hast deinen Mitmenschen von Jesus und Seiner Retterliebe erzählt. Du hast dich taufen lassen. Du bist dadurch Jesus gefolgt.

Wie sieht es heute mit deinem Glaubensleben aus? Hörst du noch Seine Stimme? Wenn du Jesu Stimme nicht mehr hörst, dann kann es sein, dass dein Glaube von Jesus auf Echtheit geprüft wird. Habe Geduld, sei weiter brennend im Herzen für Jesus und lass nicht nach im Gebet, Danksagung und Lobpreis. Suche weiter Seine Nähe, und du wirst seine Stimme wieder hören. Prüfe aber dein Herz: Hast du für Jesus deine erste Liebe nicht mehr im Herzen? Sind andere Dinge, wie Beruf, Familie, Hobby usw. in deinem Leben wichtiger geworden als die Gemeinschaft mit Jesus? Dann bist du Jesus nicht mehr gefolgt, du bist abseits der Herde geblieben, gehst deine eigenen Wege. Folglich kannst du die Stimme Jesus nicht mehr hören. Schließe dich wieder der Herde an. Gib deinem Hirten Jesus wieder den ersten Platz in deinem Leben, und du wirst die Stimme deines Hirten wieder hören.

Seinen Frieden im Herzen

Der Friede Christi ist ein entscheidender Indikator für unsere Gemeinschaft mit Gott. „Und der Friede Christi, zu dem ihr auch berufen seid in einem Leibe, regiere in euren Herzen; und seid dankbar." (Kolosser 3,15). Das Wort „regiere" (brabeueto) bedeutet „Schiedsrichter sein, jeden Streit schlichten". Der Friede Christi soll also der Schiedsrichter in unseren Herzen sein. Wenn Sie eine Aktion starten und feststellen, dass Sie keinen Frieden darüber haben, dann tun Sie es nicht. Diese innere Führung des Heiligen Geistes, dieses zarte Empfinden von Unruhe, Unbehagen oder Frieden, ist etwas, worauf Sie sehr sorgfältig achten und hören müssen.

Lassen Sie das Wort Christi reichlich unter sich wohnen: „lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen. Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn." (Kolosser 3,16-17). Das Wort Christi ist Gottes Weisheit, die umfassendste Erkenntnis des Heils Gottes. Es ist die Lebensgrundlage der Gemeinde, mit der sie sich gegenseitig lehrt und ermahnt.

Vermeiden Sie Streit. Wenn Sie über Dinge in Ihrem Leben irritiert und erregt sind, ist es sehr schwierig, diese ruhige Führung des Heiligen Geistes zu erhalten. Bewahren Sie ein aufrichtiges, dankbares Herz. Es wird Ihnen so viel leichter fallen, den „Schiedsrichter des Friedens" zu hören, wenn Er Sie ruft. „Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden! Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus." (Philipper 4,6-7).

Nahe dich zu Gott

Wir dürfen „mit Zuversicht zu dem Thron der Gnade hinzutreten, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zu der Zeit, wenn wir Hilfe nötig haben." (Hebräer 4,16). Dies ist möglich, weil Jesus mit auf dem Thron sitzt (Offenbarung 22,1). Er, unser Heiland und Erlöser, ist zur Rechten des Vaters und vertritt uns. Durch Ihn ist uns der Vater wohlgesonnen, und alles Wohlgefallen Gottes, das auf Jesus ruht, richtet sich auch auf uns. Wir sind angenehm gemacht in dem Geliebten.

Wenn Gott, der liebende Vater, durch Sein Wort zu uns spricht: „Naht euch zu Mir, so werde Ich Mich euch nahen und euch erquicken" (Jakobus 4,8), ist dies eine Einladung, zu Ihm zu kommen und Gemeinschaft mit Ihm zu haben. Sein Herz sehnt sich danach. Jesus ruft: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken." (Matthäus 11,28). Und im Hebräerbrief heißt es auch noch: „Lasst uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen in vollkommenem Glauben." (Hebräer 10,22).

Was sagte Jesus über die Gemeinschaft?
Jesus antwortete ihm: Werde ich dich nicht waschen, so hast du keine Gemeinschaft mit mir. Funde zum Thema Gemeinschaft im biblischen Buch Johannes: 1 damit die Gemeinschaft deines Glaubens wirksam werde durch Erkenntnis all des Guten, das unter uns ist, für Christus Jesus. Funde zum Thema Gemeinschaft im biblischen Buch Philemon: 1

Sie dürfen mit Freimütigkeit und im Glauben vor den Thron der Gnade kommen und sagen: „Herr Jesus, ich preise Dich, denn ich darf Vergebung haben von meinen Sünden durch Dein teures Blut. Du hast mich durch Deine Gnade gerecht gemacht, und Deine Gerechtigkeit wird mir von Gott, dem Vater, zugerechnet." Denn „durch ihn aber seid ihr in Christus Jesus, der uns von Gott gemacht ist zur Weisheit und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung." (1. Korinther 1,30). „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen." (Johannes 6,37).

Leben Sie am Thron der Gnade, leben Sie täglich nahe bei Jesus. Seine Gnade ist Ihre Kraft! Dort erhalten Sie Kraft zum Christsein, zur Arbeit oder Arbeitslosigkeit, für Ehe und Familie, für Kindererziehung, Kraft in Erfolg und Misserfolg, Kraft zum Alleinsein oder auch Kraft in Leiden und Verfolgung, in Krankheit und im Tode. Am Thron der Gnade ist alles bereit, was wir brauchen für unser ganzes Leben – einerlei, in welchen Lebenssituationen wir uns befinden mögen.

Gemeinschaft mit IHM durch Glauben & Vertrauen

Der Glaube ist der Weg zur Gemeinschaft. „Weil wir denn nun, liebe Brüder, durch das Blut Jesu die Freiheit haben zum Eingang in das Heiligtum, den er uns aufgetan hat als neuen und lebendigen Weg durch den Vorhang, das ist: durch das Opfer seines Leibes, und haben einen Hohenpriester über das Haus Gottes, so lasst uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen in vollkommenem Glauben." (Hebräer 10,19-22). Sie sind von neuem geboren durch das Wort Gottes, durch den Glauben an Jesus Christus und durch den Heiligen Geist, der Ihnen von Gott gegeben ist, um ein lebendiges Glaubensleben im Willen Gottes führen zu können. Der Heilige Geist führt Sie auf dem neuen und lebendigen Weg zur Heiligung, Vollkommenheit und zum ewigen Leben. Weichen Sie nicht von diesem Weg ab. Es ist der Weg des Glaubens an Jesus und an Seine Verheißungen in Seinem Wort. Es ist auch der Weg des Vertrauens in den Herrn. Es ist aber auch der Weg zur Heiligung. Denn ohne Heiligung können Sie nicht in das Heiligtum gehen und den Herrn nicht sehen (Hebräer 12,14).

Jesus ist unser Fürsprecher, der uns vor Gott vertritt (Römer 8,32-34; Hebräer 7,22-26; 1. Johannes 2,1-6). Haben Sie Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist. Er gibt Ihnen die Freiheit durch Ihren Erlöser und Herrn Jesus zum Eingang in das Heiligtum. Jesus Christus ist der Weg, die Wahrheit, das Leben und das Wort Gottes. Er ist treu und gerecht. ER wird Seine Verheißungen für Sie erfüllen. Haben Sie Glauben, Vertrauen, Geduld und Gemeinschaft mit Jesus im Herzen, im Gebet und in der Stille. So wird der Herr Ihnen Seinen Frieden und Seine Ruhe geben.

Auch wenn die Lebensumstände nicht danach aussehen, dass Jesus Seine Verheißungen für Sie erfüllt, setzen Sie Ihr Vertrauen ganz auf den Herrn und Sein Wort. Wir leben im Glauben und nicht im Schauen (Hebräer 11,1). Deshalb sehen Sie auf den Herrn, auf Seine Liebe, Barmherzigkeit, Gnade und Treue zu Ihnen. Schauen Sie auf die Heiligkeit, Reinheit, Herrlichkeit und Vollkommenheit des Herrn. Ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen (Hebräer 11,6).

Er wird Ihnen Gesundheit und Heilung an Geist, Seele und Leib geben (2. Mose 15,26; Psalm 30,3; Jesaja 57,18-19; Matthäus 8,16-17; Matthäus 15,30-31; Lukas 7,21). Er wird Ihnen von Seiner Fülle geben, so dass Ihnen an nichts mangeln wird (Lukas 22,35; Johannes 1,16; Kolosser 2,9-10; Philipper 4,19). Er ist immer bei Ihnen (Matthäus 28,20; Johannes 14,15-18; Hebräer 13,5-6). Setzen Sie Ihr Vertrauen, Ihre Hoffnung und Zuversicht ganz auf den Herrn, wie die Jünger und Apostel (Apostelgeschichte 14,2-3; Epheser 3,11-12; Philipper 1,6; 2. Korinther 1,8-10; 2. Korinther 3,3-6; Hebräer 2,11-13; Hebräer 3,6; Hebräer 10,35-36; 1. Johannes 5,14-15). Vertrauen Sie Gott in allen Ihren Lebenslagen und haben Sie Glauben, Hoffnung und Geduld, bis Sie das Verheißene empfangen (Römer 5,1-5; Römer 12,11-12; 1. Korinther 13,13).

Gemeinschaft mit IHM im Gebet

Gebet ist einer der wichtigsten Schlüssel, um in die Gemeinschaft mit Gott, dem Vater, Jesus Christus, Ihrem Erlöser, und dem Heiligen Geist zu kommen (1. Timotheus 2,8). Seien Sie allezeit fröhlich, beten Sie ohne Unterlass und seien Sie dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus an Ihnen (1. Thessalonicher 5,16-18). Seien Sie beharrlich im Gebet und wachen Sie in ihm mit Danksagung (Kolosser 4,2-3).

Ohne Unterlass zu beten und beharrlich im Gebet zu bleiben, ist aus unserem Willen und unserer Kraft heraus nicht möglich. Es ist der Heilige Geist, der uns dazu befähigt und unser Gebet leitet: „Desgleichen hilft auch der Geist unserer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich’s gebührt; sondern der Geist selbst vertritt uns mit unaussprechlichem Seufzen." (Römer 8,26-27). Der Heilige Geist befähigt uns, in unserem Geist und mit unserem Verstand zu beten (1. Korinther 14,14-15).

Um mit unserem Verstand zu beten, wie es Gott wohlgefällig ist, müssen wir unseren Geist mit dem Wort Gottes gefüllt haben, so dass wir unseren Verstand und Willen unserem Geist und dem Heiligen Geist unterordnen können. Wir können deshalb allezeit mit unserem Herzen dem HERRN unsere Liebe darbringen und mit unserem Herzen singen, spielen und danken: „Sondern werdet voller Geist, indem ihr zueinander in Psalmen und Lobliedern und geistlichen Liedern redet und dem HERRN mit eurem Herzen singt und spielt! Sagt allezeit für alles dem Gott und Vater Dank im Namen unseres HERRN Jesus Christus!" (Epheser 5,18-20).

Das Wort Gottes als Gebet

Sie können auch das Wort Gottes, insbesondere die Verheißungen, als Gebet dem Herrn darbringen. Dies ist besonders für Gläubige, die noch nicht mit dem Heiligen Geist getauft sind, ein Weg, Gott wohlgefällig zu beten, um die Verheißungen und Gaben zur Auferbauung des geistlichen Lebens von Gott geschenkt zu bekommen.

Das „Vaterunser"-Gebet ist auch heute als Teil des göttlichen Bibelwortes und als Wort unseres Herrn von großer Wichtigkeit. Es zeigt uns in der rechten Rangfolge, gottgefällig zu beten. Es lehrt bewusst und geordnet zu danken und zu bitten im Wissen um den Abstand (heiliger Gott) zu dem Vater (Nähe) im Himmel. „Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden." (Matthäus 6,9-10). Zu beten „Dein Wille geschehe" schließt auch den Willen Gottes für unser Leben ein. Es fällt uns nicht leicht, alle unsere Lebensbereiche dem Willen Gottes auszuliefern, besonders in Not, Krankheit und Anfechtungen. Aber sei gewiss und glaube, dass Gott nur unser Bestes möchte. Er ist ein liebender Vater, der uns alles das gibt, was wir benötigen (Johannes 10,10-11). Gottes Wille für uns ist, dass wir nicht verloren gehen, Erneuerung unseres Sinnes, das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene, sowie erfüllt sein mit allem, was Gott für uns schon bereitet hat (Matthäus 18,14; Römer 12,2; Kolosser 4,12).

Wenn wir beten, müssen wir mit dem Beten fortfahren, bis der Friede Gottes die Kontrolle über unsere Herzen und Gedanken übernimmt (Philipper 4,6-7). Bitten im Namen Jesu ist eine Verheißung, bei der uns Jesus zusagt, dass er das tun wird, was wir ihn bitten (Johannes 14,13-14; Johannes 16,24). „Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan." (Matthäus 7,7).

Wir müssen in Übereinstimmung mit dem Willen Gottes beten. Wenn Sie mit dem Wunsch beten, Ihre fleischlichen Lüste zu befriedigen, wird ein solches Gebet niemals von Gott erhört werden (Jakobus 4,3). Das Wort Gottes spielt eine wesentliche Rolle beim Beten. Unsere Beziehung zu Gott soll ja kein toter Monolog sein, sondern ein lebendiger Dialog, wobei es besonders wichtig ist, dass wir uns Gottes Argumente/Aussagen sehr gut und genau anhören und dann darauf eingehen. Wir bitten „im Namen Jesu", was deutlich macht, in wessen Vollmacht wir bitten (Johannes 14,13ff; 16,23ff).

Gemeinschaft mit IHM in der Anbetung

Die Anbetung ist die höchste Art des Betens, denn hierbei geht es nicht um unsere Bedürfnisse, sondern wir sehen allein auf Gott und unseren Herrn Jesus Christus und auf Sein Werk auf Golgatha. „Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt, dass die wahrhaftigen Anbeter werden den Vater anbeten im Geist und in der Wahrheit; denn der Vater will haben, die ihn also anbeten. Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten." (Johannes 4,23-25). Wir beten unseren Herrn für Sein Opfer am Kreuz an und Gott, unseren Vater, für die unfassbare Liebe in der Dahingabe Seines Sohnes. Die Anbetung beginnt schon hier auf Erden und findet ihre ewige Fortsetzung in der himmlischen Herrlichkeit (Offenbarung 5,8-14).

Gemeinschaft mit IHM in der Stille

Die Stille ist ein wertvoller Ort der Gemeinschaft mit Gott. „Sei stille dem HERRN und warte auf ihn." (Psalm 37,7). „Meine Seele ist stille zu Gott, der mir hilft." (Psalm 62,2). In der Stille warten mit der Hoffnung, dem Herrn zu begegnen, so wird Er das Gebet erhören, Gemeinschaft mit uns haben und zu uns reden (Jesaja 30,15; Habakuk 2,20). In der Stille können wir unser Herz ganz auf Jesus richten, ohne abgelenkt zu werden. Auch unsere Seele (Gedanken, Gefühle) wird dann zur Ruhe kommen.

Gemeinschaft mit IHM in Seiner Ruhe

„Denn wir, die wir glauben, gehen ein in die Ruhe Gottes." (Hebräer 4,3). Möchten Sie die Ruhe und den Frieden Gottes erfahren, dann müssen Sie glauben und vertrauen. Obwohl unser Herz oft voller Unruhe ist, ruft uns der Apostel zu: „So wollen wir uns denn befleißigen, in jene Ruhe einzugehen, damit nicht jemand als gleiches Beispiel des Unglaubens zu Fall komme" (Hebräer 4,11). Ruhe bedeutet nicht immer Untätigkeit, sondern in der Ruhe liegt eine Kraft, die uns erst zu gesegneter Wirksamkeit befähigt. Gott ist Dynamik, und Seinen Frieden behält Er. Er bleibt immer still und wird nie nervös. Was auch auf dieser Erde oder in Ihrem Leben passiert, Gott behält immer die Ruhe. Daher ist „Friede" kein heiliges Gefühl, das in einer Kirche über uns kommt, sondern es ist der Zustand eines in Gott verwurzelten Herzens.

Gott ruht in sich selbst, denn Er existiert durch sich selbst (Johannes 5,26). Wir sind abhängige Wesen, darum bleiben wir oft in Unruhe. Doch für Gott sind selbst Stürme Ruhe, wie wir bei Jesus im Sturm sehen (Matthäus 8,24). Er kann jedem Sturm in unserem Leben begegnen und ihn stillen. Gottes Ruhe gründet sich auch in der Gewissheit Seines Erlösungswerkes, das niemals fehlschlagen wird. Er wird die volle Zahl Seiner Heiligen zum Himmel führen, und nicht eines Seiner Schafe wird Ihm fehlen (Jesaja 43,1; 2. Timotheus 2,19). Gott ruht auch in Seinen Erlösten, denn Ihre Gotteskindschaft und Ihre Vollendung sind das Ergebnis Seiner vollkommenen Arbeit (Epheser 2,10). „Der HERR, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein Held, der helfen kann. Er wird sich über dich freuen mit Wonne, er wird ruhen in seiner Liebe, er wird über dir jubelnd frohlocken" (Zephanja 3,17).

Die Gemeinde ist Jesu Werk, und sie ist Seine Freude und Erfüllung, worin Er ruht mit Lust (Jesaja 62,5; Psalm 132,13-14). Gott ruht in Seiner Gemeinde – nicht aufgrund unserer Unzuverlässigkeit und unserer Sünden, sondern wegen Seiner Zuverlässigkeit, dass Er Sein heiliges Werk an uns vollenden wird. Er sieht uns bereits jetzt als vollendet, als vollkommen geheiligt und verwandelt in das Bild Jesu, ohne Flecken und Runzeln. Wir sind eingeladen, in diese Ruhe Gottes einzugehen. Darum gehen Sie ein in die Verheißung der Ruhe Gottes.

Die zukünftige vollkommene Gemeinschaft mit Gott und Seinem Sohn

Die Bibel verheißt eine zukünftige, vollkommene Gemeinschaft mit Gott und Seinem Sohn, die jenseits unseres gegenwärtigen Verständnisses liegt. In der Offenbarung sehen wir eine Vision der neuen Schöpfung und des ewigen Wohnens Gottes bei Seinem Volk:

  • „Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen;" (Offenbarung 21,3-4).
  • „Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss! Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. Wer überwindet, der wird es alles ererben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein." (Offenbarung 21,5-7).
  • Die heilige Stadt Jerusalem wird aus dem Himmel von Gott herabkommen, erfüllt von der Herrlichkeit Gottes, leuchtend wie ein kostbarer Edelstein (Offenbarung 21,10-11).
  • In dieser Stadt wird kein Tempel mehr nötig sein, „denn der Herr, der allmächtige Gott, ist ihr Tempel, er und das Lamm." (Offenbarung 21,22). Die Herrlichkeit Gottes und das Lamm werden ihre Leuchte sein (Offenbarung 21,23).
  • „Und nichts Unreines wird hineinkommen und keiner, der Greuel tut und Lüge, sondern allein, die geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes." (Offenbarung 21,27).
  • Ein Strom lebendigen Wassers, klar wie Kristall, wird vom Thron Gottes und des Lammes ausgehen, und Bäume des Lebens werden ihre Früchte tragen (Offenbarung 22,1-2).
  • „Selig sind, die ihre Kleider waschen, dass sie teilhaben an dem Baum des Lebens und zu den Toren hineingehen in die Stadt." (Offenbarung 22,14).

Diese Visionen beschreiben eine vollkommene, ununterbrochene Gemeinschaft, in der alle Schmerzen, alles Leid und der Tod selbst überwunden sind. Es ist das ultimative Ziel unserer Reise mit Gott, eine ewige Heimkehr in Seine unmittelbare Gegenwart. Wenn wir unseren Blick mehr auf Jesus richten, mehr Gemeinschaft im Gebet mit Ihm verbringen, Jesus an die erste Stelle unseres Lebens setzen, Jesus mit unserer ersten Liebe wieder lieben, nach Seinem Wort handeln und leben, auf unsere Worte achten, uns gegenseitig achten, lieben und eins in Jesus sind, dann werden wir mehr und mehr in Seine Gegenwart kommen und überfließend von Seiner Fülle empfangen, und die Welt wird erkennen, dass Jesus uns gesandt hat.

Häufig gestellte Fragen zur Gemeinschaft mit Jesus

Wie kann ich eine persönliche Gemeinschaft mit Jesus aufbauen?
Eine persönliche Gemeinschaft mit Jesus beginnt mit dem Glauben an Ihn und der Neugeburt durch den Heiligen Geist. Sie wird vertieft durch tägliche Gebetszeit, das Lesen und Meditieren des Wortes Gottes, Anbetung und den Gehorsam gegenüber Seinen Geboten. Es geht darum, Ihm bewusst den ersten Platz in Ihrem Leben einzuräumen.
Was bedeutet es, dass Jesus in mir wohnt?
Dass Jesus in Ihnen wohnt, bedeutet, dass der Heilige Geist, der Geist Christi, in Ihrem Geist lebt. Dies ist eine geistliche Realität, die durch den Glauben geschieht. Es bedeutet, dass Sie nicht mehr allein sind, sondern dass Christus Sie von innen heraus befähigt, Seinen Willen zu tun, Sein Wesen widerzuspiegeln und Frucht zu bringen. Er möchte Ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen prägen.
Wie kann ich Gottes Stimme klarer hören?
Um Gottes Stimme klarer zu hören, ist es entscheidend, Zeit im Wort Gottes zu verbringen und es zu studieren, da der Heilige Geist Sie durch die Schrift leitet. Üben Sie sich im Gehorsam gegenüber den kleinen Impulsen des Geistes. Pflegen Sie eine dankbare und ruhige Haltung, da Ärger und Unruhe das Hören erschweren. Jesus sagte, dass Seine Schafe Seine Stimme kennen und ihr folgen.
Was ist der Unterschied zwischen Gemeinschaft im Alten und Neuen Testament?
Im Alten Testament wurde die Beziehung zu Gott oft durch den Begriff „Bund“ beschrieben, der bestimmte Gesetze und Rituale umfasste. Die Gemeinschaft war eher indirekt und durch Priester und Opfer vermittelt. Im Neuen Testament hingegen wird durch Jesus Christus und den Heiligen Geist eine direkte, innige und persönliche Gemeinschaft mit Gott ermöglicht. Gläubige haben direkten Zugang zum Vater und werden als Seine Kinder bezeichnet, was eine viel tiefere Verbundenheit impliziert.
Was ist die Rolle des Heiligen Geistes in unserer Gemeinschaft mit Gott?
Der Heilige Geist ist der Schlüssel zur tiefen Gemeinschaft mit Gott. Er ist der „Tröster“ oder „Beistand“, der in uns wohnt. Er lehrt uns das Wort Gottes zu verstehen, erinnert uns an Jesu Worte, offenbart uns den Vater und den Sohn, gibt uns Kraft für ein siegreiches Leben, leitet uns und befähigt uns zum Gebet und zur Anbetung. Er macht die Liebe Gottes in unseren Herzen lebendig und hilft uns, Heiligkeit zu leben.

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