Was ist das älteste Evangelium?

Jesus Christus: Name, Leben und Bedeutung

03/03/2023

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Der Name Jesus hat die Geschichte der Menschheit in einem Maße beeinflusst, wie kaum ein anderer. Kriege wurden in seinem Namen geführt, Länder erforscht, Versprechen gemacht und unzählige Gebete gesprochen. Doch was steckt wirklich hinter diesem Namen, und welche Bedeutung trägt er für Gläubige weltweit? Das Matthäus-Evangelium, eines der fundamentalen Bücher des Neuen Testaments, gibt uns tiefe Einblicke in die Identität und Mission Jesu.

Was ist die biblische Quelle für die Verehrung des Namens Jesu?
Januar. Als biblische Quelle für die Verehrung des Namens Jesu gilt ein Bibelvers aus dem Brief des Apostels Paulus an die Philipper: Daher hat ihn auch Gott über die Maßen erhöht und ihm den Namen geschenkt, der über jeden Namen ist, damit in dem Namen Jesu sich beuge jedes Knie derer, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind (2, 9f).
Inhaltsverzeichnis

Die tiefgründige Bedeutung des Namens Jesus

Der Name „Jesus“ mag uns heute heilig und einzigartig erscheinen, doch zur Zeit seiner Geburt war er überraschend gewöhnlich. Er ist die deutsche Übersetzung der lateinischen Transliteration, die wiederum eine griechische Übersetzung einer aramäischen Kurzform des häufig verwendeten hebräischen Wortes Yehoshu’a ist. Der Stamm dieses Wortes, yasha‘ (ישע), bedeutet „Errettung“. Namen wie Hosea, Hoshea und Joshua (Yehoshu’a) leiten sich von diesem Stamm ab, wobei Joshua „Yahweh ist meine Errettung“ bedeutet.

Als Umgangssprache der Juden wurde im Laufe der Jahrhunderte vor Jesu Geburt das Hebräische durch das Aramäische ersetzt, und der Name Yehoshu’a wurde zu Yeshu’a verkürzt. Die Evangelien wurden ursprünglich in Koine-Griechisch verfasst, wo Yeshu’a zu Iēsous wurde. Bei der Übersetzung des Neuen Testaments ins Lateinische wurde Iēsous dann zu Iesus, woraus schließlich unser modernes „Jesus“ entstand.

Die Bibel legt großen Wert auf Namen, die oft Herkunft, Zweck und Charakter einer Person symbolisieren. Im Fall Jesu ist dies besonders prägnant. Das Matthäus-Evangelium liefert die explizite Erklärung für den Namen unseres Erretters und fasst seine Mission zusammen: „Ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen.“ (Matthäus 1:21). Dies macht deutlich, dass Jesus wortwörtlich Errettung ist.

Ein gewöhnlicher Name mit außergewöhnlicher Wirkung

Entgegen der heutigen Vorstellung war „Jesus“ damals kein seltener Name. Der jüdische Historiker Josephus, der im ersten Jahrhundert lebte, erwähnt mindestens zwölf verschiedene Personen mit diesem Namen, darunter vier Hohepriester. Auch das Neue Testament belegt die Häufigkeit: In Apostelgeschichte 9 lesen wir von einem falschen Propheten namens Bar-Jesus, und in Kolosser 4 grüßt Paulus einen Mitarbeiter namens Jesus, genannt Justus. Einige antike Manuskripte des Matthäus-Evangeliums nennen sogar den von Pilatus freigelassenen Räuber „Jesus Barabbas“, was ironischerweise „Jesus, Sohn des Vaters“ bedeutet.

Als Maria und Joseph ihrem Sohn den Namen Jesus gaben, war er so gewöhnlich wie Stefan, Sebastian oder Thomas heute. Es gab keine Gebete in seinem Namen, keine Lieder wurden über ihn gesungen, und er wurde nicht als Schimpfwort benutzt. Doch genau dieser gewöhnliche Name erlangte durch die Person Jesus Christus eine unvergleichliche Dominanz in der Weltgeschichte, besonders im Westen. Die Kraft des Namens liegt nicht in einer magischen Aussprache, sondern in der Person, die er repräsentiert.

„Es ist tatsächlich kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen“ (Apg 4,12). Daher sollen wir alles, was wir tun, „ob mit Worten oder mit Taten, im Namen des Herrn Jesus tun“ (Kol 3,17). Der Apostel Paulus bringt es in Philipper 2,9–11 auf den Punkt: „Darum hat ihn Gott auch über alle Maßen erhöht und ihm einen Namen verliehen, der über allen Namen ist, damit in dem Namen Jesu sich alle Knie derer beugen, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.“

Das Matthäus-Evangelium und Jesu Leben

Das Matthäus-Evangelium bietet zusammen mit dem Lukas-Evangelium die ausführlichsten Berichte über die Geburt und frühe Kindheit Jesu. Es ist eine der wichtigsten Quellen, um Jesu Identität als Messias und Retter zu verstehen.

Die Geburt und Herkunft des Messias

Matthäus 2,1 und Lukas 1,5 berichten, dass Jesus während der Regierungszeit von Herodes dem Großen geboren wurde, der 4 v. Chr. starb. Dies stellt eine Herausforderung für die genaue Bestimmung des Geburtsjahres dar, da die im Lukas-Evangelium (2,1) erwähnte Steuererhebung unter Quirinius erst 6/7 n. Chr. stattfand. Die Evangelien sind hier weniger historische Chroniken als vielmehr theologische Zeugnisse.

Matthäus und Lukas verorten Jesu Geburt in Bethlehem, der Stadt Davids. Dies ist eine Glaubensaussage über Jesu Davidsohnschaft und Messianität, da der Prophet Micha (5,2) voraussagte, dass der Herrscher Israels aus Bethlehem kommen würde. Das Markus- und Johannes-Evangelium erwähnen Bethlehem nicht und sprechen nur von Nazareth als Jesu Heimat (Markus 1,24; 6,1; Johannes 1,45).

Der Stammbaum Jesu, im Matthäus-Evangelium (1,1–17) und Lukas-Evangelium (3,23–38) aufgeführt, verbindet Jesus über Joseph mit David, Abraham und schließlich Adam. Diese Genealogien unterstreichen seine menschliche Herkunft und seine Verankerung in der Heilsgeschichte Israels.

Wie viele Menschen trugen den Namen Jesus?
Der jüdische Historiker Josephus, der im ersten Jahrhundert lebte, erwähnt mindestens zwölf verschiedene Menschen, die den Namen Jesus trugen, einschließlich vier Hohepriester. In Apostelgeschichte 9 lesen wir von einem jüdischen falschen Propheten namens Bar-Jesus.

Der Stern von Bethlehem: Ein Zeichen der Gottesherrschaft

Die Erzählung vom Stern von Bethlehem (Matthäus 2,2) hat seit Jahrhunderten Theologen und Wissenschaftler fasziniert. War es ein astronomisches Phänomen oder ein Wunderzeichen? Hier kontrastieren theologische und naturwissenschaftliche Perspektiven:

PerspektiveBeschreibungVertreter / Quelle
NaturwissenschaftlichKonjunktion von Jupiter und Saturn (7 v. Chr.), möglicherweise mit Mars (6 v. Chr.) oder eine Nova (5 v. Chr.).Johannes Kepler, Max-Planck-Institut für Aeronomie, Konradin Ferrari d’Occhieppo
Theologisch / WunderEin übernatürlicher, göttlicher Stern, der nicht den normalen Himmelsgesetzen folgt (bewegt sich, steht still, steigt herab).Chrysostomus, Origenes, Papst Gregor der Große, Augustinus von Hippo, Thomas von Aquin

Die Kirchenväter, wie Chrysostomus, argumentierten, dass der Stern kein gewöhnlicher Stern sein konnte, da er sich unnatürlich verhielt: Er zog vom Osten nach Süden, schien Tag und Nacht, verschwand und erschien wieder, und bewegte sich mit den Magiern mit. Für sie war er eine sichtbare Erscheinung einer unsichtbaren Kraft, die die himmlische und göttliche Geburt Jesu bezeugte.

Kindheit und Öffentliches Wirken

Über Jesu Kindheit und Jugend ist wenig bekannt. Das Markus-Evangelium (6,3) berichtet, dass er in Nazareth in einfachen bäuerlichen Verhältnissen aufwuchs, den Beruf seines Vaters als Bauhandwerker erlernte und mit vier Brüdern und mehreren Schwestern zusammenlebte. Nur das Lukas-Evangelium (2,41–47) erzählt die bekannte Geschichte vom zwölfjährigen Jesus, der im Tempel in Jerusalem durch seine Bibelkenntnis beeindruckte.

Mit etwa 30 Jahren (Lukas 3,23) trat Jesus öffentlich in Erscheinung, nachdem er von Johannes dem Täufer im Jordan getauft worden war (Markus 1,9). Seine Botschaft war klar: „Die Zeit ist erfüllt und das Reich Gottes ist genaht; tut Buße und glaubet“ (Markus 1,15). Anders als Johannes rief Jesus die Menschen nicht in die Wüste, sondern ging zu ihnen, um die Heilsbotschaft in Wort und Tat nahezubringen. Er zog durch Galiläa, oft ohne Besitz (Matthäus 8,20) und angewiesen auf die Unterstützung von Anhängern, darunter auch Frauen (Lukas 8,3).

Jesu Lehre und Wundertaten

Jesus lehrte das Volk in Aramäisch, seiner Muttersprache, und war zugleich des Hebräischen mächtig. Er wurde als „Rabbi“, ein Lehrer der Schrift, anerkannt. Eine besondere Form seiner Lehre waren die Gleichnisse – einfache Geschichten aus dem Alltag, die jedermann verstand und in ihrer Aussage wirkmächtig waren:

  • Das Gleichnis vom Senfkorn (Matthäus 13,31f) veranschaulichte das Kommen des Himmelreichs.
  • Das Gleichnis von der kostbaren Perle (Matthäus 13,45f) zeigte den Wert des Himmelreichs, für das es sich lohnt, alles zu opfern.
  • Das Gleichnis vom verlorenen Sohn (Lukas 15,11–24) betonte, dass jeder Mensch vor Gott würdig ist und die Chance zur Umkehr hat.
  • Der barmherzige Samariter (Lukas 10,25–37) lehrte Nächstenliebe und die Überwindung gesellschaftlicher Abgrenzungen.

Jesus hielt unbedingt an der jüdischen Thora, dem Gesetz, fest (Matthäus 5,17). Doch er betonte, dass der Buchstabe des Gesetzes die Erfüllung der Thora verfehlen kann, wenn sie nicht dem Wohl des Menschen dient. So erklärte er bezüglich des Sabbatgebots: „Der Sabbat ist um des Menschen willen geschaffen worden und nicht der Mensch um des Sabbats willen“ (Markus 2,28).

Neben seiner Lehre wirkte Jesus durch zahlreiche Heilungen und Dämonenaustreibungen. Das Markus-Evangelium (1,22–28; 3,11) betont besonders seine Vollmacht über unreine Geister. Heilungen, wie die der Aussätzigen (Lukas 5,12–16), gaben den Betroffenen nicht nur die Gesundheit zurück, sondern ermöglichten auch ihre Wiedereingliederung in die Gesellschaft. „Eine Kraft ging von ihm aus und heilte alle“ (Lukas 6,19).

Der Weg nach Jerusalem und das Ende

Nach der Ermordung Johannes des Täufers rechnete Jesus mit seinem eigenen gewaltsamen Ende. Er begab sich nach Jerusalem, der Stadt des Heils. Sein triumphaler Einzug am Palmsonntag (Matthäus 21,8–11) symbolisierte die Erfüllung göttlicher Heilspläne, wie sie das Alte Testament vielfach vorausgesagt hatte.

Der letzte Abend mit seinen Jüngern, das Abschiedsmahl am Vorabend des Passahfestes, ist zentral für das Christentum. Paulus berichtet davon (1. Korinther 11,23–26). Jesus gab Brot und Wein eine neue Deutung, erklärte sie zu seinem Fleisch und Blut und zur Besiegelung des neuen Bundes zwischen Gott und den Menschen (Markus 14,22–25). Dieses Mahl wurde zum Vermächtnis und zur Verheißung, die in der Feier der Eucharistie als wirksame Gemeinschaft der Christen mit Jesus fortlebt.

Das Johannes-Evangelium (13,1–17) berichtet anstelle einer ausführlichen Abendmahlsschilderung von der Fußwaschung, einer symbolischen Handlung der Demut und des Dienstes, die Jesus seinen Jüngern als Beispiel gab: „Ein Beispiel habe ich euch gegeben, damit ihr tut, wie ich tue.“

Kreuzigung, Tod und Auferstehung

Jesus starb wahrscheinlich an einem Freitag während des Passahfestes oder am Tag davor, im Jahr 30 oder 33 n. Chr. Seinem Tod gingen eine Verhandlung vor dem jüdischen Hohen Rat, dem Sanhedrin, und die Verurteilung durch Pontius Pilatus voraus. Jesus wurde der Gotteslästerung bezichtigt (Markus 14,62–64) und von Pilatus, der seine Hände in Unschuld wusch (Matthäus 27,24), wegen seines Herrschaftsanspruchs zum Tod am Kreuz verurteilt – der römischen Strafe für Rebellen. Die Kreuzesinschrift „Jesus, der König der Juden“ (Matthäus 27,37) bezeugte dies.

Die Evangelien berichten, dass Jesus vergleichsweise schnell am Kreuz starb. Nur Frauen, darunter Maria Magdalena, Maria Salome und die Mutter Jesu (Markus 15,40; Johannes 19,25f), begleiteten ihn in diesen schweren Stunden. Die Grablegung erfolgte eilig vor dem Sabbat. Christen bekennen, dass Jesus in der Zeit seines Todes in das Reich des Todes hinabstieg, um auch dort das Heil zu verkünden.

Am Morgen nach dem Sabbat fanden Frauen, die das Grab salben wollten, es leer vor. Ein Engel verkündete ihnen die zentrale Botschaft des Christentums: „Ihr sucht Jesus von Nazaret, den Gekreuzigten; er ist auferweckt worden, er ist nicht hier“ (Markus 16,6). Diese Osterbotschaft, dass Jesus lebt, verwandelte die ängstlichen und verzweifelten Jünger in mutige Zeugen. Die Evangelien berichten von zahlreichen Erscheinungen des Auferstandenen vor seinen Jüngern in Jerusalem (Johannes 20,19–29), auf dem Weg nach Emmaus (Lukas 24,13–32) und in Galiläa (Matthäus 28,16–18).

Was sagt das Matthäus-Evangelium über Jesus?
Doch falls nicht, enthält das Matthäus-Evangelium netterweise die Erklärung für den Namen unseres Erretters: „Ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen.“ Matthäus 1:21 Erfahre mehr über Jesus Ally Huffmire, Kalifornien

Dort erteilte Jesus ihnen den Missionsbefehl, der jeder Taufe zugrunde liegt: „Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet alle Völker zu Jüngern und taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und lehret sie alles halten, was ich euch befohlen habe! Und siehe, ich bin bei euch alle Tage, bis an das Ende der Welt.“ (Matthäus 28,18–20). Das Lukas-Evangelium (24,50–51) beschreibt schließlich Jesu Himmelfahrt, seine Aufnahme in den Himmel.

Gedenken und Verehrung des Namens Jesu

Die Verehrung des Namens Jesu und die Erinnerung an sein Leben sind tief im christlichen Kalender verankert. Jeder Freitag gedenkt seiner Kreuzigung und jedes Sonntag seiner Auferstehung als „Tag des Herrn“ (Offenbarung des Johannes 1,10).

Wichtige Gedenktage im Jahreskreis

Datum / FestBedeutung / Bezug
1. JanuarTag der Namensgebung und Beschneidung des Herrn (Lukas 2,21)
3. JanuarNamenstag Jesu (katholisch)
25. MärzVerkündigung des Herrn an Maria (9 Monate vor Weihnachten)
PalmsonntagJesu Einzug in Jerusalem (Matthäus 21,8–11)
GründonnerstagLetztes Abendmahl (Markus 14,22–25)
KarfreitagLeiden und Sterben Jesu
OstersonntagAuferstehung Jesu
Christi Himmelfahrt40 Tage nach Ostern: Aufnahme Jesu in den Himmel (Lukas 24,50–51)
PfingstenAusgießung des Heiligen Geistes, Wirken Christi in der Welt
TrinitatisSonntag nach Pfingsten: Geheimnis der göttlichen Dreieinigkeit

Historisch wurde die angebliche Vorhaut Jesu als Reliquie verehrt, beispielsweise in Calcata Vecchia bis 1983. Solche Reliquien zeugen von dem tiefen Bedürfnis, die Menschwerdung Gottes fassbar zu machen. Papst Sixtus V. (1585–1590) kündigte erstmals einen Ablass für die Anrufung des Namens Jesu an, und Künstler wie El Greco schufen Werke wie „Die Anbetung des Namens Jesu“, die die Bedeutung dieses Namens in den Mittelpunkt stellten.

Häufig gestellte Fragen zu Jesus und seinem Namen

War der Name „Jesus“ zur Zeit seiner Geburt ungewöhnlich?

Nein, der Name „Jesus“ (bzw. seine hebräische/aramäische Form Yeshu’a oder Yehoshu’a) war zur Zeit seiner Geburt ein durchaus gebräuchlicher Name. Historische Quellen und biblische Texte belegen, dass mehrere Personen diesen Namen trugen.

Was bedeutet der Name „Jesus“ eigentlich?

Der Name „Jesus“ leitet sich vom hebräischen Wort Yehoshu’a ab, dessen Stamm „yasha‘“ „Errettung“ bedeutet. Der Name kann somit als „Yahweh ist meine Errettung“ oder schlicht „Errettung“ übersetzt werden. Dies steht in direkter Verbindung mit seiner Mission, sein Volk von Sünden zu erlösen, wie in Matthäus 1,21 beschrieben.

Was sagt das Matthäus-Evangelium über die Geburt Jesu und den Stern von Bethlehem?

Das Matthäus-Evangelium berichtet von Jesu Geburt in Bethlehem unter König Herodes dem Großen. Es erwähnt den Stern von Bethlehem, der die Weisen zum Geburtsort führte. Während die theologische Tradition den Stern als übernatürliches Wunder deutet, das die Göttlichkeit Jesu bezeugt, gibt es auch naturwissenschaftliche Hypothesen, die ihn als eine seltene Planetenkonjunktion (Jupiter und Saturn) oder eine Nova interpretieren.

Hatte Jesus Geschwister?

Das Markus-Evangelium (6,3) berichtet von vier Brüdern (Jakobus, Simon) und mehreren Schwestern Jesu. Die katholische Lehre von der immerwährenden Jungfräulichkeit Marias interpretiert diese „Geschwister“ oft als Vettern oder Halbgeschwister. Die protestantische Theologie sieht sie hingegen meist als leibliche Geschwister Jesu.

Was ist die „Kraft des Namens Jesus“?

Die „Kraft des Namens Jesus“ ist keine magische Formel, sondern leitet sich von der Person hinter dem Namen ab. Sie ist die göttliche Autorität und Erlösungsfähigkeit Jesu Christi selbst. Durch seinen Namen geschehen Heilung, Befreiung und Errettung, weil er der Sohn Gottes ist, der für die Sünden der Menschheit gestorben und auferstanden ist.

Jesus Christus ist mehr als nur eine historische Figur oder ein Name. Er ist, wie es in der Bibel heißt, „unser einziger Trost im Leben und im Sterben, unsere einzige Hoffnung in einer hoffnungslosen Welt.“ Sein Name, der einst gewöhnlich war, ist durch seine Person und sein Wirken zum Inbegriff der Errettung und des Glaubens geworden, der bis heute Milliarden von Menschen inspiriert und verändert.

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