Wie viele Pflichtgebete gibt es im Islam?

Gebetszeiten & Gebete im Islam: Ein Leitfaden

07/01/2023

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Das Gebet, im Arabischen als Salat bekannt, ist weit mehr als eine bloße rituelle Handlung im Islam; es ist die tragende Säule, die das tägliche Leben eines Muslims strukturiert und seine Verbindung zum Schöpfer vertieft. Als eine der fünf Säulen des Islam ist es eine direkte Kommunikation mit Allah, eine Zeit der Besinnung, des Dankes und der Bitte. Es ist ein Moment der inneren Reinigung und des Friedens, der den Gläubigen inmitten der Hektik des Alltags zur Ruhe kommen lässt und ihn an seine wahre Bestimmung erinnert. Doch wann genau soll man beten, und welche verschiedenen Formen des Gebets gibt es? Dieser Artikel führt Sie durch die essenziellen Aspekte des islamischen Gebets, von den vorgeschriebenen Zeiten bis hin zu den freiwilligen Akten der Anbetung.

Wann sollte man ein Gebet beten?
„Wer ein Gebet vergisst oder verschläft, der soll es beten, sobald er sich daran erinnert, denn es gibt keine andere Sühne dafür als dies.“ (Berichtet von al-Buhari Nr. 572, und Muslim Nr. 1564) Die Aussage des Propheten (sall Allahu alayhi wa sallam) „der soll es beten, sobald er sich daran erinnert“ ist allgemein und lässt keine Ausnahme zu.

Die Bedeutung des Gebets wird im Islam immer wieder hervorgehoben. Es ist ein Akt der Unterwerfung und Demut vor Allah und dient als ständige Erinnerung an Seine Größe und Barmherzigkeit. Durch das Gebet reinigt sich der Gläubige nicht nur körperlich, sondern auch geistig und seelisch von Sünden und weltlichen Ablenkungen. Es stärkt den Glauben, fördert die Disziplin und lehrt Geduld und Dankbarkeit. In einer Welt voller Herausforderungen bietet das Gebet einen Anker der Stabilität und eine Quelle des Trostes.

Inhaltsverzeichnis

Die fünf täglichen Pflichtgebete (Fard)

Im Islam sind fünf Gebete pro Tag für jeden erwachsenen und geistig fähigen Muslim verpflichtend, bekannt als Fard-Gebete. Diese Gebete sind zu bestimmten, über den Tag verteilten Zeiten zu verrichten, die sich nach dem Stand der Sonne richten und als Gebetszeiten bekannt sind. Jedes dieser Gebete hat eine festgelegte Anzahl von Gebetseinheiten (Rak'at) und eine spezifische Zeitspanne, innerhalb derer es verrichtet werden muss. Das Einhalten dieser Zeiten ist von größter Bedeutung, da sie die Disziplin und Hingabe des Gläubigen widerspiegeln.

Bevor ein Muslim mit dem Gebet beginnt, ist eine rituelle Reinigung (Wudu oder Ghusl) vorgeschrieben, um körperliche Reinheit zu gewährleisten. Das Gebet wird an einem reinen Ort, idealerweise auf einem Gebetsteppich oder in einer Moschee, verrichtet. Die Gebetsrichtung ist dabei stets die Kaaba in Mekka, die als Qibla bekannt ist. Der Gebetsruf (Adhan), der vom Muezzin vom Minarett aus gerufen wird, erinnert die Muslime an den Beginn der jeweiligen Gebetszeit. In vielen Ländern, in denen der Islam stark vertreten ist, ist dieser Ruf weithin zu hören, während er in anderen Ländern aufgrund gesetzlicher Vorschriften in der Lautstärke begrenzt ist.

Fadjr – Das Morgengebet

Das Morgengebet (Fadjr) markiert den Beginn des Tages im Islam. Es wird in der Zeit der Morgendämmerung verrichtet, genauer gesagt zwischen dem Beginn des Sonnenaufgangs und dem vollständigen Aufgehen der Sonne. Die Gebetszeit beginnt, wenn die Sonne etwa 18 Grad unter dem Horizont steht und die erste Helligkeit des Tages sichtbar wird. Dieses Gebet besteht aus zwei Rak'at Fard und geht normalerweise zwei Rak'at Sunna-Gebeten voraus. Das Fadjr-Gebet hat eine besondere spirituelle Bedeutung, da es den Gläubigen dazu anspornt, den Tag mit der Erinnerung an Allah zu beginnen, bevor die weltlichen Aktivitäten einsetzen. Es ist eine Zeit der Erneuerung und des Aufbruchs.

Dhuhr – Das Mittagsgebet

Das Mittagsgebet (Dhuhr) wird in der Zeit verrichtet, nachdem die Sonne ihren höchsten Punkt am Himmel (Zenit) überschritten hat und zu sinken beginnt, bis zum Beginn des Nachmittagsgebets. Die genaue Bestimmung des Beginns der Dhuhr-Zeit variiert leicht zwischen den islamischen Rechtsschulen. Eine gängige Definition besagt, dass die Zeit beginnt, sobald die Sonne den Zenit überschritten hat und der Schatten eines Objekts zu wachsen beginnt, nachdem er am kürzesten war. Eine andere Definition legt den Beginn etwa eine Minute nach dem Zenit fest, da es eine Weile dauert, bis die Sonne aus der Zenitlinie austritt. Die Zenitlinie ist die gedachte Linie zwischen dem Beobachter und dem Mittelpunkt der Sonne an ihrem höchsten Punkt. Für die Berechnung dieses Zeitpunkts gibt es komplexe Formeln, die Faktoren wie die Zeitzone, den Längengrad und die Zeitgleichung berücksichtigen. Das Dhuhr-Gebet umfasst vier Rak'at Fard, denen oft vier Rak'at Sunna-Gebete vorangehen und zwei Rak'at Sunna-Gebete folgen können, optional auch zwei Nafila-Gebete.

Asr – Das Nachmittagsgebet

Das Nachmittagsgebet (Asr) beginnt, wenn die Länge des Schattens eines Objekts einen bestimmten Faktor der Höhe des Objekts erreicht hat, zusätzlich zum Schatten, den das Objekt zur Zenitzeit hatte. Diese Gebetszeit reicht bis kurz vor Sonnenuntergang. Auch hier gibt es unterschiedliche Meinungen der Rechtsschulen. Die meisten Schulen, wie die Schafi'i, Maliki, Dschafari und Hanbali, besagen, dass die Asr-Zeit beginnt, wenn der Schatten eines Objekts genauso lang ist wie das Objekt selbst, zuzüglich des Schattens zur Zenitzeit. Die Hanefi-Schule hingegen vertritt die Ansicht, dass der Schatten doppelt so lang sein muss wie das Objekt, zuzüglich des Zenitschattens. Das Asr-Gebet besteht aus vier Rak'at Fard, denen oft vier Rak'at Sunna-Gebete (ghair mu'akkada) vorangehen können. Es ist eine Zeit der Besinnung, die den Gläubigen daran erinnert, den Tag nicht ohne die Verbindung zu Allah zu beenden.

Maghrib – Das Abendgebet

Das Abendgebet (Maghrib) ist das erste Gebet nach Sonnenuntergang und hat eine sehr kurze Gebetszeit. Es beginnt, sobald die Sonne vollständig untergegangen ist. Auch hier gibt es feine Unterschiede in der Definition des Beginns: Sunniten sehen den Zeitpunkt, wenn die Sonnenscheibe vollständig unter dem Horizont verschwunden ist, wobei einige zur Vorsicht 1-3 Minuten nach Sonnenuntergang warten. Schiiten hingegen warten, bis die Röte des Sonnenuntergangs vom westlichen Himmel verschwunden ist, was etwas später der Fall ist. Die Gebetszeit endet kurz vor Mitternacht oder dem Beginn der Ishaa-Zeit. Das Maghrib-Gebet ist einzigartig, da es aus drei Rak'at Fard besteht, denen oft vier Rak'at Sunna-Gebete (ghair mu'akkada) vorangehen können und zwei Rak'at Sunna-Gebete (mu'akkada) folgen.

Ishaa – Das Nachtgebet

Das Nachtgebet (Ishaa) ist das letzte Pflichtgebet des Tages und wird verrichtet, wenn die letzte Helligkeit des Tages (die Abendröte) vollständig vom Himmel verschwunden ist, bis zum Beginn des Morgengebets (Fadjr) am nächsten Tag. Die Zeit für Salat Ishaa beginnt, wenn die Sonne etwa 17 Grad unter den Horizont gefallen ist. Dieses Gebet besteht aus vier Rak'at Fard, denen oft vier Rak'at Sunna-Gebete (ghair mu'akkada) vorangehen und zwei Rak'at Sunna-Gebete (mu'akkada) folgen können. Optional können auch zwei Nafila-Gebete angeschlossen werden, gefolgt von drei Witr-Gebeten, die als verbindlich (wadschib) gelten. Das Ishaa-Gebet bietet die Möglichkeit, den Tag in der Besinnung auf Allah zu beschließen und sich auf die Nachtruhe vorzubereiten.

Nachholen vergessener Gebete

Im Islam wird großer Wert auf die Einhaltung der Gebetszeiten gelegt. Sollte ein Gläubiger jedoch ein Gebet vergessen oder verschlafen haben, so besagt die Überlieferung des Propheten Muhammad (sall Allahu alayhi wa sallam): „Wer ein Gebet vergisst oder verschläft, der soll es beten, sobald er sich daran erinnert, denn es gibt keine andere Sühne dafür als dies.“ (Berichtet von al-Buhari Nr. 572, und Muslim Nr. 1564). Diese Aussage ist allgemein und lässt keine Ausnahme zu. Das bedeutet, dass die Pflicht, das Gebet nachzuholen (Qada'), sofort eintritt, sobald man sich des Versäumnisses bewusst wird. Es ist nicht erlaubt, das Nachholen aufzuschieben. Diese Regel unterstreicht die Wichtigkeit des Gebets und die Verpflichtung, es zu verrichten, selbst wenn die vorgeschriebene Zeit überschritten wurde. Die Nachholung sollte in der gleichen Weise erfolgen wie das ursprüngliche Gebet.

Freiwillige Gebete: Eine Annäherung an Allah

Neben den fünf Pflichtgebeten gibt es im Islam auch eine Vielzahl von freiwilligen Gebeten, die dem Gläubigen ermöglichen, seine spirituelle Verbindung zu Allah zu vertiefen und zusätzlichen Lohn zu erlangen. Diese Gebete sind nicht verpflichtend, aber stark empfohlen und werden oft als Mittel zur weiteren Annäherung an Gott betrachtet.

Wann sollte man ein Gebet beten?
„Wer ein Gebet vergisst oder verschläft, der soll es beten, sobald er sich daran erinnert, denn es gibt keine andere Sühne dafür als dies.“ (Berichtet von al-Buhari Nr. 572, und Muslim Nr. 1564) Die Aussage des Propheten (sall Allahu alayhi wa sallam) „der soll es beten, sobald er sich daran erinnert“ ist allgemein und lässt keine Ausnahme zu.

Sunna-Gebete

Die Sunna-Gebete sind freiwillige Gebete, die der Prophet Muhammad (sall Allahu alayhi wa sallam) regelmäßig verrichtete. Sie können den Pflichtgebeten vorangehen (Sunna vor Fard) oder ihnen folgen (Sunna nach Fard). Man unterscheidet zwischen:

  • Mu'akkada (regelmäßig): Gebete, die der Prophet sehr häufig und konsequent verrichtete und die daher stark empfohlen sind. Beispiele hierfür sind die zwei Rak'at vor Fadjr, die zwei Rak'at nach Dhuhr, Maghrib und Ishaa.
  • Ghair Mu'akkada (nicht regelmäßig): Gebete, die der Prophet gelegentlich verrichtete und die ebenfalls empfohlen sind, aber nicht die gleiche Betonung haben wie die Mu'akkada-Gebete. Beispiele sind die vier Rak'at vor Asr oder Ishaa.

Nafila-Gebete

Nafila-Gebete sind vollständig freiwillige Gebete, die über die Sunna-Gebete hinausgehen. Sie dienen der weiteren Annäherung an Allah und können zu jeder nicht ausdrücklich verbotenen Zeit verrichtet werden. Sie sind nicht verpflichtend (wadschib), sondern nur empfohlen (mustahab). Beispiele sind die optionalen Nafila-Gebete nach Dhuhr und Ishaa.

Witr-Gebet

Das Witr-Gebet ist ein ungerades Gebet, das nach dem Ishaa-Gebet verrichtet wird und als verbindlich (wadschib) gilt, auch wenn es nicht zu den fünf Fard-Gebeten zählt. Es besteht aus einer ungeraden Anzahl von Rak'at, meist drei, und ist eine der letzten Handlungen des Tages für viele Muslime.

Dhikr – Das Gedenken an Allah

Die Lobpreisung und das Gedenken an Allah (Dhikr) begleiten einen Muslim den ganzen Tag. Es handelt sich um kurze Ausrufe oder Sätze auf Arabisch, die man auswendig kennt und wiederholt. Die Anzahl der Wiederholungen ist oft vorgeschrieben. Dhikr soll gegen Stress und Unheil helfen und zur Vergebung der Sünden beitragen. Es wird sowohl während des Gebets als auch im Alltag verwendet, um Dankbarkeit und Lob auszudrücken. Der eigentliche Sinn liegt im inneren 'Gedenken', weshalb es nicht immer laut ausgesprochen werden muss.

Du’a – Das Bittgebet

Das Bittgebet (Du'a) ist die persönlichste Form der Kommunikation mit Allah. Es ist formlos, das heißt, es ist keine rituelle Waschung vorgeschrieben, und es darf in jeder Sprache gebetet werden, die man bevorzugt. Die Zeit des Du'a darf frei gewählt werden, ebenso wie die Form und die Worte. Muslime orientieren sich jedoch gerne an Vorbildern aus dem Koran und der Sunna. Du'a ist eine Ausdrucksform der Abhängigkeit von Allah, des Vertrauens in Seine Barmherzigkeit und der Hoffnung auf Seine Hilfe. Es ist ein mächtiges Werkzeug, um Trost zu finden, Sorgen zu teilen und um Führung zu bitten.

Übersicht der Gebetsbestandteile

Um die Struktur der islamischen Gebete besser zu verstehen, bietet die folgende Tabelle eine Übersicht der verschiedenen Gebetsbestandteile:

GebetstypBedeutung / StatusBeschreibung
FardPflichtDie fünf täglichen, obligatorischen Gebete, die zu bestimmten Zeiten verrichtet werden müssen. Die Nichtverrichtung ist eine Sünde.
Sunna Mu'akkadaStark empfohlenRegelmäßige Gebete des Propheten, die vor oder nach den Fard-Gebeten verrichtet werden.
Sunna Ghair Mu'akkadaEmpfohlenGelegentliche Gebete des Propheten, die ebenfalls vor oder nach den Fard-Gebeten verrichtet werden.
WitrVerbindlich (Wadschib)Ein ungerades Gebet, das nach dem Ishaa-Gebet verrichtet wird und als sehr wichtig gilt.
NafilaFreiwilligZusätzliche, optionale Gebete, die zur weiteren Annäherung an Allah dienen.
DhikrGedenken/LobpreisungKurze arabische Sätze zum Gedenken an Allah, die im Alltag und während des Gebets rezitiert werden.
Du'aBittgebetFormloses, persönliches Bittgebet an Allah, kann in jeder Sprache und zu jeder Zeit verrichtet werden.

Häufig gestellte Fragen zum Gebet im Islam

Muss ich immer in der Moschee beten?

Nein, Muslime sind nicht verpflichtet, immer in der Moschee zu beten. Das Pflichtgebet kann an jedem reinen Ort verrichtet werden, sei es zu Hause, am Arbeitsplatz oder im Freien. Das Gebet in der Moschee, insbesondere das Freitagsgebet (Jumu'ah), wird jedoch sehr empfohlen und bringt zusätzlichen Segen mit sich, da es die Gemeinschaft stärkt.

Was ist, wenn ich die Gebetszeiten nicht kenne?

In der heutigen Zeit gibt es zahlreiche Hilfsmittel, um die genauen Gebetszeiten zu ermitteln. Dazu gehören Gebetszeit-Apps für Smartphones, Online-Gebetszeitrechner oder gedruckte Gebetskalender, die oft in Moscheen oder islamischen Zentren erhältlich sind. Diese Tools berücksichtigen Ihren aktuellen Standort und berechnen die Zeiten basierend auf verschiedenen Berechnungsmethoden.

Darf ich im Flugzeug oder unterwegs beten?

Ja, Muslime sind verpflichtet, ihre Gebete auch auf Reisen zu verrichten. Im Flugzeug oder anderen Transportmitteln kann man das Gebet im Sitzen verrichten, wenn das Aufstehen nicht möglich oder sicher ist. Die Gebetsrichtung (Qibla) sollte so gut wie möglich eingehalten werden. Wenn die Zeit für ein Gebet während der Reise knapp wird, ist es unter bestimmten Umständen erlaubt, Gebete zusammenzulegen (Jam'), z.B. Dhuhr mit Asr oder Maghrib mit Ishaa.

Warum gibt es verschiedene Meinungen zu Gebetszeiten, z.B. beim Asr-Gebet?

Die geringfügigen Unterschiede in den Definitionen der Gebetszeiten, insbesondere beim Asr-Gebet, rühren von den unterschiedlichen Interpretationen der Hadithe des Propheten Muhammad durch die verschiedenen islamischen Rechtsschulen (Madhab) her. Diese Schulen basieren ihre Urteile auf sorgfältiger Analyse und Gelehrsamkeit. Für den Laien ist es ratsam, sich an die Methode der vorherrschenden Rechtsschule in seiner Region zu halten oder eine anerkannte lokale Gebetszeit-Quelle zu nutzen.

Was ist der Unterschied zwischen Fard und Sunna?

Fard-Gebete sind die fünf täglichen Pflichtgebete, die für jeden Muslim obligatorisch sind. Das Unterlassen eines Fard-Gebets ohne gültigen Grund gilt als Sünde. Sunna-Gebete hingegen sind freiwillige Gebete, die der Prophet Muhammad (sall Allahu alayhi wa sallam) regelmäßig verrichtete. Sie sind nicht obligatorisch, aber ihre Verrichtung wird dringend empfohlen, da sie zusätzlichen Lohn und eine tiefere spirituelle Verbindung mit sich bringen.

Fazit

Das Gebet ist das Herzstück des islamischen Glaubens und bietet dem Gläubigen eine unvergleichliche Möglichkeit, sich mit Allah zu verbinden. Die Struktur der fünf täglichen Pflichtgebete, ergänzt durch die Vielfalt der freiwilligen Gebete wie Sunna, Nafila, Witr, Dhikr und Du'a, bildet einen umfassenden Rahmen für ein spirituell erfülltes Leben. Es ist eine ständige Erinnerung an die Präsenz Allahs, eine Quelle des Trostes und eine Gelegenheit zur Reinigung und Selbstreflexion. Indem Muslime ihre Gebete gewissenhaft verrichten und die Bedeutung jeder Komponente verstehen, stärken sie nicht nur ihren Glauben, sondern finden auch inneren Frieden und Orientierung in einer komplexen Welt. Möge diese Übersicht dazu beitragen, die Schönheit und Tiefe des islamischen Gebets besser zu verstehen und zu praktizieren.

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