Das Apostolische Glaubensbekenntnis: Herz des Gebets

22/01/2025

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In der weiten Landschaft des christlichen Glaubens gibt es Gebete, die über Generationen und Konfessionen hinweg Widerhall finden, Gebete, die die Herzen von Millionen Gläubigen vereinen und als Anker in stürmischen Zeiten dienen. Unter diesen ragt eines besonders hervor: das Apostolische Glaubensbekenntnis. Es ist nicht nur das meistgesprochene Gebet der Christenheit, sondern auch ein tiefgründiges Destillat der fundamentalsten Überzeugungen, das seit Jahrhunderten in Liturgien, Taufen und im persönlichen Gebet seinen festen Platz hat. Es ist ein lebendiges Zeugnis des Glaubens, das die Essenz dessen einfängt, woran Christen weltweit glauben.

Was ist das meistgesprochene Gebet der Christenheit?
Das Vater Unser. Das Gebet, das Jesus selbst uns gelehrt hat. Das wohl meistgesprochene Gebet der Christenheit. Maria ist uns ein Vorbild im Glauben. Ihr bedingungsloses JA zu Gott, ihr Mit-Gehen mit ihrem Sohn bis zum Kreuz und... Der Rosenkranz ist ein sehr altes, meditatives Gebet, das bis auf die Anfänge der Kirche zurückgeht.
Inhaltsverzeichnis

Das Apostolische Glaubensbekenntnis: Ein Fundament des Glaubens

Das Apostolische Glaubensbekenntnis, oft einfach als "Apostolikum" bezeichnet, ist weit mehr als eine Ansammlung von Worten. Es ist eine prägnante Zusammenfassung der zentralen Glaubenswahrheiten des Christentums, eine Art spiritueller Kompass, der Gläubigen Orientierung gibt. Seine Bedeutung liegt nicht nur in seiner Verbreitung, sondern auch in seiner Fähigkeit, die vielfältigen Strömungen des christlichen Glaubens auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Es ist ein Band, das Katholiken, Protestanten und viele andere Konfessionen verbindet, indem es die Kernpunkte des Glaubens an Gott den Vater, Jesus Christus und den Heiligen Geist artikuliert.

Dieses Glaubensbekenntnis ist ein kraftvolles Werkzeug zur Selbstvergewisserung und zur Verkündigung. Wenn es gesprochen wird, bekräftigen Gläubige nicht nur ihren eigenen Glauben, sondern treten auch in eine Gemeinschaft mit all jenen ein, die diese Worte vor ihnen gesprochen haben und nach ihnen sprechen werden. Es ist ein Echo der ersten christlichen Gemeinden, die ihre Überzeugungen in einfachen, aber tiefgründigen Formulierungen zusammenfassten, um sie zu lehren, zu verteidigen und zu leben.

Die Historische Reise des Bekenntnisses: Von den Anfängen bis heute

Entgegen der landläufigen Meinung wurde das Apostolische Glaubensbekenntnis nicht von den Aposteln selbst in seiner heutigen Form verfasst. Sein Ursprung liegt vielmehr in den frühen christlichen Gemeinden des 2. und 3. Jahrhunderts. Es entwickelte sich organisch aus den Taufbekenntnissen und Katechesen, die verwendet wurden, um neue Gläubige in die grundlegenden Lehren des Christentums einzuführen. Diese frühen Bekenntnisse waren oft kurze, prägnante Antworten auf Fragen, die vor der Taufe gestellt wurden, und dienten dazu, die Identität und die Überzeugungen der christlichen Gemeinschaft zu definieren.

Man geht davon aus, dass sich eine frühe Form, bekannt als das "Römische Symbol", im 2. Jahrhundert in Rom entwickelte. Dieses Symbol war die Grundlage für das spätere Apostolikum. Im Laufe der Jahrhunderte wurde es leicht erweitert und präzisiert, um auf theologische Herausforderungen und Häresien zu reagieren, die in der frühen Kirche aufkamen. Doch seine Kernstruktur und Botschaft blieben bemerkenswert konstant. Die heutige Form, wie sie in den meisten Kirchen verwendet wird, festigte sich im 6. bis 8. Jahrhundert.

Die Bezeichnung "Apostolisch" leitet sich nicht von der direkten Autorenschaft der Apostel ab, sondern von der Überzeugung, dass das Bekenntnis die authentische Lehre der Apostel zusammenfasst und weitergibt. Es ist somit ein Ausdruck der apostolischen Tradition und der Kontinuität des Glaubens über die Jahrhunderte hinweg. Es diente als Schutz vor Irrlehren und als klares Bekenntnis zu den fundamentalen Wahrheiten, die die Kirche von ihren Anfängen an geprägt haben.

Eine Zeile für Zeile Analyse: Die Tiefen des Apostolischen Glaubensbekenntnisses

Jeder Satz des Apostolischen Glaubensbekenntnisses ist reich an theologischer Bedeutung und bietet eine komprimierte Darstellung zentraler Glaubensartikel. Lassen Sie uns die einzelnen Abschnitte genauer betrachten:

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Dieser Anfang etabliert die Basis des christlichen Glaubens: den Glauben an einen einzigen Gott, der nicht nur Schöpfer des gesamten Universums ist, sondern auch ein liebender Vater. Die Bezeichnung "Allmächtig" betont Gottes Souveränität und unbegrenzte Macht, während "Schöpfer des Himmels und der Erde" seine Rolle als Ursprung allen Seins hervorhebt. Es ist ein Bekenntnis zur Transzendenz und Immanenz Gottes – er ist über uns erhaben und doch in unserer Welt präsent.

Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.

Dieser umfangreiche Abschnitt bildet das Herzstück des Bekenntnisses und konzentriert sich auf die Person und das Werk Jesu Christi. Er fasst das gesamte Erlösungswerk zusammen:

  • Sein Wesen: "seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn" bekräftigt Jesu Göttlichkeit und seine einzigartige Beziehung zum Vater. "Herr" (Kyrios) war ein Titel der Verehrung, der im frühen Christentum für Jesus verwendet wurde und seine göttliche Autorität unterstreicht.
  • Seine Menschwerdung: "empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria" beschreibt die wundersame Inkarnation, dass Gott Mensch wurde, ohne menschliche Zeugung. Dies ist ein zentrales Dogma, das die Einzigartigkeit Jesu betont.
  • Sein Leiden und Tod: "gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben" verankert die Heilsgeschichte in der realen Geschichte. Pontius Pilatus ist die historische Figur, die Jesu Tod ermöglichte. Die Kreuzigung, der Tod und die Grablegung sind die Eckpfeiler des Opfers Jesu für die Sünden der Menschheit.
  • Seine Erniedrigung und Erhöhung: "hinabgestiegen in das Reich des Todes" (oft auch als "hinabgestiegen in die Hölle" übersetzt) symbolisiert Jesu Sieg über den Tod und seine Solidarität mit den Verstorbenen. "am dritten Tage auferstanden von den Toten" ist der Kern der christlichen Hoffnung – die Auferstehung Jesu als Beweis seiner Göttlichkeit und als Verheißung unseres eigenen ewigen Lebens.
  • Seine Herrschaft und Wiederkunft: "aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten" beschreibt Jesu Rückkehr zu seiner himmlischen Herrlichkeit und seine zukünftige Rolle als Richter über alle Menschheit.

Diese Abschnitte betonen die zentrale Rolle Jesu im Heilsplan Gottes und das Konzept der Dreifaltigkeit, da Vater, Sohn und Heiliger Geist als handelnde Personen genannt werden.

Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige katholische (christliche/allgemeine) Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen.

Der letzte Teil des Bekenntnisses widmet sich dem Heiligen Geist und den Auswirkungen des göttlichen Handelns auf die Gläubigen und die Kirche:

  • Der Heilige Geist: Der Glaube an den Heiligen Geist vervollständigt das trinitarische Bekenntnis. Der Heilige Geist ist die dritte Person der Dreifaltigkeit, der in den Herzen der Gläubigen wirkt, sie führt, tröstet und befähigt.
  • Die Kirche: "die heilige katholische (christliche/allgemeine) Kirche" betont die Einzigartigkeit, Heiligkeit und Universalität der Kirche. "Katholisch" (vom griechischen "katholikos") bedeutet hier "universell" oder "allumfassend", nicht spezifisch die römisch-katholische Konfession. Es ist ein Bekenntnis zur weltweiten Gemeinschaft der Gläubigen.
  • Gemeinschaft der Heiligen: Dies bezieht sich auf die mystische Verbindung aller Gläubigen, sowohl der Lebenden als auch der Verstorbenen, die in Christus vereint sind. Es ist eine Gemeinschaft der Liebe und des Gebets.
  • Vergebung der Sünden: Ein zentraler Aspekt der Erlösung, der Glaube, dass durch das Opfer Christi Sünden vergeben werden können und Gläubige eine neue Beziehung zu Gott haben können.
  • Auferstehung der Toten: Die Hoffnung auf die körperliche Auferstehung am Ende der Zeiten, wie Jesus selbst auferstanden ist.
  • Das ewige Leben: Die ultimative Verheißung des christlichen Glaubens – das Leben in ewiger Gemeinschaft mit Gott.

Das abschließende "Amen" (so sei es) bekräftigt die Wahrheit und den persönlichen Glauben an alle zuvor genannten Aussagen.

Warum ist es das meistgesprochene Gebet der Christenheit?

Die Popularität und weite Verbreitung des Apostolischen Glaubensbekenntnisses sind auf mehrere Faktoren zurückzuführen:

  1. Klarheit und Prägnanz: Es fasst komplexe theologische Wahrheiten in einer verständlichen und einprägsamen Form zusammen. Selbst Kinder können es lernen und seine grundlegenden Aussagen erfassen.
  2. Umfassende Zusammenfassung: Trotz seiner Kürze deckt es die wichtigsten Aspekte des christlichen Glaubens ab – von der Schöpfung über die Erlösung durch Christus bis hin zur Hoffnung auf das ewige Leben. Es ist ein vollständiges Fundament des Glaubens.
  3. Ökumenische Einheit: Es wird von einer breiten Palette christlicher Konfessionen akzeptiert und verwendet, darunter Katholiken, Lutheraner, Reformierte, Methodisten und viele evangelische Freikirchen. Dies macht es zu einem mächtigen Symbol der Einheit im Glauben, trotz dogmatischer und liturgischer Unterschiede.
  4. Liturgische Verankerung: Es ist ein fester Bestandteil vieler Gottesdienste, insbesondere in der Taufliturgie, bei Konfirmationen und in der Osterzeit. Seine regelmäßige Wiederholung prägt es tief in das Gedächtnis und Herz der Gläubigen ein.
  5. Persönliche Relevanz: Es dient Gläubigen als persönliche Bekenntnisformel, die sie in Momenten des Zweifels stärken oder als Ausdruck ihrer tiefsten Überzeugungen nutzen können.

Vergleich mit anderen bedeutenden Glaubensbekenntnissen

Obwohl das Apostolische Glaubensbekenntnis das bekannteste ist, gibt es im Christentum weitere wichtige Bekenntnisse. Das Nizänische Glaubensbekenntnis und das Athanasische Glaubensbekenntnis sind die bekanntesten. Hier ein kurzer Vergleich:

MerkmalApostolisches GlaubensbekenntnisNizänisches GlaubensbekenntnisAthanasisches Glaubensbekenntnis
EntstehungOrganisch aus Taufbekenntnissen (2.-8. Jh.)Konzil von Nicäa (325 n. Chr.) und Konstantinopel (381 n. Chr.)Unbekannter Autor (5.-6. Jh.)
SchwerpunktGrundlegende Heilsereignisse; trinitarische StrukturPräzisierung der Dreifaltigkeit, besonders der Göttlichkeit Christi und des Heiligen GeistesDetaillierte theologische Definition der Dreifaltigkeit und der zwei Naturen Christi
LängeRelativ kurz und prägnantLänger und ausführlicherSehr lang und komplex, mit detaillierten theologischen Argumenten
VerwendungWeit verbreitet in westlichen Kirchen (Katholisch, Protestantisch), Taufen, GottesdiensteHauptsächlich in Ostkirchen, aber auch in westlichen Liturgien (Messen, Abendmahlsfeiern)Selten in der Liturgie, dient eher als Lehrdokument; in einigen protestantischen Kirchen als Bekenntnisgrundlage
ZweckEinfache Zusammenfassung des Glaubens für alle GläubigenAbgrenzung von Häresien (Arianismus); theologische PräzisierungDetaillierte theologische Erklärung zur Orthodoxie

Während das Nizänische Glaubensbekenntnis in der Östlichen Orthodoxie und in vielen westlichen Liturgien eine größere Rolle spielt, bleibt das Apostolikum aufgrund seiner Einfachheit und Universalität das am häufigsten rezitierte Bekenntnis im alltäglichen Gemeindeleben der westlichen Christenheit.

Was glaubt man an den Heiligen Geist?
/ Ich glaube an den Heiligen Geist, der Herr ist und lebendig macht, der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht, der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird, der gesprochen hat durch die Propheten, / und die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche. / Ich bekenne die eine Taufe zur Vergebung der Sünden.

Die Kraft des persönlichen Gebets mit dem Glaubensbekenntnis

Das Apostolische Glaubensbekenntnis ist nicht nur für den gemeinschaftlichen Gottesdienst gedacht. Es kann auch ein mächtiges Werkzeug im persönlichen Gebetsleben sein. Indem man es bewusst und meditativ betet, kann es:

  • Den Glauben stärken: In Zeiten des Zweifels oder der Unsicherheit kann das Rezitieren der fundamentalen Wahrheiten des Glaubens eine Quelle der Stärke und Beruhigung sein. Es erinnert uns an die Wahrheit dessen, woran wir glauben.
  • Fokus schaffen: Es hilft, den Geist auf die zentralen Aspekte des christlichen Glaubens zu konzentrieren und Ablenkungen zu minimieren.
  • Tiefe Meditation fördern: Man kann über einzelne Phrasen nachdenken – was bedeutet es, dass Gott allmächtig ist? Was bedeutet Jesu Auferstehung für mein Leben heute?
  • Dankbarkeit ausdrücken: Das Bekenntnis erinnert an Gottes Heilsplan und die unermessliche Liebe, die er durch Christus gezeigt hat, was zu Dankbarkeit anregen kann.
  • Einheit mit der weltweiten Kirche: Selbst im stillen Kämmerlein verbindet das Gebet dieses Bekenntnisses den Einzelnen mit der globalen Gemeinschaft der Gläubigen über Zeit und Raum hinweg.

Man muss es nicht auswendig aufsagen; es genügt, es langsam zu lesen und über jede Aussage nachzudenken, ihre Bedeutung für das eigene Leben zu reflektieren und Gott dafür zu danken oder ihn um Verständnis und Stärkung zu bitten.

Häufig gestellte Fragen (FAQs) zum Apostolischen Glaubensbekenntnis

Wer hat das Apostolische Glaubensbekenntnis geschrieben?

Entgegen dem Namen wurde es nicht von den Aposteln in seiner heutigen Form verfasst. Es ist das Ergebnis einer organischen Entwicklung in den frühen christlichen Gemeinden, die ihre Glaubenswahrheiten in Taufbekenntnissen und Katechesen zusammenfassten. Es entstand aus der Notwendigkeit, den Kern des christlichen Glaubens klar und prägnant zu formulieren.

Warum wird es "Apostolisch" genannt, wenn die Apostel es nicht geschrieben haben?

Die Bezeichnung "Apostolisch" bezieht sich auf die Lehre. Es wird so genannt, weil es die Lehren und die Tradition der Apostel getreu widerspiegelt und zusammenfasst. Es ist eine apostolische Zusammenfassung des apostolischen Glaubens.

Was bedeutet "katholische Kirche" in diesem Bekenntnis?

Das Wort "katholisch" kommt vom griechischen "katholikos", was "allgemein" oder "universell" bedeutet. In diesem Kontext bezieht es sich auf die weltweite, allumfassende Gemeinschaft aller wahren Gläubigen an Christus, nicht spezifisch auf die römisch-katholische Kirche. Es ist ein Bekenntnis zur Einheit der Kirche über alle geografischen und konfessionellen Grenzen hinweg.

Ist das Apostolische Glaubensbekenntnis biblisch?

Ja, obwohl es nicht direkt in der Bibel steht, sind alle seine Aussagen tief in der biblischen Lehre verwurzelt und können mit verschiedenen Schriftstellen belegt werden. Es ist eine Zusammenfassung der biblischen Offenbarung Gottes und seines Heilsplanes.

Muss ich jedes Wort des Glaubensbekenntnisses glauben, um ein Christ zu sein?

Das Apostolische Glaubensbekenntnis ist eine grundlegende Zusammenfassung des orthodoxen christlichen Glaubens. Für viele Konfessionen ist es ein grundlegendes Bekenntnis, dessen Aussagen als wesentlich für den christlichen Glauben angesehen werden. Es drückt die gemeinsamen Überzeugungen aus, die Christen seit Jahrhunderten verbinden. Wer es bewusst spricht, bekennt sich zu diesen zentralen Wahrheiten.

Kann das Apostolische Glaubensbekenntnis im Alltag gebetet werden?

Absolut! Es ist nicht nur für den Gottesdienst gedacht. Viele Christen beten es täglich als Ausdruck ihres persönlichen Glaubens, zur Stärkung in schwierigen Zeiten oder als Meditation über die grundlegenden Wahrheiten des Christentums. Es ist eine kurze, aber umfassende Erinnerung an das, woran man glaubt.

Fazit: Ein zeitloses Bekenntnis der Hoffnung

Das Apostolische Glaubensbekenntnis ist weit mehr als ein historisches Dokument oder eine liturgische Formel. Es ist ein lebendiges, atmendes Zeugnis der fundamentalen Wahrheiten, die das Herz des christlichen Glaubens bilden. Seine Einfachheit, Prägnanz und theologische Tiefe haben es ermöglicht, über Jahrhunderte hinweg als einigendes Band für Millionen von Gläubigen zu dienen. Es ist ein Bekenntnis der Hoffnung, der Erlösung und der ewigen Wahrheit, das uns mit den Aposteln, den frühen Kirchenvätern und der weltweiten Gemeinschaft der Heiligen verbindet. Wenn wir diese Worte sprechen, reihen wir uns ein in eine ununterbrochene Kette des Glaubens, die bis zu den Anfängen des Christentums zurückreicht und uns in die Zukunft trägt. Es ist ein Gebet, das die Essenz dessen einfängt, woran Christen glauben, und das uns dazu einlädt, diesen Glauben in unserem täglichen Leben zu bezeugen.

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