17/11/2021
Schon die ersten Christen lebten in der beständigen Erwartung des Wiederkommens ihres Herrn. Diese Hoffnung, die über Generationen hinweg gepflegt wurde, scheint in unserer modernen Welt manchmal in den Hintergrund zu treten, doch die biblischen Prophezeiungen und die aktuellen Ereignisse im Weltgeschehen lassen viele Gläubige heute wieder aufhorchen. Die Wiederkunft Jesu Christi, ein zentraler Pfeiler des christlichen Glaubens, ist nicht nur eine theologische Abhandlung, sondern eine dynamische, lebendige Realität, die unser Verständnis von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft prägt. Doch wie genau wird dieses größte Ereignis der Weltgeschichte stattfinden und welche Bedeutung hat es für uns?
Die Bibel lehrt uns, dass die Wiederkunft Jesu in zwei unterschiedlichen, aber miteinander verbundenen Etappen stattfinden wird. Diese Unterscheidung ist entscheidend, um das Gesamtbild zu verstehen und die vielen biblischen Hinweise richtig einzuordnen. Zunächst wird der Herr wiederkommen, um die Seinen, die Gläubigen, zu sich zu nehmen. Dieses Ereignis, oft als die Entrückung bezeichnet, ist die „glückselige Hoffnung“ jedes gläubigen Christen. Es ist ein Moment der Befreiung und des Zusammentreffens mit dem Herrn in der Luft. Die erste Thessalonicher 4,13-18 beschreibt dies eindrücklich: Die Toten in Christus werden zuerst auferstehen, und dann werden die lebenden Gläubigen zusammen mit ihnen auf Wolken entrückt, um dem Herrn in der Luft zu begegnen. Dies ist ein Blitzereignis, das so schnell geschehen wird, wie das Blinzeln eines Auges (1. Korinther 15,52).

Nach der Entrückung, die eine Zeit schwerer Gerichte auf der Erde einleiten wird, wird die zweite Phase seiner Wiederkunft stattfinden: Der Herr wird mit all den Seinen, die er zuvor entrückt hat, auf die Erde zurückkehren. Sein Ziel ist es, Gericht auszuüben über die Nationen und sein tausendjähriges Friedensreich aufzurichten. Judasbrief Verse 14 und 15 kündigen an, dass der Herr mit seinen vielen Tausenden von Heiligen kommt, um Gericht zu halten. Dies ist die sichtbare, machtvolle Wiederkunft, die jedes Auge sehen wird. Es ist ein Kommen in Herrlichkeit, das die gesamte Weltordnung umkrempeln wird.
- Warum kommt Jesus Christus wieder? Die biblischen Gründe
- 1. Erfüllung göttlicher Verheißungen und Prophezeiungen
- 2. Rettung der Menschheit vor dem Untergang
- 3. Verwandlung seiner Nachfolger zu unsterblichen Wesen
- 4. Empfang der ihm zustehenden Ehre und Herrlichkeit
- 5. Herrschaft als König der Könige über alle Völker
- 6. Rettung und Wiederherstellung Israels
- Zeichen der Zeit: Ist die Wiederkunft nahe?
- Was bedeutet das für uns heute?
- Häufig gestellte Fragen (FAQ)
- Kann man den genauen Tag und die Stunde der Wiederkunft Christi wissen?
- Kommt Jesus selbst, um die Seinen zu entrücken, oder schickt er Engel?
- Was wird mit denen geschehen, die im Glauben an den Sohn Gottes gestorben sind?
- Müssen jene, die Christus angehören und zu diesem Zeitpunkt leben, durch den Tod gehen?
- Wie lange dauert dieses wunderbare Ereignis der Verwandlung?
- Wird der neue Leib des Gläubigen noch irdische Merkmale wie Alterserscheinungen oder Krankheit tragen?
- Wird der Herr nach der Entrückung der Seinen schwere Gerichte auf der Erde ausüben?
- Wie viele Jahre wird die Herrschaft des Herrn auf der Erde dauern (das Tausendjährige Reich)?
- Wie lange wird die Herrschaft der Auserwählten mit Christus im ewigen Zustand dauern?
Warum kommt Jesus Christus wieder? Die biblischen Gründe
Die Frage nach dem „Warum“ ist ebenso wichtig wie die Frage nach dem „Wie“ und „Wann“. Die Bibel gibt uns tiefgreifende Antworten auf die Gründe für die Wiederkunft Christi, die weit über eine einfache Erfüllung von Versprechen hinausgehen. Es ist ein umfassender Plan Gottes für die Menschheit und die gesamte Schöpfung.
1. Erfüllung göttlicher Verheißungen und Prophezeiungen
Zunächst einmal kommt Jesus wieder, weil er es versprochen hat. Sein Ehrenwort Gottes und das seines Vaters sind untrennbar mit dieser Zusage verbunden. Jesus selbst sagte seinen Jüngern: „Ich will wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin“ (Johannes 14,3). Dieses Versprechen wird im gesamten Neuen Testament bekräftigt, von den Evangelien über die Apostelgeschichte bis hin zu jedem einzelnen Brief. Auch das Alte Testament, insbesondere die prophetischen Schriften, kündigt das Kommen des Messias in Macht und Herrlichkeit an. Henoch, der siebente von Adam an, weissagte bereits: „Siehe, der Herr kommt mit seinen vielen tausend Heiligen, Gericht zu halten über alle…“ (Judas 14-15).
Die Zuverlässigkeit dieser Verheißungen ist unerschütterlich, denn Gott lügt nicht (Titus 1,2), die Schrift kann nicht gebrochen werden (Johannes 10,35), und sein Wort ist Wahrheit (Johannes 17,17). Die frühe Gemeinde drückte ihre Sehnsucht nach seiner Rückkehr im aramäischen Gebet „Maranata“ aus, was „Oh Herr, komm!“ bedeutet (1. Korinther 16,22). Jesus muss also wiederkehren, um die Integrität Gottes und seiner Verheißungen zu bestätigen.
2. Rettung der Menschheit vor dem Untergang
Die Welt befindet sich in einem Zustand fortschreitender moralischer und politischer Degeneration. Paulus prophezeite: „In den letzten Tagen schlimme Zeiten kommen werden… Mit den bösen Menschen aber und Betrügern wird’s je länger, desto ärger: Sie verführen und werden verführt“ (2. Timotheus 3,1.13). Diese Beschreibung trifft erschreckend genau auf unsere heutige Zeit zu.
Jesus selbst verglich die Zeit vor seiner Wiederkunft mit den Tagen Noahs, als die Herzen der Menschen nur Böses planten und die Welt in eine Katastrophe steuerte (Matthäus 24,37-39). Er warnte davor, dass die Zeit vor seiner Rückkehr die schlimmste in der gesamten Menschheitsgeschichte sein wird (Matthäus 24,21). Wenn Gott nicht eingriffe, würde die menschliche Selbstzerstörung durch Kriege, Massenvernichtungswaffen und andere Katastrophen unausweichlich sein. Jesus kommt wieder, um diesen Untergang zu verhindern und um „der Auserwählten willen“ einzugreifen (Matthäus 24,22).
3. Verwandlung seiner Nachfolger zu unsterblichen Wesen
Ein weiterer zentraler Grund für Jesu Wiederkunft ist die Vollendung der Erlösung seiner Nachfolger. Jesus versprach, dass er seine Anhänger am letzten Tag auferwecken wird, um ihnen ewiges Leben zu schenken (Johannes 6,39-40,44,54). Wenn er wiederkommt, wird er seine Auserwählten von allen Enden der Erde sammeln, sowohl die Toten, die in Christus gestorben sind, als auch die dann lebenden Gläubigen (1. Thessalonicher 4,16-17).
Bei dieser Begegnung wird Jesus unsere sterblichen Leiber verwandeln und sie seinem verherrlichten Leib gleichmachen (Philipper 3,21; 1. Johannes 3,2). Wir werden unsterblich sein, frei von den Auswirkungen der Sünde, des Alterns und der Krankheit. Diese vollständige Erlösung ist das Ziel des christlichen Glaubens, wo Sünde und Tod keine Macht mehr über uns haben. Wenn wir die Zeichen der Endzeit erkennen, sollen wir unsere Häupter erheben, „weil sich [unsere] Erlösung naht“ (Lukas 21,28).
4. Empfang der ihm zustehenden Ehre und Herrlichkeit
Während seines ersten Kommens wurde Jesus, der Schöpfer und Erretter, von vielen verspottet, verfolgt und mit Schimpf und Schande hingerichtet. Er wurde von seinem eigenen Volk abgelehnt. Doch Gottes Plan sieht vor, dass Jesus die Ehre und Herrlichkeit empfängt, die ihm als allmächtiger Gott zusteht. Er verzichtete auf seine göttliche Macht und starb wie ein Verbrecher (Philipper 2,5-8), doch Gott hat ihn erhöht und ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist (Philipper 2,9).
Bei seiner Wiederkunft wird Jesus nicht mehr in Demut, sondern in der Herrlichkeit seines Vaters und mit seinen Engeln erscheinen (Matthäus 16,27). Alle Völker und Zungen werden ihn sehen und seine Herrlichkeit erkennen (Jesaja 66,18; Offenbarung 1,7). Dies ist der Moment, in dem Jesus endlich die Achtung und Anbetung erfährt, die ihm von Anfang an gebührte, und seine Ehre sowie die Ehre seiner Anhänger wiederhergestellt werden.

5. Herrschaft als König der Könige über alle Völker
Die Wiederkunft Jesu ist auch untrennbar mit der Aufrichtung des Reiches Gottes auf Erden verbunden. Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt, wird er auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen, und alle Völker werden vor ihm versammelt werden (Matthäus 25,31-32). Die siebte Posaune in der Offenbarung kündigt an: „Es sind die Reiche der Welt unseres Herrn und seines Christus geworden, und er wird regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit“ (Offenbarung 11,15).
Jesus wird als „König aller Könige und Herr aller Herren“ (Offenbarung 19,15-16) in Macht zurückkehren. Die Gläubigen, die ihm in diesem Zeitalter nachfolgten, werden in ihrem verherrlichten Zustand tausend Jahre lang mit ihm regieren, und zwar hier auf Erden (Offenbarung 20,6; 5,10). Dieses Zeitalter wird ein Friedensreich und der Gerechtigkeit sein, in dem die Welt von Christus und seinen Mitregenten verwandelt und erneuert wird. Es ist die „zukünftige Welt“ (Markus 10,30) und die „Wiedergeburt“ (Matthäus 19,28).
6. Rettung und Wiederherstellung Israels
Obwohl Jesu Herrschaft global sein wird, beginnt sie mit Israel. Seine Wiederkunft ermöglicht die Erfüllung von Gottes Heilsplan für sein auserwähltes Volk. Jesus wird auf dem Thron Davids sitzen und über Israel herrschen (Jesaja 9,5-6; Lukas 1,32). Obwohl Israel in den letzten Jahrhunderten zerstreut und verfolgt wurde, hat Gott versprochen, sein Volk wieder in das Gelobte Land zurückzubringen (Jeremia 30,7; Hesekiel 37,15-28).
Jesus wird physisch eingreifen, um sein Volk zu retten, wenn sich alle Völker gegen Jerusalem versammeln (Sacharja 12,3; 14,3-4). Er wird auf dem Ölberg stehen, wo er einst die Erde verließ. Darüber hinaus wird er Israel geistlich retten, indem er den Neuen Bund mit ihnen schließt und sein Gesetz in ihre Herzen schreibt (Jeremia 31,31,33). Das gesamte Israel wird gerettet werden, und dies wird ein Segen für die ganze Welt sein (Römer 11,26-27,11-12), da Israel dann ein heiliges Vorbild für alle Nationen sein wird.
Zeichen der Zeit: Ist die Wiederkunft nahe?
Die Frage nach dem Zeitpunkt der Wiederkunft Jesu beschäftigt die Menschen seit jeher. Jesus selbst hat klargestellt, dass Tag und Stunde niemand kennt, nicht einmal die Engel im Himmel, sondern nur der Vater allein (Matthäus 24,36; Markus 13,32; Apostelgeschichte 1,7). Dies verbietet jeden Versuch, exakte „Endzeitfahrpläne“ aufzustellen. Dennoch hat Jesus uns ermutigt, die Zeichen der Zeit zu erkennen, so wie man am Feigenbaum erkennt, dass der Sommer nahe ist (Matthäus 24,32-33). Es gibt Geschehnisse, die uns zeigen sollen, dass seine Wiederkunft näher rückt.
Einige dieser Zeichen sind seit 2000 Jahren Teil der „Geburtswehen“ der Endzeit: Kriege, Hungersnöte, Erdbeben und Seuchen (Matthäus 24,8). Diese Phänomene begleiten die Menschheitsgeschichte in Wellen und erinnern uns daran, dass wir uns selbst kein Paradies schaffen können. Andere Zeichen jedoch scheinen sich erst in jüngster Zeit in einer globalen Dimension zu erfüllen:
| Biblisches Zeichen | Beschreibung und heutige Relevanz |
|---|---|
| Spötter und Unglaube | Die Bibel warnt davor, dass in den letzten Tagen Spötter kommen werden, die das Versprechen seiner Wiederkunft anzweifeln (2. Petrus 3,3-4). Dies ist heute weit verbreitet. |
| Weltweite Verfolgung der Christen | Jesus sagte voraus, dass seine Nachfolger weltweit bedrängt, misshandelt und gehasst werden (Matthäus 24,9). Dies hat eine globale Dimension erreicht; die Zahl der verfolgten Christen ist so hoch wie nie zuvor. |
| Weltweite Verbreitung des Evangeliums | „Diese Freudenbotschaft von der Gottesherrschaft wird in der ganzen Welt gepredigt werden, damit alle Völker sie hören. Dann erst kommt das Ende“ (Matthäus 24,14). Die Bibel ist das am weitesten verbreitete und übersetzte Buch der Welt, und die Evangeliumsverkündigung erreicht fast alle Winkel der Erde. |
| Wiederherstellung und Bedeutung Israels | Jesus prophezeite, dass Jerusalem von Heidenvölkern zertreten wird, bis deren Zeit abgelaufen ist (Lukas 21,24). Die Rückkehr der Juden nach Israel seit dem 19. Jahrhundert und die Gründung des Staates Israel sind historisch einzigartig und erfüllen biblische Prophezeiungen über die Sammlung und Wiederherstellung Israels. |
| Zunehmender Antisemitismus und Isolation Israels | Trotzdem prophezeien die Schriften, dass sich alle Völker gegen Jerusalem versammeln werden (Sacharja 12,3). Der weltweit zunehmende Antisemitismus, selbst in vormals befreundeten Ländern, ist ein beunruhigendes Zeichen. |
| Kosmische und naturkatastrophische Ereignisse | Die Bibel spricht von Zeichen an Sonne, Mond und Sternen und von Meerbrausen und Wellen (Lukas 21,25; Matthäus 24,29). Diese Phänomene, wie zunehmende Erdbeben und Wetterextreme, werden als Vorboten genannt. |
Besonders die Wiederherstellung Israels, oft symbolisiert durch den „Feigenbaum“ (Jeremia 24,1-10; Hosea 9,10; Lukas 13,6-9), ist ein faszinierendes Zeichen. Jesus sagte: „Wenn seine Zweige weich werden und die Blätter zu sprießen beginnen, wisst ihr, dass es bald Sommer wird. Genauso ist es, wenn ihr seht, dass alle diese Dinge geschehen. Dann steht sein Kommen unmittelbar bevor“ (Matthäus 24,32-33). Die Tatsache, dass das Volk Israel nach 2000 Jahren Exil wieder in seinem angestammten Land Wurzeln schlägt und der Staat Israel existiert, ist ein starkes Indiz dafür, dass wir in der Endzeit leben.
Was bedeutet das für uns heute?
Die Erkenntnis, dass die Wiederkunft Jesu nahe sein könnte, hat weitreichende Konsequenzen für jeden Menschen.
Die Zeit ist kurz: Eine ernste Mahnung
Die Bibel warnt eindringlich davor, die Gnade Gottes zu ignorieren. Mit der Entrückung der Gläubigen wird die Gnadenzeit für die Menschheit auf der Erde zu Ende gehen. Die Menschen, die das Evangelium gehört und nicht umgekehrt sind, werden sich dann nicht mehr bekehren können. Dies ist eine ernste Mahnung an jeden, der Jesus Christus noch nicht als seinen Herrn und Erlöser angenommen hat. Gott bietet seine Gnade durch Jesus Christus noch immer an. „Zögern Sie nicht!“, ist die klare Botschaft des Evangeliums (Markus 1,15).
Die glückselige Hoffnung für Gläubige
Für diejenigen, die Christus angehören, ist die nahende Wiederkunft eine Quelle großer Hoffnung und Ermutigung. Wir sind aufgerufen, wachsam zu sein (Matthäus 25,13) und uns nicht von den Widrigkeiten der Welt entmutigen zu lassen. Stattdessen sollen wir geduldig sein und ausharren, denn „nur noch eine kleine Weile, so wird kommen, der da kommen soll, und wird nicht lange ausbleiben“ (Hebräer 10,36-37; Jakobus 5,7-8).
Paulus ermahnt uns, Christus anzuziehen (Römer 13,14), was bedeutet, ein Leben zu führen, das seiner würdig ist, in Erwartung seiner Ankunft. Wenn wir die Zeichen sehen, sollen wir unsere Häupter erheben, denn unsere Erlösung naht (Lukas 21,28). Diese Hoffnung sollte uns motivieren, fest in unserem Glauben zu stehen und die Botschaft von Jesus Christus mit anderen zu teilen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann man den genauen Tag und die Stunde der Wiederkunft Christi wissen?
Nein, Jesus selbst hat klargestellt, dass niemand den Tag oder die Stunde seiner Wiederkunft kennt, außer dem Vater allein (Matthäus 24,36).
Kommt Jesus selbst, um die Seinen zu entrücken, oder schickt er Engel?
Er kommt selbst. Die Bibel sagt, dass der Herr selbst vom Himmel herabkommen wird (1. Thessalonicher 4,16).
Was wird mit denen geschehen, die im Glauben an den Sohn Gottes gestorben sind?
Sie werden zuerst auferstehen, wenn der Herr kommt (1. Thessalonicher 4,16).
Müssen jene, die Christus angehören und zu diesem Zeitpunkt leben, durch den Tod gehen?
Nein, sie werden nicht sterben, sondern in einem Augenblick, im Nu, verwandelt werden (1. Korinther 15,51-52).
Wie lange dauert dieses wunderbare Ereignis der Verwandlung?
Es wird blitzschnell geschehen, „in einem Augenblick, im Nu“ (1. Korinther 15,52).
Wird der neue Leib des Gläubigen noch irdische Merkmale wie Alterserscheinungen oder Krankheit tragen?
Nein, der sterbliche Leib wird in Unsterblichkeit gekleidet und dem verherrlichten Leib Christi gleich sein, ohne irdische Merkmale der Sünde oder Vergänglichkeit (Philipper 3,20-21; 1. Johannes 3,2; 1. Korinther 15,49).
Wird der Herr nach der Entrückung der Seinen schwere Gerichte auf der Erde ausüben?
Ja, die Bibel beschreibt schwere Gerichte, die über die Erde kommen werden, um diejenigen zu treffen, die Gott nicht gehorcht haben (2. Thessalonicher 1,7-8).
Wie viele Jahre wird die Herrschaft des Herrn auf der Erde dauern (das Tausendjährige Reich)?
Die Bibel spricht von einer Herrschaft von tausend Jahren (Offenbarung 20,4).
Wie lange wird die Herrschaft der Auserwählten mit Christus im ewigen Zustand dauern?
Im ewigen Zustand wird ihre Herrschaft ewig währen, „von Ewigkeit zu Ewigkeit“ (Offenbarung 22,5).
Die Wiederkunft Jesu Christi ist nicht nur eine Lehre, sondern die krönende Hoffnung des christlichen Glaubens. Sie ist die Gewissheit, dass Gott seinen Plan vollenden wird, dass Gerechtigkeit siegen und das Leid ein Ende haben wird. Obgleich der genaue Zeitpunkt unbekannt bleibt, sind die Zeichen der Zeit unübersehbar. Diese Erkenntnis sollte uns nicht in Furcht versetzen, sondern zu einem Leben der Wachsamkeit, der Hingabe und der frohen Erwartung motivieren. Vertrauen Sie auf seine Verheißungen, denn Gott steht zu seinem Wort. Die Zeit ist nahe, und unsere Erlösung ist nicht mehr weit.
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