14/10/2024
Die Welt der Religionen ist vielfältig und faszinierend. Unter den vielen Glaubensgemeinschaften nimmt die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, oft als Mormonen bezeichnet, eine besondere Stellung ein. Bekannt für ihre strikten Lebensregeln und engagierten Missionare, wecken die Mormonen oft Neugier und manchmal auch Verwunderung. Doch was steckt wirklich hinter den vermeintlich „verrückten“ Regeln, die ihr Leben prägen? Dieser Artikel taucht tief in die Grundsätze, Bräuche und Überzeugungen dieser einzigartigen Glaubensgemeinschaft ein und beleuchtet, wie diese Regeln das tägliche Leben ihrer Mitglieder formen.

- Wer sind die Mormonen? Ein kurzer Überblick
- Das "Wort der Weisheit": Regeln für Körper und Geist
- Das Leben als Missionar: Eine Zeit der Hingabe
- Regeln für das persönliche Leben und die Gemeinschaft
- Mormonen: Religion oder Sekte? Eine kritische Betrachtung
- Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu den Regeln der Mormonen
Wer sind die Mormonen? Ein kurzer Überblick
Die offizielle Bezeichnung der Glaubensgemeinschaft lautet „Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage“. Der Begriff „Mormonen“ leitet sich vom Buch Mormon ab, das neben der Bibel als heilige Schrift gilt und für die Mitglieder sogar einen höheren Stellenwert einnimmt. Gegründet wurde die Kirche 1830 im US-Bundesstaat New York von Joseph Smith. Im Alter von 14 Jahren soll ihm eine Vision von Gott und Jesus Christus erschienen sein, die ihn beauftragten, die ursprüngliche Form der Religion wiederherzustellen. Später erschien ihm der Engel Moroni, der Sohn des Propheten Mormon, und wies ihn an, auf Goldplatten geschriebene Schriften zu übersetzen – das spätere Buch Mormon.
Heute zählt die Kirche weltweit rund 16 Millionen Mitglieder, wovon fast die Hälfte in den Vereinigten Staaten lebt. In Deutschland gibt es etwa 40.000 Mormonen, die in rund 200 Gemeinden organisiert sind. Die Glaubensgemeinschaft ist bekannt für ihre starke Betonung der Familie, des Engagements und des Fleißes, symbolisiert durch den Bienenstock. Das zentrale Ziel der Mormonen ist es, durch ein gottgefälliges Leben und die Einhaltung der Gebote eine höhere, göttliche Existenz zu erreichen und nach dem Jüngsten Gericht unterschiedliche Grade der Herrlichkeit zu erlangen. Sie glauben an das ewige Leben und daran, dass Familien auch über den Tod hinaus zusammenbleiben können.
Das "Wort der Weisheit": Regeln für Körper und Geist
Ein fundamentaler Pfeiler des mormonischen Lebens ist das sogenannte Wort der Weisheit, ein Gesundheitsgesetz, das den Mitgliedern Schutz, Erkenntnis und Weisheit verspricht. Die Einhaltung dieser Grundsätze ist eng mit dem Glauben an ein gesundes und reines Leben verbunden und soll dazu beitragen, den Körper als Tempel Gottes zu ehren.
Was ist erlaubt und was ist verboten?
Das Wort der Weisheit legt klare Richtlinien für den Konsum bestimmter Substanzen fest. Hier eine Übersicht:
| Erlaubt | Verboten |
|---|---|
| Wasser | Alkoholische Getränke (Bier, Wein, Spirituosen) |
| Fruchtsäfte | Tabakprodukte (Zigaretten, Kautabak) |
| Milchprodukte | Kaffee |
| Kräutertees | Schwarzer Tee (und andere Teesorten, die stimulierend wirken) |
| Vollwertige Lebensmittel (Obst, Gemüse, Getreide) | Illegale Drogen |
| Fleisch (in Maßen, nicht als Hauptnahrungsmittel) | Übermäßiger Fleischkonsum (historisch eher im Winter oder Notzeiten empfohlen) |
Diese Regeln sind nicht nur aus gesundheitlichen, sondern auch aus spirituellen Gründen von großer Bedeutung. Es wird angenommen, dass der Verzicht auf diese Substanzen den Geist klar hält und die Verbindung zu Gott stärkt. Studien deuten darauf hin, dass Mormonen, die diese Gesundheitsgrundsätze konsequent einhalten, im Durchschnitt eine deutlich höhere Lebenserwartung haben, was oft als Bestätigung für die Wirksamkeit des Wortes der Weisheit angesehen wird.

Regelmäßiges Fasten
Einmal im Monat, meist am ersten Sonntag, wird ein 24-stündiges Fasten praktiziert. Dabei verzichten die Mitglieder auf zwei aufeinanderfolgende Mahlzeiten und spenden das dadurch eingesparte Geld als sogenanntes Fastenopfer an die Kirche, um Bedürftige zu unterstützen. Dies dient der Selbstbeherrschung, der spirituellen Reinigung und der Nächstenliebe.
Das Leben als Missionar: Eine Zeit der Hingabe
Der Missionarsdienst ist eine der prägendsten Erfahrungen im Leben vieler junger Mormonen und ein zentraler Bestandteil des kirchlichen Engagements. Im Alter von 19 Jahren für Männer und ab 18 Jahren für Frauen beginnt diese intensive Zeit der Hingabe.
- Dauer und Zweck: Männer dienen in der Regel zwei Jahre, Frauen 18 Monate. Sie reisen meist zu zweit in ein fremdes Land oder eine andere Region, um von Tür zu Tür zu gehen, die Botschaft des Evangeliums zu verkünden und neue Mitglieder für die Kirche zu gewinnen. Es ist eine Zeit des persönlichen Wachstums, der Disziplin und des Dienstes.
- Finanzierung: Die Kosten für die Missionarsreise, die sich auf etwa 10.000 Dollar belaufen können, müssen von den Missionaren selbst oder ihren Familien aufgebracht werden. Dies unterstreicht das hohe Maß an Engagement und Opferbereitschaft, das von ihnen erwartet wird.
- Strikte Regeln und Einschränkungen:
- Familienkontakt: Der Kontakt zur Familie ist stark begrenzt. Telefonate sind nur zweimal im Jahr erlaubt – an Weihnachten und am Muttertag – und dauern jeweils nur eine halbe Stunde. Besuche sind während der gesamten Missionszeit untersagt, um Ablenkungen vom Dienst zu minimieren.
- Medienkonsum: Fernsehen, Radio, soziale Medien wie Facebook und andere Formen der Unterhaltung sind verboten. Die Missionare sollen sich voll und ganz auf ihre Aufgabe konzentrieren und weltliche Ablenkungen meiden.
- Freizeitaktivitäten: Aktivitäten mit Verletzungsgefahr wie Schwimmen, Kontaktsportarten, Wintersport, Motorradfahren, Reiten oder Klettern sind aus Sicherheitsgründen untersagt. Selbst bei Sportarten wie Volleyball dürfen keine Punkte gezählt werden, um den Fokus vom Wettbewerb abzulenken und das Verletzungsrisiko zu minimieren.
- Kleidervorschriften: Missionarinnen müssen sich stets bescheiden kleiden. Röcke müssen bis über die Knie reichen (auch im Sitzen), ärmellose T-Shirts sind nicht erlaubt, und BHs müssen weiß oder cremefarben sowie bequem und anständig sein. Auffälliger Schmuck, Tattoos oder Piercings sind verboten. Ohrringe dürfen maximal 2-3 Zentimeter vom Ohrläppchen herunterhängen. Tägliches Duschen und die Verwendung von Deo sind Pflicht, während Parfüm nicht zu auffällig sein darf. Auch Missionare haben strenge Kleidungsvorschriften, die einen konservativen und professionellen Auftritt gewährleisten sollen.
Diese strengen Regeln sollen den Missionaren helfen, sich vollständig auf ihre spirituelle Aufgabe zu konzentrieren und ein Gefühl der Einheit und des gemeinsamen Ziels zu fördern.
Regeln für das persönliche Leben und die Gemeinschaft
Über den Missionarsdienst hinaus gibt es eine Reihe von Regeln und Bräuchen, die das alltägliche Leben der Mormonen prägen und ihre Gemeinschaft stärken.

- Kein Sex vor der Ehe: Wie in vielen anderen Religionen ist sexuelle Enthaltsamkeit vor der Ehe ein strenges Gebot. Dies umfasst auch Petting und Selbstbefriedigung. Sexualität wird als heilig angesehen und ist ausschließlich der Ehe zwischen Mann und Frau vorbehalten.
- Polygamie – Ein Mythos mit historischem Kern: Das Gerücht, Mormonen würden mehrere Frauen haben, hält sich hartnäckig. Historisch gesehen wurde die Polygamie (Mehrehe) tatsächlich von den frühen Mitgliedern der Kirche praktiziert, einschließlich des Gründers Joseph Smith, der angeblich über 30 Frauen hatte. Das Ziel war es, die neue Glaubensgemeinschaft rasch zu vergrößern. Offiziell wurde die Polygamie jedoch 1890 von der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage abgeschafft, als die US-Regierung drohte, das Vermögen der Kirche einzuziehen und ihre Führer zu inhaftieren. Heute lehnt die Hauptkirche die Polygamie ausdrücklich ab und exkommuniziert Mitglieder, die sie praktizieren. Mehr-Ehen finden sich nur noch bei kleinen Splittergruppen, die nicht zur offiziellen Kirche gehören.
- Zehnt und Fastenopfer: Mormonen sind angehalten, zehn Prozent ihres Einkommens als Zehnt an die Kirche zu spenden. Dieser Betrag dient der Unterstützung der weltweiten kirchlichen Aktivitäten, dem Bau und der Instandhaltung von Gebäuden sowie der Wohlfahrt. Es ist ein Ausdruck des Glaubens, dass alles, was man besitzt, letztlich von Gott gegeben wurde. Das Geld, das durch das monatliche Fasten eingespart wird, wird ebenfalls als Fastenopfer gespendet, um Bedürftigen in der Gemeinde zu helfen.
- Lebensmittelvorrat: Viele mormonische Familien halten einen Lebensmittelvorrat für drei Monate oder länger zu Hause bereit. Dies soll sicherstellen, dass sie in Notzeiten, Naturkatastrophen oder wirtschaftlichen Schwierigkeiten versorgt sind und nicht auf Hilfe von außen angewiesen sind. Es ist ein Ausdruck der Selbstständigkeit und Vorsorge.
- Familienleben: Die Familie ist der zentrale Baustein der mormonischen Gesellschaft. Sie wird als ewige Einheit betrachtet. Viele mormonische Familien sind kinderreicher, und das Familienleben ist oft traditionell geprägt, wobei der Vater für den Unterhalt sorgt und die Mutter sich um die Kinder und den Haushalt kümmert. Der Sonntag ist ein wichtiger Tag für den Gottesdienst und den Religionsunterricht der Kinder im Gemeindehaus.
- Das Tempelgewand: Nach dem sogenannten Endowment-Ritual, das im Tempel stattfindet und ab einem Alter von 18 Jahren zugänglich ist, tragen Mormonen ein spezielles weißes Tempelgewand als Unterwäsche unter ihrer Alltagskleidung. Dieses Gewand soll sie an die Bündnisse erinnern, die sie mit Gott im Tempel geschlossen haben, und dient als Symbol für Reinheit und Schutz. Über die genauen Inhalte des Endowment-Rituals und die Bedeutung des Gewandes wird außerhalb des Tempels nicht gesprochen.
- Ahnenforschung und Taufe für die Toten: Mormonen betreiben eine sehr umfangreiche Ahnenforschung. Dies liegt an der Überzeugung, dass auch Verstorbene die Möglichkeit erhalten sollen, die Segnungen des Evangeliums zu empfangen. So können lebende Mitglieder stellvertretend für ihre verstorbenen Vorfahren getauft werden.
Mormonen: Religion oder Sekte? Eine kritische Betrachtung
Die Frage, ob die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage eine Religion oder eine Sekte ist, wird immer wieder diskutiert. Die Kirche selbst betont, eine christliche Glaubensgemeinschaft zu sein, und bevorzugt die Bezeichnung „Heilige der Letzten Tage“ gegenüber „Mormonen“, um ihre christlichen Wurzeln hervorzuheben. Der Ökumenische Rat der Kirchen erkennt sie jedoch nicht als christlich im traditionellen Sinne an, da sie neben der Bibel auch das Buch Mormon als Heilige Schrift haben und von einigen dogmatischen Kernpunkten des traditionellen Christentums abweichen (z.B. Gottesverständnis).
Argumente, die von Kritikern oder Aussteigern oft im Zusammenhang mit dem Sektenvorwurf genannt werden, umfassen:
- Strenge Regeln und Kontrolle: Die Vielzahl und Strenge der Regeln, insbesondere im Missionarsdienst, kann als Indikator für eine sektenähnliche Struktur gesehen werden, die die Autonomie des Einzelnen einschränkt.
- Eingeschränkter Kontakt zur Außenwelt: Besonders für Missionare sind Medienkonsum und enger Familienkontakt stark reglementiert, was als Abschottung von der Außenwelt interpretiert werden kann.
- Geheimhaltung: Die Tatsache, dass über die Rituale im Tempel nicht gesprochen werden darf und Nicht-Mitglieder ohne „Tempelschein“ keinen Zutritt haben, trägt zum Eindruck der Geheimhaltung bei.
- Unterdrückung von Kritik: Es gibt Berichte, dass Mitglieder, die sich negativ über die Kirche äußern, Konsequenzen bis hin zum Jobverlust erfahren haben, was auf eine geringe Toleranz gegenüber interner Kritik hindeuten könnte. Die Kirche verfügt über ein Komitee zur „Stärkung der Kirchenmitglieder“, das Daten sammelt, um die Einhaltung der Regeln zu überwachen.
- „Gehirnwäsche“-Vorwürfe: Ehemalige Mitglieder berichten manchmal von einem Gefühl der „Gehirnwäsche“ oder davon, dass sie ihre Persönlichkeit innerhalb der Gemeinschaft nicht voll ausleben konnten.
Auf der anderen Seite gibt es starke Gegenargumente, die die Kirche als legitime Religion sehen:
- Transparenz und Offenheit: In den letzten Jahren hat die Kirche verstärkt Anstrengungen unternommen, sich der Öffentlichkeit zu öffnen, beispielsweise durch die Möglichkeit, renovierte Tempel vor ihrer erneuten Weihung zu besichtigen.
- Wohltätigkeit und Gemeinschaft: Die Kirche ist weltweit für ihre umfangreichen Wohltätigkeitsprogramme und ihren starken Gemeinschaftssinn bekannt. Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich in großem Umfang.
- Freiwilligkeit: Die Mitgliedschaft beruht auf Freiwilligkeit, und Aussteiger werden im Allgemeinen nicht verstoßen, auch wenn der Kontakt zu verbleibenden Familienmitgliedern oder Freunden manchmal schwierig sein kann.
- Klare Struktur und Lehre: Die Kirche hat eine klare Hierarchie, eine ausgearbeitete Theologie und eine lange Geschichte, die für eine etablierte Religionsgemeinschaft sprechen.
Letztlich bleibt die Einordnung eine Frage der Perspektive und der Definition. Für ihre Mitglieder ist die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage eine tiefe und erfüllende Glaubenserfahrung, die ihnen einen klaren Lebensweg weist.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu den Regeln der Mormonen
Was dürfen Mormonen nicht essen?
Gemäß dem „Wort der Weisheit“ sind Alkohol, Kaffee und schwarzer Tee strengstens verboten. Auch Tabak und illegale Drogen sind untersagt. Der Konsum von Fleisch ist zwar im Wort der Weisheit eingeschränkt (nur im Winter oder Notzeiten), wird aber von den meisten Mitgliedern heute nicht mehr so streng befolgt. Es gibt keine allgemeinen Verbote für bestimmte Fleischsorten wie Schweinefleisch oder Meeresfrüchte im Mainstream der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage.
Was ist das Ziel der Mormonen?
Das zentrale Ziel der Mormonen ist es, durch die Einhaltung der Gebote und ein gottgefälliges Leben eine höhere, göttliche Existenz zu erreichen. Sie glauben an die Rückkehr Jesu Christi, das Jüngste Gericht und das ewige Leben, wobei Familien über den Tod hinaus zusammenbleiben können. Durch ihren Glauben streben sie danach, ihre Beziehung zu Gott zu vertiefen und letztlich selbst „göttlich“ zu werden, ähnlich wie Gott und Jesus Christus es wurden.

Dürfen Mormonen mehrere Frauen haben?
Nein, die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage hat die Polygamie (Mehrehe) offiziell im Jahr 1890 abgeschafft und lehnt sie heute ausdrücklich ab. Mitglieder, die Mehrehen praktizieren, werden exkommuniziert. Das Gerücht hält sich hartnäckig aufgrund der historischen Praxis in den frühen Tagen der Kirche. Heute wird Polygamie nur noch von kleinen, unabhängigen Splittergruppen praktiziert, die nicht zur offiziellen Kirche gehören.
Wer ist der Anführer der Mormonen?
Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage wird von einem Präsidenten geleitet, der als Prophet, Seher und Offenbarer gilt. Er ist der oberste Führer der Kirche weltweit. Der aktuelle Präsident wird durch eine göttliche Berufung und nicht durch eine Wahl bestimmt und dient bis zu seinem Tod. Er wird von zwei Ratgebern unterstützt, die zusammen die Erste Präsidentschaft bilden. Darunter gibt es das Kollegium der Zwölf Apostel, das die Kirche global leitet und unterstützt.
Sind Mormonen Christen?
Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage versteht sich selbst als christliche Glaubensgemeinschaft. Sie glauben an Jesus Christus als den Erretter und Sohn Gottes und verehren ihn. Allerdings weichen einige ihrer Lehren und Schriften, insbesondere die Hinzunahme des Buches Mormon als Heilige Schrift und bestimmte theologische Konzepte, von denen der traditionellen christlichen Kirchen ab. Aus diesem Grund wird die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage vom Ökumenischen Rat der Kirchen nicht als Teil des traditionellen Christentums anerkannt. Für ihre Mitglieder ist Jesus Christus jedoch das Zentrum ihres Glaubens.
Die Regeln und Bräuche der Mormonen sind tief in ihrem Glauben und ihrer Geschichte verwurzelt. Sie sind nicht nur Verbote, sondern vielmehr Richtlinien, die den Mitgliedern helfen sollen, ein gottgefälliges, gesundes und sinnerfülltes Leben zu führen. Während einige dieser Regeln von außen als ungewöhnlich oder "verrückt" erscheinen mögen, sind sie für die Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Ausdruck einer tiefen Hingabe und des Strebens nach einem Leben in Harmonie mit ihren Überzeugungen. Sie prägen eine starke Gemeinschaft, in der Familie, Dienst und Glaube an erster Stelle stehen.
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