Ramadan: I'tikaf & Lailatu l-Qadr – Letzte 10 Tage

25/11/2023

Rating: 4.69 (16129 votes)

Der gesegnete Monat Ramadan neigt sich seinem Ende zu, und wie alle kostbaren Zeiten vergingen auch diese Tage des Fastens und der Andacht für die gläubigen Muslime wie im Fluge. Doch gerade im Ramadan hat das Ende, insbesondere das letzte Drittel, eine ganz besondere, ja sogar heilige Bedeutung. Die letzten zehn Tage dieses Monats sind eine Zeit unvergleichlicher spiritueller Möglichkeiten, in der sich die Früchte des gesamten Ramadans ernten lassen. Sie erfordern unsere höchste Aufmerksamkeit und Hingabe, denn in ihnen verbirgt sich eine Gnade, die unser ganzes Leben prägen kann.

Wie Fasten Muslime während des Ramadan?
Im Einklang mit der vierten Säule des Islam, Sawm, fasten Muslime während des gesamten Ramadan. Muslime verzichten von der Morgendämmerung (Sehri) bis zum Sonnenuntergang (Iftar) auf Essen und Trinken und verbringen die meiste Zeit damit, Allah SWT anzubeten und Bedürftigen zu helfen. In diesem Artikel werden wir das besprechen Ramadan-Regeln.

Diese besondere Zeit zeichnet sich durch drei essenzielle Praktiken aus, die uns unserem Schöpfer näherbringen und uns auf eine einzigartige Weise auf das Jenseits vorbereiten:

Inhaltsverzeichnis

Vermehrter Gottesdienst in den letzten Nächten des Ramadan

Mit dem Beginn der letzten zehn Nächte des Ramadans erfüllt uns eine Welle der Hoffnung und vielleicht sogar eine fieberhafte Erwartung. Der Grund dafür ist die Gewissheit, dass sich in diesen Nächten die Lailatu l-Qadr, die Nacht der Bestimmung, verbirgt. Es gibt kaum eine andere Zeit im Jahr, die so reich an Gelegenheit für intensiven Gottesdienst ist. Unsere Körper haben sich durch das Fasten des Ramadans bereits an eine gewisse Disziplin gewöhnt, was es uns erleichtert, uns nun noch tiefer in Ibadaat (Gottesdienste) zu versenken.

Die Überlieferungen zeugen eindrucksvoll von der Hingabe des Propheten Muhammad (ﷺ) in dieser Phase. A’ischa, Allahs Wohlgefallen auf ihr (r), berichtete: „Der Prophet, Allahs Heil und Frieden auf ihm (ﷺ), pflegte, wenn die zehn (letzten Nächte) des Ramadan kamen, sein Gewand (zum Gebet) herzurichten und die Nacht über zu wachen und seine Familie aufzuwecken.“ (Buchari). Dies zeigt uns, dass der Prophet (ﷺ) nicht nur selbst seine Anstrengungen verdoppelte, sondern auch seine Familie ermutigte, an dieser spirituellen Ernte teilzuhaben. Es ist eine Zeit, in der das Nachtleben nicht dem Schlaf, sondern dem Gebet und der Besinnung gewidmet wird.

Interessanterweise bereitete sich der Prophet Muhammad (ﷺ) bereits vor seiner Gesandtschaft und der Offenbarung auf solche intensiven spirituellen Erfahrungen vor. Er pflegte, sich im Ramadan in die Höhle Hira zurückzuziehen, um dort Zeit mit Meditation und tiefem Nachdenken zu verbringen. Diese Praxis legte den Grundstein für die schwere und bedeutungsvolle Zeit der späteren koranischen Offenbarung. Es war eine Vorbereitung auf die Last und die Ehre, die ihm zuteilwerden sollte.

Die letzten zehn Tage des Ramadans sind daher die ideale Zeit, um den Gottesdienst zu intensivieren. Dies umfasst:

  • Vielerlei Gebete, sowohl die Pflichtgebete als auch freiwillige Nachtgebete (Qiyam al-Layl).
  • Intensives Koranlesen und Nachsinnen über seine Verse.
  • Umfangreiches Dhikr (Gedenken an Allah) und Lobpreisungen.
  • Aufrichtige Du’a (Bittgebete) für sich selbst, die Familie und die gesamte Ummah.
  • Tiefes Nachsinnen über die Schöpfung Allahs, um die eigene Demut zu stärken und die Größe des Schöpfers zu erkennen.

Durch diese Praktiken kann unser Geist wieder „auftanken“ und eine tiefe Verbindung zum Göttlichen aufbauen. Indem wir uns in diesen Nächten besonders anstrengen, folgen wir dem Beispiel unseres geliebten Propheten Muhammad (ﷺ) und streben danach, die maximale spirituelle Belohnung zu erlangen.

I’tikaf: Eine Auszeit für die Seele

Neben dem vermehrten Gottesdienst spielt der I’tikaf eine zentrale Rolle in den letzten zehn Tagen des Ramadans. A’ischa (r), die Gattin des Propheten (ﷺ), berichtete: „Der Prophet, Allahs Segen und Frieden auf ihm, pflegte sich in den letzten zehn Tagen des Monats Ramadan zurückzuziehen, bis Allah, der Erhabene, ihn sterben ließ. Nach seinem Tod pflegten sich auch seine Frauen zurückzuziehen.“ (Buchari) Dies unterstreicht die Wichtigkeit dieser Sunnah, die bis heute von gläubigen Muslimen praktiziert wird.

I’tikaf bedeutet wörtlich „sich an einen Ort verschließen und warten“. Als islamischer Fachbegriff beschreibt der I’tikaf den freiwilligen Rückzug in eine Moschee für eine bestimmte Zeit. Ziel ist es, sich von den geistigen und körperlichen Sünden und Verfehlungen zu distanzieren und stattdessen vollständig in eine Atmosphäre voller Harmonie, innerer Ausgeglichenheit und Gottesruhe einzutauchen. Es ist eine Phase, in der der Gläubige bewusst die Welt hinter sich lässt, um für eine Weile nur mit dem Schöpfer allein zu verweilen.

Allah hat uns Muslimen diese wertvolle Möglichkeit des I’tikaf gegeben, um uns auf die unvermeidliche Situation des Grabes vor der Auferstehung vorzubereiten. Dort werden wir allein sein, ohne Trost oder Zuflucht außer Ihm. Der I’tikaf ist somit eine Übung in Isolation und Abhängigkeit von Allah. Es ist eine Erinnerung daran, dass letztlich nur unsere Taten und unsere Beziehung zu Allah zählen werden.

Der große Gelehrte Atâ bemerkte treffend: „Jemand, der sich in den I’tikaf begibt, ist wie jemand, der sich vor die Tür eines großen Königs begibt, weil er von ihm etwas benötigt und sagt: ‚Solange mein Bedürfnis nicht gestillt wird, werde ich nicht von hier weichen’. Und dieser ist in das Gotteshaus eingetreten und sagt: ‚Wenn Du mir nicht vergibst, dann weiche ich nicht von dieser Stelle’”. Dieses Zitat verdeutlicht die Haltung der Demut und Entschlossenheit, die der I’tikaf mit sich bringt.

Für Gläubige, die im Alltag oft unter Druck und Stress stehen – besonders in den heutigen, für Muslime oft herausfordernden Zeiten – kann der I’tikaf zu einem wahren Ruhepunkt und einer Quelle der „geistigen und seelischen Erholung“ werden. Es ist, als ob man in diesen Tagen des I’tikaf die „Himmelfahrt übt“, indem man Zuflucht bei Allah sucht mit seinen Gebeten und Duas. Durch die bewusste Abkehr von weltlichen Ablenkungen ergibt sich der Gläubige vollends und freiwillig seinem Schöpfer.

Der I’tikaf befreit den Menschen für einige Tage von störenden Einflüssen, die im normalen Alltag leicht entstehen und den Wert der Ibadaat schmälern können. Dazu gehören:

  • Ein Übermaß an Essen und Trinken.
  • Geschlechtliche Beziehungen.
  • Unnötiges Reden und Klatsch.
  • Übermäßiges Schlafen.
  • Andere weltliche Beschäftigungen, die vom Gottesdienst ablenken.

Wenn diese Störfaktoren auf ein Mindestmaß reduziert werden, ist der Weg frei für eine tiefere Begegnung mit Allah. Die Sinne und der Geist, die bereits durch die ersten 20 Tage des Ramadans geschärft wurden, erreichen im I’tikaf eine noch größere Hingabe und Demut in den Gottesdiensten.

Es wird berichtet, dass Ibn Abbas (r) einmal vor dem Grab des Propheten (ﷺ) stand und sagte: „Ich hörte den, der hier im Grab liegt, folgendes sagen: ‚Wer einen Tag in den I’tikaf geht, um Allahs Wohlgefallen zu erlangen, für den wird Allah eine Entfernung von drei großen Graben zwischen ihm und dem Feuer legen, die größer sind als (die Entfernung) zwischen Ost und West.’“ (Baihaqi, Tabarani). Dies zeigt die immense Belohnung für diese Praxis.

Wann ist die Nacht der Bestimmung?
Gemäß den Ahadith ist ,,Die Nacht der Bestimmung“ [Laylat ul-Qadr] entweder in der 19ten, 21ten oder 23ten Nacht von Ramadhan. Am höchstwahrscheinlichsten ist es die 21te und die 23te Nacht, insbesondere die 23te. Die Nacht des 19. Tages des Monat Ramadans Die Taten [A’maal] für diese Nacht sind: 1. Die gewöhnlichen Taten für die drei Nächte sind:

Obwohl es im Islam kein Mönchtum gibt, ist der I’tikaf eine gute Gepflogenheit, sich für zehn Tage in der besten Zeit des Jahres in Klausur zu begeben. Er lehrt uns, das diesseitige Leben im Vergleich zum Jenseits richtig zu bewerten und dient als Prüfstein, ob wir uns auf dem rechten Weg befinden. In diesen Tagen ist es somit möglich, den Staub der Welt abzuklopfen und sich ganz auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Vergleich: Alltagsleben vs. I'tikaf

AspektAlltagsleben (Außerhalb des I'tikaf)I'tikaf (Rückzug in die Moschee)
FokusArbeit, Familie, soziale Interaktionen, weltliche Belange, AblenkungenAusschließlich Gottesdienst, Selbstreflexion, Gedenken an Allah, Koran
AblenkungenÜbermäßiges Essen, Reden, Schlafen, Medien, geschlechtliche BeziehungenMinimierung von weltlichen Störfaktoren, Konzentration auf das Spirituelle
GeisteszustandStress, Druck, Hektik, äußere Einflüsse, Sorgen des DiesseitsRuhe, Harmonie, innere Ausgeglichenheit, spirituelle Erholung, Seelenfrieden
ZielErfüllung weltlicher Pflichten, Lebensunterhalt, soziale InteraktionReinigung von Sünden, Vorbereitung auf das Jenseits, tiefe Nähe zu Allah
DauerKontinuierlich, wechselnde Prioritäten je nach SituationEmpfohlen in den letzten 10 Tagen des Ramadan, auch kürzere Zeiten möglich

Suche nach der Lailatu l-Qadr und Vollbringen besonders vieler Gottesdienste in ihr

Der Höhepunkt der letzten zehn Nächte ist zweifellos die Lailatu l-Qadr, die Nacht der Bestimmung oder der Macht. Ihre Bedeutung wird im Koran selbst hervorgehoben:

„Wir haben ihn ja herabgesandt in der Nacht der Bestimmung. Und was lässt dich wissen, was die Nacht der Bestimmung ist? Die Nacht der Bestimmung ist besser als tausend Monate, Es kommen die Engel herab und der Geist in ihr, mit der Erlaubnis ihres Herrn, zu jeder Angelegenheit, Frieden ist sie, bis zum Aufgehen der Morgendämmerung.“ (Sure Al-Qadr, 97:1-5)

Diese Verse offenbaren die unermessliche Würde dieser Nacht. Eine einzige Nacht des Gottesdienstes in der Lailatu l-Qadr ist besser als der Gottesdienst von tausend Monaten, was über 83 Jahre entspricht – mehr als ein ganzes Menschenleben! Es ist eine einzigartige Gelegenheit, Sünden zu tilgen und immense Belohnungen zu erlangen.

Abu Huraira (r) berichtete, dass Allahs Gesandter (ﷺ) gesagt hat: „Wer die Lailatu l-Qadr über (im Gebet) steht und auf sie trifft im Glauben und Hoffnung (auf den Lohn des Jenseits), dem wird vergeben, was von seinen Sünden vorausgegangen ist.“ (Muslim) Dies ist die ultimative Verheißung für den aufrichtigen Gläubigen: die Chance auf vollständige Vergebung.

Die genaue Nacht der Lailatu l-Qadr ist uns nicht bekannt, was dazu anregt, alle ungeraden Nächte der letzten zehn Tage des Ramadan mit erhöhter Hingabe zu verbringen. ’Ubada ibn as-Samit (r) berichtete: „Der Prophet (ﷺ) kam heraus, um uns über die Lailatu l-Qadr zu unterrichten. Da stritten sich zwei Männer von den Muslimen, und er sagte: ‚Ich bin herausgekommen, um euch über die Lailatu l-Qadr zu unterrichten, und der und der haben sich gestritten, und es wurde von mir genommen, und das ist wohl gut für euch, also sucht sie in der neunten, der siebten und der fünften (Nacht)“ (Buchari). Dies deutet darauf hin, dass die Ungewissheit eine Barmherzigkeit sein könnte, die uns dazu ermutigt, alle diese Nächte aktiv zu nutzen.

Die Lailatu l-Qadr ist der Kern und die Quelle des Ramadan, denn in dieser Nacht wurde der Koran von der wohlverwahrten Tafel (Lauh Mahfudh) in den Himmel der Menschen herabgesandt, und der Engel Dschibril überbrachte dem Propheten Muhammad (ﷺ) die ersten offenbarten Verse. Von da an wurde der Koran, die allumfassende Wahrheit und der Kern der Barmherzigkeit für die Menschen, nach und nach offenbart. Aus diesem Grund ist diese Nacht von unschätzbarem Wert.

Anas (r) berichtet, dass der Gesandte Allahs (ﷺ) gesagt hat: „Wenn die Lailatu l-Qadr anbricht, kommt Dschibril in Begleitung von Engeln herab und bittet um Barmherzigkeit für den Knecht (Allahs), der sich mit Gottesdiensten beschäftigt und Allahs gedenkt, während er steht oder sitzt.“ (Baihaqi) Die Anwesenheit der Engel und Dschibrils in dieser Nacht unterstreicht ihre Heiligkeit und die besondere Nähe Allahs zu seinen Dienern.

Was sollte man in dieser gesegneten Nacht tun? Die Mutter der Gläubigen A’ischa (r) fragte den Propheten (ﷺ): „O Gesandter Allahs, wenn ich weiß, welche Nacht die Lailatu l-Qadr ist, was sollte ich dann sagen?“ Er wies sie dann an zu sprechen: Allahumma innaka ’afuwwun tuhibbu l-’Afwa fa’fu ’annii. Das bedeutet: „O Allah, Du bist der Vergebende, und Du liebst die Vergebung, so vergib mir.“ (Ahmad, Ibn Madscha, Tirmidhi). Dieses Bittgebet ist ein Schlüssel zur Vergebung und sollte in dieser Nacht besonders oft gesprochen werden.

Ein aufrichtiger Gläubiger, der sich Tag und Nacht wegen seiner Sünden Sorgen macht, erwartet geduldig und voller Freude diese Nacht im Ramadan. Er hofft, in dieser Nacht Vergebung zu finden, da sein Gottesdienst in dieser Nacht einem Gottesdienst von mehr als 83 Jahren gleichkommt. Wenn sein Gottesdienst angenommen wird, kann er mit einem Schlag sämtliche vorherigen Sünden auslöschen und einen Neuanfang machen.

Der Gottesdienst in dieser Nacht kann unterschiedlich gestaltet werden. Es ist ratsam, so lange wie möglich wach zu bleiben und sich in Gebeten, Koranlesen und Dhikr zu vertiefen. Pausen sind wichtig, um die Konzentration aufrechtzuerhalten. Das Ziel ist eine tiefe, aufrichtige Verbindung zu Allah, die über die bloße Routine hinausgeht.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Lailatu l-Qadr und I'tikaf

Was ist die Lailatu l-Qadr und warum ist sie so wichtig?
Die Lailatu l-Qadr ist die Nacht der Bestimmung oder der Macht. Sie ist die Nacht, in der der Koran erstmals offenbart wurde. Ihre Wichtigkeit liegt darin, dass der Gottesdienst in dieser Nacht besser ist als der Gottesdienst von tausend Monaten (über 83 Jahre), und Allah in ihr Sünden vergibt, wenn man sie im Glauben und in der Hoffnung auf Belohnung verbringt.
Wann findet die Lailatu l-Qadr statt?
Die genaue Nacht ist nicht bekannt, aber sie wird in den ungeraden Nächten der letzten zehn Tage des Ramadans gesucht (21., 23., 25., 27., 29. Nacht). Die meisten Überlieferungen deuten auf die 27. Nacht hin, aber es ist ratsam, alle ungeraden Nächte intensiv zu nutzen.
Was sollte man in der Lailatu l-Qadr tun?
Man sollte vermehrt beten (insbesondere freiwillige Nachtgebete), den Koran lesen, Dhikr machen, Bittgebete sprechen (insbesondere das Bittgebet: „Allahumma innaka ’afuwwun tuhibbu l-’Afwa fa’fu ’annii“ – O Allah, Du bist der Vergebende, und Du liebst die Vergebung, so vergib mir), und über Allahs Schöpfung nachsinnen. Ziel ist es, die Nacht im Gottesdienst zu verbringen.
Was bedeutet I'tikaf und wer kann ihn durchführen?
I'tikaf ist der freiwillige Rückzug in eine Moschee, um sich für eine bestimmte Zeit ausschließlich dem Gottesdienst und der Besinnung zu widmen, fernab von weltlichen Ablenkungen. Jeder Muslim, der dazu in der Lage ist, kann den I'tikaf durchführen. Es ist eine Sunnah (Prophetenpraxis), die besonders in den letzten zehn Tagen des Ramadans empfohlen wird.
Welchen Nutzen hat der I'tikaf für mich?
Der I'tikaf dient der Reinigung von Sünden, der Stärkung der Verbindung zu Allah, der geistigen und seelischen Erholung von weltlichem Stress und der Vorbereitung auf das Jenseits. Er hilft, sich von schlechten Gewohnheiten und Ablenkungen zu lösen und sich ganz auf die Gottesbeziehung zu konzentrieren.

Ein Ruf zur Besinnung und spirituellen Erneuerung

Die letzten zehn Tage des Ramadans sind ein Geschenk, eine letzte Chance, die Früchte dieses gesegneten Monats vollständig zu ernten. Es ist eine Zeit, in der wir unsere Herzen von Gier, Eitelkeit, Neid und Bosheit reinigen und stattdessen der Liebe zur Wahrheit, zur Schönheit und zur Gerechtigkeit Raum geben sollten. Nur wenn unsere Herzen rein sind, können wir hoffen, dass Allah uns vergibt und uns auf unserem Weg hilft.

Möge Allah unsere Herzen reinigen, unseren Glauben stärken und uns befähigen, jegliche Hindernisse auf dem Weg zu Ihm zu überwinden. Möge Er uns zudem gestatten, nur Ihm in unseren Handlungen zu dienen, sei es in unserer Arbeit, in der Schule oder im Studium, in unserer Familie oder sonst überall. Möge Er es uns ermöglichen, wenn die Zeit kommt, endgültig zu Ihm zurückzukehren, mit denen zusammen zu sein, die Er liebt und die Ihn lieben. Möge Er uns in der Lailatu l-Qadr mit Segen und Barmherzigkeit überhäufen und uns mit Seinen größten Gaben versorgen. Amin.

Wenn du andere Artikel ähnlich wie Ramadan: I'tikaf & Lailatu l-Qadr – Letzte 10 Tage kennenlernen möchtest, kannst du die Kategorie Spiritualität besuchen.

Go up