05/06/2021
Der Islam, eine Religion, die sich als Fortsetzung und Vollendung der göttlichen Botschaft versteht, hat tiefe Wurzeln, die weit vor die Zeit des Propheten Muhammad (Friede sei auf ihm) zurückreichen. Der Heilige Quran gibt detaillierte Einblicke in die Identität der Muslime und ihre historische Verankerung, insbesondere durch die Figur des Propheten Ibrahim (Abraham). Die Geschichte Ibrahims ist nicht nur eine Erzählung aus der Vergangenheit, sondern eine fundamentale Lehre über Hingabe, Glaube und die ununterbrochene Kette der Propheten Gottes. Er wird im Koran als der erste Muslim bezeichnet, der sich vollständig dem Willen Allahs (Gottes) ergab und somit ein leuchtendes Beispiel für alle Gläubigen setzte.

Die Frage, wer die Muslime sind und was der Koran über sie sagt, führt uns unweigerlich zu Ibrahim. Er ist nicht nur eine zentrale Figur in der islamischen Theologie, sondern auch der spirituelle Vater unzähliger Propheten und somit der Prototyp des wahren Monotheisten. Die Offenbarungen im Koran beleuchten seine Ergebenheit, seinen Gehorsam und seine Rolle beim Bau des ersten Hauses der Anbetung, der Kaaba, in Makka. Dies alles bildet das Fundament, auf dem die Identität der muslimischen Umma (Gemeinschaft) ruht.
- Der Prophet Ibrahim (Abraham) – Der erste Muslim und Erbauer der Kaaba
- Die Bedeutung der Kaaba und die Heiligkeit Mekkas
- Die gesegnete Nachkommenschaft Ibrahims und die prophetische Linie
- Die Religion Ibrahims – Eine reine Hingabe (Islam)
- Die Rolle der Muslime im Koran und der Aufruf zur Einheit
- Häufig gestellte Fragen (FAQ)
- Fazit
Der Prophet Ibrahim (Abraham) – Der erste Muslim und Erbauer der Kaaba
Im Herzen der islamischen Lehre steht die Gestalt Ibrahims (Friede sei auf ihm), der im Quran explizit als der erste Muslim bezeichnet wird. Seine Geschichte ist eine Erzählung von unerschütterlichem Glauben und vollständiger Hingabe an Allah. Als Allah (t) Seinen Diener Ibrahim (a.s.) zu dem Orte des Hauses, der heutigen Kaaba, führte (Sure 22:26), legte Er den Grundstein für einen der heiligsten Orte des Islam. Zu jener Zeit war Makka ein karges, unfruchtbares Tal, umgeben von Bergen. Ibrahim (a.s.) wurde befohlen, seine Frau Hadschar und seinen kleinen Sohn Ismail an diesem öden Ort zurückzulassen.
In einem tief berührenden Bittgebet wandte sich Ibrahim an seinen Herrn, wissend um die Schwierigkeiten, die seine Familie erwarten würden: „Unser Herr, ich habe einen Teil meiner Nachkommenschaft in einem unfruchtbaren Tal bei Deinem heiligen Haus angesiedelt, unser Herr, damit sie das Gebet verrichten; so erfülle die Menschenherzen mit Liebe zu ihnen und versorge sie mit Früchten, damit sie dankbar sein mögen. Unser Herr, Du weißt, was wir verbergen und offenkundig tun, und vor Allah bleibt nichts verborgen, weder auf Erden noch im Himmel. Alles Lob gebührt Allah, Der mir in meinem Alter noch Ismail und Ishaq geschenkt hat; siehe, mein Herr, erhöre doch das Bittgebet. Mein Herr, hilf mir, das Gebet zu verrichten, und hilf meinen Nachkommen ebenfalls, unser Herr, und nimm meine Bitte an. Unser Herr, vergib mir und meinen Eltern und den Gläubigen am Tage, an dem die Rechenschaft vollzogen wird.“ (Sure 14:37ff.) Dieses Bittgebet ist ein Zeugnis seiner tiefen Frömmigkeit und seiner Vision für eine zukünftige Gemeinschaft von Gläubigen.
Einige Jahre später kehrte Ibrahim auf Befehl Allahs nach Makka zurück, um auf den bereits vorhandenen Fundamenten die Kaaba aufzubauen. Sure 22:26f. berichtet: „Und als Wir Ibrahim zu dem Orte des Hauses führten und sprachen: … so dass du Mir nichts zur Seite stellst; und reinige Mein Haus für die es Umkreisenden und für die Knieenden und die sich Niederwerfenden und rufe die Menschen auf zur Pilgerfahrt; so werden sie zu dir kommen, zu Fuß und reitend auf mageren Kamelen, die aus den allerentferntesten Orten eintreffen.“ (Vgl. auch Sure 2:125). Ismail (a.s.), der erste Sohn Ibrahims, wirkte aktiv beim Bau der Kaaba mit (Sure 2:127), was die gemeinsame Anstrengung und die tiefe spirituelle Verbindung dieser Familie zum Heiligtum unterstreicht.
Die Bedeutung der Kaaba und die Heiligkeit Mekkas
Die Kaaba, oft als das „Haus Allahs“ bezeichnet, ist nicht nur ein Gebäude, sondern ein zentraler Punkt der Anbetung und des Zusammenkommens für Muslime weltweit. Ihre Errichtung durch Ibrahim und Ismail markierte den Beginn einer Ära des reinen Monotheismus an diesem Ort. Ibrahim (a.s.) bat Allah (t) um Schutz und Sicherheit für das Gebiet von Makka (vgl. Sure 2:125f. und 14:35f.). Diese Bitte wurde erhört, und der Prophet Muhammad (s.) bestätigte die Sicherheit Mekkas, indem er sagte: „Dieser Ort ist ein Gebiet des Schutzes und der Sicherheit, seit Allah die Himmel und die Erde erschaffen hat. So ist er auch durch die Macht Allahs geschützt bis zum Tage der Auferstehung.“ (Bukhari).
Der Quran betont die Einzigartigkeit der Kaaba in Sure 3:96f.: „Wahrlich, das erste Haus, das für die Menschen gegründet wurde, ist das in Bakka – ein gesegnetes und eine Leitung für die Welten. In ihm sind deutliche Zeichen – die Stätte Abrahams. Und wer es betritt, ist sicher. Und der Menschen Pflicht gegenüber Allah ist die Pilgerfahrt zum Hause, wer da den Weg zu ihm machen kann. Wer aber ungläubig ist – siehe, Allah ist nicht auf die Welten angewiesen.“ Die Kaaba und Makka sind somit nicht nur historische Stätten, sondern lebendige Symbole der göttlichen Führung und des ewigen Bundes zwischen Allah und Seinen Dienern. Die Pilgerfahrt (Haddsch) zu diesem gesegneten Ort ist eine der fünf Säulen des Islam und vereint Muslime aus aller Welt in einem Akt der reinen Hingabe.
Die gesegnete Nachkommenschaft Ibrahims und die prophetische Linie
Die Nachkommenschaft Ibrahims war ein immenses Geschenk Allahs an Seinen Diener, ein Ersatz für die Heimat, die er für den alleinigen Dienst an Allah verlassen musste. Der Quran-Vers 3:33 erwähnt unter den Auserwählten das Haus Ibrahims und das Haus Imrans, wobei hier nicht nur die Blutsverwandtschaft, sondern auch das Erbe des Glaubens gemeint ist. Alle Propheten und Gesandten nach Ibrahim bis hin zu Muhammad (Friede sei auf ihnen allen) stammen von Ibrahim ab (vgl. Sure 29:27). Selbst Isa (Jesus, a.s.), obwohl ohne Vater gezeugt, wird als Nachkomme Ibrahims angesehen, da seine Mutter Maria aus dieser gesegneten Linie stammte (Sure 6:84). Diese ununterbrochene Reihe der Propheten durch die Menschheitsgeschichte hindurch repräsentiert eine Botschaft mit ein und derselben Lehre – den Tawhid, den reinen Monotheismus. Diese Elite von Menschen trug das Leitlicht und verkündete zugleich die frohe Botschaft.
Der Vorrang der Nachkommenschaft Ibrahims löste im Laufe der Glaubensgeschichte vielfach Neid aus, worauf der Quran in Sure 4:54 antwortete: „Beneiden sie (die Schriftbesitzer) etwa die Leute um das, was Allah ihnen in Seiner Huld schenkte? Wir gaben doch dem Hause Ibrahims die Schrift, die Weisheit und ein gewaltiges Reich.“
In dieser langen Reihe nehmen Ibrahims Söhne Ismail und Ishaq eine besondere Stellung ein:
| Aspekt | Ismail (a.s.) | Ishaq (a.s.) |
|---|---|---|
| Quranische Beschreibung | „Sanftmütiger Sohn“ (37:100), „Gesandter“, der sein Versprechen hielt, seine Angehörigen zum Gebet und zur Zakah ermahnte und seinem Herrn „wohlgefällig“ war (19:54). | Zweiter Sohn Ibrahims, Vater Yaqubs. Wird mit Ehre genannt (19:50, 38:45ff). |
| Die Opferfrage | Nach herrschender Meinung der islamischen Gelehrten der Sohn, den Ibrahim opfern sollte (37:102). Dies wird durch die Reihenfolge der Ereignisse und die Verheißung Ishaqs nach dieser Prüfung gestützt. | Es ist ausgeschlossen, dass Ishaq der geopferte Sohn war, da seine Geburt und die seines Sohnes Yaqub gleichzeitig verheißen wurden (11:71). Ein Tod als Opfer vor der Geburt Yaqubs wäre ein Widerspruch zur göttlichen Verheißung. |
| Nachkommenschaft | Stammvater der Araber, einschließlich des Propheten Muhammad (s.). | Stammvater der Israeliten, einschließlich vieler Propheten wie Musa (Moses) und Isa (Jesus). |
Die Religion Ibrahims – Eine reine Hingabe (Islam)
Die Frage nach der Glaubensform Ibrahims (a.s.) ist zentral für das Verständnis der Identität der Muslime im Quran. Sure 2:140 stellt klar: „Oder wollt ihr etwa sagen, dass Ibrahim, Ismail, Ishaq, Yaqub und die Stämme (Israels) Juden oder Christen waren? Sprich: Wisset ihr es besser oder Allah?“ Die eindeutige Antwort liefert Sure 3:67: „Ibrahim war weder Jude noch Christ; vielmehr war er ein sich Allah ergebender (Muslim), lauteren Glaubens, und keiner von denjenigen, die Allah etwas zur Seite stellen.“
Der Begriff „Muslim“ bedeutet wörtlich „der sich Ergebende“ und beschreibt genau diese Haltung der vollständigen Unterwerfung unter den Willen Allahs, die Ibrahim vorlebte. Ibrahim (a.s.) selbst bat in seinem Bittgebet: „Unser Herr, mache uns zu Deinen ergebenen (Muslimen) und aus unserer Nachkommenschaft eine Gemeinde von ergebenen (Muslimen).“ (Sure 2:128).
Der Prophet Muhammad (s.) wurde explizit angewiesen, dieser ursprünglichen Religion Ibrahims zu folgen. Sure 16:123 besagt: „Wir haben dir (o Muhammad) offenbart, dass du der Religion Ibrahims folgst, des Lauteren im Glauben, der Allah nichts zur Seite stellte.“ Und in Sure 3:84 befiehlt Allah (t) Seinem Gesandten, zu verkünden: „Sprich: Wir (Muslime) glauben an Allah und an das, was auf uns herabgesandt wurde, und an das, was auf Ibrahim, Ismail, Ishaq, Yaqub und die Stämme (Israels) herabgesandt wurde, und an das, was Musa, Isa und die Propheten von ihrem Herrn erhalten haben; wir (Muslime) machen keinen Unterschied zwischen ihnen, und Ihm sind wir ergeben(e Muslime).“ Dies unterstreicht die Kontinuität der Botschaft und die universelle Natur des Islam als die ursprüngliche und wahre Religion der Hingabe an den einen Gott.
Die Rolle der Muslime im Koran und der Aufruf zur Einheit
Die Muslime werden im Koran direkt auf den Glauben ihres Vaters Ibrahim (a.s.) aufmerksam gemacht: „Und eifert in Allahs Sache, wie dafür geeifert werden soll. Er hat euch erwählt und hat euch nichts auferlegt, was euch in der Religion bedrücken könnte, der Religion eures Vaters Ibrahim. Er (Allah) ist es, Der euch vordem schon Muslime nannte und (nun) in diesem (Buche), damit der Gesandte Zeuge über euch sei und damit ihr Zeugen über die Menschen sein möget.“ (Sure 22:78). Dies weist auf eine besondere Verantwortung der muslimischen Gemeinschaft hin, die Botschaft des Islam als Zeugen für die Menschheit zu tragen.
Der Quran bezeichnet die Muslime in Sure 3:110 als „die beste Nation, die jemals für die Menschen hervorgebracht wurde.“ Dies ist jedoch keine Aussage des uneingeschränkten Vorrangs oder der Überlegenheit, sondern eine Verpflichtung zu moralischer Exzellenz und zur Förderung des Guten. Der Koran stellt klar: „Nicht nach euren Wünschen, (ihr Muslime,) und den Wünschen der Schriftbesitzer (u. a. Juden und Christen)! Wer Böses getan hat, dem wird es vergolten, und er findet außer Allah weder Beschützer noch Helfer.“ (Sure 4:123). Dies betont, dass die Errettung nicht auf bloßen Wünschen oder Zugehörigkeit basiert, sondern auf Taten und aufrichtigem Glauben.
Der Koran ruft die Menschen des Buches – Juden und Christen – zu einer gemeinsamen Basis auf. Sure 3:64ff. fordert den Propheten Muhammad (s.) auf, ihnen zu verkünden: „Sprich: O Volk der Schrift, kommt herbei zu einem gleichen Wort zwischen uns und euch, dass wir nämlich Allah allein dienen und nichts neben Ihn stellen und dass nicht die einen von uns die anderen zu Herren annehmen außer Allah. Und wenn sie sich abwenden, so sprecht: Bezeugt, dass wir Muslime sind. O Volk der Schrift, warum streitet ihr über Ibrahim, wo die Thora und das Evangelium erst (später) nach ihm herabgesandt worden sind? Habt ihr denn keinen Verstand?“
Diese Verse sind ein Aufruf zur Einheit und zum Verständnis, basierend auf dem gemeinsamen monotheistischen Erbe Ibrahims. Sie betonen, dass die Essenz des Glaubens die bedingungslose Hingabe an den einen Gott ist, eine Lehre, die alle wahren Propheten verkündet haben.
| Gruppe | Aussage über Ibrahim | Quranische Antwort |
|---|---|---|
| Juden / Christen | Behaupten, Ibrahim sei Jude oder Christ gewesen. | „Ibrahim war weder Jude noch Christ; vielmehr war er ein sich Allah ergebender (Muslim), lauteren Glaubens, und keiner von denjenigen, die Allah etwas zur Seite stellen.“ (3:67) |
| Muslime | Glauben, Ibrahim sei der erste Muslim gewesen und ihre Religion die Fortsetzung seiner reinen Hingabe. | Der Quran bestätigt dies und fordert Muslime auf, Ibrahims Religion zu folgen (16:123). |
| Alle drei (Streit) | Jede Partei beansprucht, von Allah bevorzugt zu sein. | „Nicht nach euren Wünschen… Wer Böses getan hat, dem wird es vergolten…“ (4:123) – Die Taten zählen. |
| Aufruf zur Einheit | Streit über Ibrahim, obwohl Thora und Evangelium später kamen. | „Kommt herbei zu einem gleichen Wort zwischen uns und euch, dass wir nämlich Allah allein dienen und nichts neben Ihn stellen…“ (3:64) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was bedeutet es, im Islam „Muslim“ zu sein?
Im Islam bedeutet „Muslim“ wörtlich „der sich Ergebende“ oder „der sich Unterwerfende“. Es bezeichnet eine Person, die sich dem Willen Allahs (Gottes) vollständig hingibt und Seinen Geboten folgt. Es ist keine ethnische oder kulturelle Bezeichnung, sondern eine spirituelle Haltung der vollständigen Hingabe an den einen Gott, die alle wahren Propheten, einschließlich Abraham, Moses, Jesus und Muhammad, gelebt haben.
War Abraham wirklich der erste Muslim?
Ja, der Koran bezeichnet Abraham (Ibrahim) explizit als den ersten Muslim im Sinne der reinen, ungeteilten Hingabe an den einen Gott. Er lebte den Monotheismus in seiner reinsten Form, lange bevor die Begriffe „Jude“ oder „Christ“ entstanden. Seine Religion war die der reinen Hingabe, die im Arabischen als „Islam“ bekannt ist.
Warum ist die Kaaba so wichtig für Muslime?
Die Kaaba ist im Islam von immenser Bedeutung, da sie das erste von Menschen für die Anbetung Allahs errichtete Haus ist. Sie wurde von Abraham und seinem Sohn Ismail auf göttliche Anweisung hin gebaut und dient als Gebetsrichtung (Qibla) für Muslime weltweit. Sie ist auch das Ziel der jährlichen Pilgerfahrt (Haddsch), die Muslime aus allen Teilen der Welt in Einheit und Hingabe zusammenführt und die Geschichte Abrahams ehrt.
Wie unterscheidet sich die Religion Ibrahims von Judentum und Christentum im Koran?
Der Koran stellt klar, dass Abraham weder Jude noch Christ war, sondern ein reiner Monotheist, der sich Allah ergab. Während Judentum und Christentum auch auf Abraham zurückgehen, betont der Koran, dass ihre Schriften (Thora und Evangelium) erst nach Abraham offenbart wurden. Die Religion Ibrahims, wie sie im Koran dargestellt wird, ist die ursprüngliche Form des Monotheismus, die frei von jeglicher Beigesellung (Schirk) ist und die Essenz des Islam darstellt.
Was sagt der Koran über die „beste Nation“?
Sure 3:110 bezeichnet die Muslime als „die beste Nation, die jemals für die Menschen hervorgebracht wurde.“ Dies ist jedoch keine pauschale Überlegenheit, sondern eine Verantwortung und ein Qualitätsmerkmal für die muslimische Gemeinschaft. Es bezieht sich auf ihre Aufgabe, das Gute zu gebieten und das Verwerfliche zu verbieten, und erfordert moralische Exzellenz, Gerechtigkeit und das Einhalten der göttlichen Gebote. Es ist eine Ehre, die an Bedingungen geknüpft ist, nicht an bloße Zugehörigkeit.
Fazit
Der Koran zeichnet ein umfassendes Bild der Muslime, dessen Wurzeln tief in der Geschichte des Propheten Ibrahim (Abraham) verankert sind. Die Identität der Muslime ist untrennbar mit der reinen Hingabe Ibrahims an den einen Gott verbunden. Sie sind die Erben seiner Lehre des reinen Monotheismus (Tawhid), die über die Jahrtausende hinweg durch eine Kette von Propheten weitergegeben wurde und im Islam ihre Vollendung fand. Die Kaaba, das von Ibrahim und Ismail erbaute Heiligtum, dient als ewiges Symbol dieser Einheit und Hingabe. Die muslimische Gemeinschaft ist aufgerufen, die Werte Ibrahims zu leben: bedingungslosen Gehorsam gegenüber Allah, Gerechtigkeit, Dankbarkeit und die Verbreitung der frohen Botschaft. Sie sind Zeugen für die Menschheit, berufen, das Gute zu fördern und die Einheit unter den Gläubigen zu suchen, basierend auf dem gemeinsamen Fundament der Anbetung des einen und einzigen Gottes, wie es Ibrahim vorlebte.
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