Was bedeutet Notre-Dame de Paris?

Notre-Dame de Paris: Ein gotisches Wunder

07/10/2022

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Die Kathedrale Notre-Dame de Paris, im Volksmund einfach Notre-Dame genannt, ist weit mehr als nur ein Bauwerk; sie ist ein lebendiges Zeugnis der französischen Geschichte, Kultur und des Glaubens. Als römisch-katholische Bischofskirche der Erzdiözese Paris und ein Meisterwerk der frühen Gotik prägt sie seit Jahrhunderten das Herz der französischen Hauptstadt. Nach einem verheerenden Brand im Jahr 2019 erstrahlt sie nun, nach umfassenden Restaurierungsarbeiten, wieder in neuem Glanz und lädt Besucher aus aller Welt ein, ihre majestätische Präsenz und ihre tiefgründige Bedeutung zu erleben.

Wie heißt die Kathedrale in Paris?
Die Kathedrale Notre-Dame de Paris zählt zu den bedeutendsten Bauwerken der Gotik und befindet sich im Herzen der französischen Hauptstadt. Sie wurde ab 1163 unter Bischof Maurice de Sully errichtet und 1345 vollendet. Notre-Dame war über Jahrhunderte das höchste Gebäude von Paris und diente als wichtigstes religiöses Zentrum Frankreichs.
Inhaltsverzeichnis

Was bedeutet Notre-Dame de Paris?

Der Name Notre-Dame de Paris bedeutet wörtlich „Unsere Liebe Frau von Paris“. Er ist eine Widmung an die Gottesmutter Maria, die in Frankreich und insbesondere im Mittelalter eine zentrale Rolle in der Verehrung spielte. Dieser Marienkult erreichte in den Jahren des Kathedralenbaus seinen Höhepunkt, was sich in der Architektur und den zahlreichen Darstellungen der Jungfrau Maria in der Kirche widerspiegelt.

Die lange Geschichte eines heiligen Ortes

Der Standort der Kathedrale auf der Île de la Cité ist seit der Antike ein Ort der Verehrung. Archäologische Funde belegen, dass sich hier bereits im 4. Jahrhundert eine frühchristliche Kirche befand, die ihrerseits ältere merowingische und karolingische Basiliken ersetzte. Vor der Christianisierung beherbergte dieser zentrale Punkt in Lutetia (dem antiken Paris) möglicherweise einen gallorömischen Tempel, was die tiefe historische Verwurzelung dieses heiligen Bodens unterstreicht.

Von der Romanik zur Gotik: Die Bauphasen

Der Bau der heutigen Kathedrale begann im Jahr 1163 unter Bischof Maurice de Sully und König Ludwig VII. und erstreckte sich über annähernd zwei Jahrhunderte bis zur Fertigstellung im Jahr 1345. Diese lange Bauzeit spiegelt den Übergang von der Romanik zur Gotik wider und zeigt eine faszinierende Entwicklung architektonischer Stile und Techniken:

  • Erste Phase (1163–1182): Beginn des Chores und seiner zwei Umgänge. Der Chor wurde 1182 geweiht und bereits für Gottesdienste genutzt, lange bevor der Rest der Kirche fertig war.
  • Zweite Phase (bis 1190): Errichtung des mittleren Drittels des Kirchengebäudes, einschließlich der Vierung mit Querschiff und den ersten Jochen des Haupt- und Seitenschiffs.
  • Dritte Phase (1190–1225): Bau der unteren Geschosse der Westfassade und des vorderen Drittels des Kirchenschiffs. In dieser Phase wurden die drei großen Portale hochgemauert und ausgeschmückt. Ein Brand um 1220 führte zu wichtigen Änderungen im Chor- und Schiffsbereich, darunter die Anpassung der Obergaden.
  • Vierte Phase (1225–1250): Errichtung der Turmgeschosse und Anbau von Kapellen zwischen den Strebepfeilern der Seitenschiffe. Mit der Fertigstellung des Nordturms im Jahr 1250 war die Kathedrale faktisch fertiggestellt und voll funktionsfähig.

Bemerkenswert ist, dass Notre-Dame zu den ersten Bauwerken gehörte, die das offene Strebebogen-System einsetzten, eine revolutionäre gotische Innovation, die es ermöglichte, die Mauern höher und dünner zu gestalten und große Fensterflächen zu schaffen.

Modernisierungen und Erweiterungen bis Mitte des 14. Jahrhunderts

Auch nach der faktischen Fertigstellung wurden kontinuierlich Anpassungen und Erweiterungen vorgenommen. Ab 1250 wurde das Querschiff unter Jean de Chelles nach Norden und Süden verlängert und mit neuen, hochgotischen Fassaden versehen. Sein Nachfolger Pierre de Montreuil ersetzte die ursprünglichen Strebebögen des Chores durch kräftigere und elegantere Varianten. Jean Ravy und Jean le Bouteiller vollendeten die Seitenkapellen des Chorumgangs und die Chorschranken.

Architektonische Merkmale und Symbolik

Notre-Dame ist ein Meisterwerk der gotischen Architektur und besticht durch ihre beeindruckenden Dimensionen und die Fülle an symbolischen Details:

Die Kirche ist im Inneren 130 Meter lang, 48 Meter breit und 35 Meter hoch. Sie bietet bis zu 10.000 Menschen Platz. Der schlanke, hölzerne Vierungsturm, der nach dem Brand von 2019 originalgetreu rekonstruiert wurde, ragt 93 Meter in die Höhe.

MerkmalBeschreibung / Dimension
Länge innen130 Meter
Breite innen48 Meter
Höhe des Hauptschiffs35 Meter
Höhe der Westtürme69 Meter
Höhe des Vierungsturms93 Meter
Kapazitätbis zu 10.000 Menschen

Die Westfassade und ihre Portale

Die Westfassade ist das ikonische Gesicht von Notre-Dame, geprägt von zwei symmetrischen Türmen. Sie ist nicht nur ästhetisch beeindruckend, sondern auch reich an Symbolik, die das theozentrische Weltbild des Mittelalters widerspiegelt. Ihre Proportionen basieren auf dem Goldenen Schnitt, ein Ausdruck des Ideals, dass Architektur die harmonische Ordnung des Universums widerspiegeln sollte.

  • Königsgalerie: Über den Portalen befindet sich die Galerie der Könige mit 28 Figuren, die ursprünglich die Könige von Juda darstellten. Während der Französischen Revolution wurden sie zerstört, da man sie fälschlicherweise für französische Könige hielt. Die heutigen Figuren sind Rekonstruktionen aus dem 19. Jahrhundert, wobei 21 der originalen Köpfe 1977 wiederentdeckt wurden und heute im Musée national du Moyen Âge ausgestellt sind.
  • Portail de la Vierge (Nördliches Portal): Gewidmet der Jungfrau Maria, zeigt es im Tympanon die Marienkrönung und darunter die Erweckung Marias.
  • Portail du Jugement dernier (Mittleres Portal): Stellt das Jüngste Gericht dar, mit Christus als Weltenrichter, dem Erzengel Michael, der Seelen wiegt, und Darstellungen von Himmel und Hölle.
  • Portail Sainte-Anne (Südliches Portal): Benannt nach der heiligen Anna, zeigt es die thronende Jungfrau Maria mit dem Jesuskind. Es enthält die ältesten Elemente der drei Portale.

Rosetten und Buntglasfenster

Die drei großen Fensterrosen – die Westrosette sowie die Nord- und Südrosette in den Querschiffen – gehören zu den beeindruckendsten Kunstwerken der Gotik. Sie tauchen den Innenraum in ein mystisches, farbiges Licht und erzählen biblische Geschichten. Die Südfensterrosette ist mit 13 Metern Durchmesser eine der größten Europas und bekannt für ihre leuchtenden Farben und 84 Medaillons.

Die Galerie der Chimären und Wasserspeier

Hoch oben zwischen den Türmen befindet sich die berühmte Galerie der Chimären, groteske Figuren, die Paris überblicken. Diese Fabelwesen, oft fälschlicherweise als Wasserspeier bezeichnet (die eigentlichen Wasserspeier leiten Regenwasser ab), wurden im 19. Jahrhundert von Eugène Viollet-le-Duc hinzugefügt und verleihen der Kathedrale ihr einzigartiges, geheimnisvolles Aussehen. Ihre ursprüngliche apotropäische Bedeutung, also das Abwehren böser Geister, ist tief in der romanischen Kunst verwurzelt.

Was bedeutet Notre-Dame de Paris?
Weitere Bedeutungen sind unter Notre-Dame de Paris (Begriffsklärung) aufgeführt. Die Kathedrale Notre-Dame de Paris (französisch Cathédrale Notre-Dame de Paris, deutsch Kathedrale Unserer Lieben Frau zu Paris), umgangssprachlich kurz Notre-Dame, ist die römisch-katholische Bischofskirche der Erzdiözese Paris.

Der Innenraum: Ein steinernes Gebet

Der fünfschiffige Innenraum von Notre-Dame ist von atemberaubender Höhe und Weite. Die Kreuzrippengewölbe verteilen das Gewicht auf die Säulen und ermöglichen die großen Fensterflächen. Der Blick nach Osten in den Chor offenbart den Hauptaltar mit einer marmornen Pietà von Nicolas Coustou, flankiert von knienden Statuen Ludwigs XIV. und Ludwigs XIII. Der moderne Volksaltar in der Vierung, gestaltet von Jean Touret, verbindet das Alte und Neue Testament durch Darstellungen der Evangelisten und Propheten.

Die Chorschranke, geschaffen zwischen 1300 und 1350, trennt den Binnenchor vom Chorumgang und ist mit Skulpturen verziert, die Szenen aus dem Leben Jesu und Erscheinungen des Auferstandenen zeigen.

Bedeutende Elemente und Reliquien

Die Glocken von Notre-Dame

In den beiden Westtürmen von Notre-Dame hängen heute 10 Glocken. Die größte und berühmteste ist die 13 Tonnen schwere Glocke Emmanuel im Südturm, die 1685 gegossen wurde und als die wohlklingendste Glocke Frankreichs gilt. Sie ist die einzige, die die Französische Revolution unbeschadet überstand. Im Jahr 2013 wurden acht neue Glocken im Nordturm und ein weiterer „Petit Bourdon“ namens Marie im Südturm aufgehängt, um den historischen Klang des Ensembles wiederherzustellen.

Die Orgeln

Notre-Dame verfügt über eine reiche Orgeltradition, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Die Große Orgel, deren Kern auf eine Cavaillé-Coll-Orgel von 1868 zurückgeht, umfasst heute 115 Register auf fünf Manualen und Pedal. Sie ist eine der bedeutendsten Orgeln der Welt. Die Chororgel, die 2019 beim Brand zerstört wurde, wird ebenfalls wiederaufgebaut. Notre-Dame ist Heimat von vier Titularorganisten, darunter Vincent Dubois und Olivier Latry.

Der Kirchenschatz

In einem Anbau der Kathedrale kann ein Teil des Kirchenschatzes besichtigt werden, der historische Kelche, Gewänder und prächtige Kruzifixe umfasst. Zu den bedeutendsten Reliquien, die in der Kathedrale aufbewahrt werden, gehören Teile der Dornenkrone Jesu und ein Kreuznagel. Diese Reliquien wurden ursprünglich in der Sainte-Chapelle aufbewahrt und sind heute sicher in Notre-Dame untergebracht.

Historische Ereignisse und kulturelle Bedeutung

Die Geschichte Notre-Dames ist untrennbar mit der Geschichte Frankreichs verbunden. Sie war Schauplatz zahlreicher wichtiger Ereignisse:

  • Französische Revolution (1789-1799): Die Kirche wurde entweiht und zeitweise zum „Tempel der Vernunft“ umgewidmet, ihre Inneneinrichtung zerstört und metallene Gegenstände eingeschmolzen. Sie diente sogar als Weindepot.
  • Kaiserkrönung Napoléons I. (1804): Nach der Rückgabe an die katholische Kirche krönte sich Napoléon Bonaparte hier in Anwesenheit von Papst Pius VII. selbst zum Kaiser der Franzosen.
  • Victor Hugos „Der Glöckner von Notre-Dame“ (1831): Der Roman weckte ein breites öffentliches Interesse an der vernachlässigten Kathedrale und trug maßgeblich zur Entscheidung für eine umfassende Restaurierung unter Eugène Viollet-le-Duc bei.
  • Restaurierung unter Viollet-le-Duc (1844-1864): Diese grundlegende Restaurierung gab Notre-Dame ihr heutiges Erscheinungsbild zurück, ersetzte beschädigte Skulpturen und errichtete einen neuen Vierungsturm.
  • Gesetz zur Trennung von Kirche und Staat (1905): Notre-Dame wurde, wie fast alle französischen Sakralbauten, Staatseigentum, bleibt aber der katholischen Kirche zur religiösen Nutzung überlassen.

Darüber hinaus wurden in Notre-Dame bedeutende Persönlichkeiten beigesetzt und sie war Zeuge von königlichen Krönungen und Hochzeiten, die die französische Monarchie prägten.

Der Großbrand von 2019 und der Wiederaufbau

Am Abend des 15. April 2019 erschütterte ein verheerender Großbrand die Welt. Weite Teile des historischen Dachstuhls aus Eichenholz verbrannten, der Vierungsturm stürzte ein und das Gewölbe der Hauptschiffe wurde durchbrochen. Glücklicherweise konnten zahlreiche Kunstschätze, die Glocken und Reliquien gerettet werden.

Unmittelbar nach dem Brand kündigte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron den Wiederaufbau an. Nach fünf Jahren intensiver Restaurierungsarbeiten, die von internationalen Spenden in Milliardenhöhe unterstützt wurden, wurde die Kathedrale am 7. Dezember 2024 feierlich wiedereröffnet. Bei einem Staatsakt nahmen zahlreiche nationale und internationale Gäste, darunter Staatschefs und Würdenträger, teil. Der Wiederaufbau, der sich für eine originalgetreue Rekonstruktion entschied, ist ein bemerkenswertes Zeugnis menschlicher Entschlossenheit und des Respekts vor dem kulturellen Erbe.

Finanzierung und Betrieb

Obwohl Notre-Dame Staatseigentum ist, teilen sich Staat und Kirche die Verantwortung für den Unterhalt und den Betrieb. Vor dem Brand beliefen sich die jährlichen Unterhalts- und Restaurierungskosten auf etwa 2 Millionen Euro, die hauptsächlich vom Kulturministerium getragen wurden. Die katholische Kirche ist für die gewöhnlichen Betriebskosten verantwortlich, die ebenfalls mehrere Millionen Euro pro Jahr betragen. Dazu gehören Personalkosten für etwa 50 Angestellte und Dutzende ehrenamtliche Mitarbeiter sowie Ausgaben für Heizung und Beleuchtung. Einnahmen generiert die Kirche unter anderem durch den Souvenir- und Devotionalienladen sowie durch kostenpflichtige Besichtigungen des Kirchenschatzes und der Türme, die seit 2006 eine Ausnahme vom generellen Gebührenverbot für Kathedralen darstellen.

Was passiert in der Kathedrale Notre Dame de Paris?
April 2019: Die Kathedrale erleidet ein verheerendes Feuer, das den Hauptturm oder die Spitze, das Werk von Viollet-le-Duc sowie die Decke zerstört. Feuer in der Kathedrale Notre Dame de Paris, das sich am 15. April 2019 ereignete.

Fragen und Antworten zu Notre-Dame de Paris

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Kathedrale Notre-Dame de Paris:

Was ist die Kathedrale Notre-Dame de Paris?

Die Kathedrale Notre-Dame de Paris ist die römisch-katholische Bischofskirche der Erzdiözese Paris und eines der bedeutendsten Meisterwerke der gotischen Architektur in Frankreich. Sie ist der Jungfrau Maria gewidmet und seit Jahrhunderten ein zentrales Wahrzeichen von Paris und ein UNESCO-Weltkulturerbe.

Wann wurde Notre-Dame de Paris gebaut?

Der Bau der Kathedrale begann im Jahr 1163 unter Bischof Maurice de Sully. Sie wurde im Wesentlichen im Jahr 1250 fertiggestellt, wobei die letzten Erweiterungen und Ausstattungen bis 1345 dauerten.

Was ist nach dem Brand mit Notre-Dame passiert?

Am 15. April 2019 zerstörte ein Großbrand große Teile des Daches und des Vierungsturms. Nach umfassenden Restaurierungsarbeiten, die fünf Jahre dauerten, wurde die Kathedrale am 7. Dezember 2024 wiedereröffnet. Die Struktur und viele Kunstschätze konnten gerettet werden, und das Bauwerk wurde originalgetreu wiederhergestellt.

Welche architektonischen Besonderheiten hat Notre-Dame?

Zu den herausragenden Merkmalen gehören die beeindruckende Westfassade mit ihren drei Portalen und der Königsgalerie, die innovativen Strebebögen, die großen Fensterrosen mit ihren farbigen Glasmalereien, die grotesken Chimären und Wasserspeier sowie der weitläufige, fünfschiffige Innenraum mit seinen hohen Kreuzrippengewölben.

Welche Bedeutung hatte Victor Hugos Roman für Notre-Dame?

Victor Hugos 1831 erschienener Roman „Der Glöckner von Notre-Dame“ (im Original „Notre-Dame de Paris“) trug maßgeblich dazu bei, die öffentliche Aufmerksamkeit auf den schlechten Zustand der Kathedrale zu lenken. Dies führte zu einer umfassenden Restaurierungskampagne unter Eugène Viollet-le-Duc, die dem Bauwerk sein heutiges Aussehen verlieh.

Welche Reliquien werden in Notre-Dame aufbewahrt?

Die Kathedrale beherbergt bedeutende christliche Reliquien, darunter Teile der Dornenkrone Jesu Christi und einen Kreuznagel. Diese sind heute sicher in der Schatzkammer der Kathedrale verwahrt.

Wie hoch ist der Vierungsturm von Notre-Dame?

Der Vierungsturm, der nach dem Brand von 2019 originalgetreu rekonstruiert wurde, ragt 93 Meter in die Höhe.

Kann man Notre-Dame wieder besuchen?

Ja, die Kathedrale Notre-Dame de Paris wurde am 7. Dezember 2024 feierlich wiedereröffnet und ist seitdem wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Besucher können ihre beeindruckende Architektur und ihre reiche Geschichte erneut erleben.

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