Was sagt der Bibel über Erbarmen?

Das Jesus-Evangelium im Islam: Eine umfassende Sicht

29/04/2023

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Der Glaube an die heiligen Bücher ist ein fundamentaler Pfeiler im Islam. Seit Anbeginn der Menschheit, beginnend mit dem ersten Menschen und Propheten Adam, hat Allah (swt) Seine Gebote und Verbote durch göttliche Offenbarung mitgeteilt. Diese Offenbarungen entwickelten sich von einzelnen Blättern oder Schriftrollen hin zu umfassenden heiligen Büchern, als die Menschheit wuchs und der Bedarf an Rechtleitung zunahm. Muslime sind davon überzeugt, dass Allah Seinen Gesandten diese Bücher als Beweis und Führung für die Menschen offenbarte, um sie zu reinigen und ihnen Weisheit zu lehren. Diese Bücher enthalten die absolute Wahrheit und rufen die Menschen zum Glauben an Allah in Seiner Herrlichkeit, Göttlichkeit, Seinen Namen und Eigenschaften auf. Sie sind als direkte Botschaften Allahs an Seine Diener zu verstehen, vergleichbar mit Briefen, die Anweisungen für das menschliche Leben und Anleitungen zum Erwerb ewiger Glückseligkeit enthalten. Sie sind Reflexionen von Allahs seit Vorewigkeiten existierender Eigenschaft Seines göttlichen Wortes und stellen schon allein deshalb, jenseits ihrer Botschaft, ein Wunder in Wortform dar.

Was ist das Jesus-Evangelium?
4) Das Jesus-Evangelium (Indschil), das Heilige Buch, das Allah Jesus (´alaihi salaam) herabgesandt hat. Es ist eine Bestätigung der Thora und eine Ergänzung dazu. "Und Wir gaben ihm das Evangelium, worin Führung und Licht ist, und das die Thora vor ihm ergänzt, als Führung und eine Ermahnung an die Gottesfürchtigen." [Koran 5:46]

Allah sagt im Koran (57:25): „Wahrlich, Wir schickten zuvor schon Unsere Gesandten mit klaren Beweisen und schickten mit ihnen das Buch und die Waage, auf dass die Menschen Gerechtigkeit üben möchten.“ Dies unterstreicht die universelle Natur der göttlichen Botschaft, die durch verschiedene Propheten und Bücher übermittelt wurde.

Die göttliche Offenbarung und die Heiligen Bücher

Im Laufe der Geschichte sandte Allah eine Reihe heiliger Schriften an die Menschheit, um sie zu führen und ihnen den Weg zur Rechtschaffenheit zu weisen. Jedes dieser Bücher diente einem bestimmten Zweck und richtete sich an ein spezifisches Volk oder eine bestimmte Zeit, während es stets die Kernbotschaft der Einzigkeit Gottes bekräftigte. Zu den bekanntesten dieser Schriften gehören:

  • Die Schriften Abrahams und Moses (Suhuf): Dies sind frühe Offenbarungen, die grundlegende religiöse Prinzipien enthielten, von denen einige auch im Koran wiederzufinden sind. Der Koran erwähnt sie in Suren wie 53:36-41 und 87:16-19, und betont, dass sie universelle Wahrheiten über Verantwortung und Belohnung enthielten.
  • Die Thora (Taurat): Dieses heilige Buch wurde dem Propheten Moses (´alaihi salaam) offenbart und war das größte unter den israelitischen Büchern. Es enthielt Rechtleitung und Licht, wie in Koran 5:44 und 3:50 dargelegt, und diente den Propheten als Grundlage für die Rechtsprechung unter den Juden.
  • Der Psalter / Die Psalmen (Zabur): Dieses Buch wurde dem Propheten David (´alaihi salaam) gegeben, wie in Koran 4:163 erwähnt, und enthielt Weisheit und Lobpreisungen Allahs.
  • Das Jesus-Evangelium (Indschil): Das heilige Buch, das Allah Jesus (´alaihi salaam) herabgesandt hat. Es war eine Bestätigung und Ergänzung der Thora und enthielt Führung und Ermahnung für die Gottesfürchtigen. Es machte bestimmte Dinge rechtmäßig, die zuvor verboten waren, wie in Koran 5:46 und 3:50 beschrieben.
  • Der Edle Koran (Al-Quran): Der Glorreiche Koran, offenbart dem Propheten Muhammad (sas), dem Siegel der Propheten, ist die letzte und umfassendste Offenbarung. Er ist eine Rechtleitung für die gesamte Menschheit und ein klares Kriterium zwischen Recht und Unrecht (Koran 2:185).

Es ist die Pflicht jedes Muslims, an alle Heiligen Bücher zu glauben, da sie alle von Allah stammen. Jedoch ist der Muslim nicht verpflichtet, diesen früheren Büchern zu folgen oder ihren Inhalt umzusetzen, da sie für eine bestimmte Zeit und ein bestimmtes Volk herabgesandt wurden und der Koran als letzte Offenbarung alle vorherigen Religionen aufgehoben und die Religion vollendet hat.

Die Stellung des Evangeliums (Indschil) im Islam

Das Indschil, das Evangelium, das Allah dem Propheten Jesus (´alaihi salaam), auch bekannt als ´Isa ibn Maryam, offenbart hat, nimmt im Islam eine besondere Stellung ein. Es wird als eine göttliche Offenbarung anerkannt, die die Botschaft der Thora bestätigte und ergänzte. Im Koran wird Jesus als Diener Gottes und Prophet dargestellt, dessen erste Worte in der Wiege seine wahre Stellung als Gesandter und nicht als Gottheit oder Sohn Gottes untermauerten: „Ich bin ein Diener Gottes“ (Koran 19:30). Diese Botschaft bildete die Grundlage seiner Mission: die Menschen zur reinen Anbetung des Einen Gottes zurückzurufen.

Die Botschaft Jesu war nicht neu, sondern eine Bestätigung und Verfeinerung dessen, was bereits in der Thora verkündet worden war: „Höre, o Israel, der HERR, unser Gott, ist Einer“ (5. Moses: 4). Jesus kam, um die Kinder Israels zurechtzuweisen, die von den ursprünglichen Lehren abgewichen waren, und um die Gesetze des Moses aufrechtzuerhalten, die sie teilweise verändert hatten. Der Koran betont, dass Allah Jesus das Buch, die Weisheit, die Thora und das Evangelium lehrte (Koran 3:48), um ihn für seine prophetische Aufgabe auszurüsten und seine Botschaft wirkungsvoll zu verbreiten.

Im Gegensatz zu vielen heutigen Interpretationen ist das Indschil im Islam nicht identisch mit der heutigen Bibel. Muslime glauben, dass die ursprünglichen Worte und die Weisheit, die Jesus von Gott gegeben wurden, im Laufe der Zeit verloren gingen, verborgen, verändert und verdreht wurden. Diese Ansicht wird durch Koranstellen gestützt, die auf Veränderungen in früheren Schriften hinweisen. Der Koran selbst dient als Beweis und Schutz vor solchen Verfälschungen, da er alle nützlichen Informationen aus den früheren Schriften bestätigt und bewahrt.

Was ist das Jesus-Evangelium?
4) Das Jesus-Evangelium (Indschil), das Heilige Buch, das Allah Jesus (´alaihi salaam) herabgesandt hat. Es ist eine Bestätigung der Thora und eine Ergänzung dazu. "Und Wir gaben ihm das Evangelium, worin Führung und Licht ist, und das die Thora vor ihm ergänzt, als Führung und eine Ermahnung an die Gottesfürchtigen." [Koran 5:46]

Jesus (´Isa) – Der Gesandte und seine Wunder

Jesus (´alaihi salaam) wurde von Allah mit außergewöhnlichen Wundern ausgestattet, um seine Prophetenschaft zu beweisen und sein Volk zu überzeugen. Diese Wunder waren stets ein Zeichen von Allahs Erlaubnis und Macht. Da die Israeliten zur Zeit Jesu´ auf dem Gebiet der Medizin sehr erfahren waren, waren viele seiner Wunder medizinischer Natur oder betrafen das Leben selbst:

  • Heilung von Blindgeborenen und Leprakranken: Jesus konnte mit Allahs Erlaubnis Menschen heilen, die mit diesen schweren Krankheiten behaftet waren.
  • Totenerweckung: Eines der größten Wunder Jesu war seine Fähigkeit, Tote mit Allahs Erlaubnis wieder lebendig zu machen, wie in Koran 5:110 erwähnt.
  • Erschaffung von Vögeln aus Ton: Schon als Kind formte Jesus mit Allahs Erlaubnis Figuren von Vögeln aus Ton und hauchte ihnen Leben ein (Koran 3:49). Dieses Wunder wird auch in einigen frühen christlichen Schriften, wie dem Evangelium des Thomas, erwähnt, obwohl Muslime sich in ihrem Glauben nur auf den Koran und die authentischen Überlieferungen des Propheten Muhammad stützen.

Diese Wunder dienten dazu, die Menschen zur Erkenntnis der göttlichen Macht zu führen und die Authentizität von Jesu Botschaft zu untermauern. Sie waren klare Zeichen dafür, dass er ein wahrer Gesandter Allahs war, der sein Volk zur Anbetung des Einen Gottes aufrief.

Die Historische Entwicklung des Evangeliums und die Rolle des Korans

Die Geschichte der Offenbarungen zeigt, dass frühere Schriften, obwohl göttlichen Ursprungs, nicht vor menschlichen Fehlern, Hinzufügungen oder Verfälschungen geschützt waren. Der Koran spricht offen über diese Veränderungen, wie in Koran 4:46, 2:79 und 6:91 dargelegt wird. Dort heißt es, dass Menschen den Sinn der Worte verdrehten, Bücher mit eigenen Händen schrieben und diese fälschlicherweise Allah zuschrieben oder Teile der Wahrheit verbargen.

Ein signifikanter Wendepunkt in der Geschichte des Evangeliums war das Konzil von Nicäa im Jahr 325 n. Chr. Dieses Konzil, einberufen, um die zersplitterte christliche Kirche zu vereinen, führte zur Etablierung der Doktrin der Trinität und zur Ausschließung zahlreicher Evangelien, die nicht in die neu zusammengestellte Bibel aufgenommen wurden. Diese ausgeschlossenen Schriften, wie das Thomasevangelium, wurden oft verbrannt, obwohl Abschriften überlebten und heute historische Bedeutung haben.

Der Islam lehrt, dass der Koran die letzte und vollkommene Offenbarung ist, die von Allah selbst vor jeglicher Veränderung bewahrt wird (Koran 15:9). Er bestätigt die Essenz der früheren Bücher und steht als Bewacher über ihnen (Koran 5:48). Dies bedeutet, dass der Koran alle wichtigen und nützlichen Lehren der Thora und des Evangeliums in ihrer ursprünglichen Reinheit enthält und jegliche Abweichungen korrigiert. Der Koran befreit Muslime von der Notwendigkeit, die Authentizität der heutigen Bibel zu überprüfen, da alles, was für das ewige Glück der Menschheit notwendig ist, in ihm klar und unverfälscht beschrieben ist. Wenn Teile der heutigen Bibel mit dem Koran übereinstimmen, so wird angenommen, dass diese die unverfälschten Teile der ursprünglichen Botschaft Jesu sein könnten.

Die Kernbotschaft aller Propheten – die Anbetung des Einen Gottes – wird im Koran wiederholt und als die wahre Geschichte der Propheten betont: „Wahrlich, dies ist die Geschichte der Wahrheit, und keinem steht Anbetung zu ausser Gott, und der Eine Wahre Gott, Der weder eine Frau noch einen Sohn hat. Er ist wahrlich der Allmächtige, der Allweise.“ (Koran 3:62). Dies unterstreicht die Kontinuität der göttlichen Botschaft durch alle Zeiten und Propheten hindurch.

Was sagte der Koran über die Vergötzung Jesu und Mariens?
Er ließ dann Briefe in alle Teile seines Reiches, und zwar auch auf die arabische Halbinsel schicken, in denen er sagte: Niemand kann mich besiegen, weil ich Jesus und Maria auf meiner Seite habe. Gegen diese Verzweckung wendet sich der Koran und kritisiert die Vergötzung Jesu und Mariens.

Die Bedeutung des Glaubens an die Heiligen Bücher

Der Glaube an die von Allah offenbarten Bücher ist ein entscheidender Bestandteil des islamischen Glaubens und bringt zahlreiche Vorteile mit sich:

  • Bewusstsein für Allahs Barmherzigkeit und Liebe: Die Herabsendung von Büchern als Leitfaden für die Menschheit zeigt Allahs unendliche Fürsorge und Liebe zu Seinen Dienern. Er hat sie nicht sich selbst überlassen, sondern ihnen einen klaren Weg zur Zufriedenheit gegeben.
  • Erkenntnis von Allahs Weisheit: Die Tatsache, dass Allah für jedes Volk und jede Zeit ein passendes Gesetz gesandt hat, offenbart Seine grenzenlose Weisheit und Gerechtigkeit.
  • Offenbarung der wahren Gläubigen: Der Glaube an alle von Allah offenbarten Bücher ist ein Prüfstein für die Ehrlichkeit des Glaubens. Wer an Sein eigenes Buch glaubt, muss auch an alle anderen göttlichen Schriften glauben, die frohe Botschaften der Gesandten enthielten.
  • Vervielfachung des Lohns: Wer an sein eigenes Buch und alle anderen von Allah offenbarten Bücher glaubt, erhält einen doppelten Lohn von Allah, da er die Kontinuität der göttlichen Botschaft erkennt und akzeptiert.

Die ursprüngliche und grundlegende Botschaft aller Schriftrollen und heiligen Bücher bezüglich der Hauptprinzipien des Glaubens ist stets die gleiche geblieben: „Die Bedeutung der vier Bücher ist: Es gibt keine Gottheit außer Allah!“

Vergleich der Heiligen Schriften aus islamischer Perspektive

Die folgende Tabelle bietet eine Übersicht über die von Allah offenbarten Schriften und ihre Merkmale, wie sie im Islam verstanden werden:

Heiliges Buch / SchriftEmpfänger des BuchesZeitliche GültigkeitSchutz vor VerfälschungKernbotschaft
Suhuf (Schriften Abrahams & Moses)Abraham & MosesBegrenzt auf ihre ZeitNicht vollständig bewahrtGrundlegende Prinzipien der Gerechtigkeit und Verantwortung
Thora (Taurat)MosesBegrenzt auf die Kinder IsraelsTeilweise verfälscht, nicht vollständig bewahrtGesetze, Rechtleitung und Licht für die Israeliten
Psalter (Zabur)DavidBegrenzt auf seine ZeitNicht vollständig bewahrtWeisheit, Lobpreisung Allahs
Indschil (Jesus-Evangelium)JesusBegrenzt auf die Kinder IsraelsVerloren, verborgen, verändert, verdrehtBestätigung der Thora, Lehren über Gottes Einheit, Barmherzigkeit
Koran (Al-Quran)MuhammadFür die gesamte Menschheit bis zum Jüngsten TagVollständig von Allah bewahrtUmfassende Rechtleitung, Vervollkommnung der Religion, Einzigkeit Gottes

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist die heutige Bibel das Evangelium Jesu (Indschil)?

Aus islamischer Sicht ist die heutige Bibel nicht identisch mit dem ursprünglichen Evangelium (Indschil), das Allah dem Propheten Jesus offenbart hat. Muslime glauben, dass das ursprüngliche Indschil im Laufe der Zeit verändert, Teile hinzugefügt oder entfernt wurden. Der Koran bezeugt diese Veränderungen und dient als die letzte, von Allah bewahrte Offenbarung, die die ursprünglichen Wahrheiten bestätigt und korrigiert.

Warum müssen Muslime an das Evangelium glauben, wenn es verändert wurde?

Muslime sind verpflichtet, an alle von Allah offenbarten Bücher zu glauben, einschließlich des ursprünglichen Evangeliums. Dieser Glaube ist ein Akt der Anerkennung der Kontinuität der göttlichen Botschaft und der Bestätigung der Prophetenschaft Jesu. Obwohl die heutige Bibel nicht das unverfälschte Indschil ist, glauben Muslime an die ursprüngliche Offenbarung und die Botschaft, die Jesus empfangen hat.

Was ist die Kernbotschaft Jesu (´Isa) gemäß dem Koran?

Die Kernbotschaft Jesu, wie sie im Koran dargestellt wird, ist die reine Anbetung des Einen Gottes (Allah). Er rief sein Volk, die Kinder Israels, zur Befolgung der göttlichen Gesetze auf, bestätigte die Thora und erlaubte bestimmte Dinge, die zuvor verboten waren. Seine Botschaft war die des Monotheismus (Tawhid), wie auch die Botschaft aller anderen Propheten vor ihm und nach ihm.

Was sagt der Koran über Erbarmen, auch im Kontext der früheren Schriften?

Obwohl die Frage nach der Bibel und Erbarmen gestellt wurde, lehrt der Koran, als letzte Offenbarung, umfassend über Allahs Barmherzigkeit. Viele Verse, wie jene in der Sure Al-i-'Imran (Koran 3:1-200), betonen Allahs unendliche Barmherzigkeit, Vergebung und Liebe zu Seinen Dienern. Diese Attribute sind zentrale Themen in der gesamten göttlichen Offenbarungsgeschichte. Die Verse heben hervor, dass Allah die Menschen zur Rechtleitung sandte und ihnen den Weg zum Frieden und Heil aufzeigt. Wer Allah liebt, muss Seinem Gesandten folgen, und Allah wird ihm vergeben und barmherzig sein (Koran 3:31). Allahs Barmherzigkeit ist allumfassend und diejenigen, die sich Ihm ergeben und rechtschaffen handeln, werden Seine Gnade erfahren. Die Sure Al-i-'Imran erinnert die Gläubigen daran, standhaft zu sein, Geduld zu haben und Allah zu fürchten, um Seine Barmherzigkeit zu erlangen. Sie beschreibt Allah als den Allmächtigen, den Allweisen, den Unabhängigen, der über alle Dinge Macht hat und der Seine Barmherzigkeit gewährt, wem Er will. Die Verse mahnen zur Gottesfurcht und zur Einheit der Gemeinschaft, um Allahs Wohlgefallen und Seine Barmherzigkeit zu erlangen.

Fazit

Der Glaube an das Jesus-Evangelium, das Indschil, ist im Islam ein integraler Bestandteil des umfassenden Glaubens an alle göttlichen Schriften. Obwohl die ursprüngliche Form des Indschil heute nicht mehr vollständig existiert, wird seine essentielle Botschaft der Einheit Gottes und der göttlichen Führung im Koran bestätigt und bewahrt. Der Koran dient als das Siegel der Offenbarungen, das die früheren Botschaften bestätigt, aber auch korrigiert und vervollkommnet. Für Muslime ist das Verständnis des Indschil ein Zeugnis der Kontinuität der Prophetenschaft und der unendlichen Barmherzigkeit Allahs, der die Menschheit durch alle Zeiten hindurch mit Seiner Rechtleitung versorgt hat, um ihnen den Weg zum ewigen Glück zu weisen. Die Bedeutung der vier Bücher – Suhuf, Thora, Zabur und Indschil – mündet in der universellen Botschaft des Korans: Es gibt keine Gottheit außer Allah.

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