Was ist der Unterschied zwischen Skyrim und Vampirismus?

Skyrim: Fluch oder Segen des Vampirismus?

04/12/2024

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In der riesigen und geheimnisvollen Welt von The Elder Scrolls V: Skyrim lauert eine dunkle Verwandlung, die Spieler sowohl mit immenser Macht als auch mit verzehrenden Nachteilen konfrontiert: der Vampirismus. Diese übernatürliche Krankheit, bekannt als Sanguinare Vampiris, ist ein zweischneidiges Schwert, das das Spielerlebnis grundlegend verändert. Während die Verlockung unheiliger Kräfte groß ist, müssen Überlebende Himmelsrands auch mit den Schattenseiten eines untoten Daseins ringen. Dieser Artikel beleuchtet die Facetten des Vampirismus in Skyrim, seine Vor- und Nachteile sowie die vielfältigen Wege, sich von seinem unheilvollen Griff zu befreien und wieder als Sterblicher unter den Lebenden zu wandeln.

Wie kann man Vampire bekämpfen?
Wenn Sie sich ihren Reihen anschließen, erhalten Sie Zugang zu einzigartigen Quests und Fähigkeiten, die Ihnen im Kampf gegen den Vampirismus helfen können. Während Sie die Dawnguard-Questreihe durchlaufen, haben Sie die Möglichkeit, Ihren Vampirismus zu heilen und neue Kräfte zu erlangen, um Vampire zu bekämpfen.
Inhaltsverzeichnis

Der Vampirismus in Skyrim: Macht und Leid

Die Ansteckung mit Sanguinare Vampiris kann auf verschiedene Weisen erfolgen, meist durch den Kampf mit Vampiren, die den Spieler mit ihren Zaubern oder Nahkampfangriffen infizieren. Nach drei Tagen ohne Heilung brechen die vollen Symptome aus, und der Spieler wird zu einem vollwertigen Vampir. Diese Transformation ist nicht nur kosmetischer Natur, sondern beeinflusst alle Aspekte des Gameplays, von der Interaktion mit NPCs bis hin zur Kampftaktik.

Die Verlockung der Nacht: Vorteile des Vampirismus

Als Vampir in Skyrim erhaltet ihr eine Reihe beeindruckender Vorteile, die euren Charakter zu einer wahren Macht der Nacht machen. Diese Gaben können besonders für schleichende oder magische Spielstile von großem Nutzen sein:

  • Frostresistenz: Mit jeder Stufe des Vampirismus steigt eure Resistenz gegen Frostschaden. Auf der höchsten Stufe seid ihr zu 50% resistent, was euch in den eisigen Regionen Himmelsrands oder im Kampf gegen Frost-Drachen und Eisfürsten einen erheblichen Vorteil verschafft.
  • Stärkere Illusionszauber: Eure Affinität zur Schattenmagie und zur Manipulation der Gedanken wird verstärkt. Illusionszauber sind 25% effektiver und verbrauchen weniger Magicka, was euch ermöglicht, Feinde zu beherrschen, zu beruhigen oder in Angst und Schrecken zu versetzen.
  • Immunität gegen Gifte und Krankheiten: Als Untoter seid ihr von allen sterblichen Gebrechen befreit. Gifte haben keine Wirkung auf euch, und Krankheiten wie die Knochenfäule oder die Ataxie des Hirns sind euch fremd. Dies macht das Erkunden von Dungeons und den Kampf gegen bestimmte Kreaturen deutlich sicherer.
  • Schleichen: Vampire sind von Natur aus geschickter im Verbergen ihrer Anwesenheit. Ihr seid im Schleichmodus 25% schwerer zu entdecken, was euch zum idealen Assassinen oder Dieb macht.
  • Nachtvision und Vampirverführung: Ihr erhaltet spezielle vampirische Kräfte. Die "Vampirische Vision" ermöglicht euch, im Dunkeln perfekt zu sehen, während die "Vampirverführung" eine Kreatur oder Person für kurze Zeit beruhigt, was euch Gelegenheiten zum Entkommen, Schleichen oder sogar zum Blutsaugen gibt.
  • Vampirfürst-Form (Dawnguard DLC): Mit dem Dawnguard-DLC könnt ihr die ultimative Macht des Vampirismus entfesseln, indem ihr euch in einen furchteinflößenden Vampirfürsten verwandelt. In dieser Form erhaltet ihr zusätzliche Zauber wie "Leben entziehen" und "Vampirgriff", könnt in der Luft schweben und seid mit einer Reihe verheerender Nahkampffähigkeiten ausgestattet.

Der Fluch des Blutes: Nachteile des Vampirismus

Doch jede große Macht hat ihren Preis, und der Vampirismus in Skyrim ist da keine Ausnahme. Die größten Bürden sind die Abhängigkeit von Blut und die Empfindlichkeit gegenüber dem Sonnenlicht. Je länger ein Vampir kein Blut trinkt, desto stärker werden die Nachteile und desto offensichtlicher wird sein Zustand für die Bewohner Himmelsrands, was zu feindseligen Reaktionen führt.

  • Schwäche im Sonnenlicht: Dies ist der gravierendste Nachteil. Im Sonnenlicht regenerieren sich weder Lebensenergie, Mana noch Ausdauer. Zudem erleidet der Vampir jede Sekunde direkten Schaden. Diese Schwäche nimmt mit dem Fortschreiten des Vampirismus zu, bis der Schaden auf der höchsten Stufe beträchtlich ist und das Reisen bei Tag fast unmöglich macht.
  • Feueranfälligkeit: Vampire sind extrem anfällig für Feuerschaden, mit einer Schwäche von bis zu 50%. Dies macht Kämpfe gegen Drachen mit Feueratem, Magier mit Feuerzaubern oder Kreaturen, die Feuerschaden verursachen, besonders gefährlich und oft tödlich.
  • Bluthunger und fortschreitender Vampirismus: Um die schlimmsten Nachteile abzuwenden, muss der Vampir regelmäßig Blut trinken. Dies geschieht durch das Fressen im Schlaf von NPCs oder durch den Einsatz der Vampirverführung, um einen NPC zu ernähren. Scheitert dies, schreitet der Vampirismus in vier Stufen voran. Jede höhere Stufe verstärkt sowohl die Vorteile als auch die Nachteile, insbesondere die Schwäche im Sonnenlicht und die Feindseligkeit der NPCs.
  • Feindseligkeit der NPCs: In den fortgeschrittenen Stadien des Vampirismus (Stufe 4) erkennen die meisten NPCs euren untoten Zustand und werden feindselig. Sie greifen den Spieler auf Sicht an, was das Betreten von Städten und das Erfüllen von Quests erheblich erschwert, da Wachen und Bürger euch attackieren.
  • Keine passive Regeneration in der Sonne: Auch wenn sich die Lebensenergie im Kampf erholt, findet außerhalb des Kampfes oder bei Tag keine passive Regeneration statt. Dies bedeutet, dass ihr euch auf Tränke oder Heilzauber verlassen müsst, um eure Werte aufzufüllen.

Vergleich: Vampir vs. Werwolf

Skyrim bietet neben dem Vampirismus auch die Möglichkeit, ein Werwolf zu werden. Beide Zustände sind übernatürlich und bieten einzigartige Vor- und Nachteile. Interessanterweise kann der Wechsel zwischen den beiden Zuständen sogar als Heilmittel füreinander dienen.

MerkmalVampirWerwolf
UrsprungSanguinare Vampiris (Molag Bal)Lykanthropie (Hircine)
RegenerationKeine in Sonne, sonst normal; Bluttrinken zur Milderung der NachteileSchnelle Regeneration von Gesundheit und Ausdauer in Werwolf-Form
ImmunitätenGifte, KrankheitenKrankheiten (inkl. Sanguinare Vampiris)
SchwächenSonnenlicht, FeuerSilberwaffen (von NPCs selten genutzt), kein Beutegewinn/Inventarzugriff in Werwolf-Form
FähigkeitenIllusion verstärkt, Schleichen, Nachtvision, Vampirverführung, Vampirfürst-FormHoher Nahkampfschaden, Gesundheit, Ausdauer, Angstgebrüll, Schnelligkeit, keine Kopfgeld bei Transformation
NahrungBlut (von schlafenden/verführten NPCs)Herzen (von getöteten NPCs) zur Verlängerung der Verwandlung
NPC-ReaktionFeindselig in fortgeschrittenen StadienKeine direkte Feindseligkeit (außer bei Verwandlung in Sichtweite)
HeilbarJa, auf viele WeisenJa, durch Falion (einmalig) oder Vampirismus

Die Heilung: Ein Weg zurück ins Licht

Glücklicherweise ist der Vampirismus in Skyrim keine unumkehrbare Krankheit. Es gibt mehrere Wege, sich von Sanguinare Vampiris zu befreien, wobei einige einfacher sind als andere. Die Wahl der Heilmethode hängt oft vom Fortschritt des Vampirismus und dem individuellen Spielstil ab, ob ihr lieber auf Magie, rohe Kraft oder übernatürliche Hilfe setzt.

Frühe Heilung: Bevor der Fluch sich manifestiert

Wenn ihr euch gerade erst mit Sanguinare Vampiris infiziert habt – erkennbar an der Meldung im Spiel, dass ihr euch "seltsam fühlt" – habt ihr drei Ingame-Tage Zeit, bevor die Krankheit vollständig ausbricht und ihr zu einem vollwertigen Vampir werdet. In diesem frühen Stadium gibt es zwei einfache und kostengünstige Heilmittel:

  • Krankheitsheiltränke: Diese allgegenwärtigen Tränke können bei Alchemisten in fast jeder Stadt gekauft oder in Dungeons und Truhen gefunden werden. Ein einziger Schluck heilt alle aktiven Krankheiten, einschließlich der frühen Stadien von Sanguinare Vampiris.
  • Schreine besuchen: Das Aktivieren eines Schreins der Neun Göttlichen (z.B. Talos, Akatosh, Mara, Dibella) oder eines Schreins des Daedra-Fürsten (wenn man keine aktive Daedra-Quest hat, die dies verhindert) heilt ebenfalls alle Krankheiten. Schreine sind in den meisten größeren Städten (z.B. Weißlauf, Einsamkeit) und an vielen Orten in der Wildnis zu finden. Sie bieten eine schnelle und kostenlose Möglichkeit zur Reinigung.

Diese Methoden sind die einfachsten, um eine Infektion zu stoppen, bevor sie sich zu vollem Vampirismus entwickelt. Sobald die Transformation jedoch abgeschlossen ist und ihr die vollen Vorteile und Nachteile des Vampirismus spürt, sind diese einfachen Optionen nicht mehr wirksam.

Wie kann man den Vampirismus heilen?
Bringe den gefüllten, schwarzen Seelenstein zu Falion. Er wird dich in einen Beschwörungskreis führen und dich vom Vampirismus heilen. Du kannst den Vampirismus auch heilen, indem du ein Werwolf wirst. Um diese Quest zu beginnen, sprich mit den Gefährten in Weißlauf. Du kannst mit Falion nicht sprechen, wenn du ein Vampir der Stufe Vier bist.

Falions Ritual in Morthal: Der Schwarze Seelenstein

Für Spieler, die bereits zu vollwertigen Vampiren geworden sind und sich von ihrem Blutsauger-Dasein befreien möchten, ist die Quest "Erwachen im Morgengrauen" die gängigste und zuverlässigste Methode zur Heilung. Diese Quest wird in Morthal angeboten, einer kleinen, nebelverhangenen Stadt im sumpfigen Norden Himmelsrands.

Um die Quest zu starten, könnt ihr in jedem Gasthaus Himmelsrands die Wirt*innen nach Gerüchten fragen, wodurch die Quest in eurem Tagebuch landet. Alternativ könnt ihr direkt nach Morthal reisen und Falion aufsuchen. Falion ist ein erfahrener Magier, der sich mit den Mysterien des Untodes bestens auskennt und einen Weg gefunden hat, den Vampirismus zu heilen. Er ist tagsüber oft in seinem Haus oder bei seinen Studien in der Nähe des Sumpfes zu finden.

Falion benötigt für sein komplexes Ritual einen gefüllten Schwarzen Seelenstein. Schwarze Seelensteine sind seltenere Varianten normaler Seelensteine und können ausschließlich menschliche oder humanoide Seelen (wie jene von Banditen oder Nekromanten) fangen. Ihr könnt sie oft in den Besitz von Nekromanten oder in bestimmten Dungeons finden. Alternativ könnt ihr einen leeren schwarzen Seelenstein bei Falion selbst oder anderen Händlern kaufen und ihn dann selbst mit dem Zauber "Seelenfalle" oder einer entsprechenden verzauberten Waffe füllen, indem ihr einen menschlichen Gegner tötet.

Wichtiger Hinweis: Obwohl der "Schwarze Stern" (ein mächtiges Artefakt aus einer Daedra-Quest für Azura) als schwarzer Seelenstein gilt, kann er nicht für Falions Ritual verwendet werden. Ihr benötigt einen gewöhnlichen schwarzen Seelenstein.

Sobald ihr den gefüllten schwarzen Seelenstein habt, kehrt ihr zu Falion zurück. Er wird euch zu einem speziellen Ritualplatz im Sumpf von Morthal führen, oft in den frühen Morgenstunden. Dort wird er das Ritual durchführen, das euch von eurem Vampirismus befreit und euch in euren sterblichen Zustand zurückversetzt. Dieser Prozess ist wiederholbar; solltet ihr zu einem späteren Zeitpunkt erneut zum Vampir werden, könnt ihr Falion erneut aufsuchen, um euch heilen zu lassen.

Wie kann ich in Skyrim kein Vampir mehr sein?
Ist der Vampirismus bereits ausgebrochen, müssen Sie eine andere Methode verwenden. Ein weiterer Weg, um in Skyrim kein Vampir mehr sein zu müssen, führt Sie nach Morthal. Begeben Sie sich in eine beliebige Bar und fragen Sie dort nach Gerüchten.

Lykanthropie als Gegenmittel: Der Werwolf-Pfad

Eine drastische, aber äußerst effektive Methode zur Heilung des Vampirismus ist die Verwandlung in einen Werwolf. Die Lykanthropie überschreibt den Vampirfluch vollständig und macht den Spieler immun gegen Sanguinare Vampiris, solange er ein Werwolf ist.

Dieser Weg beginnt mit der Questreihe der Gefährten, einer angesehenen Kriegergilde mit Sitz in Jorrvaskr, Weißlauf. Während ihrer Questreihe wird dem Spieler in einer entscheidenden Phase angeboten, sich einem uralten Ritual zu unterziehen und das Bestienblut anzunehmen, wodurch er zu einem Werwolf wird. Diese erste Verwandlung, die in der Unteren Schmiede unter Weißlauf stattfindet, heilt den Vampirismus sofort und dauerhaft.

Sollten ihr euch später entscheiden, nicht länger ein Werwolf sein zu wollen, könnt ihr euch an Aela die Jägerin wenden und sie bitten, euch erneut zu verwandeln. Dies ist eine Möglichkeit, die Lykanthropie erneut anzunehmen, sollte sie einmal geheilt worden sein. Umgekehrt könnt ihr, wenn ihr ein Werwolf seid und wieder Vampir werden möchtet, Serana aus der Dawnguard-Questreihe bitten, euch in einen Vampirlord zu verwandeln. Diese einzigartige Flexibilität erlaubt es Spielern, zwischen den beiden übernatürlichen Zuständen zu wechseln und ihren Spielstil an die jeweiligen Abenteuer und Vorlieben anzupassen.

Die Dämmerwacht-Fraktion: Vampirjäger werden

Mit der Veröffentlichung des Dawnguard-DLCs wird eine weitere umfangreiche Möglichkeit zur Heilung des Vampirismus eingeführt: der Beitritt zur Dämmerwacht. Die Dämmerwacht ist eine uralte Ordnung von Vampirjägern, die sich dem Kampf gegen die wachsende untote Bedrohung in Himmelsrand verschrieben hat.

Wenn ihr der Dämmerwacht beitretet und ihre Hauptquestreihe durchlauft, erhaltet ihr nicht nur Zugang zu speziellen Waffen, Rüstungen und Fähigkeiten, die speziell für den Kampf gegen Vampire entwickelt wurden, sondern es gibt auch Gelegenheiten, euren eigenen Vampirismus zu heilen. Dies geschieht oft im Rahmen der Hauptquestlinie des DLCs, wenn die Dämmerwacht Methoden zur Bekämpfung des Vampirismus erforscht und euch dabei hilft, euren eigenen Fluch abzulegen. Auch hier ist Falion aus Morthal oft ein zentraler Ansprechpartner, falls man sich als Vampir der Dämmerwacht anschließt und eine Heilung wünscht, da die Dämmerwacht eine Zusammenarbeit mit ihm in Betracht zieht, um die Vampirplage einzudämmen.

Was ist der Unterschied zwischen Skyrim und Vampirismus?
Als Vampir seid ihr überaus mächtig. Aber die Nachteile können für manche Spielstile zu dominant werden. In The Elder Scrolls 5: Skyrim ist Vampirismus ein zweischneidiges Schwert.

Alternative oder seltene Heilmethoden

Neben den oben genannten, etablierten Wegen gibt es auch einige weniger gebräuchliche oder kontextspezifische Methoden, die in der weiten Welt von Skyrim zur Heilung oder zumindest zur Milderung des Vampirismus beitragen können. Diese sind oft an bestimmte Quests oder Lore-Elemente gebunden:

  • Auriels Bogen und blutverfluchte Pfeile: Im Dawnguard-DLC kann Auriels Bogen, ein mächtiges Artefakt des Elfengottes Auri-El, in Kombination mit blutverfluchten Pfeilen die Sonne für Vampire abschwächen oder sogar auslöschen. Obwohl dies primär eine Waffe gegen andere Vampire ist und es euch ermöglicht, bei Tageslicht uneingeschränkt zu agieren, ist es keine direkte "Heilung" im Sinne einer Entfernung der Krankheit, sondern eher eine Milderung der gravierendsten Nachteile des Vampirismus. Ihr bleibt technisch gesehen ein Vampir, seid aber nicht mehr so stark durch die Sonne beeinträchtigt.
  • Vampirstaub auf den Altar von Molag Bal: Molag Bal ist der daedrische Fürst der Herrschaft und Versklavung und der Schöpfer des Vampirismus. Es gibt spekulative Berichte und Gerüchte im Spiel, dass man durch das Darbringen von Vampirstaub an seinem Altar im Verlassenen Haus in Markarth eine Heilung herbeiführen kann. Diese Methode ist jedoch weniger etabliert und dokumentiert als Falions Ritual und wird oft als Teil der "Haus der Schrecken"-Questlinie interpretiert, die sich um Molag Bal dreht und eher die Natur des Daedra-Fürsten und seiner Flüche erforscht als ein direktes Heilmittel bietet. Sie ist eher eine kontextuelle Erfahrung für Rollenspieler.
  • Vertrag mit Lykanthropie durch die Glenmoril-Hexen: Ähnlich wie bei den Gefährten kann man sich auch durch die Glenmoril-Hexen mit Lykanthropie infizieren. Dies ist oft Teil einer anderen Questreihe oder spezifischer Rollenspielpfade, insbesondere wenn man die Natur des Bestienblutes jenseits der Gefährten erforschen möchte. Die Verwandlung in einen Werwolf durch diese Hexen hat denselben Effekt wie die Verwandlung durch die Gefährten: Sie heilt den Vampirismus, da die Lykanthropie den Vampirfluch überschreibt.
  • Die Macht des Vampirfürsten nutzen, um Nachteile zu kontrollieren: Für diejenigen, die ihre vampirische Natur vollends angenommen haben und ein Vampirlord geworden sind, gibt es eine Möglichkeit, die schlimmsten Nachteile des Vampirismus zu kontrollieren, ohne die neu entdeckten Kräfte zu opfern. Durch den Einsatz der Vampirlord-Fähigkeit "Leben entziehen" könnt ihr euch von der Lebenskraft von NPCs ernähren und so euren Bluthunger stillen. Dies verhindert, dass der Vampirismus in die fortgeschrittensten Stadien übergeht und die feindseligen Reaktionen der NPCs auslöst. Es ist eine Methode, um mit dem Vampirismus zu leben und seine Nachteile zu kontrollieren, anstatt ihn vollständig zu entfernen.

Häufig gestellte Fragen zum Vampirismus in Skyrim

Hier beantworten wir einige der gängigsten Fragen, die Spieler zum Thema Vampirismus und dessen Heilung in Skyrim haben, um euch bei euren Entscheidungen und Herausforderungen zu unterstützen.

Wie kann ich in Skyrim kein Vampir mehr sein?

Es gibt mehrere effektive Wege, um in Skyrim kein Vampir mehr zu sein. Die zuverlässigste und bekannteste Methode ist die Quest "Erwachen im Morgengrauen", bei der ihr Falion in Morthal aufsuchen müsst. Er kann euch mittels eines gefüllten schwarzen Seelensteins heilen. Eine weitere beliebte Methode ist die Verwandlung in einen Werwolf durch die Questreihe der Gefährten, da Lykanthropie den Vampirismus überschreibt. Auch der Beitritt zur Dämmerwacht-Fraktion kann im Verlauf der Quests Möglichkeiten zur Heilung bieten. Weniger direkte Wege beinhalten das Nutzen von Krankheitsheiltränken oder das Besuchen von Schreinen, allerdings nur im allerersten Stadium der Infektion, bevor der Vampirismus voll ausgebrochen ist.

Was ist der Unterschied zwischen einem normalen Charakter und einem Vampir in Skyrim?

Der Hauptunterschied liegt in den übernatürlichen Fähigkeiten und den damit verbundenen Nachteilen. Ein Vampir erhält Vorteile wie Frostresistenz, verbesserte Illusionszauber, Immunität gegen Gifte und Krankheiten und ist schwerer zu entdecken. Im Gegenzug leidet er unter einer starken Schwäche im Sonnenlicht (keine Regeneration von Leben, Magicka, Ausdauer und Schaden), erhöhter Anfälligkeit für Feuerschaden und muss regelmäßig Blut trinken, um die schwerwiegendsten Nachteile zu vermeiden. Ein normaler Charakter hat diese spezifischen Vor- und Nachteile nicht und kann uneingeschränkt bei Tag und Nacht agieren, ohne die Last des Bluthungers oder der Sonnenlichtempfindlichkeit.

Kann ich zwischen Vampir und Werwolf wechseln?

Ja, ihr könnt in Skyrim zwischen den Zuständen Vampir und Werwolf wechseln. Wenn ihr ein Vampir seid, könnt ihr euch durch die Gefährten in einen Werwolf verwandeln, was euren Vampirismus heilt. Umgekehrt, wenn ihr ein Werwolf seid und wieder Vampir werden möchtet, könnt ihr Serana aus der Dawnguard-DLC-Questreihe bitten, euch in einen Vampirlord zu verwandeln. Jede neue Transformation überschreibt die vorherige übernatürliche Krankheit. Beachtet jedoch, dass die Verwandlung in einen Werwolf durch die Gefährten nur einmalig direkt angeboten wird. Danach müsst ihr Aela die Jägerin bitten, euch erneut zu verwandeln, was nur eine begrenzte Anzahl von Malen möglich ist. Die Verwandlung durch Serana im Dawnguard-DLC ist ebenfalls eine einmalige Option, um vom Werwolf zum Vampirlord zu werden.

Wie schnell muss ich mich heilen, nachdem ich infiziert wurde?

Nach einer Infektion mit Sanguinare Vampiris habt ihr drei Ingame-Tage Zeit, bevor die Krankheit vollständig ausbricht und ihr zu einem vollwertigen Vampir werdet. In dieser Zeit könnt ihr die Infektion noch mit einem einfachen Krankheitsheiltrank oder dem Besuch eines Schreins heilen. Sobald die drei Tage verstrichen sind und der Vampirismus voll ausgebrochen ist, sind diese einfachen Heilmittel nicht mehr wirksam, und ihr müsst auf komplexere Methoden wie Falions Ritual in Morthal oder die Lykanthropie zurückgreifen.

Fazit: Die Wahl liegt bei Ihnen

Der Vampirismus in Skyrim ist ein tiefgreifendes Spielelement, das die Entscheidungen und den Spielstil der Spieler maßgeblich beeinflusst. Ob ihr euch entscheidet, die Schattenkräfte anzunehmen und mit den Konsequenzen zu leben, oder ob ihr den Weg der Heilung sucht, um wieder ein normales Leben zu führen – Skyrim bietet vielfältige Möglichkeiten, eure Geschichte zu gestalten. Jede Heilmethode hat ihre eigenen Anforderungen und Abenteuer, die es zu bestehen gilt. Letztendlich liegt es an euch, ob ihr als gefürchteter Blutsauger die Nacht beherrschen oder als sterblicher Held Himmelsrands die Sonne genießen möchtet. Wählt euren Pfad weise und mögen eure Abenteuer in Himmelsrand unvergesslich bleiben!

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