Was ist das Ziel des Frommen?

Das wahre Wesen der Religion: Mehr als Dogma

24/10/2021

Rating: 4.1 (16356 votes)

Die Frage nach dem Wesen der Religion ist so tiefgründig und vielschichtig, dass sie selbst den weisesten Geistern zu zögernder Antwort Anlass gab. Ähnlich wie der alte Simonides, der durch sein wiederholtes Zögern seinen Fragesteller in die Stille verwies, lade ich Sie ein, Ihre Aufmerksamkeit ganz auf das zu richten, was wir hier ergründen wollen: die wahre Natur der Religion. Es ist eine Suche, die Geduld und eine unvoreingenommene Haltung erfordert, denn die Religion erscheint selten in ihrer reinen, unverfälschten Form. Oft ist sie vermischt mit fremden Elementen, die ihr eigentliches Wesen verschleiern. Lassen Sie uns daher gemeinsam die Schleier lüften und zum Kern dieses himmlischen Wesens vordringen.

Was ist das Ziel des Frommen?
Dieser gänzliche Mißverstand, daß die Religion handeln soll, kann nicht anders als zugleich ein furchtbarer Mißbrauch sein, und auf welche Seite sich auch die Tätigkeit wende, in Unheil und Zerrüttung endigen. Aber bei ruhigem Handeln, welches aus seiner eigenen Quelle hervorgehen muß, die Seele voll Religion haben, das ist das Ziel des Frommen.
Inhaltsverzeichnis

Was Religion nicht ist: Abgrenzung von Metaphysik und Moral

Es ist ein weitverbreiteter Irrtum zu glauben, Religion sei lediglich ein Gemisch aus Metaphysik und Moral, eine Art „Chrestomathie für Anfänger“. Doch dieser gängige Begriff verkennt ihr eigentliches Wesen fundamental. Um die Religion in ihrer Reinheit zu erfassen, müssen wir sie von jenen Gebieten abgrenzen, mit denen sie oft verwechselt wird.

Religion vs. Metaphysik

Die Metaphysik, oder wie man sie heute nennen mag, die Transzendentalphilosophie, hat das Universum zum Gegenstand ihres Studiums. Sie klassifiziert Wesen, geht den Gründen des Seins nach, deduziert die Notwendigkeit des Wirklichen und entspinnt die Realität der Welt und ihre Gesetze. Ihr Ziel ist das Wissen über die Natur des Universums und eines höchsten Wesens.

Die Religion hingegen darf sich nicht in dieses Gebiet verirren. Sie darf nicht die Tendenz haben, Wesen zu setzen oder Naturen zu bestimmen. Sie verliert sich nicht in einem Unendlichen von Gründen und Deduktionen, sucht keine letzten Ursachen auf und spricht keine ewigen Wahrheiten aus, wie es die Metaphysik tut. Ihr Anliegen ist ein anderes.

Religion vs. Moral

Die Moral wiederum entwickelt aus der Natur des Menschen und seines Verhältnisses zum Universum ein System von Pflichten. Sie gebietet und untersagt Handlungen mit unumschränkter Gewalt. Ihr Hauptanliegen ist der Wille Gottes, der sich in Gesetzen und Geboten manifestiert.

Auch dies darf die Religion nicht wagen. Sie darf das Universum nicht nutzen, um Pflichten abzuleiten, und sie darf keinen Kodex von Gesetzen enthalten. Wenn Metaphysiker etwas Moral beimischen oder Moralisten metaphysische Elemente aufnehmen, entsteht ein Mischgebilde, das fälschlicherweise Religion genannt wird, aber weder das eine noch das andere in seiner reinen Form ist. Es ist ein „leeres Spiel mit Materien, die sich einander nicht aneignen“.

Die folgende Tabelle verdeutlicht die Unterschiede:

MerkmalMetaphysikMoralReligion
ZielWissen über die Natur des UniversumsSystem von Pflichten und GebotenAnschauung und Gefühl des Universums
WesenDenken, Klassifizieren, DeduzierenHandeln, Gebieten, VerbietenAnschauen, Empfinden, Ergreifen-Lassen
GegenstandDas Universum in seiner StrukturMenschliches Handeln und PflichtenDas Universum in seiner Ganzheit und Unendlichkeit

Das wahre Wesen der Religion: Anschauung und Gefühl des Universums

Nachdem wir geklärt haben, was Religion nicht ist, wenden wir uns ihrem eigentlichen Wesen zu. Religion ist weder reines Denken noch bloßes Handeln. Ihr tiefstes Wesen liegt in der Anschauung und dem Gefühl des Universums. Sie ist ein kindliches Sich-Ergreifen-Lassen von den unmittelbaren Einflüssen des Kosmos, ein andächtiges Belauschen seiner eigenen Darstellungen und Handlungen. Die Religion begehrt nicht, das Universum zu bestimmen oder fortzubilden, sondern es in seiner unendlichen Natur zu erleben.

Sie sieht im Menschen nicht weniger als in allen anderen Einzelnen und Endlichen das Unendliche, dessen Abdruck, dessen Darstellung. Während Metaphysik vom endlichen Menschen ausgeht und Moral von seiner Freiheit, erfasst die Religion den Menschen jenseits seiner besonderen Kräfte und seiner Personalität, dort, wo er das sein muss, was er ist, ob er wolle oder nicht. Sie atmet dort, wo die Freiheit selbst schon wieder Natur geworden ist. Sie ist der „Sinn und Geschmack fürs Unendliche“.

Ein herausragendes Beispiel für einen solchen religiösen Geist war Spinoza, den der hohe Weltgeist durchdrang. Das Unendliche war sein Anfang und Ende, das Universum seine einzige und ewige Liebe. In heiliger Unschuld und tiefer Demut spiegelte er sich in der ewigen Welt und sah, wie auch er ihr liebenswürdigster Spiegel war. Er war voller Religion und heiligem Geist, und darum steht er allein und unerreicht da.

Jede Anschauung beginnt mit einem Einfluss des Angeschauten auf den Anschauenden. Was wir anschauen und wahrnehmen, ist nicht die Natur der Dinge, sondern ihr Handeln auf uns. So ist es auch mit der Religion: Das Universum offenbart sich uns jeden Augenblick in ununterbrochener Tätigkeit. Jede Form, die es hervorbringt, jedes Wesen, jede Begebenheit ist ein Handeln desselben auf uns. Alles Einzelne als einen Teil des Ganzen, alles Beschränkte als eine Darstellung des Unendlichen hinzunehmen – das ist Religion.

Die unendliche Vielfalt der religiösen Anschauung

Religion ist kein System. Die unendliche Fülle des Universums, das sich uns in unzähligen Formen offenbart, kann nicht in starre Kategorien oder feste Regeln gezwängt werden. Jede religiöse Anschauung ist einzigartig und für sich wahr. Man kann nicht sagen, man müsse dieses so sehen, weil man jenes so sehen musste. Das Gebiet der Anschauung ist unendlich, ebenso wie die möglichen Standpunkte, von denen aus ein Geist das Universum betrachten kann.

Diese Erkenntnis führt zu einer tiefen Bescheidenheit und einer einladenden Toleranz. Da jeder Mensch das Unendliche auf seine eigene, einzigartige Weise wahrnimmt und empfindet, gibt es unzählige, ebenso fromme Ansichten über dieselben Gegenstände. Konflikte und Verfolgungen entstehen nicht aus der wahren Religion selbst, sondern aus dem Versuch, sie mit Philosophie zu überschwemmen und in die Fesseln eines Systems zu schlagen. Die Systemsucht stößt das Fremde ab und muss streiten und verfolgen. Im Unendlichen jedoch steht alles Endliche ungestört nebeneinander, alles ist Eins und alles ist wahr.

Die wahren Beschauer des Ewigen waren immer ruhige Seelen, die jedem, der das große Wort verstand, seine eigene Art gern vergönnten. Dieser weite Blick und dieses Gefühl des Unendlichen befähigen die Religion dazu, auch das außerhalb ihres eigenen Gebietes Liegende mit unbeschränkter Vielseitigkeit zu beurteilen und zu betrachten. Alles, was ist, ist für sie notwendig, und alles, was sein kann, ist ihr ein wahres, unentbehrliches Bild des Unendlichen. Die Religion ist die einzige und geschworene Feindin aller Pedanterie und aller Einseitigkeit.

Religion und Handeln: Ein feiner Unterschied

Ein entscheidender Punkt im Verständnis der Religion betrifft ihr Verhältnis zum Handeln. Religiöse Gefühle sollen das menschliche Tun wie eine heilige Musik begleiten; der Mensch soll alles mit Religion tun, nichts aus Religion. Wenn Handlungen allein aus religiösen Gefühlen hervorgehen, besteht die Gefahr, in unheilige Superstition zu verfallen. Religiöse Gefühle lähmen ihrer Natur nach die Tatkraft des Menschen und laden ihn zum stillen, hingegebenen Genuss ein. Wahre Handlungen müssen moralisch sein und aus der eigenen Quelle des Willens entspringen.

Die Ruhe und Besonnenheit, die für moralisches, politisches oder künstlerisches Handeln unerlässlich sind, gehen verloren, wenn der Mensch sich von den heftigen und erschütternden Gefühlen der Religion zum Handeln treiben lässt. Viele sinnlose und unnatürliche Taten in der Geschichte sind auf diesem Wege zustande gekommen. Das Ziel des Frommen ist es, bei ruhigem Handeln, welches aus seiner eigenen Quelle hervorgehen muss, die Seele voll Religion zu haben. Nicht böse Geister, sondern die Legion von Engeln umgeben den Frommen und flößen Heiterkeit und Ruhe in die von Tun und Denken ermattete Seele.

Religion verleiht dem Menschen Universalität. Wo andere Bestrebungen – sei es Sittlichkeit, Philosophie oder Kunst – den Menschen auf einen endlichen Punkt ausrichten und ihn einseitig machen können, bewahrt die Religion ihn vor solchen Fesseln. Sie schafft einen unendlichen Ausweg für die überschüssige Kraft des Menschen, indem sie ihn sich ohne bestimmte Tätigkeit vom Unendlichen affizieren lässt. So stellt sie das Gleichgewicht und die Harmonie seines Wesens wieder her, die verloren geht, wenn er sich ohne Religion einer einzelnen Richtung überlässt.

Die Welt als Wunder: Eine religiöse Perspektive

Viele Begriffe, die gemeinhin mit Religion assoziiert werden, wie Wunder, Eingebungen und Offenbarungen, erfahren im Kontext des wahren religiösen Wesens eine tiefere, oft missverstandene Bedeutung. Sie sind keine übernatürlichen Ausnahmen, sondern vielmehr die Art und Weise, wie die Religion die alltägliche Realität wahrnimmt und benennt.

  • Wunder: Ein Wunder ist im religiösen Sinne nicht etwas Unerklärliches oder Fremdes, sondern lediglich ein Zeichen, eine Andeutung der unmittelbaren Beziehung einer Erscheinung zum Unendlichen, zum Universum. Jede Begebenheit, auch die allernatürlichste und gewöhnlichste, ist ein Wunder, sobald sie sich dazu eignet, dass die religiöse Ansicht von ihr die herrschende sein kann. Je religiöser jemand ist, desto mehr Wunder wird er überall sehen.
  • Offenbarung: Jede ursprüngliche und neue Anschauung des Universums ist eine Offenbarung. Was dem Einzelnen ursprünglich und neu ist, kann auch für andere eine Offenbarung sein, die es wert ist, in Betracht gezogen zu werden.
  • Eingebung: Dies ist lediglich der religiöse Name für Freiheit. Jede freie Handlung, die eine religiöse Tat wird, jeder Ausdruck eines religiösen Gefühls, der sich mitteilt und die Anschauung des Universums auf andere überträgt, geschieht aus Eingebung.
  • Gnadenwirkungen: Alle religiösen Gefühle sind in gewisser Weise übernatürlich, weil sie durch das Universum unmittelbar gewirkt sind. Sie sind Ausdruck der tiefsten Verbindung des Individuums mit dem Ganzen.

Diese Begriffe bezeichnen auf die eigentümlichste Art das Bewusstsein eines Menschen von seiner Religion. Sie sind wichtig, um die tiefe Erfahrung des Göttlichen in jedem Moment des Seins zu erkennen, ohne dabei in die Falle zu tappen, nach äußeren, spektakulären Beweisen zu suchen.

Die Menschheit als Spiegel des Unendlichen

Die Religion blickt nicht nur auf die äußere Natur, sondern auch auf das menschliche Gemüt, das eigentlich der Ort ist, wo sich die Religion am tiefsten entfaltet. Im inneren Leben bildet sich das Universum ab, und nur durch das Innere wird das Äußere verständlich. Doch auch das Gemüt muss in einer Welt angeschaut werden, um Religion zu erzeugen und zu nähren – es findet sie in der Menschheit und durch Liebe.

Die Menschheit selbst ist für viele das Universum, und alles andere wird nur in Beziehung zu ihr betrachtet. Die ewige Menschheit ist unermüdet geschäftig, sich selbst zu erschaffen und sich in der vorübergehenden Erscheinung des endlichen Lebens aufs mannigfaltigste darzustellen. Jede einzelne Gestalt, ob gewöhnlich oder außergewöhnlich, ist ein notwendiges Ergänzungsstück zur vollkommenen Anschauung der Menschheit. Die unendliche Verschiedenheit menschlicher Erscheinungen ist kein Zufall, sondern ein Ausdruck des Universums selbst.

Diese Sichtweise verleiht allem menschlichen Sein einen doppelten Sinn in Bezug auf das Ganze. Die Religion lehrt uns, dass selbst die beklagten „gemeinsten Formen der Menschheit“ einen Wert haben, da jede ein Eigentümliches besitzt und in jedem Leben ein Moment existiert, in dem das Individuum auf den höchsten Gipfel dessen gestellt wird, was es sein kann. Die scheinbaren Grenzen der Persönlichkeit verschwinden in der Harmonie des Universums, wo alles ineinandergreift und sich gegenseitig affiziert. Das ist die „wunderbare und große Einheit in seinem ewigen Kunstwerk“.

Die Religion begleitet den Menschen auch in der Betrachtung des Werdens der Menschheit, der Geschichte. Die Fortschritte der Menschheit sind eine der größten Handlungen des Universums. Hier offenbart sich die Wanderung der Geister und Seelen, die Wiederkehr ausgezeichneter Individuen oder ganzer Momente der Menschheit. Hier wird deutlich, wie der Weltgeist über alles lächelnd hinwegschreitet, was sich ihm widersetzt, und wie die Nemesis die Erde durchzieht, um das Rohe und Unförmliche zu verwandeln und alles zu beleben. Das ist das große, immer fortgehende Erlösungswerk der ewigen Liebe.

Das Ziel des Frommen: Eine Seele voller Religion

Das Wesen der Religion ist nicht in starren Dogmen oder Systemen zu finden, sondern in der lebendigen, unmittelbaren Erfahrung des Universums durch Anschauung und Gefühl. Es ist eine Haltung, die zu tiefer Bescheidenheit und umfassender Toleranz führt, da sie die unendliche Vielfalt der göttlichen Offenbarung anerkennt.

Das höchste Ziel des Frommen ist es, die Seele nicht durch äußere Handlungen oder dogmatische Vorschriften zu formen, sondern sie innerlich mit Religion zu erfüllen. Es bedeutet, alles Handeln mit einem Gefühl der Ehrfurcht, Liebe und Demut gegenüber dem Unendlichen zu begleiten, ohne dass diese Gefühle direkt zu Handlungen zwingen. Es ist die Ruhe im Handeln, das aus der eigenen Quelle entspringt, während die Seele vom göttlichen Leben durchdrungen ist.

Die Religion ist somit die unverzichtbare Freundin und Vermittlerin des Menschen, die ihm Universalität verleiht und ihn von den Fesseln einseitiger Bestrebungen befreit. Sie verwandelt den einfachen Gesang des Lebens in eine vollstimmige und prächtige Harmonie, indem sie jeden Ton, der ihr nicht widerstrebt, in unendlich reicher Abwechslung begleitet.

Häufig gestellte Fragen zur Natur der Religion

Ist Religion eine Morallehre?

Nein, die Religion ist keine Morallehre. Während die Moral ein System von Pflichten und Geboten ist, das aus der Natur des Menschen abgeleitet wird, ist die Religion die Anschauung und das Gefühl des Universums. Religiöse Gefühle sollen das moralische Handeln begleiten, aber nicht dessen Quelle sein. Das Vermischen von Religion und Moral führt oft zu „unheiliger Superstition“.

Sind Wunder übernatürliche Ereignisse im herkömmlichen Sinne?

Im Verständnis dieses Textes sind Wunder keine übernatürlichen Ereignisse, die die Naturgesetze außer Kraft setzen. Ein Wunder ist vielmehr ein religiöser Name für jede Begebenheit, die sich dazu eignet, die unmittelbare Beziehung einer Erscheinung zum Unendlichen, zum Universum, aufzuzeigen. Jede, auch die allernatürlichste und gewöhnlichste Begebenheit kann ein Wunder sein, wenn sie mit religiösem Sinn betrachtet wird.

Führt wahre Religion zu Fanatismus oder Verfolgung?

Nein, im Gegenteil. Wahre Religion fördert Bescheidenheit und eine einladende Toleranz. Sie erkennt an, dass das Unendliche auf unzählige Arten erfahren und empfunden werden kann, und jede dieser Anschauungen ist für sich wahr. Fanatismus und Verfolgung entstehen, wenn die Religion mit philosophischen oder moralischen Systemen vermischt und in starre Dogmen gezwängt wird, die das Individuelle und die Vielfalt unterdrücken wollen.

Soll Religion zu Handlungen oder Taten antreiben?

Nein, der Text betont, dass religiöse Gefühle Handlungen begleiten sollen („alles mit Religion tun“), aber nicht deren unmittelbare Ursache sein dürfen („nichts aus Religion“). Handlungen sollen aus moralischen oder anderen inneren Quellen entspringen. Wenn religiöse Gefühle direkt zu Handlungen führen, kann dies zu „unheiliger Superstition“ und oft zu sinnlosen oder unnatürlichen Taten führen.

Was ist das eigentliche Ziel des Frommen?

Das Ziel des Frommen ist es, „bei ruhigem Handeln, welches aus seiner eigenen Quelle hervorgehen muss, die Seele voll Religion zu haben“. Es geht darum, das Universum in seiner Ganzheit zu schauen und zu fühlen, und diese tiefe innere Erfüllung das gesamte Leben begleiten zu lassen, ohne dass sie zu äußeren Zwängen oder unüberlegten Handlungen führt.

Wenn du andere Artikel ähnlich wie Das wahre Wesen der Religion: Mehr als Dogma kennenlernen möchtest, kannst du die Kategorie Religion besuchen.

Go up