14/03/2022
Das Gebet ist eine der tiefsten und persönlichsten Formen der menschlichen Kommunikation mit dem Göttlichen. Es ist ein Akt des Glaubens, der Hoffnung und der Hingabe, der in unzähligen Formen und an unzähligen Orten stattfindet. Doch was geschieht, wenn ein Gebet öffentlich wird, wenn es nicht nur an Gott gerichtet ist, sondern auch für menschliche Ohren bestimmt ist? Die Heilige Schrift bietet uns ein einzigartiges Beispiel für ein solches öffentliches Gebet – das Gebet Jesu, kurz bevor sich sein Schicksal erfüllte. Dieses Gebet ist weit mehr als nur eine persönliche Zwiesprache; es ist ein offener Brief, eine Offenbarung, die uns alle betrifft und anspricht.

In diesem Moment, als Jesus seine Augen zum Himmel erhob und zu seinem Vater sprach, vollzog sich etwas Außergewöhnliches. Er wusste, dass seine Stunde gekommen war, und doch richtete er seine Worte nicht mehr ausschließlich an seine Jünger, die er zuvor in langen Reden vorbereitet hatte. Stattdessen sprach er zu Gott, seinem Vater, aber mit der klaren Absicht, dass wir mithören sollten. Ein öffentliches Gebet ist wie ein offener Brief: Er ist primär an den Adressaten gerichtet, doch der Inhalt ist für alle bestimmt, die ihn lesen oder hören, weil er eine Botschaft enthält, die auch ihr Leben berührt. Es ist eine Rede an Gott, die uns lehren soll, die tiefe und intime Verbindung zwischen Jesus und seinem Vater zu verstehen und gleichzeitig ihre Unterscheidbarkeit zu erkennen. Der Evangelist Johannes, der diese Szene festhielt, wollte uns zeigen, dass Gott in Jesus Mensch wurde, aber Gott und Jesus dennoch ein Gegenüber blieben. Es war kein Selbstgespräch, sondern eine tiefe, vertraute Kommunikation, in der Jesus gewiss war, nicht nur gehört, sondern auch erhört zu werden.
Was ist ein öffentliches Gebet? Ein offener Brief an die Menschheit
Jesu öffentliches Gebet, unmittelbar vor seiner Verhaftung, seinem Leiden und Sterben, diente nicht nur dazu, seine eigene Beziehung zu Gott zu bekräftigen. Es war vor allem dazu gedacht, uns zu vergewissern, dass das, was wir im Zusammensein mit Jesus und im Hören auf ihn von Gott und seiner liebevollen Zuwendung erfahren haben, nicht durch die bevorstehenden Ereignisse widerlegt wird. Es ist ein Gebet, das uns in den Blick nimmt, uns mit einbezieht. Dies wird besonders deutlich, wenn Jesus zunächst nicht in der Ich-Form von sich spricht, sondern in der dritten Person: „Verherrliche deinen Sohn, dass der Sohn dich verherrlicht… du hast ihm Vollmacht gegeben, dass er ewiges Leben gebe… dass sie dich erkennen und den du gesandt hast, Jesus Christus.“ Dies klingt, als wollte er uns nicht nur zu Mithörern machen, sondern auch zu Mitsprechern, als legte er uns diese Bitte in den Mund und damit zugleich ein Bekenntnis unseres Glaubens und unserer Hoffnung. Er zieht uns in sein Beten hinein, lenkt unseren Blick auf Gott und macht deutlich, worum es ihm in all seinen Worten und Taten ging: auch unser ganzes Leben auf Gott auszurichten, uns in die vertraute Gemeinschaft mit Gott einzuführen, die er selbst lebt und die er hier öffentlich macht.
Die „Stunde“ Jesu: Göttlicher Zeitplan und menschliches Erleben
Jesus erkannte, dass seine Stunde gekommen war. Im Johannesevangelium sind präzise Zeitangaben häufig zu finden – „die dritte Stunde“, „am nächsten Tag“. Jesus selbst beschreibt diesen Zeittakt als Arbeitszeit: „Ich muss arbeiten, solange es Tag ist, es kommt die Nacht, da niemand arbeiten kann.“ Dies deutet auf einen göttlichen Plan hin, dem Jesus in seinen Taten unterworfen ist. Es gibt Stunden, in denen bestimmte Dinge geschehen, und andere, in denen sie es nicht tun. So sagte Jesus zu Beginn des Evangeliums zu seiner Mutter: „Meine Stunde ist noch nicht gekommen,“ als sie ihn bei der Hochzeit zu Kana bat, etwas wegen des Weinmangels zu unternehmen. Dieser feste Zeitplan schützte ihn auch vor einem vorzeitigen Ende: „Niemand legte die Hände an ihn, niemand ergriff ihn, denn seine Stunde war noch nicht gekommen.“ Doch nun ist die Stunde gekommen – die Stunde seiner Vollendung und seines Leidens.
Die Verherrlichung Gottes: Ehre, Gewicht und Leuchtkraft
Jesus zieht in seinem Gebet Bilanz seiner Worte und Taten. Er hat eine bestimmte Aufgabe übernommen und sie vollendet: „Ich habe die Arbeit vollendet, die du mir gegeben hast, dass ich sie tun soll.“ Diese Arbeit besteht darin, Gott, seinen Vater, zu verherrlichen. Das Wort „verherrlichen“ und „Herrlichkeit“ durchzieht das Johannesevangelium und ist von zentraler Bedeutung. Es hat mit Ehre und Respekt zu tun. Wenn wir von Gott „verherrlichen“ sprechen, bedeutet dies, ihm die Ehre und das Ansehen zu verschaffen, das ihm zusteht, das ihm aber oft vorenthalten wird. Das hebräische Wort für Ehre und Respekt bedeutet wörtlich „schwer sein“, „Gewicht haben“. Jesus hat Gott also Gewicht verliehen, ihn wichtig gemacht, dafür gesorgt, dass er nicht leichtfertig behandelt oder ignoriert wird. Neben dieser Bedeutung des Schwerwiegenden hat das Wort auch einen optischen Aspekt: Glanz, strahlender Glanz, Leuchtkraft. „Ich habe dich verherrlicht auf Erden,“ bedeutet demnach auch: „Ich habe dir Glanz verschafft, habe daran gearbeitet, dass du glänzend dastehst, dass der Glanz und das Licht deiner Gegenwart aufleuchtet auch auf Erden.“
Diesen Aspekt greift Jesus auf, indem er sagt: „Ich habe deinen Namen aufleuchten lassen den Menschen.“ Der Name des Gottes Israels ist sein Versprechen, da zu sein, präsent zu sein. Jesus hat diesen Namen für viele einleuchtend gemacht. In seinem Wirken war zugleich Gott selbst am Werk. Jesus hat den Unsichtbaren nicht sichtbar gemacht – „Niemand hat Gott je gesehen“, heißt es zu Beginn des Buches –, aber er hat anschaulich gemacht, wie er ist. In Jesus wird der Name Gottes aktuell und akut. Dies geschah nicht nur durch seine Taten, die als „Zeichen“ bezeichnet werden und selbst Botschaft sind, sondern vor allem durch Worte: „Die Worte, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, und sie haben sie empfangen, angenommen.“ Erst darin, dass es Menschen gibt, die diese Worte angenommen haben, zur Erkenntnis, zum Glauben gekommen sind, kommt die Arbeit Jesu ans Ziel und zum Erfolg. Diese Menschen sind die Verherrlichung Gottes auf Erden, das Aufleuchten seines Namens.

Ewiges Leben: Erkenntnis als erfülltes Dasein
Menschen, die mit Jesus in Berührung kamen und kommen, erleben, dass ihr Leben ganz anders wird: reich, erfüllt, voller Aufgaben, Begegnungen, Erfahrungen – ein aufregendes, buntes, lebendiges Leben, nicht mehr ein leerer Kreislauf sinnloser Mühsal. Ein solches Leben nennt Jesus ewiges Leben. Er meint damit nicht erst ein Leben nach dem Tod, auch nicht die unendliche Dauer, sondern den unendlichen Inhalt dieses Lebens: ein sinnvolles, erfülltes, glückliches Leben. Und das bedeutet für Jesus: ein Zusammenleben mit Gott und mit ihm, Jesus selbst: „Das aber ist das ewiges Leben, dass sie dich erkennen, den einzigen wahren, nämlich: treuen, verlässlichen Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus.“
Es ist wichtig zu verstehen, dass „erkennen“ hier, wie in der ganzen Bibel, kein nüchternes, unbeteiligtes zur Kenntnis nehmen von Tatsachen ist. Es ist ein Geschehen, das uns ganz und gar, mit Leib und Seele, engagiert und beteiligt, erfüllt und völlig umkrempelt. Das biblische „Erkennen“ kann auch eine tiefe, intime Verbindung bedeuten, die Glück und Erfüllung mit sich bringt. Jesus ruft nicht zu dieser Erkenntnis auf; er hält sie für gegeben. Er sieht sich selbst als eine Gabe Gottes: „So hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzig geborenen Sohn gab.“ Auch in unserem Text zieht sich das Wort „geben“ wie ein Leitmotiv durch: Der Vater hat dem Sohn die Vollmacht gegeben, seinerseits denen ewiges Leben zu geben, die wiederum der Vater ihm gegeben hat. Der Vater hat dem Sohn Arbeit gegeben und er hat ihm Menschen aus der Welt heraus gegeben. Schließlich hat er ihm Worte gegeben, die er diesen Menschen weitergegeben hat. Wir dürfen darauf vertrauen, zu diesen Menschen zu gehören, die der Vater dem Sohn gegeben hat. Auch wenn ein so erfülltes Leben für uns eher Gegenstand der Sehnsucht als lebendige Erfahrung ist, wissen wir doch: Ohne Jesus hätten wir von Gott keine Ahnung – oder jedenfalls nur eine Ahnung von irgendeiner höheren Macht, die nichts Erfreuliches für uns bedeuten muss. Erst durch Jesus haben wir seinen Vater als auch unseren Vater kennengelernt, voller bedingungsloser Liebe und grenzenloser, vorbehaltloser Hingabe.
Die Paradoxie der Verherrlichung: Kreuzigung als Erhöhung
Nun, da Jesus seine Aufgabe erfüllt, seine Arbeit getan und vollendet hat, ist Gott selbst am Zug, das wahr zu machen, was Jesus uns versprochen hat: „Ich habe dich verherrlicht auf Erden – und nun verherrliche mich.“ Das weitere Geschehen überlässt Jesus seinem Vater, überträgt es ihm, stellt ihm nun eine Aufgabe: dafür zu sorgen, dass in dem schrecklichen Geschehen, das nun beginnt, nicht Gottes Feind, der Tod, triumphiert und alles dementiert und vernichtet, was in Jesus auf Erden zum Leuchten kam, sondern das Leben siegt, der Name und die Treue Gottes wiederum aufleuchtet. Die Verherrlichung, um die er bittet, bezieht sich also nicht nur auf seine Zukunft, sondern soll auch rückwärts leuchten, sein bisheriges Leben ans Licht, seine schon getane Arbeit zum Leuchten bringen.
Auf den ersten Blick scheint es, als sei diese Bitte nicht erhört worden. Denn die Stunde, die Jesus jetzt geschlagen hat, ist die Stunde seiner Kreuzigung. Und da sehen wir nicht, dass er verherrlicht wird, zu Ehren kommt, sondern sehen einen verachteten, verspotteten, gequälten Menschen: kein Glanz, keine Pracht, nur Elend und Schande. Und doch besteht der Erzähler auf seinem Bekenntnis: „und wir sahen seine Herrlichkeit.“ Was hat er da gesehen? Er spricht von der Kreuzigung Jesu als seiner Verherrlichung, durch die den Jüngern ein Licht aufgegangen ist, ihnen etwas klar geworden ist. Er spricht sogar von dieser Demütigung, Niederlage, Erniedrigung als seiner Erhöhung: „Wenn ich erhöht werde von der Erde, werde ich alle zu mir ziehen“, lässt er Jesus sagen, und kommentiert: „Das sagte er, um zu zeigen, welchen Tod er sterben wird.“ Er sieht etwas, was man nicht sehen kann. So wie früher die Maler einen strahlenden Lichtkranz, eine Gloriole, einen Heiligenschein um Jesus malten, um sichtbar zu machen, was sie nicht sahen, sondern glaubten.
Tabelle: Weltliche Herrlichkeit vs. Göttliche Herrlichkeit
| Aspekt | Weltliche Herrlichkeit | Göttliche Herrlichkeit (durch Jesus offenbart) |
|---|---|---|
| Quelle | Macht, Reichtum, Ansehen, Stolz | Liebe, Hingabe, Dienst, Leiden, Opfer |
| Erscheinung | Glanz, Pracht, sichtbarer Triumph | Demut, Elend, scheinbare Niederlage |
| Wirkung | Dominanz, Unterwerfung, Neid | Befreiung, Trost, Erfüllung, Verwandlung |
| Dauer | Vergänglich, flüchtig | Ewig, beständig, lebendig |
| Wahrer Wert | Oberflächlich, ohne echtes Gewicht | Tiefgründig, bedeutungsvoll, lebensspendend |
Gottes Herrlichkeit im Leid: Eine Botschaft der Hoffnung
Wird hier das Leiden Jesu glorifiziert, also Gewalt verherrlicht? Nein, es geht nicht darum, dass ein Erzähler eigenmächtig deutet und umdeutet, etwas verherrlicht, für herrlich erklärt, was doch gar nicht herrlich, sondern hässlich und grässlich ist. Er kann die Kreuzigung Erhöhung und Verherrlichung nennen, weil er erfahren hat, dass Gott diesen Gekreuzigten verherrlicht, erhöht, zu Ehren gebracht hat. Dass also – unserem Augenschein zum Trotz – diese Bitte Jesu doch erhört wurde. So wie der Prophet Ezechiel die Herrlichkeit, den Glanz und den Ehrenschein des Gottes Israels mit seinem Volk ins Exil gehen sah. Das ist die Art von Gottes Herrlichkeit, dass sie ins Elend mitgeht. Gerade dadurch wird der Name Gottes offenbar und zum Leuchten gebracht, der Name, der bedeutet: „Ich werde da sein, ich werde mit dir sein.“ Indem Gott sich dieses Gefolterten und Ermordeten annimmt, ihn zu Ehren bringt, bezieht er selbst Position, stellt sich auf die Seite der Opfer, der Elenden, der Geschändeten und Gedemütigten. Sie alle werden mit zu Ehren gebracht, wenn dieser Gekreuzigte verherrlicht wird. Indem er so Position bezieht, das – allem Anschein nach – Schwache, Verachtete, Elende zu Glanz und Ehren bringt, macht er zunichte und zuschanden, was – allem Anschein nach – mächtig, strahlend und glänzend dasteht: die ganze Pracht und Herrlichkeit der Herrscher dieser Welt, Pilatus etwa, und noch mehr sein Chef, der Kaiser in Rom, oder damals der Pharao, oder heute: wer auch immer, ist nichts, bedeutet nichts.
Pessach und die Befreiungsbotschaft
Morgen Abend beginnt bei unseren jüdischen Geschwistern das Pessachfest. In allen Evangelien werden Tod und Auferweckung Jesu mit diesem Fest verbunden, an dem Israel seiner Befreiung aus der Sklaverei gedenkt. Wie Jesus für uns Christen so ist dies Ereignis für das jüdische Volk die Offenbarung der bedingungslosen Liebe Gottes. Darum wird bei diesem Fest nicht nur die Befreiungsgeschichte erzählt, sondern auch das Hohelied gelesen, eine Liebesgeschichte und zugleich ein befreiter Aufbruch: „Mein Freund ist mein und ich bin sein.“ Wie ein Echo klingt, wenn Jesus in diesem Gebet sagt: „Alles, was mein ist, ist dein; und was dein ist, ist mein; und ich bin in ihnen – also in uns – verherrlicht.“
Unser Gebet und die wahre Macht
Wenn in diesem Sohn der Vater verherrlicht wird, erkannt wird, wer allein wirklich und wahrhaftig Gott ist, dann bedeutet das für uns nicht nur: auf etwas vertrauen, was wir nicht sehen. Sondern auch: höchstes Misstrauen gegen das, was wir sehen, gegen alle Selbstherrlichkeit der Herrschenden, gegen die Glorifizierung der eigenen Stärke und Macht, gegen allen Stolz auf angebliche Größe und Ehre, gegen die Verherrlichung der eigenen Nation, den Stolz auf allen angeblichen Glanz und Gloria. Sie bedeuten nichts. Wir Christen setzen unser Vertrauen auf eine ganz andere Macht, bitten darum, dass sie sich durchsetzt, wenn wir beten: „Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.“
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
- Warum betet Jesus öffentlich?
- Jesus betet öffentlich, um seine tiefe Verbindung zu Gott, dem Vater, für seine Jünger und für uns sichtbar zu machen. Es ist ein „offener Brief“, der uns in seine Beziehung zu Gott hineinziehen und uns die Bedeutung seines Wirkens und Leidens vermitteln soll. Er möchte uns versichern, dass sein Weg, auch wenn er zum Tod führt, Teil eines göttlichen Plans der Verherrlichung ist.
- Was bedeutet „Verherrlichung“ im biblischen Kontext?
- „Verherrlichung“ bedeutet mehr als nur Lobpreis. Es hat die Bedeutung von „Gewicht geben“, also Gott wichtig zu machen, ihm die ihm zustehende Ehre zu verschaffen. Es beinhaltet auch den Aspekt des „Leuchtens“ und „Glanzes“, wodurch Gottes Gegenwart und sein Wesen sichtbar und anschaulich gemacht werden. Jesus verherrlichte Gott, indem er sein Wesen und seinen Namen offenbarte.
- Wie kann die Kreuzigung eine „Verherrlichung“ sein?
- Die Kreuzigung erscheint menschlich gesehen als Niederlage und Schande. Doch im Johannesevangelium wird sie als „Erhöhung“ und „Verherrlichung“ Jesu dargestellt. Dies ist paradox, da es Gottes Art ist, im Elend präsent zu sein. Indem Gott den Gekreuzigten erhöht, nimmt er Position für die Leidenden und Gedemütigten ein und zeigt, dass seine wahre Herrlichkeit nicht in weltlicher Macht, sondern in Liebe, Hingabe und der Überwindung des Todes liegt.
- Was ist ewiges Leben nach Jesu Verständnis?
- Ewiges Leben ist nach Jesu Verständnis nicht primär eine unendliche Dauer nach dem Tod, sondern ein Leben von unendlichem Inhalt und Sinn schon hier auf Erden. Es ist ein erfülltes, glückliches Leben, das aus der tiefen Erkenntnis und vertrauten Gemeinschaft mit dem einzig wahren Gott und Jesus Christus erwächst. Diese Erkenntnis ist eine transformative Erfahrung, die das ganze Dasein umkrempelt.
- Wie betrifft uns Jesu Gebet heute?
- Jesu Gebet zieht uns in seine Beziehung zu Gott hinein und fordert uns auf, unser Leben ebenfalls auf Gott auszurichten. Es lehrt uns, Gottes wahre Herrlichkeit im Leid zu erkennen und nicht der oberflächlichen Pracht weltlicher Mächte zu vertrauen. Es ist eine Einladung, mit Jesus zu beten und darauf zu vertrauen, dass Gott seine Verheißungen erfüllt und das Leben über den Tod triumphiert.
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