Wie feiert man Weiser Nikolaus?

St. Nikolaus: Ein Heiliger, Der Grenzen Überwindet

06/06/2025

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Am 6. Dezember gedenkt die katholische Kirche des Heiligen Nikolaus von Myra, einer Figur, die weit über konfessionelle Grenzen hinaus verehrt wird. Er gilt gemeinhin als Heiliger der Kinder und des Schenkens, doch seine Bedeutung reicht weit tiefer. Die anhaltende Faszination für diesen Bischof aus der Antike, dessen Gebeine heute in der süditalienischen Hafenstadt Bari ruhen, ist ein Zeugnis für die zeitlose Kraft seiner Botschaft von Güte, Gerechtigkeit und Nächstenliebe. Doch wer war dieser Mann, der so viele Legenden inspirierte und dessen Verehrung bis heute lebendig ist?

Nikolaus von Myra, dessen genaue Lebensdaten historisch nicht gesichert sind, wurde wahrscheinlich um 280/286 geboren und starb zwischen 345 und 351 in Myra, einer damals bedeutenden Hafenstadt in Lykien, dem heutigen Demre an der südlichen Mittelmeerküste der Türkei. Obwohl die historischen Fakten spärlich sind, haben die Legenden um sein Leben eine unvergleichliche Wirkung entfaltet und ihn zu einem der beliebtesten Heiligen gemacht, der sowohl im Westen als auch im Osten der christlichen Welt gleichermaßen verehrt wird. Diese tiefe, überkonfessionelle Verehrung macht ihn zu einer einzigartigen Figur in der Kirchengeschichte.

Was sagt der heilige Nikolaus über die Menschen?
So wie du hat auch der heilige Nikolaus den Menschen zugehört, ihre Sorgen ernst genommen und sich dafür eingesetzt, dass es ihnen gut geht. Wir bitten dich: Gib auch uns offene Augen, Ohren, Hände und ein offenes Herz, um auf uns und andere Menschen zu schauen, Hilf uns, anderen und uns selbst Gutes zu tun. Amen.
Inhaltsverzeichnis

Die Historische Figur Nikolaus von Myra: Ein Leben im Dienst

Die wenigen gesicherten Daten über Nikolaus von Myra zeichnen das Bild eines engagierten Bischofs. Es wird vermutet, dass er am Konzil von Nicäa im Jahre 325 teilgenommen hat, einem entscheidenden Ereignis für die frühe Kirche, bei dem grundlegende theologische Fragen geklärt wurden. Sein Wirken in Myra, einer blühenden Hafenstadt, die durch Handel und Seefahrt geprägt war, legte den Grundstein für seine späteren Patronate und Legenden. Als Bischof trug er die Verantwortung für das geistliche und oft auch das soziale Wohl seiner Gemeinde, eine Aufgabe, die er mit großer Hingabe erfüllte.

Die Geschichte seiner Reliquien ist ebenso faszinierend wie die seines Lebens. Im April 1087, zu einer Zeit, als die ehemals christlichen Gebiete am östlichen Mittelmeer zunehmend unter islamische Herrschaft gerieten, entwendeten Abenteurer und Seefahrer aus Bari die Gebeine des Heiligen aus seinem Marmorgrab in der Nikolaus-Basilika in Myra. Auf drei Schiffen brachten sie die Reliquien in ihre Heimatstadt Bari, wo sie bis heute in der Basilika San Nicola verehrt werden. Dieser Transfer war nicht nur ein Akt der Verehrung, sondern auch ein Versuch, die Reliquien vor der Zerstörung zu bewahren und sie in eine sichere christliche Umgebung zu bringen. Diese Tat festigte Baris Ruf als wichtige Pilgerstätte und trug maßgeblich zur Verbreitung der Nikolausverehrung im Westen bei.

Legenden und Wunder: Die Taten eines gütigen Bischofs

Die wahre Größe des Heiligen Nikolaus offenbart sich in den zahlreichen Legenden, die über seine Taten der Barmherzigkeit und Gerechtigkeit berichten. Diese Geschichten, oft mündlich überliefert und im Laufe der Jahrhunderte ausgeschmückt, zeichnen das Bild eines Mannes, der sich unermüdlich für die Armen, die Bedrängten und die Unschuldigen einsetzte.

Das Geschenk für die drei Töchter: Der Ursprung des Schenkens

Die vielleicht bekannteste Legende erzählt von einem armen Familienvater, der seine drei Töchter aus Verzweiflung der Schande preisgeben wollte, da er keine Mitgift für ihre Eheschließung aufbringen konnte. Nikolaus, aus reichem Hause stammend, wollte sein Vermögen um Christi Willen an die Armen verteilen. Heimlich und bei Nacht warf er einen Klumpen Gold in das Zimmer der Mädchen, so dass die älteste Tochter heiraten konnte. Bald folgte ein zweiter Goldklumpen für die mittlere Tochter. Der Vater, misstrauisch geworden, lauerte dem Wohltäter auf und erkannte Nikolaus, als dieser den dritten Goldklumpen für die jüngste Tochter brachte. Der Vater dankte ihm unter Tränen dafür, dass er seine Töchter vor der Schande bewahrt und sie so reich beschenkt hatte. Diese Geschichte ist der Kern des Nikolausbrauchtums und seiner Verbindung zum Schenken, wobei der Fokus auf heimlicher, uneigennütziger Nächstenliebe liegt.

Die Rettung der unschuldig Verurteilten: Ein Ruf nach Gerechtigkeit

Eine weitere eindrucksvolle Legende berichtet von Nikolaus’ Eingreifen, um unschuldig Verurteilte vor dem Tod zu bewahren. Als der Bischof von Myra nach Andriake eilte, um dort Unruhen beizulegen, nutzten einige korrupte Beamte seine Abwesenheit in Myra, um ein Todesurteil gegen unliebsame Personen zu erwirken. Nikolaus kehrte mit drei Offizieren, Nepotian, Urs und Herpylion, nach Myra zurück und fand die Verurteilten bereits kniend, die Augen verbunden, das Schwert des Henkers erhoben. Ohne zu zögern, stürzte er zum Richtplatz und verhinderte die Hinrichtung. Jahre später wurden dieselben drei Offiziere in Konstantinopel unschuldig zum Tode verurteilt. Sie erinnerten sich an Nikolaus’ Wunder in Myra und riefen ihn um Hilfe an. Noch in derselben Nacht erschien der Bischof dem Kaiser Konstantin und dem Präfekten Ablabius im Traum und forderte die Freilassung der Offiziere. Beeindruckt von der Heiligkeit Nikolaus’, ließ der Kaiser die Offiziere frei und schickte sie mit Geschenken nach Myra. Diese Legende betont Nikolaus’ Einsatz für Gerechtigkeit und seinen übernatürlichen Beistand in größter Not.

Die Hungersnot in Myra: Versorgung in Zeiten der Not

Das Wohl seiner Stadt lag Nikolaus sehr am Herzen. Als eine große Hungersnot herrschte und kaiserliche Kornschiffe im Hafen anlegten, weigerten sich die Kaufleute, den hungernden Menschen etwas von der kostbaren Ladung abzugeben, da sie den Zorn des Kaisers fürchteten. Bischof Nikolaus versicherte ihnen: „Gebt uns von jedem Schiff nur hundert Maß Weizen und ich schwöre euch bei der Kraft Gottes, dass der kaiserliche Kornmesser keinen Verlust feststellen wird.“ So geschah es auch: Obwohl sie Nikolaus Korn gegeben hatten, war bei ihrer Ankunft kein Maß Korn zu wenig an Bord. Die Stadt und das Umland hatten für zwei Jahre genügend zu essen, und es blieb sogar noch Korn zur Aussaat übrig. Diese Geschichte unterstreicht Nikolaus’ Weitsicht, sein Vertrauen in Gottes Gnade und seine Fürsorge für das leibliche Wohl seiner Gemeinde.

Die Rettung der Seeleute: Patron der Reisenden

Eines Tages gerieten Seeleute in einen heftigen Sturm und sahen schon ihr Ende kommen. Da besannen sie sich und riefen Nikolaus um Hilfe an: „Nikolaus, du Knecht Gottes, wenn es wahr ist, was man über dich erzählt, dann lass uns deine Hilfe erfahren.“ Sie kamen heil durch den Sturm und dankten Gott und dem Heiligen für die Rettung. Nikolaus aber sagte zu ihnen: „Nicht ich, sondern euer Glaube und die Gnade Gottes haben euch geholfen!“ Dieses Wort, das die Legende dem Heiligen in den Mund legt, ist tiefgründig. Es zeigt, dass das Vertrauen auf die Hilfe des Heiligen den Menschen Mut und Zuversicht gibt, die Kraft, sich dem Unheil entgegenzustellen. Es verdeutlicht, wie eng menschliches Handeln und göttliche Gnade miteinander verflochten sind. Nikolaus’ Heiligkeit gab den Seeleuten Hoffnung, und so fanden sie die Kraft, sich noch einmal mit letzter Anstrengung gegen den Sturm zu wehren.

Nikolaus als Ökumenische Brücke: Ein Heiliger, Der Verbindt

Die Verehrung des Heiligen Nikolaus ist ein bemerkenswertes Beispiel für die ökumenische Einheit der Christenheit. Da Nikolaus vor der großen Kirchenspaltung im 1. Jahrtausend lebte und wirkte, wird er sowohl von der lateinischen (römisch-katholischen) als auch von den orthodoxen Kirchen gleichermaßen verehrt. In vielen orthodoxen Kirchen sind Nikolaus-Ikonen allgegenwärtig, und sein Gedenktag ist ein wichtiges Fest.

Die Päpste haben diese ökumenische Bedeutung des Heiligen Nikolaus immer wieder betont. Papst Johannes Paul II. sagte bei seinem Besuch in Bari am 26. Februar 1984: „Vor allem weckt der Bischof von Myra, heute in Italien bekannt als heiliger Nikolaus von Bari, in uns die Sehnsucht nach Vereinigung, aber nicht die Sehnsucht nach einer Vergangenheit, deren Erinnerung unerbittlich mit dem Laufe der Zeit verblasst, sondern die Erwartung einer Zukunft, die uns versprochen wurde, und die für uns Aufgabe und Werk der Gegenwart ist.“ Nikolaus wird hier als Symbol für die zukünftige Einheit der Kirchen verstanden, ein lebendiges Zeichen der Hoffnung.

Auch Papst Benedikt XVI. hob am 29. Mai 2005 in seiner Predigt in der Kathedrale von Bari den Heiligen Nikolaus als Patron des geistlichen Ökumenismus hervor. Er bekräftigte seinen Willen, mit aller Kraft für die Wiederherstellung der vollen und sichtbaren Einheit aller, die Christus nachfolgen, zu arbeiten. Er betonte, dass es dazu nicht nur Zeichen des guten Willens, sondern konkrete Zeichen brauche, die die Seelen berühren und die Gewissen bewegen, und forderte zur inneren Bekehrung als Voraussetzung für jeden Fortschritt auf dem Weg des Ökumenismus auf. Der Heilige Nikolaus ist somit ein lebendiges Beispiel dafür, wie Heilige über Konfessionsgrenzen hinweg als Brückenbauer wirken können.

Ein eindrucksvolles Beispiel für diese ökumenische Kraft war die Pilgerreise der Reliquien des Heiligen Nikolaus nach Moskau im Jahr 2017. Eine ökumenische Initiative, die durch das historische Treffen zwischen Papst Franziskus und dem Moskauer Patriarchen Kyrill I. im Februar 2016 auf Kuba ermöglicht wurde, übertraf alle Erwartungen. Rund 2 Millionen Menschen, vor allem orthodoxe Christen, warteten teils stundenlang geduldig in der Schlange, um den Gebeinen des verehrten Heiligen nahe zu kommen. Sechs Wochen lang waren die Reliquien in der Christ-Erlöser-Kathedrale ausgestellt. Dieses Ereignis unterstrich nicht nur die tiefe Verehrung für Nikolaus im orthodoxen Raum, sondern auch sein Potenzial als Symbol der Annäherung zwischen Ost- und Westkirche.

Nikolaus vs. Weihnachtsmann: Die Botschaft Bewahren

Die Popularität des Heiligen Nikolaus hat im Laufe der Jahrhunderte verschiedene Formen angenommen, doch nicht immer zu seinem Vorteil. Spätestens seit dem kommerziellen Coca-Cola-Santa-Claus hat er über die katholische Kirche hinaus Berühmtheit erlangt, wenn auf diese Weise auch der heilige Kirchenmann zu einer reinen Marketing-Figur verkommen ist. Viele katholische Werke, wie beispielsweise das Bonifatiuswerk, setzen sich seit Jahren für den „echten“ Heiligen Nikolaus im Gegensatz zum „Weihnachtsmann“ ein. Es geht darum, die ursprüngliche Botschaft und das Leben des Heiligen wieder in den Vordergrund zu rücken.

MerkmalHeiliger NikolausWeihnachtsmann / Santa Claus
UrsprungHistorische/legendäre Figur, Bischof von Myra (3./4. Jh.)Moderne Schöpfung, stark kommerziell geprägt (19./20. Jh.)
IdentitätHeiliger Bischof, Vorbild für Nächstenliebe und GerechtigkeitSäkulare Märchenfigur, Geschenkebringer
FokusUneigennütziges Schenken, Hilfe in Not, Glaube, GerechtigkeitKonsum, Unterhaltung, materielle Geschenke
SymbolikKirchliche Verehrung, ökumenische Brücke, HeiligkeitKommerz, Winterzeit, Popkultur
AuftretenBischöfliches Gewand, Mitra, StabRot-weißer Anzug, Rauschebart, Schlitten, Rentiere
BedeutungSpirituell, moralisch, historisch-religiösKulturell, kommerziell, saisonal

Der Heilige Nikolaus soll durchaus ein „Freund der Kinder und Jugendlichen“ sein, der mit Geschenken in Verbindung gebracht wird. Aber es geht vor allem um die Botschaft, die das Leben des Heiligen ausmachten: Nikolaus gilt als Helfer in fast allen Schwierigkeiten. Ansatzpunkte für das Brauchtum und seine zahlreichen Patronate finden sich in den Legenden des gütigen Nikolaus, der die Kinder beschenkt. Es ist wichtig, die tiefe spirituelle Bedeutung hinter dem Brauchtum zu erkennen und zu bewahren, um zu verhindern, dass die Figur des Heiligen zu einer bloßen Karikatur verkommt.

Die Tiefe der Verehrung: Eine russische Legende

Wie tief die Verehrung des Heiligen Nikolaus im Herzen des Volkes verwurzelt ist, macht eine russische Legende deutlich. Der Heilige Nikolaus und der Heilige Cassian steigen hinab auf die russische Erde, um zu sehen, wie das Volk Christus ehrt. Es ist Frühjahr, und sie begegnen einem Bauern, der mit großer Mühe versucht, die schlammige Erde zu pflügen. Sofort nimmt Nikolaus dem armen Bauern den Pflug aus der Hand und setzt ihn nicht eher wieder ab, bis das ganze Feld gepflügt ist. Die Leute aus dem Dorf staunen über das, was da geschieht. Nikolaus aber sagt zu ihnen: „Als ich die Not dieses Mannes sah, da musste mein gütiges Herz helfen. Schreitet die Güte wie ein Engel durch eure Häuser und über eure Äcker, dann geht alles besser und schneller. Also helft euch untereinander und seid gütig und Gottes Hilfe wird immer bei euch sein.“

Der Heilige Cassian aber steht die ganze Zeit unwillig daneben und rümpft die Nase, da Nikolaus bei der Arbeit sein glänzendes Himmelsgewand total beschmutzt und verschlissen hat. Er schämt sich, weiter mit Nikolaus zu ziehen, der in seinen Augen aussieht wie ein Vagabund. Zurück an Gottes Thron sagt er: „Mit Nikolaus geh ich nie mehr auf die Erde. Schaut ihn euch nur an! Allen will er helfen und achtet dabei nicht auf sein strahlendes Himmelsgewand.“ Gott aber lobt die gute Tat des Heiligen Nikolaus. Zu seiner Ehre bekommt er im russischen Kalender zwei Gedenktage zugewiesen: den 6. Dezember und den 9. Mai. Cassian aber soll nur alle vier Jahre am 29. Februar seinen Festtag haben. Diese Legende verdeutlicht, dass wahre Heiligkeit in der Tat und im Dienst am Nächsten liegt, nicht im äußeren Schein. Gemeinsam geht alles leichter, und derjenige, der schenkt und mit anderen teilt, wird nicht ärmer, sondern darf sich auch selbst als Beschenkter erfahren.

Die Bedeutung des Heiligen Nikolaus für Heute

Der Heilige Nikolaus von Myra bleibt eine Quelle der Inspiration und des Trostes. Seine Legenden sind nicht nur alte Geschichten, sondern zeitlose Botschaften, die uns daran erinnern, wie wichtig Mitgefühl, Gerechtigkeit und das unermüdliche Eintreten für andere sind. In einer Welt, die oft von Egoismus und Ungleichheit geprägt ist, ruft uns das Beispiel des Heiligen Nikolaus dazu auf, gütig zu sein, einander zu helfen und unser Vertrauen in die göttliche Gnade zu setzen.

Die Tradition, am Nikolausabend kleine Geschenke zu machen, ist eine schöne Erinnerung an seine Taten der Nächstenliebe. Doch es geht um mehr als nur materielle Gaben; es geht darum, den Geist des Gebens, des Teilens und der Solidarität zu leben. Heilige sind Menschen, die in einer ganz besonderen Beziehung zu Gott stehen, und ihre Heiligkeit ist nicht allein für sie selbst, sondern ein Segen für die Menschen um sie herum. Nikolaus war ein solcher Segen für Myra und ist es bis heute für unzählige Menschen weltweit. Wir dürfen ihn auch heute noch um seinen Beistand in allen Nöten anrufen und auf seine Fürsprache vertrauen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Heiligen Nikolaus

Wer war der Heilige Nikolaus?

Der Heilige Nikolaus war ein Bischof von Myra (heutige Türkei) im 3. und 4. Jahrhundert. Er ist bekannt für seine Taten der Nächstenliebe, Gerechtigkeit und Wunder. Obwohl historische Fakten über sein Leben spärlich sind, haben zahlreiche Legenden ihn zu einem der beliebtesten Heiligen gemacht.

Warum wird der Heilige Nikolaus so verehrt?

Er wird wegen seiner vorbildlichen Taten der Nächstenliebe (z.B. das heimliche Beschenken armer Mädchen), seines Einsatzes für Gerechtigkeit (z.B. die Rettung unschuldig Verurteilter) und seiner Hilfe in Notlagen (z.B. bei Hungersnot oder Seesturm) verehrt. Zudem ist er eine wichtige ökumenische Figur, die sowohl von katholischen als auch orthodoxen Christen geschätzt wird.

Was ist der Unterschied zwischen dem Heiligen Nikolaus und dem Weihnachtsmann?

Der Heilige Nikolaus ist eine historische/legendäre Figur der Kirche, ein Bischof, der Nächstenliebe und Gerechtigkeit verkörpert. Der Weihnachtsmann (Santa Claus) ist eine moderne, säkulare und kommerzialisierte Figur, die primär mit dem Schenken und der Weihnachtszeit verbunden ist und optisch stark von Werbefiguren geprägt wurde.

Wo befinden sich die Reliquien des Heiligen Nikolaus?

Die Reliquien des Heiligen Nikolaus werden seit dem 11. Jahrhundert in der Basilika San Nicola in Bari, Süditalien, aufbewahrt und verehrt. Ein kleiner Teil seiner Reliquien befindet sich auch in Venedig.

Warum ist der 6. Dezember sein Gedenktag?

Der 6. Dezember ist der überlieferte Todestag des Heiligen Nikolaus und wird in der katholischen und vielen orthodoxen Kirchen als sein Gedenktag gefeiert. An diesem Tag werden traditionell kleine Geschenke ausgeteilt, insbesondere an Kinder.

Ist der Heilige Nikolaus nur für Katholiken wichtig?

Nein, der Heilige Nikolaus ist für alle Christen von großer Bedeutung. Da er vor der Spaltung der Ost- und Westkirchen lebte, wird er von orthodoxen und katholischen Christen gleichermaßen verehrt. Er gilt als Symbol der ökumenischen Einheit.

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