Was ist ein ungerechter Richter?

Gebet & Glaube: Die Kraft der Beharrlichkeit

04/09/2023

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In einer Welt, die sich oft schnelllebig und oberflächlich anfühlt, suchen viele von uns nach einem Anker, nach Sinn und nach einer tiefen Verbindung. Gerade in Zeiten der Unsicherheit, wie wir sie in jüngster Vergangenheit erlebt haben, wird der Ruf nach innerer Stärke und einem festen Glauben lauter. Jesus Christus, der große Lehrer, wusste um diese menschliche Sehnsucht und gab seinen Jüngern – und damit auch uns – durch einfache, doch tiefgründige Gleichnisse zeitlose Wahrheiten an die Hand. Diese Geschichten, oft aus dem Alltag gegriffen, sind nicht nur historische Erzählungen, sondern lebendige Leitfäden für unser Gebetsleben, unser Vertrauen und unser Verständnis dessen, was es bedeutet, mit Gott zu leben. Sie fordern uns heraus, über unsere menschlichen Maßstäbe hinauszublicken und die Perspektive des Göttlichen einzunehmen. Zwei solcher Geschichten, die uns besonders die Bedeutung von Beharrlichkeit im Gebet und die wahre Haltung des Gebens lehren, sind die von der hartnäckigen Witwe und dem ungerechten Richter sowie die vom Scherflein der Witwe.

Was ist das Thema des Gleichnisses?
Durch diesen Rahmen wird das Thema des Gleichnisses deutlich: Es geht um das Gebet und die Gebetserhörung. Jesus liefert die Deutung des Gleichnisses im darauffolgenden Abschnitt auch gleich mit. Die darin enthaltene Aussage „Bittet, dann wird euch gegeben“ stellt die Quintessenz des Gleichnisses dar.
Inhaltsverzeichnis

Die unermüdliche Bitte: Das Gleichnis von der hartnäckigen Witwe und dem ungerechten Richter

Jesus erzählte seinen Jüngern ein Gleichnis, um ihnen zu zeigen, dass sie jederzeit beten und darin nicht nachlassen sollten. Es ging um einen Richter in einer Stadt, der weder Gott fürchtete noch Menschen achtete. In derselben Stadt lebte eine Witwe, die immer wieder zu ihm kam und ihn inständig bat: „Verhilf mir zu meinem Recht!“ Lange Zeit weigerte sich der Richter, doch schließlich dachte er bei sich: „Obwohl ich weder Gott fürchte noch Menschen achte, weil diese Witwe mir so lästig fällt, will ich ihr zu ihrem Recht verhelfen, damit sie mich nicht am Ende noch körperlich angreift.“

Dieses Gleichnis aus Lukas 18,1-8 ist eine eindringliche Lektion in Ausdauer und Vertrauen. Der Richter in der Geschichte ist das Gegenteil dessen, was man sich von einem gerechten Urteilsträger wünscht: Er ist korrupt, zynisch und ohne Empathie. Er handelt nicht aus Prinzip oder Gerechtigkeitssinn, sondern einzig und allein, um seine Ruhe zu haben und weiteren Ärger zu vermeiden. Er ist das Produkt einer Welt, die ihn zynisch gemacht hat, in der er wahrscheinlich schon zu viele Kläger und Angeklagte gesehen hat, die unehrlich waren oder nur ihren eigenen Vorteil suchten. Es ist nicht verwunderlich, dass ein Mensch mit solchen Erfahrungen irgendwann das Vertrauen in das Gute verliert und nur noch auf sich selbst schaut.

Auf der anderen Seite steht die Witwe. In der damaligen Gesellschaft hatten Witwen einen äußerst schweren Stand. Oft waren sie schutzlos, mittellos und auf sich allein gestellt, ohne rechtlichen oder sozialen Rückhalt. Sie waren die Verkörperung der Verletzlichkeit. Doch diese Witwe ist keine passive Leidende. Sie ist eine Frau, die weiß, was es bedeutet, zu kämpfen. Sie hat den Tod, die Trauer und die Härte des Lebens kennengelernt. Und nun wird ihr auch noch das geringe Recht, das ihr zusteht, vorenthalten. Sie hat nur eine Waffe: ihre Beharrlichkeit. Sie gibt nicht auf. Sie kommt immer wieder, unermüdlich, und ihre ständige Anwesenheit wird zu einer unerträglichen Last für den Richter, bis er nachgibt.

Jesus zieht daraus eine klare Schlussfolgerung: „Habt ihr gehört, was dieser korrupte Richter sagt? Wird dann nicht Gott erst recht seinen Erwählten zu ihrem Recht verhelfen, wenn sie Tag und Nacht zu ihm schreien? Wird er sie etwa lange warten lassen? Ich sage euch: Er wird ihnen sehr schnell ihr Recht verschaffen.“ Die Botschaft ist unmissverständlich: Wenn selbst ein ungerechter und hartherziger Mensch durch bloße Hartnäckigkeit zum Einlenken gebracht werden kann, wie viel mehr wird der gerechte und liebende Gott auf die Gebete seiner Kinder hören? Gott ist nicht wie dieser Richter. Er ist nicht unwillig oder zynisch. Er ist unser himmlischer Vater, der uns liebt und für uns sorgt.

Das Gleichnis fordert uns heraus: Haben wir diese Art von Beharrlichkeit in unserem Glauben? Gerade in Zeiten, die uns Geduld abverlangen – sei es eine Pandemie, persönliche Krisen oder globale Herausforderungen – fällt es oft schwer, sich immer wieder aufzuraffen und Gott zu vertrauen. Der Glaube ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Es ist zermürbend, wenn Gebete unerhört scheinen oder Antworten lange auf sich warten lassen. Doch Jesus verspricht, dass Gott seinen Erwählten sehr schnell zu ihrem Recht verhelfen wird. Die Frage, die Jesus am Ende des Gleichnisses stellt, ist daher umso eindringlicher: „Aber wird der Menschensohn, wenn er kommt, auf der Erde überhaupt noch Menschen finden, die in Treue auf ihn warten?“ Es ist eine Frage an uns alle, ob wir diese Ausdauer im Glauben bewahren.

Gottes unerschütterliche Barmherzigkeit: Ein Kontrast zum menschlichen Zynismus

Der Richter repräsentiert den menschlichen Zynismus, die Härte und die Selbstbezogenheit, die sich aus der Erfahrung mit den „Abgründen der menschlichen Seele“ entwickeln können. Er ist ein Spiegelbild dessen, was passieren kann, wenn man das Gute im Menschen oder gar an einen gerechten Gott nicht mehr glaubt. Doch Jesus stellt diesem Bild die göttliche Barmherzigkeit gegenüber. Wenn schon ein solcher Richter, wenn auch widerwillig, dem Drängen der Witwe nachgibt, wie viel mehr wird dann der barmherzige und liebevolle Gott, der sich um seine Kinder sorgt, ihre Bitten erhören? Gottes Geduld und Barmherzigkeit sind unermesslich. Er ringt um uns, begleitet uns durch Höhen und Tiefen, bis hin zur Sendung seines Sohnes in diese leidende Welt. Unsere Antwort darauf sollte ebenfalls von Geduld und Beharrlichkeit geprägt sein.

Gott ist nicht nur geduldig, sondern auch barmherzig. Er sieht unser Leid, hört unser Schreien und kennt unsere tiefsten Bedürfnisse. Anders als der Richter, der nur aus Eigeninteresse handelt, ist Gottes Handeln von bedingungsloser Liebe motiviert. Er möchte uns zu unserem Recht verhelfen, uns beistehen und uns versorgen. Es ist eine feste und tiefe Verbundenheit, die Gott mit den Menschen eingehen möchte. Diese Gewissheit sollte uns ermutigen, unsere Gebete nicht aufzugeben, selbst wenn die Umstände schwierig erscheinen oder die Antworten auf sich warten lassen. Denn die Verheißung dahinter ist eine tiefe und unerschütterliche Beziehung zwischen Gott und Mensch.

Mehr als nur Geld: Das Scherflein der Witwe

Neben der hartnäckigen Witwe gibt es noch eine weitere Witwe in Jesu Lehre, deren Geschichte uns eine wichtige Lektion über das Geben lehrt. Im Tempel saß Jesus mit seinen Jüngern in der Nähe des Opferkastens und beobachtete, wie die Menschen Geld hineinwarfen. Viele Reiche warfen große Summen ein und zeigten dabei oft ihren Stolz. Dann kam eine arme Witwe und warf zwei kleine Münzen, zwei Scherflein, hinein – die kleinsten Münzen, die sie besaß.

Während die Jünger vielleicht beeindruckt waren von den großen Gaben der Reichen, sagte Jesus zu ihnen (Mk 12,43): „Wahrlich, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr in den Gotteskasten gelegt als alle, die etwas eingelegt haben.“ Eine schockierende Aussage für die Zuhörer! Wie konnte das sein? Zwei kleine Münzen mehr wert als große Summen? Jesus erklärte weiter: „Alle reichen Leute haben von ihrem Überfluss etwas gegeben, also von dem Geld, was sie eigentlich gar nicht wirklich brauchen. Aber diese arme Frau hat in ihrer Armut ihr ganzes Geld hineingelegt. Sie hat alles gegeben, was sie zum Leben hatte. Das ist viel mehr wert.“

Diese Geschichte (Mk 12,41-44; Lk 21,1-4) offenbart uns, dass Gott nicht auf die Menge schaut, sondern auf das Herz des Gebers. Die Reichen gaben aus ihrem Überfluss, ohne dass es sie etwas kostete oder ihre Lebensweise beeinträchtigte. Die Witwe hingegen gab alles, was sie besaß, ihr gesamtes Einkommen für den Tag. Ihr Opfer war ein Akt des absoluten Vertrauens in Gott, dass er sie versorgen würde, selbst wenn sie nichts mehr hatte. Es war ein tiefgreifender Akt der Hingabe, der zeigte, dass ihr Leben und ihre Versorgung nicht von ihrem Besitz abhingen, sondern von Gott.

Dieses Gleichnis lehrt uns, dass alles, was wir haben – unser Geld, unsere Zeit, unsere Talente, ja unser ganzes Leben – letztlich Gott gehört, denn er hat es uns gegeben. Er hat uns die Hände zum Arbeiten, den Verstand zum Denken und das Leben selbst geschenkt. Wenn wir Gott etwas geben, geben wir nicht etwas Eigenes, sondern geben ihm zurück, was sowieso schon seins ist. Die Witwe gab nicht nur zwei Münzen; sie gab sich selbst in einem Akt der totalen Abhängigkeit und des Vertrauens. Gott braucht unser Geld nicht, um uns zu helfen, denn er ist allmächtig. Er braucht unser Herz. Er möchte, dass wir unser Leben ihm geben und ihm Vertrauen.

Zwei Witwen, eine Botschaft: Beharrlichkeit und Hingabe aus dem Herzen

Obwohl diese beiden Gleichnisse unterschiedliche Aspekte des Glaubens beleuchten – das eine die Beharrlichkeit im Gebet, das andere die Haltung des Gebens – verbindet sie eine tiefere Botschaft, die beide Witwen verkörpern: Die Bedeutung einer authentischen Beziehung zu Gott, die von tiefem Vertrauen und echter Hingabe geprägt ist. Beide Frauen sind in ihrer jeweiligen Situation äußerst verletzlich und auf Hilfe angewiesen. Die eine kämpft um Gerechtigkeit, die andere um ihre Existenzgrundlage. Doch anstatt in Verzweiflung zu versinken, handeln sie mit einer Entschlossenheit und einem Glauben, der über ihre äußeren Umstände hinausgeht.

Was sagt die Witwe über den Richter?
„Die Witwe möchte, dass der Richter denjenigen bestraft, der ihr fälschlicherweise Unrecht getan hat.“ Das Gleichnis dreht sich um zwei Schlüsselbegriffe: Gerechtigkeit und Durchhaltevermögen. Lukas betont besonders den Umstand, dass der Richter nicht gläubig ist.

Die hartnäckige Witwe lehrt uns, dass wir im Gebet nicht nachlassen dürfen. Sie zeigt, dass selbst ein ungerechter Richter dem unermüdlichen Drängen nachgibt, und wie viel mehr wird Gott, der gerecht und barmherzig ist, auf die Gebete seiner Kinder hören, wenn sie Tag und Nacht zu ihm schreien. Es geht darum, eine beständige, unerschütterliche Haltung des Gebets zu entwickeln, die nicht von schnellen Antworten abhängt, sondern von der tiefen Überzeugung, dass Gott hört und handelt. Es ist eine Aufforderung zur Ausdauer, die in Zeiten der Prüfung besonders wichtig ist.

Die Witwe mit dem Scherflein hingegen zeigt uns die wahre Natur des Gebens und des Vertrauens. Sie lehrt uns, dass Gottes Maßstäbe anders sind als die der Menschen. Während die Welt auf die Quantität schaut, blickt Gott auf das Herz, auf die Absicht und auf das Ausmaß der Hingabe. Sie gab nicht nur einen Teil ihres Überflusses, sondern alles, was sie hatte, und offenbarte damit ihr absolutes Vertrauen in Gottes Fähigkeit, für sie zu sorgen. Ihr Opfer war ein Zeichen dafür, dass ihr Leben vollständig Gott gehörte und sie sich voll und ganz auf ihn verließ.

Beide Geschichten sind ein Aufruf, unseren Glauben nicht halbherzig zu leben, sondern mit voller Hingabe und unerschütterlicher Beharrlichkeit. Sie ermutigen uns, unsere Anliegen im Gebet vor Gott zu bringen, ohne aufzugeben, und gleichzeitig unser ganzes Leben, unser Hab und Gut, in dem Wissen, dass alles von ihm kommt und ihm gehört, ihm zur Verfügung zu stellen. Es ist eine Botschaft der Hoffnung und der Ermutigung, dass unser Glaube, unsere Gebete und unsere Hingabe von Gott gesehen, gehört und belohnt werden, nicht nach menschlichen Maßstäben, sondern nach dem Reichtum seiner Gnade und Liebe.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Muss ich immer beten, auch wenn ich keine Antwort sehe?
Ja, das Gleichnis von der hartnäckigen Witwe lehrt uns genau das: Beharrlichkeit im Gebet. Jesus fordert uns auf, immer zu beten und nicht nachzulassen. Manchmal ist die Antwort nicht sofort sichtbar oder kommt anders als erwartet. Das Gebet ist nicht nur ein Mittel, um etwas von Gott zu bekommen, sondern auch ein Weg, unsere Beziehung zu ihm zu vertiefen und unser Vertrauen zu stärken, selbst wenn wir uns in Geduld üben müssen.

Wie kann ich Gott mein ganzes Leben geben?
Dein Leben Gott zu geben, bedeutet mehr als nur eine einmalige Entscheidung. Es ist eine tägliche Haltung des Vertrauens und der Hingabe. Es bedeutet, Gott in alle Bereiche deines Lebens einzubeziehen – deine Entscheidungen, deine Finanzen, deine Beziehungen und deine Träume. Es heißt, bereit zu sein, auf seine Führung zu hören und ihm zu gehorchen, auch wenn es schwerfällt. Es ist ein Prozess des Lernens, Gott an die erste Stelle zu setzen und ihm zu erlauben, dein Leben zu gestalten.

Was bedeutet es, wenn Gott auf mein Herz schaut, nicht auf die Menge?
Dies ist die zentrale Botschaft des Gleichnisses vom Scherflein der Witwe. Gott bewertet unsere Handlungen – sei es Geben, Dienen oder Beten – nicht nach ihrem materiellen Wert oder ihrer äußeren Größe, sondern nach der Einstellung und dem Motiv unseres Herzens. Er sieht, ob wir aus Liebe, Vertrauen und echter Hingabe handeln oder aus Pflicht, Geltungsbedürfnis oder um des Scheins willen. Was zählt, ist die Reinheit unserer Absicht und die Bereitschaft, das zu geben, was uns wirklich etwas kostet.

Ist es egoistisch, Gott um Dinge zu bitten?
Nein, Jesus selbst ermutigt uns im Gleichnis von der hartnäckigen Witwe, unsere Anliegen vor Gott zu bringen und nicht nachzulassen. Gott ist unser himmlischer Vater, und wie gute Eltern freuen sich auch er, wenn ihre Kinder mit ihren Bedürfnissen zu ihnen kommen. Wichtig ist die Haltung dabei: Bitten wir aus einem Herzen, das Gott vertraut und seine Weisheit und seinen Willen über unsere eigenen Wünsche stellt, oder versuchen wir, ihn zu manipulieren? Bitten im Glauben ist ein Ausdruck von Abhängigkeit und Vertrauen in Gottes Barmherzigkeit und Fürsorge.

Einladung zur Beharrlichkeit und Hingabe

Die Botschaften der beiden Witwen-Gleichnisse sind zeitlos und relevant für jeden von uns. Sie rufen uns auf, in unserem Gebetsleben nicht müde zu werden, sondern mit unerschütterlicher Beharrlichkeit vor Gott zu treten. Sie fordern uns heraus, unser Geben und unsere Hingabe neu zu bewerten und zu erkennen, dass Gott nicht die Größe unserer Gaben, sondern die Größe unseres Herzens und unseres Vertrauens sieht. In einer Welt, die uns oft ablenkt und entmutigt, erinnern uns diese Geschichten daran, dass Gott ein barmherziger Vater ist, der hört und der sieht, was im Verborgenen geschieht. Er ist treu und wird seine Verheißungen erfüllen.

Möge diese Erkenntnis uns stärken, besonders in schwierigen Zeiten. Möge sie uns ermutigen, unsere Gebete fortzusetzen und unser ganzes Leben, unser Herz, in die Hände Gottes zu legen, wissend, dass er uns niemals im Stich lassen wird. Denn die wahre Kraft des Glaubens liegt nicht in der Abwesenheit von Herausforderungen, sondern in der Beharrlichkeit, mit der wir sie im Vertrauen auf Gott meistern.

Gebet:
Jesus Christus,
Du fragst nach unserer Geduld und danach, ob wir wirklich beständig und nachhaltig an unserem Glauben festhalten und auf Gott warten.
Du weißt, dass das nicht leichtfällt. Du weißt, wie viel uns in diesen schwierigen Zeiten durch den Kopf geht und unsere Gefühle durcheinander bringt. Du weißt von unserer Sehnsucht danach, endlich einmal wieder die Ruhe und die Freiheit genießen zu können und zwanglos unseren Mitmenschen zu begegnen.
Ich bitte Dich:
Stärke meine inneren Kräfte – an Leib und an meiner Seele. Lass nicht zu, dass mein Fokus ständig auf die Pandemie geht und auf all das, was sie an Erregung und an äußerlichem „Lärm“ begleitet.
Begleite Du mich durch den Tag, und richte meinen Blick auf Gott. Denn er hat verheißen, uns zu erhören – nicht erst in irgendeiner fernen Zukunft, sondern hier und jetzt.
Ich bitte Dich:
Sei auch bei jenen, die vielleicht noch mehr an dieser Pandemie leiden als ich selbst: Die Kranken und Sterbenden, aber auch alle, die physisch und psychisch unter den harten Einschränkungen bis hin zur Zerstörung ihrer Existenz zu leiden haben. Und wo es möglich ist, mache mich zu einem kleinen Stern der Hoffnung für sie.
Lass das österliche Licht leuchten – in mir und in und für andere Menschen.
Amen.

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