Was sagte der Prophet über die Verrichtung des Gebets in einem einzigen Kleidungsstück?

Gebet im Islam: Kleidung, Orte und Konzentration

04/11/2025

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Das Gebet, bekannt als As-Salah, ist eine der fundamentalen Säulen des Islam und bildet das Rückgrat der Gottesbeziehung eines Muslims. Es ist eine direkte Verbindung zum Schöpfer, ein Moment der Hingabe, des Gedenkens und der Demut. Die Art und Weise, wie Muslime beten, ist detailliert in der Sunnah des Propheten Muhammad (Friede sei auf ihm) festgelegt, wobei jedoch eine bemerkenswerte Flexibilität und Praktikabilität im Vordergrund stehen. Diese göttliche Weisheit spiegelt sich in vielen Aspekten wider, einschließlich der Kleidung, der Umgebung und der inneren Haltung während des Gebets.

Was sagte der Prophet über die Verrichtung des Gebets in einem einzigen Kleidungsstück?
"Ein Mann stand auf, wandte sich dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu, und fragte ihn über die Verrichtung des Gebets in einem einzigen Kleidungsstück. Der Prophet sagte zu ihm: „Ob jedem von euch zwei Kleidungsstücke zur Verfügung stehen würden?“
Inhaltsverzeichnis

Die Kleidung beim Gebet: Eine Frage der Bedeckung, nicht des Stils

Eines der häufigsten Themen, das im Zusammenhang mit dem Gebet diskutiert wird, ist die vorgeschriebene Kleidung. Die Geschichte der Offenbarung des Gebets, wie von `A´ischa, der Mutter der Gläubigen, berichtet, zeigt, dass das Gebet anfangs aus zwei Rak`a (Gebetseinheiten) bestand, sowohl für Sesshafte als auch für Reisende. Später wurden für die Sesshaften zusätzliche Rak`a hinzugefügt, während es für Reisende bei den zwei Rak`a blieb. Dies deutet bereits auf eine Anpassungsfähigkeit hin.

Die Frage nach dem Gebet in einem einzigen Kleidungsstück ist besonders aufschlussreich. Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass ein Mann den Propheten (Friede sei auf ihm) danach fragte. Der Prophet antwortete mit einer Gegenfrage: „Ob jedem von euch zwei Kleidungsstücke zur Verfügung stehen würden?“ Dies deutet darauf hin, dass es nicht zwingend notwendig ist, mehr als ein Kleidungsstück zu tragen, wenn dies die einzige Option ist. Es geht vielmehr darum, die Awrah (den zu bedeckenden Bereich des Körpers) zu bedecken.

Später erläuterte `Umar diese Angelegenheit noch deutlicher: „Wenn Allah euch Seinen Segen reichlich erweitert, so sollt ihr euch davon reichlich bedienen.“ Er führte verschiedene Kombinationen von Kleidung auf, die man tragen kann: Lendentuch und Obergewand, Lendentuch und Hemd, Lendentuch und Mantel, Hosen und Obergewand, Hosen und Hemd, Hosen und Mantel, knielange Hosen und Mantel oder knielange Hosen und Hemd. Dies unterstreicht die Flexibilität und die Tatsache, dass es im Islam keine starren Kleidungsvorschriften für das Gebet gibt, außer dem allgemeinen Grundsatz, dass die Kleidung weder zu eng sein sollte, so dass sie die Form der Körperteile abdrückt (wie bei modernen Jeanshosen), noch durchsichtig, so dass sie diese wahrnehmbar macht. Die Hauptsache ist die angemessene Bedeckung und Reinheit.

Reinheit und die Gebetsstätte

Die Reinheit ist ein Eckpfeiler des Gebets. Dennoch zeigt die Sunnah auch hier eine pragmatische Herangehensweise. Anas Ibn Malik berichtete, dass einige Gefährten bei der Niederwerfung den Zipfel ihres Kleids aufgrund der starken Hitze auf den Boden in Stirnhöhe legten. Dies zeigt, dass Komfort und Notwendigkeit berücksichtigt werden können, solange die eigentliche Pflicht erfüllt wird. Es widerlegt auch die Praxis mancher Sekten, einen Stein für die Stirn an der Niederwerfungsstelle zu verwenden, da dies keine Grundlage in der Sunnah hat.

Interessanterweise ist das Gebet in Schuhen oder Sandalen ebenfalls erlaubt, wie Abu Maslama Sa`id Ibn Yazid Al-`Uzdyy von Anas Ibn Malik berichtete. Dies unterstreicht die Praktikabilität des Islam und die Tatsache, dass das Gebet nicht auf bestimmte, unpraktische Bedingungen beschränkt ist, solange die Schuhe oder Sandalen rein sind. Ibrahim und Al-Mughira Ibn Schu`ba bestätigten auch die Möglichkeit, über die Schuhe zu streichen (Masah) während des Wudu' (rituelle Waschung), was eine Erleichterung darstellt, besonders auf Reisen oder bei Kälte.

Auch die Sauberkeit des Gebetsortes ist von Bedeutung. Anas Ibn Malik berichtete, dass der Prophet (Friede sei auf ihm) Nasenschleim an der Qibla-Wand sah und dies eigenhändig entfernte. Er ermahnte die Menschen, nicht nach vorne in Richtung Qibla zu spucken, sondern nach links oder unter die Füße. Die Sühne für Spucken in der Moschee, so Anas, besteht darin, den Auswurf zu vergraben – was damals bei sandigem Boden möglich war und heute die totale Beseitigung des Übels bedeutet. Dies zeigt den hohen Respekt vor der Moschee als Gebetsstätte.

Konzentration und Ablenkung im Gebet

Die Konzentration (Khushu') im Gebet ist essenziell. Der Prophet (Friede sei auf ihm) legte großen Wert darauf, Ablenkungen zu vermeiden. `A´ischa besaß einen Vorhang mit Bildern, der sie im Gebet ablenkte. Der Prophet befahl ihr, ihn zu beseitigen, da die Bilder ihn nicht aufhörten, abzulenken. Dies lehrt uns, dass wir unsere Umgebung so gestalten sollten, dass sie uns beim Gebet nicht ablenkt und unsere volle Aufmerksamkeit auf Allah gerichtet ist.

Ein weiteres Beispiel ist das seidene Kleidungsstück, das dem Propheten (Friede sei auf ihm) geschenkt wurde. Er zog es an und betete darin, entfernte es aber danach heftig und sagte: „Dies ist nicht für die Gottesfürchtigen.“ Dies zeigt, dass luxuriöse oder übermäßig aufmerksamkeitserregende Kleidung, insbesondere Seide für Männer, im Gebet vermieden werden sollte, da sie von der Demut und dem eigentlichen Zweck des Gebets ablenken kann.

Flexibilität in der Gebetsausführung und -umgebung

Die islamische Lehre bietet eine bemerkenswerte Flexibilität in der Ausführung des Gebets, um den Umständen des Einzelnen gerecht zu werden. Anas Ibn Malik berichtete, dass der Prophet (Friede sei auf ihm), als er von seinem Pferd fiel und sich verletzte, das Gebet als Imam sitzend leitete, während seine Gefährten standen. Nach Beendigung des Gebets betonte er: „Der Imam ist deshalb da, um befolgt zu werden.“ Dies zeigt, dass die Gemeinschaft dem Imam folgt, auch wenn dieser aufgrund von Umständen anders beten muss.

Die Anwesenheit von Familienmitgliedern oder sogar Kindern im Gebetsraum ist kein Hinderungsgrund. `A´ischa berichtete, dass sie quer vor dem Gesandten Allahs (Friede sei auf ihm) schlief, während er betete. Wenn er sich niederwarf, tippte er sie an, und sie zog ihre Beine zusammen. Dies belegt, dass die Anwesenheit einer Person im Gebetsraum, selbst wenn sie die Qibla-Richtung kreuzt, das Gebet nicht ungültig macht. Ebenso berichtete Abu Qatada Al-Ansaryy, dass der Prophet (Friede sei auf ihm) Umama, seine Enkelin, während des Gebets trug, sie beim Niederwerfen ablegte und beim Aufstehen wieder aufhob. Dies zeigt die immense Praktikabilität und Barmherzigkeit im Islam, die das Gebet auch im Familienalltag ermöglicht.

Masruq erzählte, dass er vor `A´ischa die Gründe nannte, die zum Unterbrechen des Gebets führen sollen, darunter das Hergehen eines Hundes, Esels oder einer Frau vor dem Betenden. `A´ischa wies dies entschieden zurück und sagte: „Damit habt ihr uns (Frauen) zu Hunden gemacht!“ Sie betonte, wie sie selbst vor dem Propheten (Friede sei auf ihm) auf dem Bett lag, während er betete. Dies klärt ein häufiges Missverständnis und bestätigt, dass das Gebet nicht durch das Vorbeigehen einer Person ungültig wird.

Die Ausrichtung zur Qibla: Ein Symbol der Einheit

Die Qibla, die Gebetsrichtung zur Ka'ba in Mekka, ist ein zentrales Element des Gebets und ein Symbol der Einheit der muslimischen Umma. Al-Bara` Ibn `Azib berichtete, dass der Prophet (Friede sei auf ihm) anfangs sechzehn oder siebzehn Monate lang in Richtung Bait Al-Maqdis (Jerusalem) betete, bevor die Offenbarung kam, die ihn anwies, sich der Ka'ba zuzuwenden (Qur'an 2:144). Dies war ein bedeutendes historisches Ereignis, das die Muslime als eine Nation unter einer einzigen Richtung vereinte.

Der Respekt vor der Qibla erstreckt sich auch auf alltägliche Handlungen. Abu Ayyub Al-Ansaryy berichtete, dass der Prophet (Friede sei auf ihm) sagte, man solle sich zur Verrichtung der Notdurft weder mit dem Gesicht noch mit dem Rücken zur Qibla stellen. Dies zeigt die allumfassende Ehrfurcht vor dieser heiligen Richtung. Dschabir berichtete auch, dass der Prophet (Friede sei auf ihm) auf seinem Reittier sitzend in jede Richtung betete, wenn es sich um freiwillige Gebete handelte, aber für die Pflichtgebete abstieg und sich zur Qibla ausrichtete.

Die Moschee und das Gebet Zuhause

Die Moschee ist der zentrale Ort für das Gemeinschaftsgebet. `Uthman Ibn `Affan berichtete, dass der Prophet (Friede sei auf ihm) sagte: „Wer eine Moschee errichtet, und damit nur das Wohlwollen Allahs zum Ziel hat, dem errichtet Allah ein gleiches (Haus) im Paradies.“ Dies unterstreicht die enorme Belohnung für den Bau und die Pflege von Moscheen.

Dennoch ist das Gebet nicht auf Moscheen beschränkt. `Abdullah Ibn `Umar berichtete, dass der Prophet (Friede sei auf ihm) sagte: „Verrichtet einen Teil eurer Gebete in euren Wohnungen und macht sie nicht zu Friedhöfen.“ Dies ermutigt dazu, auch zu Hause zu beten und die eigenen vier Wände mit Gottesdienst zu beleben. Abu Qatada As-Salmyy riet, beim Eintreten in die Moschee stets zwei Rak`a zu verrichten, ehe man sich hinsetzt, aus Respekt vor dem heiligen Ort.

Die Moschee ist auch ein Ort der Gemeinschaft. `A´ischa berichtete, dass sie Männer des Stammes Habascha in der Moschee Kampfkunst üben sah, und der Prophet (Friede sei auf ihm) sie dabei schützte. Dies zeigt die Rolle der Moschee als Zentrum für verschiedene Aktivitäten, solange sie dem islamischen Geist entsprechen. Auch das Schlafen in der Moschee war erlaubt, wie `Abdullah berichtete.

Die Ursprünge des Minbars (Predigtkanzel) in Moscheen sind ebenfalls interessant. Sahl und Dschabir berichteten, dass eine Frau dem Propheten (Friede sei auf ihm) vorschlug, ein Podest zu bauen, auf dem er sitzen könne. Dies zeigt die Initiative und den Beitrag von Frauen in der frühen islamischen Gemeinschaft.

Vermeidung von Grabkult und Heiligenverehrung

Ein sehr wichtiger Punkt, der in den Hadithen immer wieder betont wird, ist das Verbot, Gräber zu Gebetsstätten zu machen oder Heilige zu verehren. `A´ischa und `Abdullah Ibn `Abbas berichteten, dass der Prophet (Friede sei auf ihm) auf seinem Sterbebett die Juden und Christen verfluchte, weil sie die Gräber ihrer Propheten zu Gebetsstätten gemacht hatten. Er warnte damit seine Umma davor, ein solches Verhalten nachzuahmen. Abu Huraira bekräftigte dies ebenfalls, indem er sagte, Allah möge die Juden verdammen, weil sie die Gräber ihrer Propheten zu Gebetsstätten machten.

Diese strenge Warnung zielt darauf ab, den reinen Monotheismus (Tawhid) im Islam zu bewahren und jede Form von Schirk (Götzendienst oder Beigesellung) zu verhindern. Gräber von Propheten oder rechtschaffenen Menschen dürfen nicht zu Orten der Anbetung, der Wallfahrt oder der Bitte an die Verstorbenen gemacht werden, da dies direkt dem Konzept der alleinigen Anbetung Allahs widerspricht.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Um die Absichten des Propheten (Friede sei auf ihm) und die Flexibilität der Gebetsregeln besser zu verstehen, beantworten wir hier einige häufige Fragen:

Ist das Gebet in nur einem Kleidungsstück gültig?

Ja, das Gebet in nur einem Kleidungsstück ist gültig, vorausgesetzt, die erforderlichen Körperteile (Awrah) sind vollständig bedeckt und das Kleidungsstück ist sauber. Der Prophet (Friede sei auf ihm) wies darauf hin, dass nicht jeder zwei Kleidungsstücke zur Verfügung hat, und `Umar (Allahs Wohlgefallen auf ihm) bestätigte die Gültigkeit, solange die grundsätzlichen Bedeckungsvorschriften eingehalten werden. Es geht um die Bedeckung, nicht um die Menge der Kleidung.

Gibt es spezifische Kleidungsvorschriften für Männer und Frauen im Gebet?

Die grundlegenden Vorschriften für die Kleidung im Gebet sind Bescheidenheit und Bedeckung. Für Männer bedeutet dies in der Regel die Bedeckung des Bereichs zwischen Nabel und Knien. Für Frauen ist der gesamte Körper zu bedecken, außer dem Gesicht und den Händen. Die Kleidung darf weder zu eng sein, sodass sie die Form des Körpers abzeichnet, noch durchsichtig sein. Es gibt jedoch keine Vorschriften für bestimmte Stile oder Farben der Kleidung; die Praktikabilität steht im Vordergrund.

Darf man mit Schuhen oder Sandalen beten?

Ja, es ist erlaubt, mit Schuhen oder Sandalen zu beten, solange diese sauber sind. Anas Ibn Malik und andere Gefährten berichteten, dass der Prophet (Friede sei auf ihm) selbst in seinen Sandalen gebetet hat. Dies zeigt die Erleichterung im Islam und die Tatsache, dass das Gebet nicht auf bestimmte, unpraktische Bedingungen beschränkt ist.

Was lenkt vom Gebet ab und sollte vermieden werden?

Ablenkungen im Gebet sollten nach Möglichkeit vermieden werden, um die volle Konzentration auf Allah zu gewährleisten. Dazu gehören Bilder, die die Aufmerksamkeit auf sich ziehen können (wie der Vorhang von `A´ischa), oder unangemessene Kleidung wie Seide für Männer, die Luxus und Weltlichkeit symbolisiert und von der Demut ablenken kann. Auch das Spucken in Richtung der Qibla oder in der Moschee ist zu vermeiden, da dies respektlos gegenüber dem Gebetsort ist.

Kann das Vorbeigehen einer Person das Gebet ungültig machen?

Nein, das Vorbeigehen einer Person, sei es ein Tier oder ein Mensch, macht das Gebet nicht ungültig. `A´ischa (Allahs Wohlgefallen auf ihr) wies diese Annahme entschieden zurück und betonte, dass sie selbst oft vor dem Propheten (Friede sei auf ihm) lag, während er betete, ohne dass dies sein Gebet beeinträchtigte.

Ist es erlaubt, ein Kind während des Gebets zu tragen?

Ja, es ist erlaubt, ein Kind während des Gebets zu tragen. Der Prophet (Friede sei auf ihm) trug seine Enkelin Umama während des Gebets, legte sie beim Niederwerfen ab und hob sie beim Aufstehen wieder auf. Dies demonstriert die immense Praktikabilität des Islam und die Tatsache, dass das Gebet auch im Familienalltag und unter normalen Umständen verrichtet werden kann.

Warum ist die Qibla wichtig und wie hat sie sich geändert?

Die Qibla, die Ausrichtung zur Ka'ba in Mekka, ist ein Symbol der Einheit der muslimischen Gemeinschaft weltweit. Ursprünglich beteten die Muslime in Richtung Jerusalem (Bait Al-Maqdis). Nach sechzehn oder siebzehn Monaten wurde dies jedoch durch eine Offenbarung Allahs geändert, und die Muslime wurden angewiesen, sich der Ka'ba zuzuwenden. Dies war ein bedeutendes Ereignis, das die Muslime unter einer einzigen, universellen Gebetsrichtung vereinte.

Darf man überall beten?

Ja, der Prophet Muhammad (Friede sei auf ihm) sagte: „Die Erde wurde mir sowohl als Gebetsstätte als auch als Reinigungsmittel gemacht.“ Dies bedeutet, dass Muslime überall beten dürfen, wo sie sich befinden, solange der Ort sauber ist. Es ist nicht notwendig, eine spezielle Gebetsstätte zu suchen, außer für das Gemeinschaftsgebet in der Moschee. Die Flexibilität des Gebetsortes ist eine große Erleichterung im Islam.

Sollte man Gräber als Gebetsstätten nutzen?

Nein, die Nutzung von Gräbern als Gebetsstätten ist im Islam strengstens verboten und wird als eine große Sünde betrachtet. Der Prophet Muhammad (Friede sei auf ihm) verfluchte die Juden und Christen, weil sie die Gräber ihrer Propheten zu Gebetsstätten gemacht hatten, und warnte seine Umma davor, dies nachzuahmen. Dies dient dem Schutz des reinen Monotheismus und der Vermeidung von Heiligenverehrung oder Schirk.

Welche Verhaltensregeln gelten in der Moschee?

In der Moschee sollten Muslime Respekt und Ordnung wahren. Es wird empfohlen, beim Betreten der Moschee zwei Rak`a zu verrichten, bevor man sich hinsetzt. Sauberkeit ist essenziell; Spucken oder das Verunreinigen des Bodens ist zu vermeiden. Auch die Sicherheit der Anwesenden ist wichtig, wie das Beispiel des Tragens von Pfeilen mit bedeckten Spitzen zeigt. Die Moschee ist ein Ort der Anbetung, des Gedenkens und der Gemeinschaft.

Schlussfolgerung

Das islamische Gebet ist ein umfassendes System der Anbetung, das sowohl Flexibilität als auch klare Richtlinien bietet. Die Sunnah des Propheten Muhammad (Friede sei auf ihm) zeigt uns, dass das Gebet unter verschiedenen Umständen verrichtet werden kann, sei es in einem einzigen Kleidungsstück, in Schuhen, mit einem Kind auf dem Arm oder zu Hause. Die Betonung liegt auf der Reinheit, der Bedeckung der Awrah und der Konzentration auf Allah, nicht auf starren äußeren Formen oder luxuriöser Kleidung.

Die Praktikabilität, die durch die Erlaubnis zum Gebet an verschiedenen Orten und unter verschiedenen Bedingungen zum Ausdruck kommt, macht das Gebet für jeden Muslim zugänglich. Gleichzeitig werden wichtige Prinzipien wie der reine Monotheismus und der Respekt vor den heiligen Stätten und der Qibla gewahrt. Die Lehren des Propheten (Friede sei auf ihm) bieten einen zeitlosen Leitfaden, der Muslime dazu ermutigt, ihre Beziehung zu Allah zu pflegen, während sie gleichzeitig die Realitäten des täglichen Lebens anerkennen und die Gemeinschaft stärken.

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