20/07/2023
Seit jeher suchen Menschen Trost, Führung und Heilung im Gebet. Es ist eine der ältesten Formen der menschlichen Kommunikation mit dem Göttlichen, eine Brücke zwischen dem Materiellen und dem Spirituellen. Doch was genau ist ein Gebet, und wie kann es wirken, insbesondere im Kontext von Heilung und körperlichen Beschwerden? In diesem Artikel tauchen wir tief in die Welt der Heilgebete und des traditionellen „Besprechens“ ein, beleuchten ihre Ursprünge, ihre Anwendung und ihre tiefere Bedeutung.

Die Vorstellung, dass Worte und Glaube eine heilende Wirkung haben können, mag für viele modern anmuten, doch sie hat eine lange und reiche Geschichte. Es geht nicht darum, medizinische Behandlungen zu ersetzen, sondern vielmehr darum, die Selbstheilungskräfte des Körpers und der Seele zu aktivieren und einen Weg der Zuversicht in schwierigen Zeiten zu finden. Begleiten Sie uns auf einer Reise zu den Mysterien des Gebets und seiner erstaunlichen Potenziale.
- Was ist ein Gebet und wie wirkt es auf Leiden?
- Das Phänomen des „Besprechens“: Ein tieferer Blick
- Das wichtigste Gebet: „IM NAMEN GOTTES“
- Heilgebete und Mantras: Weitere Wege zur inneren Heilung
- Ein Gebet zur Abwendung von Schaden: „Der Schaden soll gesegnet sein“
- Aspekte des Gebets und Besprechens
- Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Gebet und Besprechen
- Fazit
Was ist ein Gebet und wie wirkt es auf Leiden?
Ein Gebet ist mehr als nur eine Aneinanderreihung von Worten; es ist eine Herzenshaltung, eine Absicht, eine Verbindung. Traditionell wird angenommen, dass bestimmte Gebete oder „Besprechungen“ (eine Form des rituellen Sprechens oder Chantens) gezielt auf spezifische Leiden wirken können. In alten Überlieferungen heißt es, Gebete könnten bei einer Übersäuerung des Blutes (Azidose) Linderung verschaffen, ebenso bei flecht- oder schuppenartigen Ablagerungen der Haut oder verschiedenen Allergien. Diese Anwendungen sind tief in volkstümlichen Heilmethoden verwurzelt, die über Generationen weitergegeben wurden.
Das sogenannte „Besprechen“ von Krankheiten ist eine faszinierende Praxis, die oft mit bestimmten Ritualen und Bedingungen verbunden ist. Eine Besonderheit hierbei ist die Unterscheidung zwischen Besprechungen, die bei abnehmendem Mond oder bei zunehmendem Mond vorgenommen werden. Diese Ausrichtung an den Mondphasen spiegelt eine tiefe Verbundenheit mit den Zyklen der Natur wider und den Glauben, dass kosmische Energien den Heilungsprozess beeinflussen können. Die Behandlung erfolgt typischerweise dreimal im Abstand von einigen Tagen, um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen.
Es ist wichtig zu verstehen, dass diese Gebete und Besprechungen nicht als „Zauberformeln“ gedacht sind, die sofortige und vollständige Heilung garantieren. Vielmehr sind sie ein Ausdruck des Vertrauens in eine höhere Macht, eine Bitte um Beistand und eine Stärkung der inneren Haltung des Patienten. Wer Gott in Krankheit um Hilfe bittet, begibt sich vertrauensvoll in seine Hand. Es ist ein Weg, aus der oft erlebten Sprachlosigkeit vor dem Angesicht von Leid und Krankheit herauszufinden und eine neue Perspektive zu gewinnen.
Das Phänomen des „Besprechens“: Ein tieferer Blick
Das „Besprechen“ ist eine uralte, volksheilkundliche Tradition, die in vielen Kulturen vorkommt. Es handelt sich dabei um das ritualisierte Sprechen von Gebeten, Reimen oder Formeln über eine kranke Person oder einen betroffenen Körperteil. Oft wird dabei auch leicht über die Stelle gestrichen oder geatmet. Die Wirksamkeit dieser Methode wird heiß diskutiert, und die Meinungen gehen stark auseinander. Für die einen ist es reiner Aberglaube, für die anderen eine tiefgreifende spirituelle Praxis, die reale Effekte erzielen kann.
Historisch gesehen war das Besprechen oft die einzige verfügbare „Behandlung“ für viele Leiden, besonders in ländlichen Gebieten, wo der Zugang zu Ärzten begrenzt war. Es bot den Menschen Trost und Hoffnung in einer Zeit, in der Krankheiten oft unerklärlich und unheilbar schienen. Der Glaube an die heilende Kraft des gesprochenen Wortes ist dabei zentral. Es geht um die Überzeugung, dass das Leiden, das sich im Körper manifestiert, durch eine energetische oder spirituelle Intervention beeinflusst werden kann.
Ein bekanntes Anwendungsgebiet für das Besprechen sind Warzen. Das Thema „Warzen besprechen“ wird oft kontrovers diskutiert. Warzen sind oft harmlose Hautwucherungen, die jedoch ein kosmetisches Problem darstellen und somit für die Betroffenen psychisch belastend sein können. Vor allem das Leid bei Kindern kann durch die unschön aussehenden Hautveränderungen groß sein. Außerdem können die hartnäckigen Wucherungen an den Fußsohlen zu Schmerzen beim Gehen führen und so den Alltag erheblich beeinträchtigen. Die Frage „Hilft die Methode Warzen besprechen wirklich, um die lästigen Wucherungen loszuwerden?“ beschäftigt viele. Es gibt zahlreiche anekdotische Berichte über Erfolge, wissenschaftliche Belege sind jedoch rar. Oft wird vermutet, dass ein starker Placebo-Effekt oder die psychische Entlastung, die durch die Zuwendung und den Glauben an die Heilung entsteht, eine Rolle spielen könnte.
Wichtiger Hinweis: Heilgebete und das Besprechen von Krankheiten ersetzen keinesfalls den Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker. Liegt eine ernsthafte Erkrankung vor oder sollten Beschwerden länger anhalten, suchen Sie bitte unbedingt einen Arzt oder Heilpraktiker auf und klären Sie den Grund für Ihre Beschwerden. Spirituelle Praktiken können eine Unterstützung sein, aber niemals eine Alternative zur medizinischen Diagnose und Behandlung.
Das wichtigste Gebet: „IM NAMEN GOTTES“
In vielen spirituellen Traditionen gibt es Gebete, die als besonders kraftvoll oder fundamental angesehen werden. Das Hauptgebet, das hier hervorgehoben wird, ist schlicht und einfach: „IM NAMEN GOTTES“. Diese kurze, prägnante Formel ist von unergründlicher Tiefe und so weit wie der Himmel. Sie ist der Ausgangspunkt für jedes andere Gebet und jede spirituelle Handlung.
Wenn wir mit „IM NAMEN GOTTES“ beginnen, geben wir zu erkennen, dass wir nicht selbst handeln. Stattdessen übergeben wir die Ursache, den Verlauf und das Resultat unserer Handlung Gott selbst. Dies ist ein Akt der tiefen Demut und des Vertrauens. Es bedeutet, sich selbst zurückzunehmen und die göttliche Führung und Macht wirken zu lassen. Diese Formel verspricht nicht nur den Zutritt ins Paradies, sondern auch das Gelingen all unserer Vorhaben. Sie ist ein Ausdruck großer Gnade und kann, selbst wenn wir nie ein anderes Gebet gelernt haben, ausreichen, um direkt in das Herz des Großen Geheimnisses vorzudringen.

Das Gebet „IM NAMEN GOTTES“ verbindet alle Religionen und ist in der jeweiligen Tradition und Ausprägung in allen Religionen bekannt. Es ist sozusagen universell und allein schon deshalb von großer Kraft und Güte. Es ist der Ausdruck reiner Klarheit und Erkenntnis, eine Essenz, die über konfessionelle Grenzen hinausgeht. Diese universelle Anwendbarkeit macht es zu einem mächtigen Werkzeug für jeden, der spirituellen Beistand sucht.
Die Anwendung dieses Prinzips kann sehr konkret sein. Wenn wir Traurigkeit sehen, können wir unser Gebet sprechen: „Was ich sehe, das vergehe…“ Oder wenn wir Geiz sehen, können wir diese Plage in unserer Vorstellung dahinschmelzen lassen wie Schnee in der Sonne. Bei körperlichen Beschwerden, wie zum Beispiel Bauchschmerzen bei einem Kind, können wir die Hand auf den Bauch legen, uns vorstellen, wie der Schmerz verschwindet, wie er sich erbarmt und erweicht… und dann „wegblasen“, dem Schmerz symbolisch dem Atem, dem Wind mitgeben. Es ist die Intention und die Überzeugung, die hier wirken, getragen von dem tiefen Vertrauen in die göttliche Ordnung.
Die Kraft der Dankbarkeit im Gebet
Ein ebenso wichtiger Aspekt des Gebets ist die Dankbarkeit. Wenn sich eine Situation, für die wir gebetet haben, gebessert hat, ist es essenziell, sich bei den höheren Kräften zu bedanken, mit denen wir ja in einer lebendigen Beziehung stehen. Es ist ein Ausdruck der Freude über die gelungene Zusammenarbeit und eine Bestätigung der Verbindung. Dies sollte eigentlich ein ganz natürlicher Wunsch sein.
Das Mindeste, was der Anstand erfordert, ist doch, dass wir wenigstens innerlich „Danke“ sagen, wenn wir um etwas gebeten und dieses auch bekommen haben. Das gilt nicht nur für unsere zwischenmenschlichen Beziehungen, sondern natürlich auch für unseren Schutzpatron oder die göttliche Instanz, an die wir uns wenden. Ein weiterer Grund, warum wir etwas „geben“ oder uns dankbar zeigen sollen, ist, um uns von unserem Geiz zu befreien. Wir leben in einer Gesellschaft, in der uns unentwegt eingeflüstert wird, dass wir Vorteile haben, wenn wir geizig sind. In Wirklichkeit ist genau das Gegenteil der Fall. Je mehr Geiz wir in uns tragen, desto ärmer fühlen wir uns.
Die Indianer kennen in ihren alten Kulturen das „give-away“. Wenn jemand ein Fest feiert, dann lässt er sich nicht beschenken, sondern macht all seinen Gästen großzügig Geschenke. Dieses Prinzip der Großzügigkeit und des Gebens, ohne eine direkte Gegenleistung zu erwarten, ist ein mächtiger Weg, um inneren Reichtum zu kultivieren. Wir können den Geiz auch besänftigen, indem wir den Wesen, denen wir begegnen, gute Wünsche senden. Setzen Sie sich einfach mal in ein Café, betrachten Sie die Menschen und schenken Sie ihnen in Gedanken gute Wünsche. Beobachten Sie, wie Ihr eigenes Gemüt sich dabei mit Freude und dem Gefühl inneren Reichtums anfüllt. Dankbarkeit und Großzügigkeit sind nicht nur Tugenden, sondern auch Schlüssel zu einem erfüllteren Leben.
Heilgebete und Mantras: Weitere Wege zur inneren Heilung
Neben dem zentralen Gebet „IM NAMEN GOTTES“ gibt es eine Vielzahl weiterer Gebete und spiritueller Formeln, die zur Heilung und zum Wohlbefinden eingesetzt werden können. Jede dieser Formen hat ihre eigene Tradition und ihren eigenen Klang, doch alle zielen darauf ab, eine Verbindung zur Heilkraft des Universums herzustellen.
Ein Mantra für himmlische Heilung
Manchmal ruft die Seele nach einer spezifischen Form der himmlischen Heilung. Hier kann ein Mantra, eine heilige Silbe oder ein heiliger Vers, helfen, den richtigen Weg zur Heilung zu finden. Ein solches Mantra ist: OM SHREE DHANVANTRE NAMAHA. Dieses Mantra ist im Hinduismus Dhanvantari gewidmet, dem göttlichen Arzt und Avatar Vishnus, der als Ursprung der ayurvedischen Medizin gilt. Das Chanten dieses Mantras soll helfen, körperliche und geistige Beschwerden zu lindern und den Heilungsprozess zu unterstützen, indem es positive Energien anzieht und das Bewusstsein auf Gesundheit ausrichtet.
Ein traditionelles Heilgebet: Die Asche und die Flechte
Ein weiteres Beispiel für ein kurzes, traditionelles Heilgebet, das oft im Rahmen des Besprechens verwendet wird, ist ein alter Reim, der die Kraft des Verschwindens des Leidens evoziert:
Die Asche und die Flechte,
die flogen übers Meer,
die Asche, die kam wieder,
die Flechte nimmermehr.
Dieser Reim, oft leise gesprochen, während man über die betroffene Stelle streicht, soll symbolisch die Krankheit (Flechte) davontragen und nicht wiederkehren lassen. Die Einfachheit und Bildhaftigkeit solcher Gebete tragen dazu bei, eine starke innere Vorstellungskraft zu aktivieren, die den Heilungsprozess unterstützen kann.
Ein Gebet zur Abwendung von Schaden: „Der Schaden soll gesegnet sein“
Ein besonders tiefgründiges und universell einsetzbares Gebet ist das zur Abwendung von Schaden. Es kann bei jeglicher Art von Leid oder Unglück helfen und basiert auf einer radikalen Umdeutung der Situation. Erinnern Sie sich an die Sufi-Geschichte vom Paradies, in dem die vier Flüsse fließen? Das Wasser, das für Klarheit des Geistes steht, wird hier in einem Atemzug genannt mit dem Wein, der für die Ekstase der Vereinigung steht, wenn das Ich mit dem Großen Geist auf der tiefsten Ebene miteinander verschmilzt.
Die zentrale Aussage dieses Gebets ist: „der Schaden soll gesegnet sein“. Was bedeutet das? Im Fall einer Krankheit könnte es bedeuten, dass wir den Schmerz, den Schwindel oder was es auch immer ist, nicht hassen, sondern segnen wollen. Dies ist ein Paradigmenwechsel: Statt Widerstand und Ablehnung gegenüber dem Leid, wird eine Haltung der Akzeptanz und des Segnens eingenommen. Ein älterer Herr, der in der Praxis von Monika Herz dieses Gebet mitgegeben bekam, gab zu bedenken: „Ich kann ja den Schaden nicht selbst segnen.“ Damit gab er zu erkennen, dass er das Prinzip sofort und spontan verstanden hat. Nicht wir selbst sind es, die heilen oder segnen; der Segen kommt aus einer anderen Ebene, fernab des Materiellen.

Das vollständige Gebet lautet:
IM NAMEN GOTTES .....so beginnt jedes Gebet
Gott hat erschaffen Wasser und Wein,
dass der Schaden soll gesegnet sein,
Ob innen, ob außen, wie der Schaden gescheh,
da hilft der Name Maria im Schnee. AMEN
Dieses Gebet, dessen Textausschnitte von Monika Herz stammen, vereint die universelle Anrufung Gottes mit der Bitte um Segen für das, was als Schaden empfunden wird. Die Erwähnung von „Maria im Schnee“ verweist auf eine alte Volksfrömmigkeit und Heiligenverehrung, die in vielen Kulturen verwurzelt ist. Es geht darum, das Leid nicht zu bekämpfen, sondern es in einen größeren, göttlichen Kontext zu stellen und dadurch seine transformative Kraft zu erkennen.
Aspekte des Gebets und Besprechens
Um die verschiedenen Facetten von Gebet und Besprechen besser zu verstehen, hilft ein Überblick über ihre Hauptaspekte:
| Aspekt | Beschreibung | Relevanz für Heilung |
|---|---|---|
| Glaube & Vertrauen | Die innere Überzeugung an die Wirksamkeit der Praxis und an eine höhere Macht. | Stärkt den Placebo-Effekt, reduziert Stress, fördert positive Erwartung. |
| Ritual & Tradition | Spezifische Abläufe, Formeln, Mondphasen oder Gesten. | Verleiht Struktur, schafft eine Atmosphäre der Erwartung und des Schutzes. |
| Intention & Fokus | Die klare Absicht, Heilung zu erbitten oder zu bewirken. | Lenkt die Energie und Aufmerksamkeit auf das gewünschte Ergebnis. |
| Dankbarkeit | Das Ausdrücken von Wertschätzung für erhaltene Hilfe oder positive Veränderungen. | Verstärkt positive Gefühle, fördert eine Haltung der Fülle. |
| Universelle Verbindung | Die Erkenntnis, dass Gebet über Konfessionen hinausgeht. | Ermöglicht jedem, unabhängig vom Hintergrund, die Praxis zu nutzen. |
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Gebet und Besprechen
Kann Gebet den Arzt ersetzen?
Nein, unter keinen Umständen. Heilgebete und das Besprechen sind komplementäre Methoden, die die schulmedizinische Behandlung unterstützen können, aber niemals ersetzen dürfen. Bei ernsthaften Erkrankungen oder anhaltenden Beschwerden ist immer ein Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen.
Muss ich religiös sein, damit Gebete wirken?
Die Wirkung von Gebeten hängt weniger von einer spezifischen Religionszugehörigkeit ab als vielmehr von der inneren Haltung, dem Glauben und der Absicht. Das Gebet „IM NAMEN GOTTES“ wird als universell beschrieben, was bedeutet, dass seine Kraft über konfessionelle Grenzen hinausgeht. Vertrauen und Offenheit sind oft wichtiger als feste Dogmen.
Wie oft sollte ich beten oder besprechen?
Die Häufigkeit hängt von der jeweiligen Tradition und dem individuellen Bedürfnis ab. Bei traditionellen Besprechungen wird oft eine Serie von drei Behandlungen im Abstand von einigen Tagen empfohlen. Im Alltag kann Gebet so oft praktiziert werden, wie es sich für Sie richtig anfühlt – sei es morgens, abends oder in Momenten des Bedarfs.
Was genau ist „Besprechen“?
„Besprechen“ ist eine alte volksheilkundliche Praxis, bei der durch das Sprechen von speziellen Formeln, Reimen oder Gebeten über eine kranke Stelle oder Person Heilung bewirkt werden soll. Es ist oft mit rituellen Handlungen wie Streichen oder Atmen verbunden und wird traditionell für verschiedene Hautleiden oder andere Beschwerden angewendet.
Wirkt „Besprechen“ bei allen Krankheiten?
Die traditionellen Anwendungsbereiche für das Besprechen sind oft spezifisch, wie bei Hautleiden (Flechten, Warzen) oder bestimmten inneren Ungleichgewichten (Übersäuerung). Es gibt keine Garantie für eine Wirkung bei allen Krankheiten, und die Effekte sind oft anekdotisch belegt. Es ist wichtig, realistische Erwartungen zu haben und stets medizinischen Rat einzuholen.
Kann ich für andere beten?
Ja, das Gebet für andere, auch Fürbitte genannt, ist eine weit verbreitete Praxis in vielen spirituellen Traditionen. Es wird angenommen, dass das Senden von guten Wünschen und positiver Energie an andere eine unterstützende Wirkung haben kann, sowohl für den Betenden als auch für den Empfänger.
Fazit
Das Gebet und die Praxis des Besprechens sind tief in der menschlichen Geschichte verwurzelt und bieten auch in unserer modernen Zeit Wege zur inneren Stärke und möglichen Heilung. Ob es sich um das einfache, kraftvolle „IM NAMEN GOTTES“ handelt, das Mantra für himmlische Heilung oder die traditionellen Reime gegen Leiden – sie alle zeugen von dem tiefen menschlichen Bedürfnis, sich mit etwas Größerem zu verbinden.
Sie erinnern uns daran, dass Heilung nicht nur eine physische, sondern auch eine zutiefst spirituelle und emotionale Dimension hat. Die Kraft der Dankbarkeit, des Vertrauens und der Akzeptanz kann transformative Prozesse in Gang setzen, die über das rein Materielle hinausgehen. Während diese alten Wege Trost und Unterstützung bieten können, ist es von größter Bedeutung, sie stets als Ergänzung zur modernen Medizin zu sehen und die Verantwortung für die eigene Gesundheit in Zusammenarbeit mit qualifizierten Fachleuten zu tragen. Mögen diese Erkenntnisse Sie auf Ihrem persönlichen Weg der Heilung und des Wohlbefindens begleiten.
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