31/08/2021
„Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht. Und was er macht, das gerät wohl.“ Dieser Vers aus Psalm 1,3 ist mehr als nur ein poetisches Bild; er ist eine tiefe Metapher für ein erfülltes Leben im Glauben. Bäume, mit ihrer Verwurzelung, ihrem beständigen Wachstum und ihrer Fähigkeit, Früchte zu tragen und Schutz zu bieten, dienen seit jeher als mächtige Symbole in vielen Kulturen und Religionen. Sie stehen für Beständigkeit, Widerstandsfähigkeit und die zyklische Natur des Lebens. Doch wie vermittelt man solch tiefgründige biblische Botschaften kindgerecht und praxisnah? Ein faszinierender Praxisbericht aus der Tageseinrichtung für Kinder der Ev.-luth. St. Johannis Kirchengemeinde Lüchow zeigt, wie genau dies gelingen kann.

- Der Baum als tiefgründiges Symbol im Glauben
- Ein Praxisbericht aus dem Kindergarten St. Johannis
- Die vorbereitende Phase: Beobachten und Erleben
- Die religionspädagogische Einheit: Sinnliche Erfahrungen und tiefere Bedeutung
- Der Baum als Spiegel menschlicher Empfindungen
- Der Höhepunkt: Ein Gottesdienst im Zeichen des Baumes
- Nachhaltige Eindrücke und wertvolle Erkenntnisse
- Häufig gestellte Fragen (FAQ)
- Warum wurden Bäume für dieses religionspädagogische Projekt gewählt?
- Welches Alter ist für ein solches Projekt am besten geeignet?
- Wie kann die Kernbotschaft von Psalm 1,3 für Kinder verständlich gemacht werden?
- Können Eltern ähnliche religionspädagogische Ansätze auch zu Hause umsetzen?
- Welche Rolle spielte der Gottesdienst in diesem Projekt?
Der Baum als tiefgründiges Symbol im Glauben
Der Psalm 1,3 beschreibt den Menschen, der sich an Gottes Weisung hält, mit dem Bild eines Baumes, der fest an Wasserbächen gepflanzt ist. Dies impliziert nicht nur eine sichere Versorgung und damit verbundenes Gedeihen, sondern auch eine innere Standhaftigkeit, die selbst in schwierigen Zeiten nicht wankt. Ein solcher Baum bringt seine Frucht zur rechten Zeit, was für ein fruchtbares Leben steht, das Segen und Nutzen für andere hervorbringt. Seine Blätter verwelken nicht, ein Zeichen für ewige Frische und unvergängliche Vitalität. Und was immer er unternimmt, es gelingt ihm. Dieses Bild des Baumes wird so zu einem Sinnbild für ein gottverbundenes Leben voller Vertrauen, Resilienz und Erfolg. Es ist eine Botschaft der Hoffnung und der Ermutigung, die über Jahrtausende hinweg Menschen angesprochen hat und ihnen Ausdruck für ihre eigenen Hoffnungen, Ängste und Freuden gab.
Ein Praxisbericht aus dem Kindergarten St. Johannis
Der Anlass für dieses besondere Projekt war ein praxisorientierter Religionsunterricht an Fachschulen für Sozialpädagogik im Sommer 1994, bei dem es darum ging, Psalmtexte mit Kindern zu erarbeiten. Der Kindergarten der Ev.-luth. St. Johannis Kirchengemeinde Lüchow, eine Einrichtung mit zwei Vormittags-, einer Integrationsgruppe für behinderte und nichtbehinderte Kinder, einer Ganztags- sowie zweier Nachmittagsgruppen, nahm diese Herausforderung an. Die pädagogische Arbeit orientiert sich hier am Konzept der „offenen Arbeit“, was bedeutet, dass Eltern, Trägervertreter, Schulen und die Öffentlichkeit aktiv an der Gestaltung der pädagogischen Inhalte mitwirken können. Inhalte werden in Gruppengesprächen, Dienstbesprechungen mit Eltern und teamzentrierten Fortbildungen erarbeitet, wobei stets von den realen Erlebnissen der Kinder ausgegangen wird. Für die Erzieherinnen war es von zentraler Bedeutung, sich selbst mit ihren Erfahrungen einzubringen und den Kindern Situationen anzubieten, die ähnliche Erfahrungen ermöglichen.
Die vorbereitende Phase: Beobachten und Erleben
Alles begann mit einer Fortbildung, in der die Leiterin des Kindergartens die Inhalte der Psalmenarbeit mit praktischen Übungen vermittelte. Die Kolleginnen der sechs Gruppen zeigten sich bereit, punktuell mitzuarbeiten, d.h. Kinder anzusprechen, Aktionen zu begleiten und Zeit und Raum für die Auseinandersetzung mit dem Thema zur Verfügung zu stellen. Auf diese teaminterne Auseinandersetzung folgte eine intensive Beobachtungsphase. Die Erzieherinnen stellten sich dabei die Fragen: Welche Kinder wenden sich Bäumen besonders zu – sei es konstruktiv (Klettern, Pflegen, Anfassen) oder destruktiv (Blätter abreißen, Schlagen)? Und welche Kinder zeigen wenig oder kein Interesse? Die Erzieherinnen beteiligten sich aktiv an den Baumspielen der Kinder und versuchten, diejenigen, die sich noch nicht mit Bäumen beschäftigt hatten, spielerisch zu motivieren. Ursprünglich war eine alters- und zahlenmäßig begrenzte Gruppe von etwa drei fünf- bis sechsjährigen Kindern pro Gruppe geplant. Doch das Interesse war so groß, dass auch viele jüngere Kinder und ganze Gruppen an den Aktivitäten teilhaben wollten. Über einen Zeitraum von zwei Monaten trafen sich die Interessengruppen zweimal wöchentlich für je eine Stunde, später wöchentlich oder vierzehntägig. Bei diesen Spielen wurden die vielfältigen Wahrnehmungsmöglichkeiten bewusst: Kinder erzählten, was sie sahen, hörten, rochen, tasteten und schmeckten. Auch die Erzieherinnen teilten ihre Wahrnehmungen mit, wobei es sowohl gleiche als auch unterschiedliche Erfahrungen gab. Die Bäume wurden benannt, ältere Kinder lernten und behielten die Namen, jüngere unterschieden zwischen Laub- und Nadelbäumen. So wurde nicht nur Sachwissen vermittelt, sondern auch Raum für lustige Fantasiegeschichten geschaffen.
Die religionspädagogische Einheit: Sinnliche Erfahrungen und tiefere Bedeutung
Nach der Beobachtungsphase wurden die Grundzüge der religionspädagogischen Einheit veröffentlicht, die auf mehreren Elementen basierte:
- Miteinander erlebbare Situationen: Die Kinder erkundeten Bäume in ihrem Garten, auf dem Weg zum Deich und im Park. Sie lernten, die Bäume zu unterscheiden, zu benennen und wiederzuerkennen.
- Bewusstmachen der Wahrnehmung mit allen Sinnen:
- Sehen: Wuchsform, Größe, Wurzeln, Stamm, Krone, Form und Farbe der Blätter.
- Hören: Den Windhauch, Wind und Sturm in den Ästen und Zweigen, raschelnde, klatschende, knisternde Blätter, knackende Äste sowie Vögel und andere Lebewesen in den Bäumen.
- Riechen: Den Duft der Blüten, Früchte, Blätter, des Harzes, des Holzes und der Rinde.
- Tasten/Fühlen: Die Oberflächen befühlen und begreifen (rau, rissig, weich, kitzelig).
Der Baum als Spiegel menschlicher Empfindungen
Die Arbeit mit den Bäumen ermöglichte es, individuelle und gemeinsam nachvollziehbare Empfindungen zu erleben und auszudrücken:
- Festigkeit und Beweglichkeit: Der Baum hat seinen festen Standpunkt, ist aber fast immer in Bewegung, vom Wind bewegt. Er verändert und wandelt sich ständig: Er wird geboren, wächst, bringt Frucht, wird neu, wird alt, stirbt und lebt doch weiter. Der Laubbaum erlebt den jahreszeitlichen Wandel, der Nadelbaum ist immer grün. Diese duale Natur spiegelt die menschliche Existenz wider, die von Beständigkeit und Veränderung gleichermaßen geprägt ist.
- Schwäche und Stärke: Heranwachsende Bäume brauchen Schutz, Rücksichtnahme und Pflege, ähnlich wie junge Menschen. Große Bäume bieten Schutz vor Regen und Sturm, sie geben Halt und sind eine Quelle von Nahrung, Wohnung und Baumaterial für Menschen, Tiere und Pflanzen. Sie liefern Energie und sind ein Symbol für Resilienz und Versorgung.
- Geborgenheit: Der Baum ist Lebensraum für unterschiedlichste Lebewesen und vermittelt ein Gefühl von Geborgenheit und Schutz.
- Freude und Trauer: Die Kinder erlebten Lebensfreude beim Keimen des Sämlings, beim Wachsen und Gedeihen, bei der Baumblüte, an den Früchten und bei der Betrachtung der Jahreszeiten. Gleichzeitig empfanden sie Sorge um das Wohlergehen bei Anzeichen von Erkrankung und Trauer bei Verstümmelung oder Tod des Baumes.
Diese Wahrnehmungen und Erlebnisse fanden ihren Ausdruck in verschiedenen kreativen Formen: in Bewegung (Baumtanz), in Sprache (Wort- und Sprachspiele), in Gestaltung (Formen, Malen, Darstellen von Bäumen) und in Musik. Diese Formen konnten sich zu Symbolen verdichten, in denen sich Lebens- und Glaubenserfahrungen ausdrücken ließen. Wenn diese Bilder auf Gott bezogen wurden, konnten sie den Kindern helfen, religiöse Erfahrungen zu deuten und ebenfalls in Bewegung, Sprache, Gestaltung und Musik auszudrücken. Den Kindern wurde als Hilfestellung vermittelt, dass die Menschen vor langer Zeit den gläubigen Menschen mit dem Bild und den Eigenschaften des Baumes beschrieben haben.
Der Höhepunkt: Ein Gottesdienst im Zeichen des Baumes
Einmal monatlich bieten die Mitarbeiterinnen einen Gottesdienst für Kindergartenkinder und deren Geschwister an, der direkt im Kindergarten gefeiert wird. Für den besonderen „Baum-Gottesdienst“ wurden gemeinsam mit den Kindern Äste und Zweige verschiedener Bäume gesammelt und die Mehrzweckhalle des Kindergartens damit gestaltet. Ergänzt wurde die Dekoration durch Kerzen, Kalenderbilder und Fotos von Bäumen. Auch Baumfrüchte, Farben, Papiere, Stoffe sowie Musikinstrumente wie Xylophon und Klanghölzer lagen bereit. Der Gottesdienst hatte einen festen Ablauf mit Liedern, Gebeten und Sprüchen. Im Hauptteil stand ein großer Pappbaum, der in der vorangegangenen vierwöchigen Projektphase entstanden war, im Mittelpunkt des Sitzkreises. Kinder und anwesende Erwachsene gestalteten das im Psalm beschriebene Umfeld des Baumes mit Papieren, Tüchern, gesammelten Baumfrüchten und anderen Naturmaterialien. Wasser und Erde wurden durch große farbige Tücher dargestellt, Sand und gesammelte Steine sowie Äste, Zweige und farbige, geknüllte, gerissene oder geschnittene Papiere bildeten die Landschaft. Früchte wurden gebastelt und an den Baum gehängt. Während dieser Aktivitäten sprachen die Kinder und Erwachsenen über ihre Erlebnisse mit den Bäumen und benannten bestimmte Eigenschaften wie „stark“, „groß“, „schön“, „fest“, „bewegt“, „hoch“, „biegsam“ oder „alt“.
Ein besonderer Moment war die Einführung eines Liedes einer Popgruppe aus der ehemaligen DDR, ein damals sehr bekannter „Ohrwurm“. Dieses Lied wurde von einer Kollegin aus den „Neuen Ländern“ eingebracht und mit Kindern und Mitarbeiterinnen umgearbeitet, gesungen, getanzt und mit Instrumenten begleitet. Der Text „Stark wie ein Baum möchte ich werden, / ja so wie der Dichter es beschreibt. / Stark wie ein Baum mit einer Krone, / die weit, weit, weit, weit über alle Grenzen scheint“ fasste die Botschaft des Projektes perfekt zusammen. Während der Liedeinführung und des Tanzes wurde immer wieder betont, dass die Menschen vor langer Zeit den Menschen, der an Gott glaubt, mit einem Baum verglichen haben. Diese Tradition wurde in Liedern und Reimen über Generationen weitergegeben, lange bevor Jesus geboren wurde, und wird bis heute fortgeführt. Der Gottesdienst endete mit dem Vaterunser und einem weiteren Lied oder Tanz, der das Thema aufgriff.
Nachhaltige Eindrücke und wertvolle Erkenntnisse
Die gesamte Einheit war von viel Bewegung und körperlicher Aktivität geprägt. Die Kinder und Mitarbeiterinnen waren aktiv beim Laufen, Springen, Klettern, Sammeln, Tragen und Graben. Es war eine Anstrengung, die sich lohnte. Kinder und Mitarbeiterinnen drückten ihre Empfindungen aus, die sie bei der Beschäftigung mit Bäumen hatten. Kinder brachten sogar zwei selbst aufgezogene Kastanien- und Haselnussbäumchen mit, für die gemeinsam ein geeigneter Standort gesucht und die dann gepflanzt und gepflegt wurden. Die Freude über das Gedeihen war groß, die Trauer spürbar, als ein Bäumchen umgebrochen wurde. Entsetzen herrschte, als nach einem Wochenende alle Äpfel von einem voll behangenen Apfelbaum heruntergeschlagen waren, und Empörung über den Vandalismus anderer. Gleichzeitig staunten die Kinder über sehr große Bäume, die ehemalige Kindergartenkinder Jahre zuvor gepflanzt hatten. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen, Eltern, Kirchenvorstehern und dem Pastor halfen die Kinder aktiv bei der Gartengestaltung.
Die kreative Auseinandersetzung war vielfältig: Kinder gestalteten Bäume an der großen Malwand, auf einzelnen großen und kleinen Papieren, mit Wasserfarben, Wachsmalkreiden, Buntstiften, gepressten Blättern und Klebstoff, Papprollen, Papieren, Stoffen und Tüchern. Sie bereiteten ihren Gottesdienst vor, bauten einen Baum, sammelten Früchte, bereiteten Papiere und Stoffe vor, übten das Lied und probierten dazu klangliche Begleitungen und Tanzformen aus. All dies führte zu der klaren Erkenntnis: Kinder lieben Bäume! Bäume gehören zu ihrer Lebenswelt, und Kinder können sich mit den Eigenschaften von Bäumen identifizieren. Sie können aus tiefstem Herzen sagen: „Der ist wie ein Baum!“ Dies zeigt, wie lebendig und erfahrbar Religionspädagogik sein kann, wenn sie an der Lebenswelt der Kinder ansetzt und ihnen Raum für eigene Entdeckungen und Ausdrucksformen gibt.
Unterstützt wurden die Erfahrungen durch folgende Kinderliteratur:
- „Meine allerliebsten Bäume“ von Bartos-Höppner, Gerstenberg
- „Der verwandelte Wald“ von R.Sacher
- „Der singende Baum“ von B.Clavel, Urachhaus
- „Die Hecke“ von Thomas u.While, Gerstenberg
- „Der Frühling kommt“ von Nöstlinger/Parmentier, Schroedel
- „Der Geisterbaum“ von Waldbrecker, Annette Betz
- „Pony, Bär und Apfelbaum“ von Heuck, Thienemanns
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Warum wurden Bäume für dieses religionspädagogische Projekt gewählt?
Bäume sind ein universelles Symbol, das in vielen Kulturen und Religionen eine tiefe Bedeutung hat. Im biblischen Kontext, insbesondere in Psalm 1,3, stehen sie für Stärke, Wachstum, Beständigkeit und ein gesegnetes Leben. Für Kinder sind Bäume zudem ein greifbarer Teil ihrer Lebenswelt. Sie bieten vielfältige Möglichkeiten für sinnliche Erfahrungen (Sehen, Hören, Riechen, Tasten) und körperliche Aktivitäten, was sie ideal für einen praxisorientierten Zugang zu religiösen Themen macht.
Welches Alter ist für ein solches Projekt am besten geeignet?
Das Projekt wurde primär für fünf- bis sechsjährige Kinder im Kindergartenalter konzipiert. Der Praxisbericht zeigt jedoch, dass auch viele jüngere Kinder großes Interesse zeigten und aktiv teilnahmen. Das Konzept der „offenen Arbeit“ und die Anpassungsfähigkeit der Erzieherinnen ermöglichten es, Kinder unterschiedlichen Alters und Entwicklungsstände einzubeziehen. Die vielschichtigen Aktivitäten, von einfachen Sinneserfahrungen bis hin zu tiefergehenden Symbolinterpretationen, sprechen unterschiedliche Altersgruppen an.
Wie kann die Kernbotschaft von Psalm 1,3 für Kinder verständlich gemacht werden?
Die Kernbotschaft von Psalm 1,3 – dass ein Mensch, der sich auf Gott verlässt, stark, standhaft und fruchtbar ist – wurde den Kindern nicht abstrakt vermittelt, sondern durch konkrete Erlebnisse und die Identifikation mit den Eigenschaften eines Baumes. Indem die Kinder selbst die Stärke eines Baumes spürten, sein Wachstum verfolgten, seine Geborgenheit erlebten und seine Früchte wahrnahmen, konnten sie eine Verbindung zu den Eigenschaften eines gläubigen Menschen herstellen. Die Aussage, dass Menschen vor langer Zeit gläubige Menschen mit Bäumen verglichen, half dabei, die historische und religiöse Dimension zu vermitteln.
Können Eltern ähnliche religionspädagogische Ansätze auch zu Hause umsetzen?
Absolut! Eltern können die Natur gemeinsam mit ihren Kindern erkunden und dabei bewusst alle Sinne einsetzen. Ein Spaziergang im Wald, das Beobachten eines Baumes im eigenen Garten oder das Sammeln von Naturmaterialien sind einfache Möglichkeiten. Sprechen Sie darüber, was der Baum fühlt, wie er sich verändert und welche Lebewesen in ihm wohnen. Erzählen Sie Geschichten oder lesen Sie Kinderbücher über Bäume. Verbinden Sie diese Erlebnisse mit einfachen Fragen nach Stärke, Schutz oder dem Kreislauf des Lebens. So können Kinder auf spielerische Weise Werte wie Beständigkeit, Fürsorge und Verbundenheit entdecken, die auch eine religiöse Dimension haben können.
Welche Rolle spielte der Gottesdienst in diesem Projekt?
Der Gottesdienst war der Höhepunkt der religionspädagogischen Einheit und diente als Raum, um die gesammelten Erfahrungen und Erkenntnisse in einen gemeinschaftlichen, rituellen Rahmen zu integrieren. Er ermöglichte es den Kindern, ihre Erlebnisse kreativ auszudrücken (durch Gestaltung, Gesang und Tanz) und diese mit der biblischen Botschaft zu verbinden. Der Gottesdienst machte deutlich, wie religiöse Inhalte nicht nur intellektuell verstanden, sondern auch emotional und körperlich erfahren werden können, und stärkte das Gemeinschaftsgefühl der Kinder und Erwachsenen im Glauben.
Wenn du andere Artikel ähnlich wie Stark wie ein Baum: Glaube und Natur kennenlernen möchtest, kannst du die Kategorie Glaube besuchen.
