Welche Texte eignen sich für die Lesung bei der Taufe?

Die Taufe: Biblische Lesungen für den Gottesdienst

08/05/2023

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Der Tauftag ist ein unvergleichliches Ereignis, ein Meilenstein im Leben eines Kindes und seiner Familie, der weit über den festlichen Rahmen hinausreicht. Es ist ein Moment, in dem ein junges Leben offiziell in die christliche Gemeinschaft aufgenommen wird, unter dem wohlwollenden Blick Gottes und der versammelten Lieben. Doch wie gibt man diesem tiefgründigen Anlass eine passende thematische Ausrichtung? Die Antwort liegt oft in der sorgfältigen Auswahl der biblischen Lesungen. Diese Texte sind weit mehr als nur Worte; sie sind Wegweiser, Segenswünsche und eine erste thematische Verankerung für den gesamten Gottesdienst. Sie legen den Grundstein für die Botschaft, die dem Täufling mit auf seinen Lebensweg gegeben werden soll. Es geht darum, eine Atmosphäre der Hoffnung, des Schutzes und der bedingungslosen Liebe zu schaffen. Die Wahl dieser Lesungen mag auf den ersten Blick überwältigend erscheinen, doch sie ist eine zutiefst persönliche und bedeutungsvolle Entscheidung, die das Herzstück der Tauffeier bilden wird. Glücklicherweise müssen Sie diesen wichtigen Schritt nicht allein gehen; erfahrene Geistliche stehen Ihnen zur Seite, um gemeinsam den perfekten biblischen Begleiter für diesen besonderen Tag zu finden. Aber eine erste Orientierungshilfe ist immer wertvoll, um die Vielfalt der Möglichkeiten zu erfassen und eine bewusste Entscheidung zu treffen, die die Werte und Wünsche Ihrer Familie widerspiegelt.

Wie wählt man das Thema für den Taufgottesdienst aus?
Mit den biblischen Lesungen zur Taufe wird sozusagen das „Thema“ für den Taufgottesdienst gewählt. Bei der Wahl eines passenden Textes aus der Bibel seid ihr nicht alleine: Hier sind vier Stellen aus der Bibel, die berühren und bestens zur Taufe passen, weil sie von Liebe, Glaube und Gottes Segen handeln. 1.
Inhaltsverzeichnis

Die Apostelgeschichte: Fundament der christlichen Gemeinschaft

Die Apostelgeschichte, ein faszinierendes Buch der Bibel, das direkt auf die vier Evangelien folgt, bietet tiefe Einblicke in die Anfänge der christlichen Kirche. Hier finden sich die ersten Zeugnisse einer organisierten Glaubensgemeinschaft und die explizite Erwähnung der Taufe als zentrales Ritual. Besonders prägend ist die Erzählung vom Pfingstwunder in Apostelgeschichte 2, wo die Jünger mit dem Heiligen Geist erfüllt werden und beginnen, in verschiedenen Sprachen zu sprechen, was zur Massentaufe der ersten Gläubigen führt.

Für eine Tauffeier, ganz gleich welcher Konfession, ist der Abschnitt über die erste Gemeinde in Apostelgeschichte 2,37 ff. von besonderer Relevanz. Dieser Text schildert, wie die neu Getauften „blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.“ Er betont die immense Bedeutung der Gemeinschaft im Glauben, die Verbundenheit untereinander und das gemeinsame Leben aus dem Glauben heraus. Eine solche Lesung vermittelt dem Täufling und der Gemeinde die Botschaft, dass das Kind Teil einer größeren Familie wird, einer Gemeinschaft, die sich gegenseitig stützt, lehrt und im Glauben wächst. Sie erinnert daran, dass der christliche Weg nicht solitär beschritten wird, sondern in der Verbundenheit mit anderen Gläubigen. Dies ist eine kraftvolle Botschaft von Zusammenhalt und gegenseitiger Unterstützung, die ein Kind auf seinem Lebensweg begleiten kann.

Psalmen aus dem Alten Testament: Gottes schützende Hand

Die Psalmen, poetische Gebete und Lieder aus dem Alten Testament, sind seit jeher eine beliebte Wahl für Lesungen bei Tauffeierlichkeiten. Ihre zeitlose Schönheit und ihre tiefgründigen Botschaften über Gottes Wesen, seinen Schutz und seine Fürsorge machen sie zu einer immer passenden Wahl. Sie spiegeln die menschliche Erfahrung in all ihren Facetten wider – Freude, Leid, Hoffnung und Vertrauen.

Psalm 23: Der Herr ist mein Hirte

Einer der bekanntesten und tröstlichsten Psalmen ist Psalm 23. Er malt das Bild Gottes als einen fürsorglichen Hirten, der sich liebevoll um seine Herde kümmert. „Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele.“ Dieser Psalm versichert dem Täufling und seinen Eltern Gottes beständige Gegenwart, seine Führung und seinen Schutz in allen Lebenslagen. Selbst in dunklen Tälern muss man kein Unglück fürchten, denn Gott ist nahe, sein Stecken und Stab trösten. Es ist eine Botschaft der Geborgenheit und des Vertrauens, die dem Kind die Gewissheit schenkt, niemals allein zu sein.

Psalm 139: Von Gott gekannt und geliebt

Ein weiterer sehr beliebter Vers ist Psalm 139, der die Allwissenheit und Allgegenwart Gottes auf eindringliche Weise thematisiert. „HERR, du durchschaust mich, du kennst mich durch und durch. Ob ich sitze oder stehe – du weißt es, aus der Ferne erkennst du, was ich denke. Ob ich gehe oder liege – du siehst mich, mein ganzes Leben ist dir vertraut.“ Dieser Psalm betont, dass Gott jedes Kind von Anbeginn kennt und liebt, noch bevor es geboren wurde. Er spricht von der wunderbaren Schöpfung jedes Menschen und der tiefen, unbegreiflichen Kenntnis, die Gott von jedem Einzelnen hat. Es ist eine Botschaft der bedingungslosen Liebe und Annahme, die dem Kind von Geburt an mitgegeben wird und ihm die Gewissheit schenkt, einzigartig und wertvoll in Gottes Augen zu sein.

Psalm 91: Unter dem Flügel des Höchsten

Auch Psalm 91 wird gerne gewählt, insbesondere die Verse 1 und 2 sowie 11 und 12, die den umfassenden Schutz Gottes in schwierigen Zeiten hervorheben. „Wer unter dem Schutz des Höchsten wohnt, der kann bei ihm, dem Allmächtigen, Ruhe finden. Auch ich sage zum HERRN: Du schenkst mir Zuflucht wie eine sichere Burg! Mein Gott, dir gehört mein ganzes Vertrauen! Denn Gott wird dir seine Engel schicken, um dich zu beschützen, wohin du auch gehst. Sie werden dich auf Händen tragen, und du wirst dich nicht einmal an einem Stein stoßen!“ Diese Lesung verspricht göttlichen Beistand und Bewahrung vor Gefahren. Sie ist eine Zusage, dass das Kind unter einem besonderen Segen steht und von himmlischen Boten behütet wird, ein beruhigender Gedanke für Eltern und eine stärkende Botschaft für das Kind.

Das Taufevangelium: Jesu Segen für die Kinder

Im Markusevangelium (Kapitel 10, Verse 13-16) wird eine der rührendsten Szenen des Neuen Testaments beschrieben: die Segnung der Kinder durch Jesus. Hier zeigt Jesus, dass Kinder in seiner Nachfolge willkommen sind, auch wenn sie noch nicht den vollen Glaubensverstand besitzen. Als die Jünger versuchten, die Kinder von Jesus fernzuhalten, wurde er unwillig und sagte: „Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes.“

Diese Stelle ist besonders beliebt für die Kindertaufe und unterstreicht die bedingungslose Liebe Jesu zu den Kleinsten. Sie vermittelt die Botschaft, dass jedes Kind ein Geschenk Gottes ist und einen besonderen Platz in seinem Reich hat. Es ist ein Akt des Segnens, der die unschuldige und reine Natur der Kinder ehrt und sie in Gottes Obhut übergibt. Obwohl die Kindertaufe zu Beginn der Kirche nicht so üblich war (Jesus selbst wurde erst als Erwachsener getauft), betont diese Passage die zentrale Bedeutung der Liebe zu den Kindern im christlichen Glauben und ihre uneingeschränkte Annahme.

Wie wählt man das Thema für den Taufgottesdienst aus?
Mit den biblischen Lesungen zur Taufe wird sozusagen das „Thema“ für den Taufgottesdienst gewählt. Bei der Wahl eines passenden Textes aus der Bibel seid ihr nicht alleine: Hier sind vier Stellen aus der Bibel, die berühren und bestens zur Taufe passen, weil sie von Liebe, Glaube und Gottes Segen handeln. 1.

Die Briefe von Apostel Paulus: Die unendliche Liebe Gottes

Die Briefe des Apostels Paulus sind eine reiche Quelle an theologischen Einsichten und praktischen Anweisungen für das christliche Leben. Viele seiner Textstellen eignen sich hervorragend für den Taufgottesdienst, da sie die Essenz des Glaubens und der Liebe Gottes beleuchten.

Besonders hervorzuheben ist der 1. Korintherbrief (Kapitel 13), oft als „Hohelied der Liebe“ bezeichnet. In diesem Abschnitt wird die allumfassende Bedeutung der Liebe betont und wie sie die unverzichtbare Grundlage für den Glauben und die Hoffnung bildet. „Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf, sie handelt nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu.“ Dieser Text erinnert uns daran, dass die Liebe Gottes jedem getauften Kind mitgegeben wird und unendlich ist. Sie ist geduldig, gütig und überwindet alles. Eine solche Lesung vermittelt die Botschaft, dass Liebe nicht nur ein Gefühl ist, sondern eine Haltung, die das gesamte Leben prägen soll. Sie ist die größte aller Tugenden und ein göttliches Geschenk, das dem Täufling als Leitstern für sein Leben dienen soll.

Moderne Aspekte und tiefere Themen für Ihre Lesung

Neben den klassischen Bibelstellen gibt es eine Vielzahl von Themen, die eine Tauffeier bereichern und dem Gottesdienst eine persönliche Note verleihen können. Diese Themen spiegeln die vielfältigen Aspekte des christlichen Glaubens wider und können durch sorgfältig ausgewählte biblische Texte untermauert werden, die vielleicht nicht immer die offensichtlichsten sind, aber tief berühren.

  • Lebendiges Wasser: Das Bild des Wassers ist in der Bibel allgegenwärtig und tief symbolisch. Es steht für Reinigung, Erfrischung und neues Leben. Texte, die von „lebendigem Wasser“ sprechen, wie in Johannes 4 (Jesus und die Samariterin am Brunnen) oder Jesaja 55,1 („Wohlan, alle Durstigen, kommt her zum Wasser!“), können die Bedeutung der Taufe als Quelle des ewigen Lebens und der spirituellen Erneuerung hervorheben. Sie sprechen von der Sehnsucht nach Gott als einem inneren Durst und dem Glauben als Zugang zu tiefen Quellen, aus denen frisches Wasser fließt, das niemals versiegt.
  • Wunder der Schöpfung: Ein kleines Kind ist ein Wunder – ganz neu, einzigartig und noch nie dagewesen. Es bringt uns dem Geheimnis der Schöpfung auf die Spur. Texte wie Genesis 1, die die Erschaffung der Welt beschreiben, oder Psalmen, die die Herrlichkeit Gottes in seiner Schöpfung preisen (z.B. Psalm 8: „Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst?“), sind hier passend. Sie betonen die Einzigartigkeit und den Wert jedes einzelnen Lebens als göttliches Kunstwerk und erinnern an die Verantwortung, die Schöpfung zu bewahren.
  • Bewahrt und Geborgen: Das Gefühl, von Gott begleitet und umgeben zu sein, ist ein tiefes menschliches Bedürfnis. Psalmen wie Psalm 121 („Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.“) oder andere biblische Texte, die von Gottes Fürsorge sprechen, geben wieder, was wir uns für Kinder zu ihrer Taufe wünschen: ein Leben unter Gottes Schutz und Segen, in dem sie sich stets geborgen fühlen können.
  • Mut für den Lebensweg: Ein kleines Kind aufzuziehen ist eine große Aufgabe, die manchmal zu groß erscheint. Für die Eltern und auch für das Kind selbst, das seinen eigenen Weg gehen wird, sind Mutmach-Texte im Gottesdienst eine wertvolle Unterstützung. Verse wie Josua 1,9 („Sei stark und mutig! Fürchte dich nicht und lass dich nicht entmutigen, denn der HERR, dein Gott, ist mit dir, wohin du auch gehst.“) oder Philipper 4,13 („Ich vermag alles durch den, der mich stark macht, Christus.“) können Mut und Zuversicht spenden, dass mit Gottes Hilfe alle Herausforderungen gemeistert werden können.
  • Christliche Gemeinschaft: Mit der Taufe wird das Kind Teil der Gemeinschaft der Christen. Was das bedeutet und wie ein Leben im Glauben aussehen kann, wird in vielen biblischen Texten beschrieben. Neben Apostelgeschichte 2,37 ff. können Texte wie Römer 12,4-5 („Denn wie wir an einem Leib viele Glieder haben, aber nicht alle Glieder dieselbe Aufgabe haben, so sind wir, die vielen, ein Leib in Christus, aber untereinander ist jeder des anderen Glied.“) oder 1. Korinther 12, die die Vielfalt der Gaben im Leib Christi betonen, die Bedeutung der christlichen Gemeinschaft als stützendes Netzwerk hervorheben.

Die richtige Lesung für die Taufe finden: Ein gemeinsamer Weg

Die Auswahl der Lesungen aus der Bibel verleiht der Tauffeier eine besondere spirituelle Richtung und Atmosphäre. Sie sind eine Quelle der Inspiration und Ermutigung für das getaufte Kind, seine Familie und die versammelte Gemeinschaft. Um die passende Textstelle zu finden, überlegen Sie sich, welche Kernbotschaft Sie dem Täufling zuallererst mit auf den Weg geben wollen: Soll es die bedingungslose Liebe Gottes sein, sein umfassender Schutz, sein ewiger Segen, die Stärke des Glaubens oder die Geborgenheit der Gemeinschaft?

Es ist wichtig zu betonen, dass Sie diesen Prozess nicht alleine durchlaufen müssen. Die Geistlichen sind Ihre wichtigsten Ansprechpartner bei der Planung der Liturgie, also des gesamten Ablaufs des Gottesdienstes. Es ist üblich und sehr empfehlenswert, die Bibelstellen gemeinsam mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer auszuwählen. Sie können Ihnen nicht nur weitere Vorschläge unterbreiten, sondern auch die Texte im Kontext des gesamten Gottesdienstes, der Tauflieder und der Fürbitten abstimmen. Eine frühe Auseinandersetzung mit den möglichen Themen gibt Ihnen jedoch eine gute Grundlage für dieses Gespräch und hilft, Ihre Wünsche klar zu formulieren.

Falls Sie bereits einen Taufspruch für Ihr Kind ausgewählt haben, kann dieser eine ausgezeichnete erste Spur zur passenden Lesung für die Messe sein. Oftmals ergänzen sich Taufspruch und Lesung thematisch und verstärken so die Botschaft des Tages. Wenn der Taufspruch zum Beispiel von Gottes Schutz spricht, wäre ein Psalm zum gleichen Thema eine wunderbare Ergänzung.

Häufig gestellte Fragen zur Auswahl der Tauflesungen

Die Wahl der richtigen Lesung für die Taufe wirft oft Fragen auf. Hier beantworten wir einige der gängigsten Anliegen, um Ihnen die Planung zu erleichtern.

FrageAntwort
Welche Texte eignen sich für die Lesung bei der Taufe?Grundsätzlich eignen sich Texte, die von Gottes Liebe, Schutz, Segen, der Bedeutung des Glaubens oder der christlichen Gemeinschaft handeln. Beliebte Beispiele sind Psalm 23, Psalm 139, Psalm 91, Markus 10,13-16 (Jesus segnet die Kinder), 1. Korinther 13 (Hohelied der Liebe) und Abschnitte aus der Apostelgeschichte über die erste Gemeinschaft. Auch Texte über „lebendiges Wasser“ (Johannes 4), die Schöpfung (Genesis 1) oder Mut (Josua 1,9) sind sehr passend.
Muss die Lesung immer aus der Bibel sein?Traditionell sind biblische Lesungen das Herzstück des Wortgottesdienstes bei einer Taufe. Sie bieten eine tief verwurzelte theologische Grundlage. In einigen Gemeinden oder bei ökumenischen Feiern kann es jedoch in Absprache mit dem Geistlichen die Möglichkeit geben, auch einen nicht-biblischen Text zu wählen, der die Werte und Botschaften der Taufe widerspiegelt, wie z.B. ein passendes Gedicht oder einen inspirierenden Text über Liebe und Familie. Dies sollte jedoch immer im Vorfeld besprochen werden.
Gibt es Unterschiede zwischen katholischen und evangelischen Tauflesungen?Nein, die genannten Bibelstellen eignen sich grundsätzlich sowohl für die katholische als auch für die evangelische Taufe. Die Botschaften von Gottes Liebe, Schutz und Segen sind konfessionsübergreifend. Die Auswahl hängt mehr von der persönlichen Präferenz der Familie und dem gewünschten Thema des Gottesdienstes ab als von der Konfession selbst. Geistliche beider Konfessionen sind mit diesen Texten vertraut und können Sie beraten.
Was tun, wenn ich keinen passenden Text finde oder unsicher bin?Lassen Sie sich nicht entmutigen! Die Auswahl ist groß, und es ist völlig normal, unsicher zu sein. Der beste Rat ist, frühzeitig das Gespräch mit Ihrem Geistlichen zu suchen. Er oder sie kann Ihnen nicht nur weitere Vorschläge machen, sondern auch die Bedeutung der Texte im Detail erklären und Ihnen helfen, eine Lesung zu finden, die perfekt zu Ihren Wünschen und dem Taufspruch Ihres Kindes passt. Oft reicht es schon, das gewünschte „Thema“ (Liebe, Schutz, etc.) zu benennen.
Kann die Lesung von jemandem aus der Familie vorgetragen werden?Ja, es ist eine schöne Tradition und wird von vielen Familien geschätzt, wenn ein Familienmitglied oder eine nahestehende Person die biblische Lesung vorträgt. Dies verleiht dem Gottesdienst eine sehr persönliche Note. Sprechen Sie dies unbedingt im Vorfeld mit Ihrem Geistlichen ab, um den Ablauf des Gottesdienstes zu planen.

Schlussgedanke

Mögen diese Verse und Sprüche Ihre Taufe bereichern und die gewünschte Verbindung zum Glauben stärken. Die Wahl der Lesung ist ein Akt der Liebe und des Glaubens, der dem Täufling ein lebenslanges Fundament gibt. Es ist ein Versprechen Gottes, das in Worte gefasst wird und in den Herzen aller Anwesenden widerhallt. Wählen Sie mit Bedacht, und lassen Sie sich von der unendlichen Weisheit der Bibel leiten, um den perfekten thematischen Rahmen für diesen unvergesslichen Tag zu schaffen.

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