Wann entstand das letzte Evangelium?

Ostern: Das Höchste Fest der Evangelischen Kirche

15/09/2023

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Das Kirchenjahr ist für Christinnen und Christen ein lebendiger Rahmen, der den Jahreslauf nicht nur strukturiert, sondern ihm auch tiefe spirituelle Bedeutung verleiht. Es ist gefüllt mit Festzeiten und Feiertagen, die fast immer Jesus Christus in den Mittelpunkt stellen. Von den farbigen Paramenten an Altar und Kanzel, die die jeweilige (Fest-)Zeit sichtbar machen, bis hin zu den besonderen Gottesdiensten – jeder Tag im Kirchenjahr hat seinen festen Platz und seine eigene Symbolik. Doch welche dieser Feiern ist die bedeutendste? Entgegen einem weit verbreiteten Missverständnis ist der Karfreitag, obwohl er ein Tag tiefer Trauer und Besinnung ist, nicht der höchste Feiertag in der evangelischen Kirche. Dieses höchste und bedeutsamste Fest ist vielmehr ein anderes, das die Hoffnung und den Sieg des Lebens über den Tod feiert.

Was ist das wichtigste Ereignis im Kirchenjahr?
Die Fastenzeit, die am Aschermittwoch beginnt, leitet den Höhepunkt des Kirchenjahres ein: das Osterfest. Die Feier der Kreuzigung und Auferstehung Christi ist das wichtigste Ereignis im Kirchenjahr, für alle Christen gleichermaßen, Katholiken, Protestanten und andere christliche Bekenntnisse.
Inhaltsverzeichnis

Das Kirchenjahr: Ein lebendiger Rhythmus des Glaubens

Das Kirchenjahr unterscheidet sich fundamental vom bürgerlichen Kalenderjahr. Es beginnt nicht am 1. Januar, sondern mit dem ersten Advent, der Zeit der Erwartung und Vorbereitung auf die Geburt Jesu. Es endet im späten November mit dem Ewigkeitssonntag, einem Tag des Gedenkens an die Verstorbenen und der Besinnung auf das ewige Leben. Dieser Zyklus ist eine Abfolge von Festen und Zeiten, die die zentralen Ereignisse im Leben Jesu und der frühen Kirche nachzeichnen und den Glaubenden durch das Jahr begleiten.

Das Kirchenjahr gliedert sich in verschiedene Phasen, die durch bestimmte Feiertage und liturgische Farben gekennzeichnet sind:

  • Advent: Die vier Wochen vor Weihnachten, eine Zeit der Vorbereitung und Besinnung auf die Ankunft Christi.
  • Weihnachten: Die Feier der Geburt Jesu, ein Fest der Menschwerdung Gottes.
  • Epiphanias: Das Erscheinungsfest, das die Offenbarung Jesu als Sohn Gottes feiert (Heilige Drei Könige, Taufe Jesu, Verklärung).
  • Passionszeit (Fastenzeit): Die 40 Tage vor Ostern, eine Zeit der Besinnung auf das Leiden Jesu.
  • Ostern: Das zentrale Fest der Auferstehung Jesu, der Höhepunkt des Kirchenjahres.
  • Christi Himmelfahrt: 40 Tage nach Ostern, die Erhöhung Jesu zu Gott.
  • Pfingsten: 50 Tage nach Ostern, die Ausgießung des Heiligen Geistes und die Gründung der Kirche.
  • Trinitatis: Der Sonntag nach Pfingsten, der die Dreieinigkeit Gottes feiert, gefolgt von einer langen Reihe von Sonntagen im Jahreskreis.
  • Erntedankfest: Meist am ersten Sonntag im Oktober, ein Fest des Dankes für die Gaben der Schöpfung.
  • Reformationstag: Am 31. Oktober, Gedenken an den Beginn der Reformation.
  • Buß- und Bettag: Ein Tag der Besinnung und Neuorientierung, der in den meisten Bundesländern kein gesetzlicher Feiertag mehr ist.
  • Ewigkeitssonntag (Totensonntag): Der letzte Sonntag des Kirchenjahres, Gedenken an die Verstorbenen.

Diese Abfolge ermöglicht es den Gläubigen, die Heilsgeschichte immer wieder neu zu durchleben und die tiefe Bedeutung der Ereignisse für ihr eigenes Leben zu erfassen.

Der unangefochtene Höhepunkt: Ostern

In den Medien und im allgemeinen Sprachgebrauch hält sich hartnäckig das Gerücht, der Karfreitag sei der höchste Feiertag der evangelischen Kirche. Diese Annahme rührt daher, dass Protestanten den Karfreitag als einen besonders ernsten und bedeutsamen Tag betrachten. Es ist der Tag, an dem der Kreuzigung Jesu gedacht wird, ein Tag der Trauer, der Stille und des Nachdenkens über das Leiden und Sterben Christi für die Sünden der Menschheit. Doch so zentral und wichtig der Karfreitag auch ist, er ist nicht der Höhepunkt des Kirchenjahres.

Das höchste Fest der evangelischen Kirche – und der gesamten Christenheit – ist Ostern. Ostern ist die Feier der Auferweckung Jesu von den Toten. Dieses Ereignis ist der Grundpfeiler des christlichen Glaubens, denn es bezeugt den Sieg des Lebens über den Tod, der Hoffnung über die Verzweiflung und der göttlichen Macht über alle menschliche Begrenzung. Ohne die Auferstehung wäre der Glaube der Christen vergeblich, wie der Apostel Paulus in 1. Korinther 15,14 schreibt: „Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsere Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich.“

Die christliche Osterfeier hat ihre tiefen Wurzeln im alttestamentlich-jüdischen Pessach-Fest, das die Befreiung Israels aus der ägyptischen Knechtschaft feiert. Für die Christen symbolisiert Ostern eine noch größere Befreiung: die Befreiung von Sünde und Tod durch Jesus Christus. Der Termin des Osterfestes ist beweglich und wurde bereits auf dem Konzil von Nicäa im Jahr 325 n. Chr. auf den ersten Sonntag nach dem Frühjahrsvollmond festgelegt, was erklärt, warum Ostern jedes Jahr auf ein anderes Wochenende fällt.

Ostern schließt die 40-tägige Passionszeit (Fastenzeit) ab, die mit dem Aschermittwoch beginnt. Die Tage um Ostern herum – Gründonnerstag, Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag – bilden eine liturgische Einheit, die das Leiden, Sterben und die Auferstehung Jesu umfassend würdigt. Der Ostersonntag ist der Höhepunkt dieser Feierlichkeiten, ein Tag der unermesslichen Freude und des Triumphes.

Wie wirkt sich die Adventszeit auf die Gesellschaft aus?
Die Wirkung der großen Feste wie Weihnachten und Ostern reicht weit in die Gesellschaft hinein, weil sie als gesetzliche Feiertage arbeitsfrei sind. Das Kirchenjahr beginnt mit der Adventszeit. Im Mittelpunkt steht die Nachricht an Maria, dass sie den Sohn Gottes empfangen werde (lateinisch „adventus“ = „Ankunft“).

Der Karfreitag: Ein Tag der Trauer und Besinnung

Wie bereits erwähnt, ist der Karfreitag der Tag der Kreuzigung Jesu auf dem Hügel Golgatha. Der Name leitet sich vom althochdeutschen Wort „karen“ ab, was „wehklagen“ oder „trauern“ bedeutet. Die Gottesdienste an diesem Tag sind von tiefer Trauer und Stille geprägt. Es wird des Opfers Jesu gedacht, der sein Leben gab, um die Menschheit mit Gott zu versöhnen. Für Protestanten ist der Karfreitag ein besonders ernster und heiliger Tag, der zur inneren Einkehr und zur Reflexion über die Bedeutung des Kreuzes aufruft. Dies mag der Grund sein, warum er oft fälschlicherweise als der „höchste“ Feiertag angesehen wird. Er ist jedoch ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur Osterfreude, nicht der Endpunkt des Glaubens.

Weitere zentrale Feste im Jahreslauf

Neben Ostern prägen zahlreiche weitere Feste und Zeiten das evangelische Kirchenjahr, die alle ihre eigene Bedeutung und Tradition haben:

Weihnachten: Die Menschwerdung Gottes

Nach Ostern ist Weihnachten das zweithöchste Fest der Christenheit. Es feiert die Geburt Jesu, die Menschwerdung Gottes. Die Evangelisten Matthäus und Lukas berichten von der bescheidenen Ankunft Gottes auf Erden. Weihnachten ist für viele Menschen das wichtigste Fest im Jahr, geprägt von Geschenken, familiärem Beisammensein und reichem Brauchtum. Obwohl der 25. Dezember im Westen als Geburtstag Jesu gefeiert wird, fällt das Erscheinungsfest in vielen orthodoxen Kirchen auf den 6. Januar (Epiphanias), an dem in der evangelischen Kirche die Heiligen Drei Könige gefeiert werden. Die Weihnachtszeit ist eine Zeit der Freude über Gottes Nähe zu den Menschen.

Pfingsten: Die Geburt der Kirche

Pfingsten, der 50. Tag nach Ostern, ist das Fest der Ausgießung des Heiligen Geistes. Die Apostelgeschichte berichtet, wie die Jünger Jesu den Heiligen Geist empfingen und dadurch befähigt wurden, in verschiedenen Sprachen zu sprechen und das Evangelium zu verkünden. Pfingsten wird oft als der Geburtstag der Kirche verstanden, da es die Einheit der Christenheit symbolisiert und den Beginn der weltweiten Mission markiert. Es ist ein Fest der Gemeinschaft und der Ermächtigung durch den Heiligen Geist.

Advent: Zeit der Erwartung

Der Advent, abgeleitet vom lateinischen „adventus“ (Ankunft), ist die vierwöchige Vorbereitungszeit auf Weihnachten. Es ist eine Zeit der Besinnung und der Umkehr, in der sich Christinnen und Christen auf die Ankunft Gottes auf Erden vorbereiten. Adventsgottesdienste sind oft besonders gestaltet und laden zur inneren Einkehr ein.

Christi Himmelfahrt: Der Abschied und die Verheißung

Vierzig Tage nach Ostern wird Christi Himmelfahrt gefeiert. Nach biblischer Überlieferung wurde der auferstandene Christus von Gott „erhöht“. Er gab seinen Jüngern den Auftrag zur Verkündigung des Evangeliums und versprach ihnen den Heiligen Geist. Der Tag wird oft mit Gottesdiensten im Freien begangen und symbolisiert die Vollendung von Jesu Erdenleben und den Beginn seiner Herrschaft zur Rechten Gottes.

Das Abendmahl: Gemeinschaft mit Christus

Das Abendmahl, auch Eucharistie oder Heilige Kommunion genannt, erinnert an Jesu letztes Mahl mit seinen Jüngern. Es ist ein zentrales Sakrament im Christentum, dessen Verständnis sich jedoch zwischen den Konfessionen unterscheidet:

MerkmalEvangelische KircheRömisch-katholische Kirche
Verständnis der Gegenwart ChristiRealpräsenz (Christus ist in Brot und Wein körperlich zugegen) oder Symbol (Abendmahl als Zeichen der Gegenwart Gottes).Transsubstantiation (Brot und Wein verwandeln sich in Leib und Blut Christi).
Häufigkeit der FeierMindestens einmal im Monat.Fester Bestandteil jedes Gottesdienstes.
Empfang der ElementeBrot und Wein werden den Gläubigen gereicht.Meist nur die Hostie/das Brot, obwohl das Zweite Vatikanische Konzil auch die Austeilung von Brot und Wein erlaubt hat.
OpfercharakterLehnt das Abendmahl als Opfer des Priesters an Gott ab.Versteht es als Messopfer, das der Priester Gott darbringt.

Trotz dieser Unterschiede feiern beide Konfessionen es als eine Erinnerung an Jesu Opfer und als eine Stärkung der Gemeinschaft mit Christus und untereinander.

Was ist der höchste Feiertag in der Evangelischen Kirche?
Der Name leitet sich von „karen“ (altdeutsch: wehklagen) ab. Die Gottesdienste, die an diesem Tag gefeiert werden, stehen ganz im Zeichen der Trauer. In den Medien wird fälschlicherweise immer wieder darauf hingewiesen, Karfreitag sei der höchste Feiertag in der evangelischen Kirche.

Reformationstag: Erinnerung an die Erneuerung

Am 31. Oktober feiern evangelische Christinnen und Christen den Reformationstag, der an den Beginn der Reformation im Jahr 1517 erinnert. An diesem Tag soll Martin Luther seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg genagelt haben. Es ist ein Tag, der die Rückbesinnung auf die Bibel als zentrale Glaubensquelle und die Betonung der Gnade Gottes feiert.

Buß- und Bettag: Zeit der inneren Einkehr

Der Buß- und Bettag ist ein traditioneller evangelischer Feiertag der Besinnung und Neuorientierung. Obwohl er in vielen Bundesländern seinen Status als gesetzlicher Feiertag verloren hat (Ausnahme Sachsen), bleibt er im kirchlichen Leben der Protestanten tief verankert. Er dient der Reflexion über persönliche und gesellschaftliche Sünden und der Aufforderung zur Umkehr und zum Gebet.

Erntedankfest: Dank für Gottes Segen

Meist am ersten Sonntag im Oktober gefeiert, steht das Erntedankfest im Zeichen des Dankes an Gott, den Schöpfer, für die Gaben der Ernte. Die Kirchen werden reich mit Obst, Getreide, Gemüse, Brot und Wein geschmückt, um die Fülle der Schöpfung und Gottes Segen sichtbar zu machen.

Ewigkeitssonntag: Gedenken und Hoffnung

Der Ewigkeitssonntag, auch Totensonntag genannt, ist der letzte Sonntag des Kirchenjahres und dient dem Gedenken an die Verstorbenen. Er wurde 1816 von König Friedrich Wilhelm III. von Preußen eingeführt, um den reformatorischen Gedanken des Totengedenkens Ausdruck zu verleihen, ohne den katholischen Seelenkult des Allerseelenfestes zu übernehmen. Es ist ein Tag der Trauer, aber auch der Hoffnung auf das ewige Leben und die Auferstehung.

Die Bedeutung der liturgischen Farben

Die Kirchenräume werden im Laufe des Kirchenjahres durch spezielle Tücher, sogenannte Paramente, geschmückt, deren Farben die jeweilige liturgische Zeit widerspiegeln:

  • Weiß: Symbolisiert Reinheit, Freude und Festlichkeit. Wird an hohen Festtagen wie Weihnachten, Ostern, Epiphanias und Christi Himmelfahrt verwendet.
  • Violett: Steht für Besinnung, Buße und Vorbereitung. Wird im Advent und in der Passionszeit vor Ostern eingesetzt.
  • Rot: Symbolisiert den Heiligen Geist, das Feuer, Liebe und das Blut der Märtyrer. Wird an Pfingsten, zum Reformationstag und an Gedenktagen von Märtyrern verwendet.
  • Grün: Steht für Wachstum, Hoffnung und Leben. Es ist die Farbe der „gewöhnlichen“ Zeit im Kirchenjahr, also der Sonntage nach Epiphanias und nach Trinitatis.
  • Schwarz: Wird traditionell am Karfreitag verwendet, um Trauer und Tod zu symbolisieren. In vielen Gemeinden wird stattdessen auch Violett verwendet.

Diese Farben tragen dazu bei, die theologische Bedeutung der jeweiligen Zeit im Kirchenjahr visuell zu unterstreichen und die Gläubigen in die Feierlichkeiten einzubinden.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Warum ist Ostern das höchste Fest der Evangelischen Kirche?

Ostern ist das höchste Fest, weil es die Auferstehung Jesu Christi von den Toten feiert. Dieses Ereignis ist der zentrale und grundlegende Glaubensinhalt des Christentums. Es bezeugt den Sieg des Lebens über den Tod, die Überwindung von Sünde und die Verheißung des ewigen Lebens. Ohne die Auferstehung wäre der christliche Glaube sinnlos, da sie die göttliche Macht und die Erlösung durch Jesus Christus bestätigt.

Was ist das wichtigste Fest der Christenheit?
Ostern – Ostergottesdienste Ostern ist das wichtigste Fest der Christenheit. Im Mittelpunkt steht die Feier der Auferweckung Jesu von den Toten (1. Korinther 15,3-5). Die christliche Osterfeier hat ihre Wurzel im alttestamentlich-jüdischen Pessach-Fest.

Was ist die „Stille Zeit“ im November?

Die „Stille Zeit“ im November bildet den Abschluss des Kirchenjahres. Sie ist geprägt vom Fehlen lauter und fröhlicher Feste und dient der Besinnung über Leben und Tod, Werden und Vergehen. Sie wird durch das katholische Totengedenken (Allerheiligen, Allerseelen) und den evangelischen Ewigkeitssonntag begrenzt. Es ist eine Zeit, in der man sich verstärkt nach innen kehrt und über die Endlichkeit des Lebens und die Hoffnung auf Ewigkeit nachdenkt, ähnlich wie die Natur im Spätherbst zur Ruhe kommt.

Wie unterscheidet sich das Kirchenjahr vom Kalenderjahr?

Das Kirchenjahr unterscheidet sich vom Kalenderjahr in seinem Beginn und seiner Ausrichtung. Das Kalenderjahr beginnt am 1. Januar, während das Kirchenjahr mit dem ersten Advent (meist Ende November/Anfang Dezember) beginnt und mit dem Ewigkeitssonntag im November endet. Das Kirchenjahr orientiert sich an den zentralen Ereignissen im Leben Jesu Christi und der Heilsgeschichte, um den Glaubenden eine jährlich wiederkehrende spirituelle Reise durch die Glaubensinhalte zu ermöglichen.

Welche Bedeutung hat die Adventszeit?

Die Adventszeit ist eine Zeit der Vorbereitung und der Erwartung. Das Wort „Advent“ kommt vom lateinischen „adventus“ und bedeutet „Ankunft“. In diesen vier Wochen vor Weihnachten bereiten sich Christinnen und Christen auf die Ankunft Gottes auf Erden in Gestalt Jesu Christi vor. Es ist eine Zeit der Besinnung, der Umkehr und der inneren Einkehr, um sich bewusst auf das Weihnachtsfest und die Botschaft der Menschwerdung Gottes einzustimmen.

Warum wird der Karfreitag oft fälschlicherweise als höchster Feiertag angesehen?

Der Karfreitag wird oft fälschlicherweise als höchster Feiertag angesehen, weil er in der evangelischen Tradition eine besonders ernste und zentrale Rolle spielt. Er ist der Tag der Kreuzigung Jesu, ein Tag tiefer Trauer, Stille und Besinnung auf das Leiden und Opfer Christi für die Menschheit. Für viele Protestanten ist dies ein Tag von großer persönlicher Bedeutung und Ernsthaftigkeit. Jedoch ist die Auferstehung an Ostern der eigentliche Höhepunkt des Glaubens, da sie den Sieg über den Tod und die Erlösung bedeutet, während der Karfreitag den Weg dorthin markiert.

Fazit

Das evangelische Kirchenjahr ist ein reichhaltiger Teppich aus Festen und Zeiten, die den Glaubenden durch die zentralen Ereignisse der Heilsgeschichte führen. Während viele Feiertage ihre eigene, tiefe Bedeutung haben und zur Besinnung, zum Dank oder zur Freude anregen, steht Ostern unangefochten an der Spitze als das höchste Fest der Evangelischen Kirche. Es ist die Feier der Auferstehung Jesu Christi, die den Kern des christlichen Glaubens bildet und die unerschütterliche Hoffnung auf Leben und Erlösung verkündet. Das Verständnis dieses zentralen Punktes hilft nicht nur, die kirchlichen Feiertage besser einzuordnen, sondern auch die tiefere Botschaft des Evangeliums in ihrer ganzen Fülle zu erfassen.

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