Wie kann man beten lernen?

Erfolgreiche Kontaktaufnahme meistern

25/11/2021

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Der erste Kontakt zwischen einem Verkäufer und einem potenziellen Kunden oder die initiale Anfrage in einem sozialen Netzwerk ist stets eine aufregende Angelegenheit. Im Idealfall wird hier der Grundstein für eine erfolgreiche und langfristige Zusammenarbeit gelegt. Doch allzu oft führt die Kontaktaufnahme nicht zum gewünschten Erfolg; sie wird direkt abgeblockt oder verläuft nach kurzer Zeit im Sand. Die gute Nachricht ist: Mit einigen bewährten Handgriffen lässt sich die erste Kontaktaufnahme entscheidend effektiver gestalten.

Wie kann ich eine Kontaktaufnahme lernen?
Dadurch kannst du eine Menge für deine Kontaktaufnahme lernen. Nutze die Felder „Ich suche“, „Ich biete“, Interessen und Firmen-Historie, um einen möglichst konkreten Bezug herzustellen. Sollte es einen solchen Bezug nicht geben, dann macht eine Kontaktaufnahme in der Regel auch keinen Sinn. Suche in den Kontakten 2.

Die oft zitierte Weisheit „Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck“ ist heute wahrer denn je. In einer zunehmend schnelllebigen und vernetzten Welt lauert der nächste Gesprächspartner, das nächste Angebot, das nächste Erfolgsversprechen bereits direkt um die Ecke. Wer da nicht von Anfang an einen guten Eindruck hinterlässt, hat kaum eine Chance und gerät schnell in Vergessenheit oder, schlimmer noch, bleibt negativ in Erinnerung. Eine ungelenke Kontaktaufnahme mit potenziellen Kunden oder Netzwerkpartnern ist daher unbedingt zu vermeiden. Viele wissen jedoch gar nicht, dass sie immer wieder dieselben typischen Fehler machen. Vielleicht erkennen Sie sich ja in der einen oder anderen Verhaltensweise sogar selbst wieder?

Inhaltsverzeichnis

So nicht: Was Sie bei der Kontaktaufnahme vermeiden sollten

Oft ist es zu Beginn einfacher, das eigene Verhalten zu optimieren, wenn man genau weiß, was man nicht tun sollte. Wenn es um die erste Kontaktaufnahme geht, lassen sich immer wieder dieselben Muster erkennen, die die Entwicklung eines fruchtbaren Gesprächs behindern können. Der harmlos anmutende Einstieg „Guten Morgen! Mein Name ist Klaus Schmidt von der ABC Firma. Ich möchte gerne unsere neuesten Produkte aus dem Bereich IT-Sicherheit vorstellen. Haben Sie kurz Zeit für mich?“ ist ein gutes Beispiel dafür, was alles schiefgehen kann. Drei gängige Fehler werden hier in wenigen Sekunden gemacht, sodass die Chancen auf eine gemeinsame Zukunft praktisch auf Null sinken.

Ich-Bezogenheit ist fehl am Platze

Was wie ein normaler Einstieg in eine Kaltakquise klingt, ist nicht selten bereits der Todesstoß für das Geschäft. Einer der Gründe dafür: Egozentrik. Bei dieser Art der Kontaktaufnahme geht es nur um den Verkäufer; es wird mit keinem Wort auf den Gesprächspartner eingegangen. Sie wurden bestimmt schon einmal von einem Meinungsforschungsinstitut oder ähnlichen Organisationen angerufen. Die dort auswendig gelernten Sätze, mit denen Sie zum Mitmachen bewegt werden sollen, klingen fast genauso – und haben meistens genauso viel beziehungsweise wenig Erfolg. Wer seinem Gegenüber das Gefühl gibt, nur einer von vielen Kontakten zu sein, der mit einer 08/15-Ansprache abgearbeitet wird, der muss sich nicht über Ablehnung bei der Kontaktaufnahme wundern. Es fehlt an Persönlichkeit und echtem Interesse.

Wer langweilt, der verliert

Neben der falschen Ich-Perspektive hat die Beispiel-Kontaktaufnahme ein weiteres Problem: Sie ist einfach stinklangweilig. Ihr Gesprächspartner hat solche Sätze vermutlich schon Dutzende Male gehört und schaltet gedanklich nach wenigen Sekunden ab. Phrasen wie „neueste Produkte“, „Neuentwicklungen“, „Produktpalette“ oder „Angebot“ sind nichtssagend und geben keinerlei Informationen darüber, was Sie nun letztendlich von Ihrem Gegenüber wollen beziehungsweise ihm anzubieten haben. Sie wecken keinerlei Interesse und können davon ausgehen, dass die Aufmerksamkeit des potenziellen Kunden irgendwo anders liegt – aber nicht bei Ihnen.

Stören ohne Grund?

Gerade wenn Sie Kaltakquise per Telefon betreiben, müssen Sie sich bewusst sein, dass Sie ein potenzieller Störfaktor für Ihren Gesprächspartner sind. Und wer ohne guten Grund stört, macht sich schnell unbeliebt. Ist Ihr Angebot für das Unternehmen komplett irrelevant, haben Sie den falschen Ansprechpartner oder einen ungünstigen Zeitpunkt erwischt, oder ist unklar, wie viel Zeit das Gespräch in Anspruch nehmen soll, ist die Kontaktaufnahme praktisch zum Scheitern verurteilt. Ohne gute Vorbereitung ist bei der Kaltakquise nichts zu holen und Sie vergeuden wertvolle Zeit.

Lieber so: Der Weg zu einer erfolgreichen Kontaktaufnahme

Aber wie sieht denn nun die perfekte Kontaktaufnahme aus? Wie könnte der oben genannte beispielhafte Einstieg optimiert werden? Eine mögliche, deutlich effektivere Variante wäre die Folgende:

„Hallo Herr Kunde, mein Name ist Klaus Schmidt von der Firma ABC. Darf ich direkt zum Punkt kommen?“ (Die Antwort lautet hier in den meisten Fällen Ja.) „Ich würde gerne mit Ihnen besprechen, wie wir gemeinsam Ihre Kosten für die IT-Sicherheit des Unternehmens XY um bis zu 20 % senken können. Wenn Sie einverstanden sind, habe ich ein paar Fragen dazu. Okay?“

Vier Tipps für die Kontaktaufnahme

  • Werden Sie persönlich: Natürlich nicht im beleidigenden Sinne. Nennen Sie Ihren Gesprächspartner beim Namen, informieren Sie sich über seine Position im Unternehmen und die Firma selbst und versuchen Sie, eine einfühlsame Gesprächseröffnung zu kreieren. Informationen wie z.B. der kürzliche Geburtstag lassen sich schnell in sozialen Netzwerken wie LinkedIn ermitteln und sorgen dafür, dass sich Ihr Kunde als Individuum wahrgenommen und wertgeschätzt fühlt.
  • Stellen Sie die Nutzenorientierung in den Vordergrund: Überlegen Sie, was Ihren Kunden wirklich an Ihrem Angebot interessiert. Am Ende kauft er nicht Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung – er kauft eine Lösung für ein Problem oder eine Möglichkeit, Dinge zu verbessern. Der Weg dorthin ist fast schon zweitrangig, wenn das Ergebnis und der ROI stimmen. Fokussieren Sie sich also auf eine nutzenorientierte Leistungsbeschreibung, um den Kunden dort zu erwischen, wo es am effektivsten ist. So wecken Sie Interesse und die Tür für ein fruchtbares Erstgespräch ist geöffnet.
  • Sorgen Sie für Wärme: Eine frostige Atmosphäre bei der Kaltakquise erschwert Ihnen das Geschäft zusätzlich. Während Sie bei der telefonischen Kontaktaufnahme zumindest Ihre Stimme aufwärmen sollten, helfen bei direkten Kontakten ein warmes Lächeln, ein warmer Händedruck oder ein frisch aufgebrühter Kaffee oder Tee, um (unbewusst) eine freundlichere Stimmung zu schaffen. Am Telefon bleibt Ihnen vor allem die Stimme – auch diese kann Wärme und Sympathie ausdrücken. Lächeln und eine freundliche Grundstimmung beim Telefonieren können Wunder bewirken.
  • Bereiten Sie sich vor: Nur weil Sie Ihren Kunden kalt erwischen, heißt das nicht, dass Sie selbst auch ins kalte Wasser springen müssen. Informieren Sie sich über das Unternehmen und finden Sie Aufhänger, die Ihnen bei der Kontaktaufnahme helfen können. Gibt es aktuelle Geschäftsberichte, Probleme, über die die Presse berichtet, oder eine HR-Offensive? Finden Sie einen Punkt, an dem Sie mit Ihrem Angebot einhaken können und bauen Sie diese Informationen in Ihre Gesprächseröffnung ein.

Der Umgang mit „Gestörten“

Wir können uns leicht in die Rolle des Menschen versetzen, den wir anrufen wollen. Vermutlich hat er oder sie gerade etwas anderes im Sinn. Und jetzt stören wir. Deshalb ist es auch nicht sinnvoll, die Kontaktaufnahme mit einer Frage nach dem Muster „Störe ich Sie gerade …?“ durchzuführen, denn diese Frage impliziert bereits, dass Sie eine Last sind.

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einem Café, trinken Cappuccino und lesen Ihre Lieblingszeitung. Sie sind entspannt. Plötzlich hören Sie, wie jemand durch die Zeitung hindurch ruft: „Äh – entschuldigen Sie …“ Sie senken die Zeitung, und da steht jemand. Was fragen Sie sich? Vermutlich Folgendes:

  • Wer ist das?
  • Was will er?
  • Wozu sollte ich ihm zuhören?
  • Wie lange dauert die Störung?

Und deshalb sollten wir, wenn wir jemanden durch die telefonische Ansprache stören, genau diese Fragen schnell beantworten. Die ideale Ansprache bringt also in den ersten Sekunden auf den Punkt, wer Sie sind, was Sie wollen, was der Kunde davon hat und wie lange das erste Gespräch dauert. Das könnte dann so lauten:

„Guten Tag Herr Oberentscheider … mein Name ist [Ihr Name]. Ich komme sofort zum Punkt: Mein Ziel ist es, in den kommenden 5 Minuten mit Ihnen zu besprechen, ob und wie wir künftig zusammenarbeiten werden, um [Hauptnutzenbeispiel]. Aber nur, wenn das auch für Sie relevant ist. Dazu habe ich noch ein paar Fragen. Einverstanden?“

Selbstverständlich wird das Hauptnutzenbeispiel mit einem sinnvollen Text ergänzt. Angenommen, Sie wären eine Agentur für Leadgewinnung, könnte es so lauten:

„… die Anzahl Ihrer Anfragen zu verdoppeln, ohne Ihre Werbekosten zu erhöhen.“

Oder wenn Sie Sensortechnik im Produktionsprozess von Stahlblech anbieten:

„… die Kosten für Ausschuss bei den Coils um mindestens 20 % zu reduzieren.“

Bitte beachten Sie, dass es sich jeweils um Beispiele für den Nutzenorientierung handelt. Selbstverständlich können Sie zu Beginn der Geschäftsbeziehung noch keine Garantie für das Ergebnis der Zusammenarbeit geben. Aber Sie können natürlich Beispiele für mögliche oder bei anderen Kunden bereits eingetretene Nutzenbetrachtungen verwenden. So machen Sie Ihrem Gesprächspartner Lust auf ein kurzes Gespräch, in dem Sie dann die mögliche Zusammenarbeit prüfen können und die Quote Ihrer erfolgreichen Kontaktaufnahmen wird deutlich steigen.

Kontaktaufnahme in sozialen Netzwerken: XING & Co.

Xingelingeling – und schon wieder landet eine Kontaktanfrage in meinem Posteingang. Gespannt öffne ich die Nachricht. Herr Müller arbeitet in der Versicherungsbranche und hat laut seinem Profil den Weg zur finanziellen Freiheit gefunden. Zur Kontaktaufnahme schreibt er:

„Frei nach dem Motto ‚Kontakte schaden nur dem, der keine hat’, würde ich Sie gerne zu meinen Kontakten zählen. Viele Grüße, Müller“

Was folgt, sobald ich den Bestätigungsknopf drücke, kann ich mir denken. Ich habe einfach schon zu viele negative Erlebnisse mit unpersönlichen und halb-automatischen Anfragen gehabt. In den harmlosen Fällen bekomme ich eine ebenfalls automatisch generierte Antwort, in der sich der Kontakt für die Bestätigung bedankt und mich zu seinem ‚kostenfreien Webinar’ einlädt. Schon zapple ich im Netz des Kontaktesammlers und erhalte regelmäßige Einladungen und Newsletter, um ebenfalls den Weg zur finanziellen Freiheit zu entdecken.

Sinnvolles Business-Networking sieht anders aus. Und so kann ich ehemalige XING-Kontakte gut verstehen, die sich von der Plattform abmelden, um wieder ihre Ruhe zu haben. Dabei sind XING und LinkedIn, sowie Brainguide, myCorners, Competence Site (Experten-Netzwerke) oder die bekannten sozialen Netzwerke Facebook und Instagram eine ideale Möglichkeit, sinnvoll Kontakte zu knüpfen und Beziehungen zu pflegen. Es gibt – wie im echten Leben – nur einige Spielregeln, die es zu beachten gilt.

Schlechte Gründe für eine Kontaktaufnahme bei XING

Die Dos and Don’ts in der Kontaktaufnahme orientieren sich am Motto: „Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu.“ – Wer möchte denn nur eine Nummer sein, die sich in die Sammlung einreiht?

So lassen zumindest die fadenscheinigen Standard-Begründungen bei XING vermuten, die in den vergangenen Monaten häufig zu finden waren:

  • „Guten Tag. Wir sind gemeinsam in der Gruppe „Facebook Marketing Deutschland“. Let’s XING!“
  • „Sehr geehrter Herr XNameX(sic!) wir sind beide in Potsdam tätig. Ich würde mich freuen, Sie in mein Netzwerk einladen zu dürfen. Eventuell ergeben sich perspektivisch interessante Kooperationen.“
  • „Wir sind beide Mitglied in derselben Gruppe bei XING und an interessanten Menschen interessiert. Ich bin dabei, mein persönliches Netzwerk zu erweitern. Vielleicht …“
  • „Unser beider Interesse ist Erfolg und Flow im Leben. In einem Selbstversuch zeige ich, dass jeder im Leben alles erreichen kann, wenn er es wirklich will und bereit ist, den Preis dafür zu bezahlen. Der Nutzen? Maximaler Erfolg im Leben und Flow. Ich lade Sie sehr herzlich ein, …“
  • „Kein engeres Band gibt es unter den Menschen als gemeinschaftlich gewollte, begonnene und durchgeführte Unternehmungen!“

Manche Zeitgenossen kombinieren sogar alle diese schlechten Begründungen in einer Anfrage, um eine Kontaktbestätigung zu erhalten: „Wir suchen beide Kontakte. Wir sind beide in der Gruppe XY. Wir stellen bald ein völlig neues Tool vor, um… Sie verfügen über Kenntnisse, auf die ich gern bald zurückkommen möchte. Unsere Dienstleistungen könnten für Sie von Interesse sein.“

Kontaktaufnahme: Infos, Interessen & Hobbys der Menschen nutzen

„Hätte, könnte, würde, sollte, wäre“ – mit Konjunktiven, Möglichkeiten und perspektivischen Optionen kommt keine Beziehung zustande. Es fehlt an konkreten Bezügen, am echten Interesse für das Gegenüber. Dabei ist doch gerade durch das XING-Profil eine Konkretisierung und Kontaktaufnahme möglich! Durch die freiwillig eingetragenen Informationen lässt sich mit wenigen Worten ein Bezug herstellen – sei es durch die Felder „Ich suche“ und „Ich biete“, durch die Interessen und Hobbys oder durch den Lebenslauf, der zum Teil durch einen umfangreichen Text im Bereich „Über mich“ ergänzt ist.

Viele NutzerInnen haben in ihrem Profil ehrlich über ihre Vorlieben, Interessen und Wünsche geschrieben, die zur Kontaktaufnahme genutzt werden können. Doch es mangelt an der Einstellung, im Gegenüber einen echten Menschen zu sehen. Als Antwort von einem Branchenkollegen auf die Frage, was er mit seiner unkonkreten Begründung bezweckt, bekam ich zu hören:

„Ich bin aktiver Networker und generiere jeden Tag ca. 75 neue Kontakte. Immer wieder ist ein potenzieller Neukunde mit dabei.“ – Masse statt Klasse.

Es geht ums „Generieren“ von Kontakten, nicht um sinnvolles Networking; zumindest unserem Verständnis nach. Es mag sein, dass durch die große Streuung auch für die Akquise mal ein Glückstreffer dabei ist, doch insgesamt erinnert diese Vorgehensweise eher an das Gießkannen-Prinzip.

Wie wirkt sich beten auf die Gesundheit aus?
Wenn wir beten, ziehen wir uns in einer meditativen Form in uns selbst zurück, die auch körperliche Auswirkungen hat: eine Senkung der Herzfrequenz und des Blutdrucks, um nur zwei zu nennen, aber auch eine deutliche Verringerung von Cortisol, dem so genannten „Stresshormon“, und eine Lockerung der Muskelspannung.

Nachhaltige Akquise bei XING & in Sozialen Netzwerken

Natürlich eignen sich die sozialen Netzwerke, auch die Business-Plattform XING, für die Neukunden-Gewinnung. Wir erhalten regelmäßig konkrete Kundenanfragen darüber, auch ohne massiv Kontakte zu sammeln. Drei Faktoren sind in dieser Hinsicht für Erfolg versprechend:

  1. Profilierung
  2. Sichtbarkeit
  3. Kontinuität

Profilierung – Das XING-Profil gezielt optimieren

Das XING-Profil hilft Ihnen, sich durch den geschickten Einsatz von Text und Bild zu positionieren. Mit der Nutzung spezieller Schlüsselbegriffe in den verschiedenen Feldern und auf der Über-mich-Seite lässt sich das Profil über die XING-Suche finden. Ein professionelles, sympathisches Foto und eine eindeutige Nutzenformulierung in der Firmenbezeichnung wecken die Aufmerksamkeit und vermitteln Vertrauen. Business-bezogene Statusmeldungen tun ihr Übriges, um die gewünschte Profilierung für potenzielle AuftraggeberInnen sicherzustellen.

Sichtbarkeit – Engagement in XING-Gruppen

Für die nötige Sichtbarkeit sorgt neben der Nutzung von Keywords im Profil auch das Engagement in Fachgruppen, von denen es tausende auf XING gibt. Hier können Sie sich vorstellen, ins Gespräch einsteigen, Tipps und Hilfestellung geben oder interessante Personen finden. Manche halten die Gruppen für eine enorme Zeitverschwendung. Natürlich können diese Diskussionsforen wie alles im Leben Ihre Zeit stehlen, doch gezielt und systematisch genutzt, sind sie eine Möglichkeit, die gewünschte Zielgruppe zu erreichen.

Neben der direkten Kontaktaufnahme ist außerdem die Funktion „Empfehlen“ sehr nützlich. Sie können zwei Personen miteinander bekannt machen und durch eine persönliche Nachricht einen Bezug herstellen. Ebenso können Sie eine Ihnen bekannte Person darum bitten, Sie ihrem Kontakt vorzustellen, wenn bereits eine Verbindung zwischen diesen beiden besteht.

Das ist für viele eines der Erfolgsgeheimnisse von XING, dass die Plattform im Rahmen des „Kleine-Welt-Phänomens“ anzeigt, über wie viele Ecken Sie mit jemandem verbunden sind. Wo immer es einen gemeinsamen Kontakt gibt, sollte dieser auch genutzt werden, schließlich konkretisiert dies die Kontaktaufnahme. Ein weiterer Aspekt der Sichtbarkeit ist die externe Verlinkung Ihres Profils, sei es durch eine E-Mail-Signatur oder durch einen Hinweis auf Ihrer Website.

Kontinuität – Nachhaltig aktiv sein

Der dritte Faktor Kontinuität ist nicht im Sinne „Abwarten und Tee trinken“ zu verstehen, sondern meint eine kontinuierliche Aktivität. Dies lässt sich am besten mit KlavierspielerInnen vergleichen, die jeden Tag üben müssen, um am Ende fehlerfrei spielen zu können. Es gehört jede Menge Übung dazu, den „richtigen Ton“ in der Kontaktaufnahme zu treffen, die Suchfunktionen optimal auszureizen und auch in den Gruppen effektiv und ohne Zeitverschwendung nach neuen KundInnen zu suchen.

Viele beginnen voller Motivation, überarbeiten umfangreich ihr gesamtes Profil, schreiben tagelang Beiträge in verschiedenen Gruppen und knüpfen die ersten Kontakte. Doch nach wenigen Wochen stellt sich eine gewisse Ermüdung ein. Schließlich ist der ehrliche Beziehungsaufbau sehr zeitintensiv, benötigt volle Konzentration und einen langen Atem.

10 Empfehlungen zur effektiven XING-Nutzung

Nachdem wir die Stolperfallen unkonkreter Kontaktanfragen sowie die Faktoren zur erfolgreichen Akquise in Sozialen Netzwerken kennen gelernt haben, folgen einige Empfehlungen zur effektiven Nutzung von XING:

  1. Einfach was Geiles machen! Wer etwas Auffallendes, Besonderes anzubieten hat, kann sich die direkte Kontaktaufnahme eigentlich sparen. Die Menschen kommen von alleine auf Sie zu! Überlegen Sie, wie Sie Ihr Angebot so interessant verpacken können, dass Sie eine Anziehungskraft entwickeln.
  2. Professionelles Profil aufbauen: Allen anderen bleibt die Möglichkeit, ein interessantes XING-Profil aufzubauen. Nutzen Sie hierfür die Möglichkeiten der Visualisierung, die XING im Rahmen des Profilfotos und der Über-mich-Seite zur Verfügung stellt. Dort sind nämlich nicht nur Texte, sondern auch HTML-Formatierungen und Bilder oder Videos möglich.
  3. Keywords im Profil verwenden: Es ist bereits angeklungen, dass die Nutzung von Schlüsselbegriffen an verschiedenen Stellen in Ihrem Profil dazu beiträgt, dass Sie innerhalb von XING, aber auch in der Google-Suche besser gefunden werden. Welche Begriffe beschreiben Ihr Angebot möglichst konkret?
  4. Gut zuhören: Bevor Sie alle Welt anschreiben und in Gruppen diskutieren, sollten Sie sich erst damit beschäftigen, was Ihre Zielgruppe zu sagen hat. Nehmen Sie im direkten Gespräch die Rolle des interessierten Zuhörers ein. Dadurch können Sie eine Menge für Ihre Kontaktaufnahme lernen.
  5. Konkreten Bezug herstellen: Nutzen Sie die Felder „Ich suche“, „Ich biete“, Interessen und Firmen-Historie, um einen möglichst konkreten Bezug herzustellen. Sollte es einen solchen Bezug nicht geben, dann macht eine Kontaktaufnahme in der Regel auch keinen Sinn.
  6. „Vitamin B“ nutzen: Suchen Sie in den Kontakten 2. Grades nach potenziell interessanten GesprächspartnerInnen. Hier besteht schon ein Bezug über jemanden aus Ihrem Netzwerk. Bitten Sie Ihren Kontakt, einander vorzustellen.
  7. Geben statt nur zu nehmen: Suchen Sie nach Möglichkeiten, Ihrem Gegenüber etwas Gutes zu tun oder einen Tipp zu geben. Hierzu gibt es im Rahmen der oben genannten Interessen und Informationen im Profil genügend Möglichkeiten.
  8. „Soziale Einstellung“: Wer Online-Tools nutzt, um die Kontaktaufnahme zu automatisieren und damit einfach nur Kontakte „zu sammeln“, hat das Prinzip der sozialen Netzwerke nicht richtig verstanden. Arbeiten Sie an Ihrer Einstellung!
  9. Charmant, skurril, witzig?! Warum immer nur 0815? Nutzen Sie Sprachwitz, interessante Zitate, loben und schmeicheln Sie – was im echten Leben beim Gegenüber ankommt, lässt sich auch in der Direktansprache bei XING nutzen.
  10. Die Macht der Wiederholung: Wie so häufig im Leben, liegt der kleine Unterschied zwischen Scheitern und Erfolg in drei kleinen Buchstaben: T – U – N. Nur wenn Sie die Empfehlungen auch wirklich in die Tat umsetzen und langen Atem beweisen, werden sich dauerhaft Erfolge einstellen. Es gibt ein schönes Zitat von Dale Carnegie, dem Kommunikations-Trainer und US-Autor, der geschrieben hat: „Es geht nicht darum, wen Sie kennen, sondern wer Sie kennen will.“

Vergleich: Schlechte vs. Gute Kontaktaufnahme

MerkmalSchlechte KontaktaufnahmeGute Kontaktaufnahme
FokusIch-bezogen, Produkt-zentriertKunden- bzw. Nutzen-zentriert
EinstiegssatzStandardfloskeln, irrelevantKonkret, neugierig machend, zeitlich begrenzt
VorbereitungGering oder keineUmfassende Recherche zum Gegenüber/Unternehmen
ZielVerkauf auf Biegen und Brechen, Kontakt sammelnInteresse wecken, Problem lösen, Beziehung aufbauen
AtmosphäreFrostig, störendWarm, einladend, respektvoll

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Kontaktaufnahme

Warum scheitern viele Erstkontakte?
Oft scheitern Erstkontakte aufgrund von Ich-Bezogenheit, Langeweile in der Ansprache, mangelnder Vorbereitung und dem Gefühl des Störens beim Gegenüber. Es fehlt an echtem Interesse und einem klaren, auf den Kunden zugeschnittenen Nutzenversprechen.

Wie mache ich einen guten ersten Eindruck?
Ein guter erster Eindruck entsteht durch Persönlichkeit, indem Sie den Gesprächspartner namentlich ansprechen und relevante Informationen über ihn oder sein Unternehmen einfließen lassen. Zudem ist es entscheidend, sofort den Nutzen für den Kunden klar zu kommunizieren und eine warme, freundliche Atmosphäre zu schaffen.

Was ist das Wichtigste bei der Online-Kontaktaufnahme?
Das Wichtigste ist, einen konkreten Bezug herzustellen. Nutzen Sie Informationen aus dem Profil des Gegenübers (Interessen, „Ich suche/biete“-Felder) und vermeiden Sie generische Standardnachrichten. Zeigen Sie echtes Interesse am Menschen hinter dem Profil.

Wie lange sollte ein Erstgespräch dauern?
Ein Erstgespräch sollte idealerweise kurz und prägnant sein. Kommunizieren Sie von Anfang an, wie viel Zeit Sie in Anspruch nehmen werden (z.B. „in den kommenden 5 Minuten“), um dem Gesprächspartner Planbarkeit zu geben und die Hemmschwelle zu senken. Der Fokus liegt darauf, Interesse für ein tiefergehendes Gespräch zu wecken, nicht darauf, sofort alles zu klären.

Wenn Sie bei der nächsten Kontaktaufnahme einmal darüber nachdenken, welchen Nutzen die Verbindung für Ihr Gegenüber hat, dann sind Sie sinnvollem Business-Networking einen großen Schritt näher gekommen und Ihr Erster Eindruck wird nachhaltig positiv sein.

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