31/03/2023
Für viele Menschen scheinen die Begriffe Beten, Bitten und Betteln austauschbar zu sein, doch die Bibel offenbart einen tiefgreifenden, lebenswichtigen Unterschied zwischen ihnen. Dieser Artikel, basierend auf den Erkenntnissen von Pastor Wolle Fulson, wird Licht auf diese Nuancen werfen und aufzeigen, warum das Verständnis dieses Unterschieds für jeden Christen von grundlegender Bedeutung ist. Wie Hosea 4,6 (fü*) treffend feststellt: „Mein Volk geht zugrunde aus Mangel an Erkenntnis.“ Es ist diese Erkenntnis des biblischen Inhalts und des offenbarten Willens Gottes, die uns befähigt, in unserer Beziehung zu Ihm richtig zu handeln und Seine Verheißungen zu empfangen.

Die Grundlagen des Empfangens von Gott
Als Christen haben wir das Privileg, von Gott zu empfangen. Doch dieses Empfangen ist an bestimmte Bedingungen geknüpft, die sich wie ein roter Faden durch das Alte und Neue Testament ziehen. Es geht nicht darum, Gott zu manipulieren, sondern darum, Seine Prinzipien zu verstehen und anzuwenden. Zu diesen Bedingungen gehören:
- Die gemeinschaftliche Versöhnung mit Gott durch Jesus Christus (Römer 10:9). Dies ist der Ausgangspunkt, die Tür zu Seiner Familie.
- Ein unerschütterlicher Glaube (Römer 1:17). Ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen und von Ihm zu empfangen.
- Ein kompromissloses Bewusstsein, dass man erhört ist (Johannes 11:41). Es geht darum, im Herzen zu wissen, dass Gott antwortet, noch bevor die Antwort sichtbar wird.
- Wissend, dass man durch die Versöhnung mit Christus Anspruch auf alle Verheißungen Gottes hat (Johannes 16:23). Wir sind Erben, keine Bittsteller im negativen Sinne.
Jesus selbst sagte: „Wenn ihr mich um etwas in meinem Namen bitten werdet, so werde ich es tun“ (Johannes 14:14). Dies klingt so einfach, doch oft erleben wir, dass es nicht so geschieht. Die Frage „Warum nicht?“ führt uns direkt zur Unterscheidung zwischen Beten, Bitten und dem zweifelhaften Betteln.
Beten: Das Herzensgespräch mit dem Vater
Beten ist weit mehr als nur das Aussprechen von Wünschen. Es ist eine wörtliche Äußerung, ein tiefes, persönliches Gespräch mit Gott dem Vater. Es ist wichtig, niemals zu vergessen, dass Gott uns in Seiner Barmherzigkeit durch den Heiligen Geist auf den Weg zur Errettung geführt hat. Er hat unsere Entscheidung gelenkt, Jesus als unseren Heiland zu bekennen (Römer 10:9). Diese Entscheidung bleibt unsere Verantwortung, doch sie öffnet die Tür zu einer intimen Beziehung mit Gott.
Beten ist keine mühsame Beschäftigung oder eine lästige Pflicht. Vielmehr ist es eine Sehnsucht des Herzens, Ihn zu kennen – den Gott, der alle Dinge ins Dasein gesprochen hat, der Weisheit und Verständnis gewährt, der barmherzig und mitfühlend ist. Man spricht Ihn hochachtungsvoll mit Ehre und Liebe an. Gott der Vater weiß sowieso, was wir vorhaben, bevor wir ein Wort aussprechen, denn „ehe ein Wort auf meiner Zunge liegt, kennst du, o HERR, es schon genau“ (Psalm 139:4).
Hat jeder Mensch das Recht, Gott als Vater zu nennen?
Nein! Dieses Recht wird uns durch die Bekehrung zu Christus zuteil. Wer Jesus als Christus bekennt (Römer 10:9), wird zur Bekehrung geleitet, die uns das einzigartige Recht verschafft:
- Gott als unseren Vater zu bekommen.
- Ihn mit Ehre und Lob zu begrüßen.
- Mit Ihm gemeinschaftlich zu reden (Johannes 17:1).
Diese Vater-Kind-Beziehung ist der Kern des Gebets mit Zuversicht.
Beten mit Zuversicht: Das Beispiel Jesu
Jesus selbst lebte das Gebet mit Zuversicht vor, weil Er Seinen Vater kannte und wusste, dass Er von Ihm gesandt war. Ein eindrückliches Beispiel dafür finden wir bei der Begräbnishöhle des Lazarus. In Hörweite der umstehenden Menge sagte Jesus: „Vater, ich danke dir, daß du mich erhört hast! Ich wußte wohl, daß du mich allezeit erhörst“ (Johannes 11:41-42). Dies war ein öffentlicher Beweis Seiner unerschütterlichen Beziehung zum Vater. Dann rief Er zum Lazarus: „Komm heraus!“ – und er kam. Jesus kannte den Willen Seines Vaters, der selbst die Toten auferweckt. Er brauchte keine Bestätigung, um das zu tun. Er sprach, und es geschah. Er sagte: „dann werdet ihr erkennen, daß ich es bin (V.24) und daß ich nichts von mir selbst aus tue, sondern so rede, wie der Vater mich gelehrt hat“ (Johannes 8:28).
Was bedeutet das für uns Christen? Jesus belehrte Seine Jünger, wie sie beten sollten: Das Vaterunser-Gebet ist nicht nur eine Formel, sondern ein Modell für unsere Beziehung zu Gott und Seiner Bereitschaft, uns zu erhören und unser Erbitten zu erfüllen.
Das Vaterunser als Lehrbeispiel für unser Gebet
Jesus begann das Vaterunser mit der Hingabe, Gott als Vater zu ehren und Seinen Willen auszuführen:
- „UNSER VATER IM HIMMEL ... DEIN NAME WERDE GEHEILIGT ... DEIN REICH KOMME ... DEIN WILLE GESCHEHE ...“
Bei Lazarus vertrat Jesus die Macht des Königreiches Gottes. Er rief zum verstorbenen Lazarus, der dann lebendig wurde und hervorkam. Betreuen wir das Wort unseres Vaters ebenso mit unserem persönlichen Glauben, so wie Jesus? Es soll geschehen. Sind wir entschlossen, dass Gottes Wille geschehe, halten wir uns an die Vorschriften unseres Christus (Johannes 14:15) und befolgen sie? - „GIB UNS UNSER TÄGLICHES BROT“
Erwarten wir unsere Versorgung, weil wir Gott vertrauen? Wenn ja, werden wir es bekommen. Als Vater macht Gott sich für uns verantwortlich. Wir brauchen uns nicht verzweifeln und wundern, ob Er es tun wird. Er ist schließlich Gott der Allmächtige, der sich nicht verleugnen kann. - „VERGIB UNS UNSERE SÜNDEN ... FÜHRE UNS NICHT IN VERSUCHUNG ... ERRETTE UNS“
Wird das nicht durch die Bekehrung zu Christus getan (Römer 10:9)? Absolut, ohne zu zweifeln. Zur Zeit der Bekehrung erhält jeder Wiedergeborene Vergebung aller Sünden, dazu den Heiligen Geist, der in die Fülle der Wahrheit führt, das Erhalten der Gnade Gottes und das ewige Leben. Auf diese Weise ist alles schon verfügbar und vorbereitet. Der Gehorsam unseres Christus am Golgathakreuz machte die Errettung und die Erlösung vollständig.
Bitten (Erbitten): Der Anspruch der Kinder Gottes
Ist es Ihnen überhaupt bewusst, dass Sie durch das Blutopfer Christi und die Bekehrung gemeinschaftlich mit Gott dem Vater verbunden sind? Wenn nicht, lebt man wie ein Waisenkind und nicht wie ein Kind Gottes. Die Versöhnung mit Christus brachte den Gläubigen in die Familie Gottes. Dadurch wurde man beschenkt mit einer totalen Anspruchserlaubnis auf den Reichtum des Vaters im Himmel, um ein befriedigtes Leben hier auf Erden zu haben. Auf diese Weise erbittet man von seinem Vater, als ein Teilhaber an der Erbschaft Jesus Christus.
Etwas zu erbitten ist eine Anfrage, um etwas zu erhalten, z.B.: „Ich möchte gerne... denn ich weiß, dass Du es hast und es liegt vorbereitet für mich bei Dir.“ Das Wort des Vaters verdeutlicht einige Bedingungen:
- Überzeugung, dass wir Seine Kinder sind: „Die ihn annahmen, verlieh er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, nämlich denen, die an seinen Namen glauben“ (Johannes 1:12). Stehen wir fest mit voller Hoffnung, dass das Versprechen des Vaters uns als Zuteil gehört, d.h., haben wir Anspruch darauf?
- Empfangen durch Bitten im Namen Jesu: „Bisher habt ihr noch nie um etwas in meinem Namen gebeten: bittet, so werdet ihr empfangen, damit eure Freude vollkommen sei!“ (Johannes 16:24). Nichts außerhalb des Willens Gottes wird uns genehmigt. Alles, was wir benötigen und was uns in den Verheißungen Gottes zugewiesen ist, steht zur Verfügung.
- Vertrauen und Glaube: „alles, um was ihr (dann) in meinem Namen bitten werdet, das werde ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht werde“ (Johannes 14:13). Was noch nicht sichtbar ist, soll so angesehen werden, als ob es schon im Besitz ist. „Es ist aber der Glaube ein zuversichtliches Vertrauen auf das, was man hofft, ein festes Überzeugtsein von Dingen [Tatsachen], die man (mit Augen) nicht sieht“ (Hebräer 11:1).
Diese Bedingungen – Überzeugung, Hoffnung, Vertrauen, Erhalten und „im Besitz haben“ – sind die Grundlagen unseres Glaubens. Jakobus sprach davon: „Nur bitte er im Glauben [mit Zuversicht], ohne irgendeinen Zweifel zu hegen; denn wer da zweifelt, der gleicht einer vom Wind getriebenen und hin und her geworfenen Meereswoge. Ein solcher Mensch darf nicht erwarten, daß er etwas vom Herrn empfangen werde“ (Jakobus 1:6-7). Als Vorlage ist uns erklärt: „Sollte aber jemand von euch Mangel an Weisheit haben, so erbitte er sie sich von Gott, der allen ohne weiteres und ohne laute Vorwürfe gibt: dann wird sie ihm zuteil werden“ (Jakobus 1:5-8). Jedes Erbitten, nach dem Willen Gottes und Seinen Verheißungen, soll vertrauensvoll getan werden und es wird gewährt.
Betteln: Das größte Hindernis ist der Zweifel
Das größte Hindernis des Glaubens ist der Zweifel. Schon im Alten Testament legte König David es klar aus: „Ich bin jung gewesen und alt geworden, doch hab’ ich nie den Gerechten verlassen gesehn, noch seine Kinder betteln um Brot“ (Psalm 37:25). Obwohl Christen extreme Notfälle erleben und völlig außer sich flehend zum Thron Gottes kommen, bleibt Gottes Eid als Versorger, Schutz, Heil und Ruhe vorbestimmt. David verließ sich völlig auf Gottes Zusagen. Abraham und andere ebenfalls.
Es kann vergessen werden, dass Gott der Vater Seinen ganzen Vorrat zur Verfügung gestellt hat, um jedes Bedürfnis zu befriedigen. Unser Vertrauen soll völlig auf die Worte unseres Heilands ruhen. Er hat die Macht der Dunkelheit besiegt, und wir haben Anteil an Seinem Sieg, indem wir beruhigend und erwartungsvoll zum Vater kommen und uns von Ihm versorgen lassen.

Warum Seufzen und Anflehen nicht der Weg ist
Hilft das Seufzen, das Weinen und das Anflehen? Man tut es, aber es hilft nicht, bis man gelernt hat, dass das nicht der Weg ist, um Hilfe zu bekommen. Gott hält sich an Seine Vorschriften. Johannes erklärte es: „Die freudige Zuversicht, die wir zu ihm [zu Gott] haben, daß, wenn wir ihn um etwas nach seinem Willen bitten, er uns erhört. Und wenn wir wissen, daß er alle unsere Bitten erhört, so wissen wir (zugleich), daß die Bitten, die wir vor ihn gebracht haben, uns schon gewährt sind“ (1. Johannes 5:14).
Gehören wir zu Gott, ist uns das Erbitten gestattet: „Bittet, so wird euch gegeben werden; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan werden! Denn wer da bittet, der empfängt, und wer da sucht, der findet, und wer anklopft, dem wird aufgetan werden“ (Matthäus 7:7-8).
Betteln ist ein Jammern, oft entstanden durch ein schriftliches Missverständnis:
- Kein Glaube, dass man zu Gott als Kind gehört.
- Kein Vertrauen, dass Gott, der Vater, jedes Versprechen und all Seine Zusagen in Christus verfügbar gestellt hat.
- Kein Bewusstsein, dass der Glaube die erwartende Hoffnung vermittelt: „Es ist aber der Glaube ein zuversichtliches Vertrauen auf das, was man hofft, ein festes Überzeugtsein von Dingen, die man (mit Augen) nicht sieht“ (Hebräer 11:1).
Zweifel schließt die Tür der Lagerhalle Gottes: „Ein solcher Mensch kann nicht erwarten, dass Gott ihm etwas gibt. In allem, was er tut, ist er unbeständig und hin und hergerissen“ (Jakobus 1:7-8 HFA).
Vergleichende Tabelle: Beten, Bitten und Betteln
| Merkmal | Beten | Bitten (Erbitten) | Betteln |
|---|---|---|---|
| Grundlage | Beziehung, Gespräch, Anbetung | Anspruch als Kind Gottes, Verheißungen | Mangel an Verständnis, Zweifel, Verzweiflung |
| Haltung | Ehrfurcht, Liebe, Hingabe, Zuversicht | Vertrauen, Erwartung, Überzeugung | Angst, Unsicherheit, Verzweiflung, Unglaube |
| Bewusstsein | Gott kennt meine Bedürfnisse | Gott hat es schon vorbereitet und mir zugesprochen | Unsicherheit, ob Gott überhaupt helfen will oder kann |
| Fokus | Gottes Wille, Ehre, Gemeinschaft | Konkrete Anfragen basierend auf Verheißungen | Eigene Not, Mangel, mangelndes Verständnis |
| Ergebnis | Vertiefung der Beziehung, innere Ruhe | Empfangen der Bitte, Freude, Bestätigung des Glaubens | Frustration, Enttäuschung, Unglaube verstärkt sich |
| Bibl. Beispiel | Jesus in Gethsemane (Anbetung), Jesus betet für Lazarus (Dank) | Vaterunser (tägliches Brot), Gebet um Weisheit (Jakobus 1:5) | Keine positiven Beispiele für Gläubige |
Die Ablage der Unwissenheit
Die Schrift betont immer wieder das Problem mit Glauben und mit der Erkenntnis des Willens Gottes. Es wurde vorausgesagt: „Mein Volk fällt mit ihnen der Vernichtung anheim aus Mangel an Erkenntnis“ (Hosea 4:6). Es ist unnötig, sich mit ungewöhnlichem Benehmen vor dem Thron Gottes mit Buße niederzustürzen, wenn der Weg schon bereitet ist. Sondern: „Gestaltet eure Lebensführung nicht nach der Weise dieser Weltzeit, sondern wandelt euch um durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr ein sicheres Urteil darüber gewinnt, welches der Wille Gottes sei, nämlich das Gute und (Gott) Wohlgefällige und Vollkommene“ (Römer 12:2).
Um Gottes Zusagen zu erhalten, legen Sie das Betteln ab. Stärken Sie Ihren Glauben und ergreifen Sie das Vertrauen. Seien Sie überzeugt von dem, was Gott versprochen hat. Es wird eintreffen. Danken Sie Gott für Seine Güte. Beschenken Sie Ihn mit Lobpreis und jubelndem Erfreuen. Schenken Sie Ihm Ehre als Ihren Vater und bleiben Sie standhaft in Ihrem Glauben. In all dem bleibt Gott souverän. Nur durch das Einhalten Seiner Bedingungen wird das, was erbittet wurde, auf Grund Seines Willens empfangen werden. Vertrauen Sie Ihm und weigern Sie sich nicht. Glauben Sie es und werden Sie versorgt in der Fülle des Erbittens, denn Er vernachlässigt niemanden, der Ihn liebt und sich an Seine Vorschriften hält.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
1. Kann jeder Mensch beten?
Ja, jeder Mensch kann Worte an Gott richten. Doch das Recht, Gott als „Vater“ anzusprechen und Seine Verheißungen als „Kind“ in Anspruch zu nehmen, ist denen vorbehalten, die Jesus Christus als ihren Herrn und Heiland angenommen haben (Johannes 1:12, Römer 10:9). Ohne diese Versöhnung ist das Gebet eher ein Rufen aus der Ferne, während mit Christus eine direkte Vater-Kind-Beziehung besteht.
2. Warum werden Gebete manchmal nicht erhört?
Gebete werden nicht erhört, wenn sie nicht im Einklang mit Gottes Willen stehen, wenn Zweifel im Herzen vorhanden sind (Jakobus 1:6-7), oder wenn man nicht aus einer Position des Glaubens und der Zuversicht als Kind Gottes bittet. Gott ist nicht verpflichtet, Wünsche zu erfüllen, die unserem Ego dienen oder die Seinem perfekten Plan widersprechen. Er hört jedoch immer das Gebet eines gerechten Menschen (Jakobus 5:16) und das Bitten Seiner Kinder, das Seinem Willen entspricht (1. Johannes 5:14).
3. Wie stärke ich meinen persönlichen Glauben?
Ihr Glaube wird gestärkt durch das Hören und Studieren von Gottes Wort (Römer 10:17). Je mehr Sie über Gottes Charakter, Seine Verheißungen und Seinen Willen wissen, desto größer wird Ihr Vertrauen in Ihn. Praktizieren Sie außerdem Dankbarkeit, loben Sie Gott für das, was Er bereits getan hat, und umgeben Sie sich mit anderen Gläubigen, die Sie ermutigen können. Das Bewusstsein Ihrer Identität in Christus als geliebtes Kind Gottes ist ebenfalls entscheidend.
4. Ist es falsch, Gott in großer Not um Hilfe anzuflehen?
In großer Not ist es natürlich, sich an Gott zu wenden. Der Unterschied liegt jedoch in der dahinterliegenden Haltung. Wenn das Anflehen von Zweifel und einem Gefühl der Machtlosigkeit geprägt ist, ohne das Bewusstsein, dass Gott bereits alle Vorkehrungen getroffen hat, ähnelt es dem Betteln. Wenn es jedoch ein aufrichtiges Bitten aus einer Haltung des Vertrauens ist, dass Gott auch in schwierigsten Situationen Seine Kinder nicht im Stich lässt, dann ist es ein Gebet, das erhört wird.
5. Was ist der Unterschied zwischen „Beten im Namen Jesu“ und nur „Beten zu Jesus“?
„Im Namen Jesu“ zu beten bedeutet mehr als nur das Hinzufügen des Namens am Ende eines Gebets. Es bedeutet, mit der Autorität und dem Anspruch zu beten, die Jesus uns durch Seine Kreuzigung und Auferstehung gegeben hat. Es ist ein Gebet, das im Einklang mit Seinem Willen und Seinen Werten steht, als ob Er selbst beten würde. Es ist ein Ausdruck unserer Einheit mit Ihm und unserer Stellung als Seine Repräsentanten auf Erden (Johannes 14:13-14). Es ist ein Gebet, das auf der Grundlage Seines vollbrachten Werkes geschieht und nicht nur auf einer persönlichen Bitte.
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