Wie oft sollte ein Moslem beten?

Das Gebet im Islam: Eine umfassende Anleitung

01/06/2022

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Das Gebet, im Islam als Salah bekannt, ist weit mehr als nur eine rituelle Handlung; es ist eine direkte Verbindung zum Schöpfer, eine Quelle der Ruhe und ein Fundament des muslimischen Glaubens. Viele Menschen fragen sich, wie oft Muslime beten und welche Bedeutung hinter dieser täglichen Praxis steckt. Es ist faszinierend zu sehen, wie diese spirituelle Säule das Leben von Millionen von Gläubigen weltweit prägt und ihnen Disziplin, Dankbarkeit und eine tiefe spirituelle Bindung schenkt. Dieser Artikel beleuchtet die zentrale Rolle des Gebets im Islam und bietet Ihnen eine detaillierte Anleitung, um diese essenzielle Praxis besser zu verstehen.

Wie oft wird das Gebet im Islam verrichtet?
Das Gebet im Islam wird fünfmal am Tag verrichtet, zu bestimmten Gebetszeiten. Vor dem Gebet muss eine rituelle Reinigung, die Gebetswaschung oder 'Wudu', durchgeführt werden. Es ist ein zentraler Bestandteil des religiösen Lebens eines Muslims.
Inhaltsverzeichnis

Die Bedeutung des Gebets im Islam

Das Gebet ist einer der grundlegenden Aspekte der islamischen Religion und bildet eine der fünf Säulen des Islam. Es ist von großer Bedeutung für die Gläubigen und stärkt den Glauben sowie das spirituelle Wachstum jedes Einzelnen. Die regelmäßige Verrichtung des Gebets erinnert den Muslim an seine Abhängigkeit von Allah und seine Verpflichtung ihm gegenüber. Es ist eine Zeit der Besinnung, der Selbstreflexion und des Flehens, die den Gläubigen hilft, den Alltag mit Achtsamkeit und Gottesbewusstsein zu meistern.

Wie oft wird im Islam gebetet?

Muslime verrichten das Gebet fünfmal am Tag. Diese Gebete sind zu festgelegten Zeiten über den Tagesverlauf verteilt und richten sich nach dem Sonnenstand. Die fünf täglichen Gebete stellen sicher, dass der Gläubige in regelmäßigen Abständen innehalten und seine Verbindung zu Allah erneuern kann, wodurch eine konstante spirituelle Achtsamkeit gefördert wird.

Die Fünf Säulen des Islam

Die fünf Säulen des Islam sind die grundlegenden Regeln und Praktiken, die von gläubigen Muslimen befolgt werden. Sie bilden das Fundament des islamischen Glaubens und sind für die Gläubigen von großer Bedeutung. Sie sind miteinander verbunden und bilden ein ganzheitliches System, das das Leben eines Muslims in seiner Gesamtheit prägt.

  1. Das öffentliche Glaubensbekenntnis (Shahada): Dies ist die erste Säule des Islam. Es bezeugt den Glauben an die Einheit Gottes (Allah) und die Prophetenschaft Mohammeds. Das Bekenntnis lautet: „Es gibt keinen Gott außer Allah und Mohammed ist sein Gesandter.“ Es ist der Eintritt in den Islam und die Grundlage allen Glaubens.
  2. Das tägliche rituelle Gebet (Salah): Die zweite Säule. Muslime beten fünfmal am Tag zu festgelegten Gebetszeiten. Das Gebet symbolisiert die direkte Verbindung zu Gott und dient der spirituellen Reinigung und Stärkung. Es ist die wichtigste physische Manifestation des Glaubens.
  3. Die soziale Spende (Zakat): Die dritte Säule. Muslime sind verpflichtet, einen Teil ihres Vermögens an Bedürftige zu spenden. Die Zakat fördert soziale Gerechtigkeit und Solidarität innerhalb der muslimischen Gemeinschaft, indem sie Reichtum umverteilt und Armut bekämpft.
  4. Das Fasten während des Ramadan: Die vierte Säule. Muslime verzichten von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auf Essen, Trinken und andere weltliche Bedürfnisse. Das Fasten während des Ramadan dient der spirituellen Reinigung, Selbstdisziplin und Dankbarkeit. Es ist eine Zeit der intensiven Anbetung und des Mitgefühls.
  5. Die Wallfahrt nach Mekka (Hajj): Die fünfte Säule. Jedes Jahr versammeln sich Millionen von Muslimen in Mekka, um die Kaaba zu umrunden und rituelle Handlungen auszuführen. Die Hajj symbolisiert die Einheit der Muslime und erinnert an die Geschichte der Propheten Abraham und Ismael. Es ist eine einmalige Lebenserfahrung für jeden fähigen Muslim.

Ein Vergleich der fünf Säulen des Islam veranschaulicht ihre unterschiedlichen, aber komplementären Funktionen:

SäuleBeschreibung
Das öffentliche GlaubensbekenntnisBekenntnis zum Ein-Gott-Glauben und zur Prophetenschaft Mohammeds
Das tägliche rituelle GebetFünfmaliges Gebet am Tag zu festgelegten Zeiten
Die soziale SpendeVerpflichtung zu Spenden an Bedürftige
Das Fasten während des RamadanVerzicht auf Essen, Trinken und weltliche Bedürfnisse von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang
Die Wallfahrt nach MekkaJährliche Pilgerreise nach Mekka zur Kaaba

Das Glaubensbekenntnis (Shahada)

Das Glaubensbekenntnis im Islam, auch Shahada genannt, ist eine wichtige Komponente des Gebets und die grundlegende Aussage des muslimischen Glaubens. Es besteht aus der Aussage: „Aschhadu an la ilaha illa-lah wa aschhadu anna muhammadan rasulu-lah“, was übersetzt bedeutet: „Ich bezeuge, es gibt keinen Gott außer Allah und Mohammed ist sein Gesandter“. Das Glaubensbekenntnis wird bei jedem Gebet ausgesprochen und drückt die Zugehörigkeit zum Islam aus.

Die Bedeutung des Glaubensbekenntnisses

Das Glaubensbekenntnis repräsentiert die grundlegende Überzeugung und den Glauben eines Muslims. Indem man die Worte des Glaubensbekenntnisses ausspricht, bestätigt man seine Hingabe und Unterwerfung gegenüber Allah als dem einen wahren Gott und Mohammed als seinem letzten Propheten. Das Glaubensbekenntnis ist symbolisch für den Eintritt in den Islam und bildet die Basis für das tägliche Gebet und die anderen Säulen des Islam.

Die Aussage des Glaubensbekenntnisses

Die Worte des Glaubensbekenntnisses haben eine tiefe Bedeutung für Muslime. Indem sie bezeugen, dass es keinen Gott außer Allah gibt, bekennen sie ihren Glauben an die Einheit Gottes und die Ablehnung jeglicher Form von Polytheismus oder Götzendienst. Indem sie bezeugen, dass Mohammed der Gesandte Allahs ist, erkennen sie die Offenbarungen und Lehren des Propheten Mohammed als den rechtmäßigen Weg zur Gotteserkenntnis und spirituellen Führung an.

Die Wiederholung des Glaubensbekenntnisses

Jedes Mal, wenn Muslime das Gebet verrichten, wiederholen sie das Glaubensbekenntnis, um ihre Zugehörigkeit zum Islam und ihren Glauben an Allah zu bekräftigen. Die Wiederholung des Glaubensbekenntnisses ist eine ständige Erinnerung an den Glauben und die Verpflichtungen eines Muslims und stärkt die spirituelle Verbindung zu Allah.

Das rituelle Gebet (Salah) im Islam

Das Gebet im Islam ist ein zentraler Bestandteil des religiösen Lebens eines Muslimen. Es wird fünfmal am Tag zu bestimmten Gebetszeiten verrichtet. Vor dem Gebet muss eine rituelle Reinigung, die Gebetswaschung oder „Wudu“, durchgeführt werden. Während des Gebets richtet sich der Gläubige in Richtung der Kaaba in Mekka, der heiligsten Stätte des Islam. Das Gebet beinhaltet spezifische Bewegungen wie das Verbeugen, Stehen, Sitzen und das Niederwerfen vor Allah.

Das Gebet im Islam ist ein Ausdruck der Hingabe und Unterwerfung gegenüber Allah. Es ermöglicht den Gläubigen, eine spirituelle Verbindung herzustellen und ihren Glauben zu stärken. Die regelmäßige Ausübung des Gebets fördert Disziplin und Achtsamkeit im Alltag und erinnert die Muslime daran, ihre spirituellen Bedürfnisse nicht zu vernachlässigen.

Gebetszeiten im Islam

Die Gebetszeiten im Islam richten sich nach dem Sonnenstand und haben eine wichtige Bedeutung für gläubige Muslime. Es gibt fünf festgelegte Gebetszeiten, die im Einklang mit dem natürlichen Lauf der Sonne stehen:

  • Das Gebet vor Sonnenaufgang (Fajr)
  • Das Gebet nach dem Höchststand der Sonne (Dhuhr)
  • Das Gebet zwischen Mittag und Abend (Asr)
  • Das Gebet zwischen Sonnenuntergang und Dämmerung (Maghrib)
  • Das Gebet vor der Morgendämmerung (Ischa)

Während des Sonnenaufgangs, des Höchststands der Sonne (wenn die Sonne direkt über dem Kopf steht) und des Sonnenuntergangs wird nicht gebetet. Die genauen Gebetszeiten variieren je nach Standort und Jahreszeit. Gläubige Muslime können spezielle Apps, Gebetskalender oder Moscheen nutzen, um die exakten Gebetszeiten für ihren Standort zu ermitteln.

Um einen besseren Überblick über die Gebetszeiten zu geben, soll die nachfolgende Tabelle eine Übersicht der Gebetszeiten für einen bestimmten Standort veranschaulichen (Beispielwerte):

GebetszeitBeginnEnde
Fajr (Vor Sonnenaufgang)04:3005:00
Dhuhr (Nach Höchststand der Sonne)13:0013:45
Asr (Zwischen Mittag und Abend)16:3017:15
Maghrib (Zwischen Sonnenuntergang und Dämmerung)20:0020:30
Ischa (Vor der Morgendämmerung)03:3004:00

Die Gebetswaschung (Wudu) im Islam

Vor jedem Gebet muss die Gebetswaschung oder „Wudu“ durchgeführt werden. Dabei werden bestimmte Körperteile wie das Gesicht, die Hände und die Füße gewaschen, um rituelle Reinheit zu erlangen. Die Gebetswaschung symbolisiert die äußere und innere Reinigung des Gläubigen und ist eine Vorbereitung auf das Gebet. Sie dient der körperlichen und spirituellen Reinheit und stellt sicher, dass der Gläubige im Zustand der Tahara, der rituellen Reinheit, ist, um das Gebet verrichten zu können.

Die Gebetswaschung im Islam ist ein wichtiger Bestandteil des Gebets und hat bestimmte Schritte, die befolgt werden müssen:

  1. Das Gesicht waschen: Der Gläubige beginnt die Gebetswaschung, indem er sein Gesicht mit klarem Wasser wäscht. Dabei sollte das Wasser zuerst über den Haaransatz fließen und dann das gesamte Gesicht, vom Haaransatz bis zum Kinn, gründlich waschen.
  2. Die Hände waschen: Als nächstes werden die Hände bis zu den Handgelenken gewaschen, wobei sowohl die rechte als auch die linke Hand dreimal gewaschen werden sollten. Die Fingerzwischenräume sollten dabei besonders beachtet werden.
  3. Den Mund spülen: Danach wird der Mund dreimal gespült, indem man Wasser in den Mund nimmt, es ausspült und dann ausspuckt.
  4. Die Nase reinigen: Anschließend wird die Nase dreimal gereinigt, indem man Wasser in die Nase zieht und es dann wieder herausbläst.
  5. Die Arme waschen: Dann werden die Arme bis zu den Ellenbogen gewaschen, beginnend mit dem rechten Arm, gefolgt vom linken Arm, jeweils dreimal.
  6. Den Kopf streichen: Nachdem die Arme gewaschen wurden, sollte der Gläubige seinen Kopf einmal mit nassen Händen streichen, vom Haaransatz bis zum Nacken und wieder zurück.
  7. Die Ohren reinigen: Anschließend werden die Ohren innen und außen mit den Zeigefingern und Daumen gereinigt.
  8. Die Füße waschen: Zuletzt werden die Füße bis zu den Knöcheln gewaschen, beginnend mit dem rechten Fuß und dann dem linken Fuß, jeweils dreimal. Dabei sollten sowohl die Oberseite als auch die Unterseite der Füße gründlich gewaschen werden.

Die Gebetswaschung im Islam ist eine symbolische Handlung, die die Vorbereitung auf das Gebet und die Reinigung von Sünden darstellt. Indem man sich physisch und spirituell reinigt, betritt der Gläubige den Gebetsraum im besten Zustand und zeigt damit seine Hingabe und Ehrfurcht vor Allah.

Gebetsrichtung (Qibla)

Ein weiterer wichtiger Aspekt des Gebets ist die Gebetsrichtung, die sogenannte Qibla. Jeder Muslim, egal auf welchem Erdteil er sich befindet, verbeugt sich in Richtung der Kaaba, die in Saudi-Arabien steht. Es ist wichtig zu betonen, dass nicht die Kaaba selbst angebetet wird, sondern die Richtung dorthin als Einheit unter den Muslimen eingehalten wird, um die Geschlossenheit und Einheit der Ummah (der weltweiten muslimischen Gemeinschaft) zu symbolisieren.

Arten von Gebeten im Islam

Das Gebet ist eine der fünf Säulen im Islam und kann nur in seltensten Fällen ausgelassen werden. Der Koran schreibt dem Gläubigen das Pflichtgebet zu fünf bestimmten Tageszeiten vor. Man unterscheidet verschiedene Arten von Gebeten:

  • Fard (Pflichtgebete): Dies sind die eigentlichen Pflichtgebete, die keinesfalls unterlassen werden dürfen und zu den fünf Säulen des Islam gehören.
  • Sunnah-Gebete: Dies sind Gebete, die den Fard-Gebeten vorangehen oder folgen. Sie sind nicht zwingend vorgeschrieben, aber ihre Verrichtung wird dringend empfohlen, da der Prophet Muhammad sie praktizierte. Sie stärken die Beziehung zu Allah zusätzlich.
  • Nafl-Gebete: Dies sind vollkommen freiwillige Gebete, die zu jeder Zeit außerhalb der verbotenen Gebetszeiten verrichtet werden können. Sie dienen dazu, zusätzliche Belohnung zu erhalten und die Spiritualität zu vertiefen.
  • Witr-Gebet: Dies ist ein verbindliches (Wadschib) Gebet, das nach dem Nachtgebet (Ischa) verrichtet wird und aus einer ungeraden Anzahl von Gebetsabschnitten (Rak'ah) besteht, meist drei. Es ist eine starke Empfehlung, die fast den Status eines Pflichtgebetes hat.

Alle Gebete bestehen aus einer bestimmten Anzahl von Gebetsabschnitten (Rak'ah). Die folgende Tabelle gibt Aufschluss über Zeiten des Gebets, Anzahl der Abschnitte (Rak'ah) in jedem Gebet und über die Art der Gebete (Fard, Sunnah, Nafl, Wadschib).

Wie oft wird das Gebet im Islam verrichtet?
Das Gebet im Islam wird fünfmal am Tag verrichtet, zu bestimmten Gebetszeiten. Vor dem Gebet muss eine rituelle Reinigung, die Gebetswaschung oder 'Wudu', durchgeführt werden. Es ist ein zentraler Bestandteil des religiösen Lebens eines Muslims.
Die fünf GebeteSunnah (vor Fard)Fard (Pflicht)Sunnah (nach Fard)Nafl
Fajr – Morgen Gebet22
Dhuhr – Mittag Gebet4422
Asr – Nachmittag Gebet44
Maghrib – Abend Gebet322
Ischa – Nacht Gebet4422
Witr – Gebet3 (Wadschib)

Detaillierte Anleitung zum Gebet: Ein 2-Rakat-Beispiel

Bevor man mit dem Gebet beginnt, muss man die bewusste innere Entscheidung zum Durchführen des jeweils bevorstehenden Gebetes – die Niyyah – gefasst haben. Das bedeutet, wenn man das Nachmittagsgebet verrichten will, sollte man vorher die Absicht zu diesem Gebet gefasst haben. Die Absicht wird innerlich gefasst und lautet in etwa: „Zum Wohlgefallen Allahs, möchte ich nun das Morgengebet mit dem Fard-Teil verrichten.“

Bevor man das Gebet beginnt, muss vorher die Gebetswaschung (Wudu) oder die Ganzkörperwaschung (Ghusl), je nachdem welche erforderlich ist, vollzogen worden sein. Achten Sie darauf, dass Ihre Kleidung und Umgebung sauber sind. Stellen Sie sich so hin, dass Ihr Gesicht in Richtung der Qibla (Gebetsrichtung – Mekka) zeigt. Es ist wichtig, dass Sie nun leise oder innerlich Ihre Absicht fassen, welches Gebet Sie nun verrichten möchten. Richten Sie am Beginn des Gebetes Ihren Blick auf den Boden, an dem Punkt, wo Sie Ihre Sajda (Niederwerfung) machen wollen.

Erstes Rakat

  1. Takbiratul Ihram: Heben Sie die Hände hoch, so dass Sie mit dem Daumen die Ohrläppchen berühren, und sagen Sie: ALLAHU AKBAR (Allah ist der Allergrößte).
  2. Sana: Legen Sie die rechte Hand auf die linke auf der Brust oder unterhalb des Nabels (je nach Rechtsschule) und sagen Sie: Subhanaka allahumma wa bihamdika wa tabarakasmuka wa ta‘ala dschaduka wa la ilaha ghairuk (Preis sei Dir, o Allah, und Lob sei Dir, und gesegnet ist Dein Name, und hoch erhaben ist Deine Herrschaft, und es gibt keinen Gott außer Dir).
  3. Ta'awwudh und Basmalah, dann Al-Fatiha: Sagen Sie leise: A’UDU BILLAHI MINA SHAITANI-R-RADJIM (Ich suche Zuflucht bei Allah vor dem verfluchten Satan). Danach: Bismillahir-rahmanir-rahim (Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen). Anschließend rezitieren Sie die Sure Al-Fatiha, die obligatorisch ist, da sonst das Gebet ungültig ist:
    • Al-hamdu lillahi rabbi-l-‘alamin (Alle Lobpreisung gebührt Allah)
    • Ar-rahmani-rahim (dem Herrn der Welten, dem Allerbarmer, dem Barmherzigen)
    • Maliki jaumid-din (dem Herrscher am Tage des Gerichts)
    • Ijjaka na‘budu wa ijjaka nasta‘in (Dir allein dienen wir und Dich allein flehen wir um Hilfe an)
    • Ihdina-siratal-mustaqim (Führe uns den rechten Pfad)
    • Sirata-ladsina an‘amta ‘alaihim (den Pfad derer, denen Du gnädig bist)
    • Ghairi-l-maghdubi ‘alaihim wa lad-daallin Amin (nicht derer, denen Du zürnst und nicht derer, die in die Irre gehen. Amen)
  4. Zusätzliche Sure: Rezitieren Sie eine weitere kurze Sure aus dem Koran, zum Beispiel Sura Al-Kawthar:
    • Bismillahir-rahmanir-rahim (Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen)
    • Inna a’taynaka-l-kawthar (Wir haben dir ja al-Kautar gegeben.)
    • Fasalli li rabbika wanhar (So bete zu deinem Herren und opfere)
    • Inna shani-aka huwa-l-abtar (Gewiss derjenige der dich hasst, er ist vom Guten abgetrennt)
  5. Ruku (Verbeugung): Indem Sie ALLAHU AKBAR sagen, beugen Sie Ihren Körper tief nach vorne, legen Sie Ihre Hände auf die Kniescheiben (Ruku-Stellung) und sagen Sie dreimal: SUBHANA RABBIYA-L-‚AZIM (Gepriesen sei mein Allmächtiger Herr).
  6. Qawmah (Aufrichten vom Ruku): Richten Sie sich wieder auf und sagen Sie: SAMI’A-LLAHU LI-MAN HAMIDAH RABBANA WA LAKA-L-HAMD (Allah hört den, der Ihn lobpreist. Unserem Herrn gebührt die Lobpreisung).
  7. Sujud (Niederwerfung) 1: Sagen Sie ALLAHU AKBAR und vollziehen Sie die erste Niederwerfung (Sujud), indem Sie knien und Ihre Hände, Nase und Stirn auf den Boden legen. Sagen Sie in dieser Position dreimal: SUBHANA RABBIYA-L-A’LA (Gepriesen sei mein allerhöchster Herr).
  8. Jalsa (Sitzen zwischen den Niederwerfungen): Jetzt sagen Sie, während Sie Ihren Oberkörper aufrichten, ALLAHU AKBAR und bleiben Sie in dieser Sitzposition und sagen Sie dreimal: RABBI-GHFIR LI, GHFIR LI (Mein Herr vergib mir, vergib mir).
  9. Sujud (Niederwerfung) 2: Sagen Sie ALLAHU AKBAR und vollziehen Sie die zweite Niederwerfung (Sujud), indem Sie knien und Ihre Hände, Nase und Stirn auf den Boden legen. Sagen Sie in dieser Position dreimal: SUBHANA RABBIYA-L-A’LA (Gepriesen sei mein allerhöchster Herr).
  10. Aufstehen für das nächste Rakat: Während Sie aufstehen, um die stehende Position einzunehmen, sagen Sie: ALLAHU AKBAR.

Zweites Rakat

Das zweite Rakat geht wie das erste, nur lässt man die Schritte 1 (Takbiratul Ihram) und 2 (Sana) aus. Man beginnt gleich mit der Rezitation von Sura Al-Fatiha und anschließend einer beliebigen Sure aus dem Koran.

  1. Basmalah und Al-Fatiha: Sagen Sie leise: Bismillahir-rahmanir-rahim (Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen). Anschließend rezitieren Sie die Sure Al-Fatiha:
    • Al-hamdu lillahi rabbi-l-‘alamin (Alle Lobpreisung gebührt Allah)
    • Ar-rahmani-rahim (dem Herrn der Welten, dem Allerbarmer, dem Barmherzigen)
    • Maliki jaumid-din (dem Herrscher am Tage des Gerichts)
    • Ijjaka na‘budu wa ijjaka nasta‘in (Dir allein dienen wir und Dich allein flehen wir um Hilfe an)
    • Ihdina-siratal-mustaqim (Führe uns den rechten Pfad)
    • Sirata-ladsina an‘amta ‘alaihim (den Pfad derer, denen Du gnädig bist)
    • Ghairi-l-maghdubi ‘alaihim wa lad-daallin Amin (nicht derer, denen Du zürnst und nicht derer, die in die Irre gehen. Amen)
  2. Zusätzliche Sure: Rezitieren Sie eine weitere kurze Sure aus dem Koran, zum Beispiel Sura Al-Ikhlas:
    • Bismillahir-rahmanir-rahim (Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen)
    • Qull hu-wa llahu ahad (Sprich: Gott ist der Alleinige,)
    • Allahu-s-samad (Einzige und Ewige)
    • Lam yalid, wa-lam yulad (Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt)
    • Wa-lam yakul-lahu kuff-wan ahad (Und kein Wesen ist Ihm gleich)
  3. Ruku (Verbeugung): Indem Sie ALLAHU AKBAR sagen, beugen Sie Ihren Körper tief nach vorne, legen Sie Ihre Hände auf die Kniescheiben (Ruku-Stellung) und sagen Sie dreimal: SUBHANA RABBIYA-L-‚AZIM (Gepriesen sei mein Allmächtiger Herr).
  4. Qawmah (Aufrichten vom Ruku): Richten Sie sich wieder auf und sagen Sie: SAMI’A-LLAHU LI-MAN HAMIDAH RABBANA WA LAKA-L-HAMD (Allah hört den, der Ihn lobpreist. Unserem Herrn gebührt die Lobpreisung).
  5. Sujud (Niederwerfung) 1: Sagen Sie ALLAHU AKBAR und vollziehen Sie die erste Niederwerfung (Sujud), indem Sie knien und Ihre Hände, Nase und Stirn auf den Boden legen. Sagen Sie in dieser Position dreimal: SUBHANA RABBIYA-L-A’LA (Gepriesen sei mein allerhöchster Herr).
  6. Jalsa (Sitzen zwischen den Niederwerfungen): Jetzt sagen Sie, während Sie Ihren Oberkörper aufrichten, ALLAHU AKBAR und bleiben Sie in dieser Sitzposition und sagen Sie dreimal: RABBI-GHFIR LI, GHFIR LI (Mein Herr vergib mir, vergib mir).
  7. Sujud (Niederwerfung) 2: Sagen Sie ALLAHU AKBAR und vollziehen Sie die zweite Niederwerfung (Sujud), indem Sie knien und Ihre Hände, Nase und Stirn auf den Boden legen. Sagen Sie in dieser Position dreimal: SUBHANA RABBIYA-L-A’LA (Gepriesen sei mein allerhöchster Herr).
  8. Tashahhud und Salawat (Sitzposition): Jetzt sagen Sie, während Sie Ihren Oberkörper aufrichten, ALLAHU AKBAR und bleiben Sie in dieser Sitzposition und sagen Sie:

    At-tahijatu-lillahi wa-salawatu wa-tajjibat. As-salamu alaika ajjuhan-nabbiju wa rahmat-ul-Ilahi wa barakatuh. As-salamu alaina wa ‘ala ‘ibadillahis-salihin. Aschhadu an la ilaha illallah wa aschhadu anna Muhammadan abduhu wa-rasuluh (Ehre sei Allah und Anbetung und Heiligkeit. Friede sei mit Dir, o Prophet, und die Barmherzigkeit Allahs und Seine Segnungen. Friede sei mit uns und den frommen Dienern Allahs. Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer Allah, und ich bezeuge, dass Muhammad Sein Diener und Gesandter ist.)

    Gleich danach sagt man:

    Allahuma salli ‘ala Muhammadin wa ‘ala ali Muhammad kama sallaita ‘ala Ibrahima wa ‘ala ali Ibrahima innaka hamidu-madschid. Allahuma barik ‘ala Muhammadin wa ‘ala ali Muhammad kama barakta ‘ala Ibrahima wa ‘ala ali Ibrahima innaka hamidu-madschid (Allah, segne Muhammad und seine Nachfolger wie Du Ibrahim und seine Nachfolger gesegnet hast. Wahrlich, Du bist der zu Lobende, der Ruhmreiche. Allah, segne Muhammad und seine Nachfolger wie Du Ibrahim und seine Nachfolger gesegnet hast. Wahrlich, Du bist der zu Lobende, der Ruhmreiche.)

  9. Taslim (Gruß am Ende): Wenden Sie Ihr Gesicht nun zuerst nach rechts und sagen Sie: As-salamu ‘alaikum wa rahmatu-llah (Friede sei mit euch und Allahs Gnade). Wenden Sie Ihr Gesicht nun nach links und sagen Sie: As-salamu ‘alaikum wa rahmatu-llah (Friede sei mit euch und Allahs Gnade). Dies beendet das Gebet.

Bittgebet (Dua) nach dem Fard (Pflicht) Gebet: Nach dem Gebet ist es Sunnah, bestimmte Bittgebete zu sprechen. Zum Beispiel:

  • Allahumma antas-salamu wa minkas-salam tabarakta jadsa-l-dschalali wa-l-ikram (O Allah, Du bist der Friede und der Friede ist von Dir. Gesegnet bist Du, o Herr von Erhabenheit und Ehre.)
  • subhan-allah (33 mal) (Preis sei Allah)
  • al-hamdu-lilah (33 mal) (Lob sei Allah)
  • Allahu akbar (33 mal) (Allah ist der Allergrößte)
  • Allahumma a‘inni ‘ala dsikrika wa schukrika wa husni ‘ibadatik (O Allah, hilf mir, mich Deiner zu erinnern, Dir zu danken und Dir aufs Beste zu dienen.)

Das waren jetzt die Schritte für 2 Rakat. Versäumen Sie keinesfalls das Gebet, nur weil Sie noch nicht alle Gebetstexte auswendig wissen. Beginnen Sie auf jeden Fall mit dem Gebet und beachten Sie die richtige Reihenfolge der Körperhaltungen. Solange Sie den passenden Text nicht wissen, sagen Sie einfache Worte zum Lob Gottes wie: „Subhanallah“ (Preis sei Gott), „Al-hamdu lillah“ (Alle Lobpreisung sei Gott), „La ilaha illa llah“ (Es gibt keinen Gott außer Allah), „Allahu akbar“ (Gott ist am allergrößten), „La haula wa la quwwata illa bi-llah“ (Es gibt keine Macht noch Kraft außer Allah).

Die soziale Spende (Zakat) im Islam

Die soziale Spende, auch Zakat genannt, ist eine wichtige Verpflichtung für gläubige Muslime. Gemäß der Spendenpflicht sollen Muslime, die nicht selbst hoch verschuldet sind oder unter dem Existenzminimum leben, in der Regel 2,5% ihres „ruhenden Netto-Kapitalvermögens“ spenden. Dieses Vermögen umfasst Ersparnisse, Gold, Silber, Handelswaren und Vieh, die über ein Jahr lang einen bestimmten Mindestwert (Nisab) erreicht haben.

Die Zakat dient dazu, arme Menschen zu unterstützen und die soziale Sicherheit in der islamischen Gesellschaft zu fördern. Durch diese Spenden erhalten bedürftige Menschen die Möglichkeit, ihre Grundbedürfnisse zu decken und ein menschenwürdiges Leben zu führen. Sie ist nicht nur eine materielle Unterstützung für arme Menschen, sondern auch eine spirituelle Handlung, die den Gläubigen dazu ermutigt, ihre Besitztümer nicht nur für ihren eigenen Nutzen zu verwenden, sondern auch für das Wohl der gesamten Gemeinschaft. Die Zakat reinigt das Vermögen des Gebers und segnet es, während sie gleichzeitig die Herzen der Reichen von Geiz und die der Armen von Neid befreit.

Das Fasten im Islam (Ramadan)

Das Fasten im Islam ist eine religiöse Pflicht für gläubige Muslime während des Monats Ramadan. Gemäß den Vorschriften des Korans verzichten Muslime während dieser Zeit von Tagesanbruch bis Sonnenuntergang auf Essen, Trinken, Rauchen und Geschlechtsverkehr. Dies ist eine Zeit der intensiven Anbetung, des Gebets und der Selbstreflexion.

Das Fasten im Ramadan

Während des Fastens im Ramadan ist es den Gläubigen untersagt, zwischen Tagesanbruch und Sonnenuntergang zu essen, zu trinken, zu rauchen oder Geschlechtsverkehr zu haben. Dies schließt auch das Kauen von Kaugummi, das Einatmen von Rauch oder das Verschlucken von Speichel aus. Das Fasten im Ramadan beginnt mit dem Fajr-Gebet, kurz vor dem Tagesanbruch, und endet mit dem Maghrib-Gebet, unmittelbar nach Sonnenuntergang. In dieser Zeit müssen sich Muslime bewusst sein und ihre Handlungen kontrollieren, um die Vorschriften des Fastens einzuhalten. Es ist eine Übung in Geduld, Selbstdisziplin und Mitgefühl für die weniger Glücklichen.

Das Ramadan-Fest oder Zuckerfest

Am Ende des Ramadan wird das Ramadan-Fest oder Zuckerfest (Eid al-Fitr) gefeiert. Dieses Fest markiert das Ende des Fastenmonats und ist eines der wichtigsten Feste im Islam. Es ist eine Zeit der Freude, des Zusammenkommens mit Familie und Freunden und des Gebets. Beim Zuckerfest kleiden sich Muslime traditionell in neue Kleidung, besuchen die Moschee zum Gebet und teilen Süßigkeiten und Speisen mit anderen Menschen. Es ist eine Zeit des Dankes und der Wertschätzung für die spirituelle Errungenschaft des Fastens und der Hingabe zu Allah.

GlaubenspraxisZeitraumVorschriften
Fasten im RamadanEin Monat, ca. 29-30 TageVerzicht auf Essen, Trinken, Rauchen und Geschlechtsverkehr von Tagesanbruch bis Sonnenuntergang
Ramadan-Fest oder ZuckerfestAm Ende des Ramadan (1. Shawwal)Besuch der Moschee, Gebet, Teilen von Süßigkeiten und Speisen, Familienbesuche

Die Pilgerfahrt nach Mekka (Hajj)

Die Pilgerfahrt nach Mekka, auch Hajj genannt, ist eine der fünf Säulen des Islam und eine der bedeutendsten religiösen Pflichten für gläubige Muslime. Jedes Jahr treffen sich Millionen von Muslimen in Mekka, um gemeinsam die Kaaba, das zentrale Heiligtum des Islam, sieben Mal zu umrunden. Die Pilgerfahrt symbolisiert die Einheit der Muslime und erinnert an die Geschichte von Abraham und seinem Sohn Ismael, die auf göttlichen Befehl die Kaaba erbauten. Die Pilgerfahrt ist ein spirituelles Erlebnis und das wichtigste Fest im Islam.

Die Pilgerfahrt beginnt mit dem Eintritt in den Zustand der rituellen Reinheit, dem sogenannten „Ihram“. Die Pilger tragen spezielle Kleidung, die aus zwei ungenähten Tüchern besteht. Während der Pilgerfahrt führen die Gläubigen verschiedene Rituale durch, darunter das Umkreisen der Kaaba (Tawaf), das Laufen zwischen den Hügeln Safa und Marwa (Sa'i) und das Beten auf dem Berg Arafat. Am Ende der Pilgerfahrt wird das Opferfest (Eid al-Adha) gefeiert, bei dem Tiere geschlachtet und das Fleisch mit bedürftigen Menschen geteilt wird.

Die Anzahl der Pilger, die am Hajj teilnehmen, ist beeindruckend und verdeutlicht die globale Reichweite des Islam:

JahrAnzahl der Pilger
20192.489.406
20182.371.675
20172.352.122

Die Pilgerfahrt nach Mekka ist ein außergewöhnliches Ereignis, das die Gläubigen in ihrer Hingabe an den Glauben stärkt und ihnen die Möglichkeit gibt, sich mit muslimischen Geschwistern aus aller Welt zu verbinden. Die Pilgerfahrt ist ein Symbol der spirituellen Verbundenheit und Einheit der Muslime und erinnert die Gläubigen an die grundlegenden Werte des Islam. Für viele Muslime ist die Teilnahme an der Pilgerfahrt ein lebensveränderndes Ereignis, das ihnen tiefe spirituelle Erfahrungen und Erkenntnisse schenkt.

Rückkehr zum Gebet und zur Religion

Wenn man sich vom Gebet und vom Islam entfremdet fühlt, ist es wichtig, eine Rückkehr zu suchen. Dies kann durch spirituelles Wachstum, ernsthafte Praktiken und eine erneute Verbindung zu Allah und zur Religion erreicht werden. Es ist ratsam, Unterstützung und Rat von qualifizierten Gelehrten oder Gemeinschaftsmitgliedern zu suchen, um den Weg zurück zum Gebet und zur Religion zu finden. Es erfordert Selbstreflexion, Aufrichtigkeit und die Bereitschaft, positive Veränderungen in seinem Leben vorzunehmen. Jeder Schritt zurück zur Religion, sei er noch so klein, wird von Allah belohnt und bringt den Gläubigen näher zu innerem Frieden und Zufriedenheit.

Fazit

Das Gebet im Islam spielt eine essentielle Rolle im religiösen Leben eines Muslims. Es ermöglicht eine intensive Verbindung zu Allah und stärkt den Glauben sowie das spirituelle Wachstum. Das Gebet im Islam beinhaltet die Gebetszeiten, die Gebetswaschung und die Gebetsrichtung. Um eine starke Verbindung zur Religion und zu Allah aufzubauen, ist es wichtig, das Gebet als eine tägliche Praxis zu etablieren und mit ernsthaftem Engagement zu praktizieren.

Die Rückkehr zum Gebet erfordert Aufrichtigkeit, Hingabe und die Bereitschaft, sich mit dem Islam zu identifizieren und ihn aktiv zu praktizieren. Durch das Gebet erlebt man eine tiefere Verbindung zur Religion und kann spirituelles Wachstum erreichen. Es ist ratsam, das Gebet nicht als bloße Pflicht, sondern als eine Gelegenheit zur persönlichen Reflexion und zum Austausch mit Allah zu betrachten. Das regelmäßige Gebet im Islam bietet eine einzigartige Möglichkeit, den Glauben zu stärken und innere Ruhe zu finden. Es ist eine wertvolle Praxis, um sich über die eigenen spirituellen Bedürfnisse und Ziele klar zu werden. Durch die Rückkehr zum Gebet können Muslime eine tiefere Verbindung zu Allah und zur Religion aufbauen und ein erfülltes religiöses Leben führen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie betet man im Islam?
Im Islam betet man fünfmal am Tag zu bestimmten Gebetszeiten. Das Gebet beinhaltet spezifische Bewegungen wie das Verbeugen, Stehen, Sitzen und das Niederwerfen vor Allah.
Was sind die fünf Säulen des Islam?
Die fünf Säulen des Islam sind das öffentliche Glaubensbekenntnis (Shahada), das tägliche rituelle Gebet (Salah), die soziale Spende (Zakat), das Fasten während des Ramadan und die Pilgerfahrt nach Mekka (Hajj).
Was ist das Glaubensbekenntnis im Islam?
Das Glaubensbekenntnis im Islam, auch „Shahada“ genannt, ist die Aussage „Aschhadu an la ilaha illa-lah wa aschhadu anna muhammadan rasulu-lah“, was übersetzt bedeutet: „Ich bezeuge, es gibt keinen Gott außer Allah und Mohammed ist sein Gesandter“.
Was beinhaltet das Gebet im Islam?
Das Gebet im Islam beinhaltet spezifische Bewegungen wie das Verbeugen, Stehen, Sitzen und das Niederwerfen vor Allah. Es wird fünfmal am Tag zu bestimmten Gebetszeiten verrichtet und besteht aus Rezitationen aus dem Koran und Bittgebeten.
Was sind die Gebetszeiten im Islam?
Die Gebetszeiten im Islam richten sich nach dem Sonnenstand und umfassen Gebete vor Sonnenaufgang (Fajr), nach dem Höchststand der Sonne (Dhuhr), zwischen Mittag und Abend (Asr), zwischen Sonnenuntergang und Dämmerung (Maghrib) sowie vor der Morgendämmerung (Ischa).
Was ist die Gebetswaschung im Islam?
Die Gebetswaschung, auch „Wudu“ genannt, ist eine rituelle Reinigung vor dem Gebet im Islam. Dabei werden bestimmte Körperteile wie das Gesicht, die Hände und die Füße gewaschen, um rituelle Reinheit zu erlangen.
Was ist das Fasten im Islam?
Das Fasten im Islam ist eine religiöse Pflicht während des Monats Ramadan. Dabei dürfen Muslime von Tagesanbruch bis Sonnenuntergang nicht essen, trinken, rauchen oder Geschlechtsverkehr haben. Es dient der spirituellen Reinigung und Selbstdisziplin.
Was ist die soziale Spende im Islam?
Die soziale Spende, auch „Zakat“ genannt, ist eine Verpflichtung für Muslime, einen Teil ihres Vermögens (in der Regel 2,5% des ruhenden Netto-Kapitalvermögens) an arme und bedürftige Menschen zu spenden. Dies dient dazu, die soziale Sicherheit in der islamischen Gesellschaft zu fördern.
Was ist die Pilgerfahrt nach Mekka?
Die Pilgerfahrt nach Mekka, auch „Hajj“ genannt, ist eine religiöse Pflicht für Muslime, die dazu physisch und finanziell in der Lage sind. Jedes Jahr treffen sich Millionen von Muslimen in Mekka, um die Kaaba zu umrunden und symbolisiert die Einheit der Muslime und ihre Hingabe zu Allah.
Wie kehrt man zum Gebet und zur Religion zurück?
Um zum Gebet und zur Religion zurückzukehren, ist es wichtig, spirituelles Wachstum anzustreben, ernsthafte Praktiken zu etablieren und eine erneute Verbindung zu Allah und zur Religion zu suchen. Unterstützung durch Gelehrte und die Gemeinschaft kann dabei helfen.

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