Was ist die Mitte des Gebets?

Gebet: Wenn Gott schweigt – Ein Wegweiser

23/08/2023

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Viele von uns kennen das Gefühl: Wir beten, wir hoffen, wir sehnen uns nach einer Antwort, doch manchmal scheint Gott zu schweigen. Oder die ersehnte Veränderung bleibt aus, und wir fragen uns: Was muss ich beachten, wenn ich beten? Gehen meine Rufe ins Leere? Gerade in Zeiten, in denen wir uns nach Erneuerung sehnen, sei es persönlich oder in unseren Gemeinschaften, wird die Frage nach der Wirksamkeit des Gebets besonders drängend. Dieser Artikel beleuchtet, was Gebet wirklich bedeutet, besonders wenn unsere Erwartungen nicht erfüllt werden, und wie es uns – und damit auch unser Umfeld – tiefgreifend verändern kann.

Was muss ich beachten wenn ich beten?
Wenn wir beten, müssen wir bedenken, dass Gott nur Gebete erhört, die seinen Namen verherrlichen. Wir können nicht in unserem eigenen Interesse beten und erwarten, dass Gott unsere Bitten erhört. Wie würdest du jetzt die Frage auf dem Arbeitsblatt beantworten?
Inhaltsverzeichnis

Die Herausforderung des unbeantworteten Gebets

Stellen Sie sich vor, Sie spielen ein Spiel wie „Würfeldomino“. Sie addieren Zahlen, versuchen, eine bestimmte Summe zu erreichen, und wenn Sie zu hoch würfeln, müssen Sie Punkte abziehen und von Neuem beginnen. Es kann unglaublich frustrierend sein, wenn Sie immer wieder daneben liegen oder von vorne anfangen müssen. Hat das nicht Ähnlichkeit mit unserem Gebetsleben? Wir versuchen, die „richtigen“ Worte zu finden, die „richtige“ Formel anzuwenden oder oft genug zu beten, in der Hoffnung, das Ergebnis zu beeinflussen und Gott auf unsere Seite zu ziehen.

Doch Gebet ist keine magische Formel und kein automatischer Automatismus. Die Vorstellung, dass Gott einfach alle unsere Bitten mit „Ja“ beantworten müsste, kann zu tiefgreifender Enttäuschung führen. Der Film „I Still Believe“ thematisiert eindrücklich, wie unbeantwortete Gebete das Vertrauen erschüttern können, wenn persönliche Tragödien auf Gebete um Heilung folgen, die unerhört bleiben. Was wäre, wenn Gott alle Bitten mit „Ja“ beantworten würde? Die Komödie „Bruce Allmächtig“ zeigt dies auf humorvolle, aber auch erschreckende Weise: Ein Mann, der Gottes Macht erhält und alle Gebete erhört, stürzt die Welt ins Chaos, weil die egoistischen und widersprüchlichen Wünsche der Menschen zu universellem Leid führen. Diese Szenen verdeutlichen, dass unsere Gebete oft aus einer Perspektive des Eigeninteresses entspringen, und Gott in seiner unendlichen Weisheit nicht immer das erhört, was wir uns wünschen, sondern das, was uns wirklich dient und zu Ihm führt.

Wir zählen unsere „Würfel“ immer wieder falsch zusammen, wenn wir Gebet nur als eine Wunschliste sehen. Gott aber weiß, was wir wirklich brauchen. Er erhört unsere Gebete so, dass sie uns näher zu ihm bringen, auch wenn das bedeutet, dass sie nicht immer unseren sofortigen Wünschen entsprechen.

Warum Gott manchmal „Nein“ oder „Warte“ sagt

Die Bibel ist voll von Beispielen von Menschen, die Gott von ganzem Herzen gedient haben, deren Bitten aber nicht so beantwortet wurden, wie sie es sich erhofften. Dies ist oft eine der größten Herausforderungen für unseren Glauben. Lassen Sie uns einige dieser Fälle betrachten:

David und sein kranker Sohn

David, der Mann nach Gottes Herzen, hatte schlimme Sünden begangen. Er hatte Ehebruch begangen und den Tod seines treuen Freundes Urija inszeniert, um dessen Frau Batseba zu heiraten. Gott vergab ihm, doch die Konsequenzen seiner Taten waren unausweichlich: Das Kind, das aus dieser Verbindung geboren wurde, sollte sterben. David flehte Gott tagelang unter Fasten und Gebet an, das Leben seines Sohnes zu verschonen. Er hoffte, Gott umstimmen zu können. Doch Gott hatte sich entschieden. Das Kind starb. Trotz Davids tiefer Reue und seiner späteren Bestätigung als ein Mann nach Gottes Herzen (Apostelgeschichte 13,22-23) war Gottes Antwort auf sein Gebet um Heilung für sein Kind ein klares „Nein“.

Paulus und sein „Pfahl im Fleisch“

Der Apostel Paulus, der sein Leben vollständig Gott hingegeben hatte und unermüdlich für das Evangelium litt, wurde von einem „Pfahl im Fleisch“ geplagt, den er als einen „Boten Satans“ beschrieb, der ihn quälen sollte. Dreimal flehte Paulus Gott an, ihn von diesem Leiden zu befreien. Gottes Antwort war jedoch: „Meine Gnade genügt dir; denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollendet.“ (2 Korinther 12,7-10). Das ist eine harte Antwort, besonders für jemanden, der so viel für Gott geopfert hat. Gott nutzte Paulus’ Schwachheit, um Seine Stärke zu demonstrieren und Paulus daran zu hindern, sich zu überheben.

Jesus im Garten Gethsemane

Das vielleicht eindringlichste Beispiel ist Jesus selbst. Im Garten Gethsemane flehte er den Vater an: „Mein Vater, wenn es möglich ist, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst!“ (Matthäus 26,36-45; Lukas 22,41-43). Jesus hatte Todesangst. Er flehte dreimal. Er war körperlich und psychisch am Ende. Hätte er unabhängig vom Vater eine Entscheidung treffen können, wäre er nicht ans Kreuz für uns gegangen. Aber weil er und der Vater eins sind, konnte er den Weg gehen und hat sich für uns geopfert. Der Vater hat auf sein Flehen mit „Nein“ geantwortet und uns damit sein „Ja“ zugesprochen: Ja, ich will dich. Ja, ich will eine Beziehung mit dir. Jesu Gebet um Einheit der Christen (Johannes 17,20-22) ist bis heute, betrachtet man die vielen Kirchen und Glaubensrichtungen, auch noch nicht vollständig mit einem „Ja“ beantwortet, was uns die Komplexität von Gottes Plan und Zeitplan vor Augen führt.

Diese Beispiele zeigen uns, dass Gottes Antworten oft tiefer und weitreichender sind als unsere eigenen, begrenzten Wünsche. Sie sind nicht immer das, was wir erwarten, aber immer das, was uns letztendlich zu Seinem Willen führt.

Gottes Wille versus unser Wille

Die Bibel und auch unsere persönlichen Erfahrungen machen deutlich: Manche unserer Bitten werden nicht so beantwortet, wie wir uns das wünschen. Selbst erhörte Gebete werfen beunruhigende Fragen auf. Warum wurde Petrus freigelassen, während Jakobus, der Bruder von Johannes, hingerichtet wurde (Apostelgeschichte 12,2)? Warum durfte Jesus als Kleinkind entkommen, während zahlreiche andere unschuldige Kinder von Herodes abgeschlachtet wurden (Matthäus 2,16)? Warum wurden einige der biblischen Glaubenshelden befähigt, Königreiche zu bezwingen, Gerechtigkeit zu üben und Löwen den Rachen zu stopfen (Hebräer 11,33), während andere verspottet, gegeißelt, eingekerkert, gesteinigt oder mit dem Schwert erschlagen wurden (Verse 36 und 37)?

Oft kommt uns unser Gebetsleben so vor wie am Karsamstag: Wir haben um etwas gebetet, manchmal immer wieder, aber wir haben keine Antwort bekommen. Wenn wir schließlich den Ostersonntag erreichen, verstehen wir alles, was zu diesem Punkt geführt hat. Wir verstehen, warum Gott bis zu diesem Punkt gewartet hat, um seinen Plan zu offenbaren. Wir sollten nicht aufhören zu beten, weil einige unserer Gebete unbeantwortet bleiben, denn wenn wir beten, um Antworten zu bekommen, wird Gott zu einer Einkaufsliste. Wir wollen ihn nur wegen seiner Macht und nicht wegen dem, was er ist.

Gott will alles über uns wissen. Er will, dass wir eine Beziehung haben, in der wir alles mit ihm teilen, in der er ein so großer Teil unseres Lebens ist, dass wir es nicht ertragen können, Zeit ohne ihn zu verbringen. Unser Gebet ist ein Ausdruck dieser Beziehung, nicht nur ein Mittel zur Wunscherfüllung. Es ist ein Dialog, bei dem wir lernen, Gottes Perspektive zu verstehen und uns seinem Willen unterzuordnen.

Unterschiedliche Gebetsverständnisse im Vergleich

Gebet als WunschlisteGebet als Beziehung und Transformation
Fokus auf das, was ich will und brauche.Fokus auf Gottes Willen und meine Veränderung.
Gott ist ein Erfüller von Bitten.Gott ist ein liebender Vater, zu dem ich spreche.
Enttäuschung bei ausbleibender Erfüllung.Wachstum und Vertiefung des Glaubens, auch bei „Nein“.
Ziel ist die Veränderung der Umstände.Ziel ist die Veränderung meines Herzens und meiner Sichtweise.
Tendenz, Gebet bei ausbleibendem Erfolg aufzugeben.Gebet wird zur Lebenshaltung, unabhängig vom Ergebnis.

Die wahre Mitte des Gebets: Der Heilige Geist

Das Lukasevangelium (11,5-13) offenbart eine tiefere Wahrheit über das Gebet. Jesus erzählt das Gleichnis vom unverschämten Freund, der mitten in der Nacht um Brot bittet und es aufgrund seiner Beharrlichkeit auch erhält. Doch Jesus schließt nicht damit, dass beharrliches Bitten immer unsere Wünsche erfüllt. Er sagt vielmehr: „Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten!“ (Lukas 11,13). Dies ist der eigentliche Ertrag des Betens: die Gabe von Gottes Heiligen Geist.

Der Heilige Geist kann bewirken, dass wir zu einer neuen Sichtweise gelangen und umfassender sehen können. Nicht immer nur in die eine Blickrichtung schielen. Krampfhaft an der einen Möglichkeit festhalten. Gott weiß, wie schnell große Träume zerplatzen können, wie leicht Wichtiges, was wir uns so fest vorgenommen haben, zerbrechen kann. Und wie rasch Sicheres uns aus den Händen entgleiten kann. Aber es ist Gottes großes Anliegen, dass wir nicht in eine endlose Krise verfallen, wenn etwas in unserem Leben geschieht, was sich niemand ausgedacht und keiner auf der Rechnung hatte.

Was muss ich beachten wenn ich beten?
Wenn wir beten, müssen wir bedenken, dass Gott nur Gebete erhört, die seinen Namen verherrlichen. Wir können nicht in unserem eigenen Interesse beten und erwarten, dass Gott unsere Bitten erhört. Wie würdest du jetzt die Frage auf dem Arbeitsblatt beantworten?

Und weil es beim Beten nicht um ein Wegzaubern von Krankheiten oder Zuständen geht, die für uns schwer erträglich sind, deshalb soll unsere Sicht viel weiter, viel tiefer gehen. Eine solche Sicht kann uns Gottes Geist schenken, damit wir uns unter veränderten Vorzeichen neu einfinden können. Und wenn sich etwas nicht so einstellt, wie wir uns das sehnlich erhoffen, kommen wir nicht an einen Punkt, an dem wir enttäuscht feststellen müssen: „Jetzt ist alles aus und vorbei.“

Unter diesem Hintergrund darf man die Verheißung: „Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan“ (Lukas 11,9) ganz neu hören:

  • „Bittet, so wird euch gegeben!“ Du darfst mit dem Mut rechnen, der wichtig und nötig ist, ganz neue und andere Schritte zu wagen. Oder mit der Zuversicht rechnen, mit der man nicht einfach aufgibt und alles hinwirft, sondern weiter gegen diesen einen unerträglichen Zustand angehen kann.
  • „Suchet, so werdet ihr finden!“ Vielleicht muss man woanders suchen. Nicht mehr auf die eine Sache, auf die eine Person, auf die so liebgewonnene Gewohnheit fixiert sein. Man kann auch unter geänderten Vorzeichen neue Wege entdecken.
  • „Klopfet an, so wird euch aufgetan!“ Vielleicht wird diese eine Türe für immer geschlossen bleiben. Vielleicht bekommt man gerade diese Chance nie mehr. Und vielleicht lässt die Gesundheit diese eine liebgewonnene Gewohnheit nicht mehr zu. Aber es gibt auch andere Türen, die sich auftun und neue Aussichten, die sich eröffnen.

Die Bitte um den Heiligen Geist und damit die Bitte um das Wahrnehmen von neuen und ganz anderen Möglichkeiten ist die eigentliche Mitte des Gebets.

Praktische Hilfen für ein tiefes Gebetsleben

Nach Gottes Willen zu beten beinhaltet:

  • Die Notwendigkeit, im Glauben zu beten (Matthäus 21,22; Jakobus 1,6).
  • Die Notwendigkeit, mit aufrichtigem Herzen zu beten (Psalm 66,18; 1. Petrus 3,12).
  • Die Notwendigkeit, sich Gottes Willen und seiner Absicht unterzuordnen (Lukas 22,42; Römer 8,28).

Wenn wir beten, müssen wir bedenken, dass Gott nur Gebete erhört, die seinen Namen verherrlichen. Wir können nicht in unserem eigenen Interesse beten und erwarten, dass Gott unsere Bitten erhört.

Eine Hilfe, neue Wege zu entdecken, sind für viele die „Perlen des Glaubens“ des schwedischen Bischofs Martin Lönnebo. Dieses Perlenband ist eine Hilfe zum Beten. Es hilft, sich nicht nur auf diese eine Sichtweise festzulegen, sondern damit zu rechnen, dass Gottes Möglichkeiten immer umfassender sind, als ich sie gerade für mich ausmache. Mal braucht man die „Perle der Gelassenheit“, wenn man sich zu viele Sorgen macht und meint, alles so und nicht anders machen zu müssen. Oder ein anderes Mal die „Perle der Auferstehung“, die nach der „Perle der Nacht“ kommt und anzeigt, dass dieses eine Ende auch ein neuer Anfang sein kann. Man darf gespannt sein, zu welcher Perle man durch Gottes Geist hingeführt wird und welche Aussichten sich gerade damit auftun.

Ob Perlenarmband oder Gebete aus dem Schatz der Christentumsgeschichte, ob selbst formulierte Bitten oder Liedverse aus dem Gesangbuch – wichtig ist alleine, dass das Beten etwas mit mir tut und dass etwas in mir in Bewegung kommt, meine Blickrichtung ändert oder mir zu einer neuen Sicht der Dinge verhilft. Es ist ein Prozess der Transformation, der uns befähigt, in jeder Lebenslage Gottes Gegenwart und Führung zu erkennen.

Gebet als persönliche Transformation

Gebet ist nicht primär dazu da, Gott zu überreden, unseren Willen zu tun, sondern uns zu verändern und unseren Willen an Seinen anzupassen. Es ist eine Einladung, in tiefe Gemeinschaft mit dem Schöpfer zu treten, unsere Sorgen, Freuden und Fragen mit Ihm zu teilen und uns von Ihm formen zu lassen. Wenn wir beten, geben wir nicht nur unsere Bitten ab, sondern öffnen uns auch für Gottes Antworten, die oft in Form von Frieden, Klarheit, Geduld oder einer neuen Perspektive kommen.

Diese persönliche Transformation durch Gebet hat weitreichende Auswirkungen. Eine leidenschaftliche Jugendleiterin, die ihren Alltag mit Teenagern teilt und sie in ihren Lebensfragen begleitet, weiß, wie wichtig es ist, Jugendliche zu ermutigen, ihre Fragen über unbeantwortete Gebete zu stellen. Sie lehrt sie, dass Gebet eine Reise des Vertrauens ist, nicht nur eine Suche nach sofortigen Lösungen. Wenn junge Menschen lernen, dass Gott auch in Zeiten des Schweigens präsent ist und Gebet sie selbst verändert, sind sie besser gerüstet, die Herausforderungen des Lebens zu meistern.

Der heutige Sonntag Rogate ermuntert uns, mit allem, was uns bewegt, zu Gott zu kommen. Ihm zu erzählen, wie es uns geht. Ihm anzuvertrauen, was uns umtreibt. Aber auch mit seinem Geist und damit mit seinen Möglichkeiten in unserem Leben zu rechnen, die uns helfen, dass wir uns ändern können und unter veränderten Vorzeichen immer wieder neue Wege ausloten können. Die Weite Gottes, die umfassender und höher und tiefer ist als alles menschliche Verstehen, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.

Häufig gestellte Fragen zum Gebet

Warum fühlen sich meine Gebete manchmal leer an?

Gebete können sich leer anfühlen, wenn wir sie als eine reine Pflichtübung oder als Mittel zur Problemlösung betrachten, anstatt als einen Weg, eine tiefere Beziehung zu Gott aufzubauen. Es ist wichtig, ehrlich mit Gott zu sein und auch unsere Frustration oder Leere im Gebet auszudrücken. Manchmal ist das Schweigen Gottes eine Einladung, tiefer zu graben und unsere Erwartungen an das Gebet neu zu justieren.

Soll ich weiterbeten, auch wenn nichts passiert?

Ja, unbedingt. Die Bibel ermutigt uns zur Beharrlichkeit im Gebet (Lukas 18,1-8). Auch wenn sich die äußeren Umstände nicht ändern, kann das Gebet eine tiefe innere Veränderung bewirken. Es stärkt unser Vertrauen in Gott, schärft unsere Wahrnehmung für seinen Willen und schenkt uns Frieden, selbst in schwierigen Situationen. Gebet ist nicht nur das Sprechen zu Gott, sondern auch das Hören auf ihn und das Erfahren seiner Gegenwart.

Wie finde ich Gottes Willen im Gebet?

Gottes Willen zu erkennen, ist oft ein Prozess und keine einmalige Offenbarung. Es erfordert das Lesen und Meditieren der Bibel, das Hören auf den Heiligen Geist, das Suchen von Weisheit bei anderen Gläubigen und das Überprüfen unserer eigenen Motive. Gottes Wille ist immer darauf ausgerichtet, Ihn zu verherrlichen und uns zu unserem Besten zu führen. Wenn wir im Gebet unsere eigenen Wünsche beiseiteschieben und uns auf Gottes Absichten ausrichten, können wir seine Führung klarer erkennen.

Kann Gebet eine Gemeinschaft verändern?

Absolut. Während dieser Artikel den Fokus auf die persönliche Transformation durch Gebet legt, ist es genau diese individuelle Veränderung, die das Fundament für einen Umbruch in Gemeinschaften bildet. Wenn einzelne Mitglieder einer Gemeinde eine tiefere Beziehung zu Gott entwickeln, seinen Willen suchen und sich von seinem Geist leiten lassen, strahlt dies auf die gesamte Gemeinschaft aus. Eine Gemeinde, die aus betenden, verwandelten Menschen besteht, ist widerstandsfähiger, innovativer und fähiger, Gottes Reich in ihrer Umgebung zu bauen und Herausforderungen zu meistern.

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