Wie kann ich Aktien kaufen?

Dividendenrendite verstehen & Aktien kaufen

05/11/2025

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Der Aktienmarkt kann für viele Anlegerinnen und Anleger zunächst komplex wirken. Doch mit dem richtigen Wissen lassen sich attraktive Renditechancen nutzen. Ein besonders interessanter Aspekt für langfristige Investoren ist die Dividendenrendite. Sie bietet die Möglichkeit, nicht nur von Kurssteigerungen zu profitieren, sondern auch ein regelmäßiges passives Einkommen zu erzielen. In diesem Artikel tauchen wir tief in das Thema Dividenden ein, erklären ihre Bedeutung für den Aktienkauf und geben Ihnen praktische Tipps an die Hand, wie Sie selbst erfolgreich in dividendenstarke Unternehmen investieren können.

Wie finde ich eine Aktie?
Sie können eine Aktie über die Suche anhand der ISIN, des Symbols oder des Namens finden. Für die jeweils ausgewählte Aktie wird in einem Chart unterhalb der Tabelle eine Zeitreihe angezeigt, die thematisch zur der jeweiligen Tabelle passt.
Inhaltsverzeichnis

Was ist die Dividendenrendite und warum ist sie wichtig?

Die Dividendenrendite ist eine der zentralen Kennzahlen, wenn es um die Bewertung von Aktien geht, insbesondere für Anleger, die auf ein regelmäßiges Einkommen aus ihren Investments abzielen. Sie gibt an, wie viel Prozent des aktuellen Aktienkurses als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet wird. Diese Kennzahl erleichtert den Vergleich von Aktien untereinander und auch mit anderen Anlageformen wie Zinsanlagen. Eine hohe Dividendenrendite kann auf den ersten Blick sehr verlockend wirken, doch wie wir sehen werden, ist sie nur ein Puzzleteil im Gesamtbild.

Wissenschaftliche Untersuchungen untermauern die langfristige Bedeutung von Dividenden. So verglichen die Nobelpreisträger Eugene Fama und Kenneth French die Ergebnisse von US-Aktiengesellschaften über einen Zeitraum von 1927 bis 2014. Ihre Studien zeigten, dass Aktien von Firmen, die Dividenden auszahlten, im Durchschnitt eine höhere jährliche Rendite erzielten als dividendenlose Aktien. Dies deutet darauf hin, dass die regelmäßige Ausschüttung von Gewinnen ein Indikator für die finanzielle Stärke und Reife eines Unternehmens sein kann.

Dividendenrendite berechnen: Eine einfache Formel

Obwohl im Internet zahlreiche Übersichten und Rechner die aktuelle Dividendenrendite für Sie ermitteln, ist es hilfreich, die Berechnungsgrundlage zu verstehen. Die Formel ist denkbar einfach und setzt die gezahlte Dividende pro Aktie ins Verhältnis zum aktuellen Aktienkurs:

Dividendenrendite = (Dividende pro Aktie / Aktueller Aktienkurs) * 100

Das Ergebnis wird in Prozent angegeben. Steigt die Dividende oder fällt der Aktienkurs, erhöht sich die Dividendenrendite. Umgekehrt sinkt sie, wenn die Dividende fällt oder der Aktienkurs steigt. Es handelt sich also um einen börsentäglich schwankenden Wert, der durch die Volatilität der Aktienkurse beeinflusst wird.

Beispielrechnung: Angenommen, eine Aktiengesellschaft schüttet bei einem aktuellen Kurs von 250 Euro eine Dividende von 10 Euro pro Aktie aus. Die Berechnung wäre dann:

(10 Euro / 250 Euro) * 100 = 4 %

Die Dividendenrendite dieser Aktie läge somit bei 4 Prozent.

Unterschied zwischen Dividenden- und Aktienrendite

Es ist wichtig, die Dividendenrendite nicht mit der gesamten Aktienrendite zu verwechseln. Während die Dividendenrendite ausschließlich das Verhältnis der Dividende zum Aktienkurs beschreibt, berücksichtigt die Aktienrendite die gesamte Entwicklung Ihres Investments. Sie umfasst sowohl die eingetretenen Kursänderungen als auch die erhaltenen Dividenden. Die Aktienrendite gibt demnach an, wie sich Ihr eingesetztes Kapital insgesamt entwickelt hat – inklusive möglicher Kursgewinne oder -verluste.

Hohe Dividendenrenditen: Ein Blick auf DAX, MDAX und SDAX

Viele Anleger suchen gezielt nach Unternehmen, die hohe Dividenden ausschütten. Die deutsche Börse bietet hier eine Reihe von interessanten Kandidaten in ihren Leitindizes DAX, MDAX und SDAX. Die Höhe der Dividende wird dabei vom Vorstand vorgeschlagen und auf der jährlichen Hauptversammlung von den Aktionären beschlossen – ein Vorgang, der meist reine Formsache ist.

Es ist zu beachten, dass die hier genannten Dividendenrenditen auf den erwarteten Ausschüttungen für das Geschäftsjahr 2023 basieren, die größtenteils im ersten Halbjahr 2024 gezahlt werden. Die Zahlen können sich aufgrund von Kursschwankungen oder Anpassungen der Dividendenvorschläge ändern (Stand: Februar 2024).

DAX-Aktien mit der höchsten erwarteten Dividendenrendite 2024

UnternehmenErwartete Dividendenrendite (%)
Mercedes-Benz7,4
Volkswagen Vz.7,3
BASF7,3
Allianz5,6
Porsche Holding Vz.5,2

MDAX-Aktien mit der höchsten erwarteten Dividendenrendite 2024

UnternehmenErwartete Dividendenrendite (%)
RTL Group. SA9,4
K+S7,9
Freenet AG7,2
Evonik6,8
Sixt4,9

SDAX-Aktien mit der höchsten erwarteten Dividendenrendite 2024

UnternehmenErwartete Dividendenrendite (%)
DWS Group16,1
Hamborner Reit7,5
Takkt7,4
Schaeffler AG7,2
Südzucker6,9

Zum Vergleich: Die durchschnittliche Dividendenrendite des DAX lag Ende 2023 bei etwa drei Prozent. Dies zeigt, wie stark die Renditen einzelner Aktien von diesem Durchschnitt abweichen können und wie dynamisch sich der Markt präsentiert.

Wie kann ich Aktien kaufen?
Aktien kaufen: So gehts 1. Schritt: Überlege, ob Aktien die richtige Anlage für dich sind. Wenn du einsteigen willst, solltest du bereit sein, dich in die Thematik einzuarbeiten. Nur dann wirst du in der Lage sein, vielversprechende von riskanten Aktien zu unterscheiden.

Internationale Dividenden-Champions und was zu beachten ist

Eine breite Risikostreuung ist bei der Geldanlage stets ratsam, und das gilt auch für Investitionen über die Landesgrenzen hinaus. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland im oberen Mittelfeld der Dividendenzahler. Länder wie Spanien, Australien und Großbritannien verwöhnen Aktionäre oft mit noch höheren Dividenden als deutsche Firmen.

Beim Kauf von Aktien, deren Firmensitz außerhalb der Eurozone liegt, sollten Sie jedoch ein Wechselkursrisiko beachten. Auch wenn die Aktien in Deutschland gehandelt werden, wird der Aktienkurs stets von der Fremdwährung mit dem aktuellen Wechselkurs in Euro umgerechnet. Schwankungen im Wechselkurs können somit Ihre Rendite beeinflussen.

Internationale Dividendenrendite-Champions (Erwartet, Stand: 26.02.2024)

UnternehmenLand/SektorErwartete Dividendenrendite (%)
Clariane GroupFrankreich/Gesundheit14,9
Var EnergiNorwegen/Energie14,9
MondiGroßbritannien/Verpackung14,7
TripplePoint Venture GrowthUSA/Finanzen14,7
Tethys OilSchweden/Energie14,6

Es ist wichtig zu verstehen, dass hohe Renditen oft mit einem erhöhten Risiko einhergehen können. Insbesondere in Rohstoffmärkten kommt es zu starken Schwankungen, wodurch erwartete Unternehmensgewinne schnell schwinden können. Zudem ist es bei ausländischen Unternehmen oft aufwendiger, solide und aktuelle Informationen zu finden als bei heimischen Aktien.

Wann werden Dividenden ausgezahlt? Termine und Besonderheiten

Der Ablauf der Dividendenzahlung in Deutschland ist klar geregelt. Der Vorstand einer Aktiengesellschaft schlägt die Höhe der Dividende vor, die dann auf der jährlichen Hauptversammlung (HV) von den Aktionären beschlossen wird. Wer die Aktie am Tag der Hauptversammlung besitzt, hat Anspruch auf die Dividende. Es ist also nicht notwendig, das Wertpapier das ganze Jahr über zu halten. Die Auszahlung des Geldes erfolgt in Deutschland üblicherweise drei Geschäftstage nach der Hauptversammlung.

Ein wichtiger Punkt: Die Dividende wird immer für das abgelaufene Geschäftsjahr gezahlt. Das bedeutet, wenn Sie im Jahr 2024 eine Dividende erhalten, bezieht sich diese auf die Gewinne und Leistungen des Unternehmens im Geschäftsjahr 2023.

Internationale Zahlungsrhythmen

Im Ausland können die Zahlungsmodalitäten variieren:

  • USA und Kanada: Hier schütten viele Firmen Dividenden quartalsweise aus, was Anlegern einen regelmäßigeren Geldfluss beschert.
  • Großbritannien: Britische Unternehmen zahlen meist halbjährlich, einige sogar viermal jährlich.
  • Spanien, Japan und Australien: Auch hier ist die halbjährliche Ausschüttung üblich.
  • Schweiz und Frankreich: In diesen Ländern ist der Rhythmus oft ähnlich wie in Deutschland, nämlich einmal jährlich.

Ob einmal, zweimal oder viermal gezahlt wird, ist für die Gesamtattraktivität einer Aktie weniger entscheidend als die Höhe der Dividendenrendite und die Zuverlässigkeit der Zahlungen.

Die „Dividenden-Saison“ in Deutschland

In Deutschland findet die Hauptversammlungssaison und damit der Großteil der Dividendenausschüttungen traditionell im April und Mai statt. Dies wird oft als „Dividenden-Saison“ bezeichnet, da in diesen Monaten der „Geldregen“ für viele Aktionäre einsetzt. Einige große deutsche Firmen wie Siemens, Siemens Energy und Infineon machen jedoch den Jahresauftakt, da ihr Geschäftsjahr bereits am 30. September endet und ihre Hauptversammlungen daher schon im Februar stattfinden. Volkswagen und Porsche sind oft Nachzügler, die ihre Dividenden erst im Juni auszahlen. Die genauen Termine können Sie in Hauptversammlungs- und Dividendenkalendern einsehen.

Mehr als nur eine Zahl: Warum die Dividendenrendite allein nicht reicht

Obwohl eine hohe Dividendenrendite attraktiv erscheint, sollte sie niemals der alleinige Grund für den Kauf einer Aktie sein. Die reine Zahl sagt wenig über die Profitabilität eines Unternehmens, die Qualität der erwirtschafteten Gewinne oder gar dessen Zukunftsperspektiven aus. Es ist entscheidend, die Dividendenrendite im Kontext der Gesamtstrategie und der finanziellen Lage des Unternehmens zu betrachten.

Vorsicht ist geboten, wenn die Dividendenrendite stark schwankt oder plötzlich sehr hoch erscheint. Rein rechnerisch kann die Dividendenrendite in die Höhe schnellen, wenn der Aktienkurs stark eingebrochen ist, die Dividende aber noch auf dem alten Niveau gehalten wird. Dies kann ein Warnsignal sein, das auf tieferliegende Probleme im Unternehmen oder der Branche hindeutet. In solchen Fällen ist es unerlässlich, die Ursachen genau zu ergründen und zu prüfen, ob das Geschäftsmodell noch stimmig ist oder ob stärkere Wettbewerber den Markt zunehmend dominieren.

Was sagt der Bibel über den Trost?
Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes, der uns tröstet in aller unserer Bedrängnis, damit wir auch trösten können, die in allerlei Bedrängnis sind, mit dem Trost, mit dem wir selber getröstet werden von Gott.

Ein gutes Beispiel hierfür sind die deutschen Stromversorgeraktien RWE und E.ON. Sie galten jahrzehntelang als sogenannte „Witwen- und Waisenpapiere“ aufgrund ihrer kontinuierlich hohen und stabilen Ausschüttungen. Doch der Kohle- und Atomkraftausstieg belastete diese Unternehmen schwer, und ihre Aktienkurse brachen ein. Eine RWE-Aktie, die 2008 noch rund 100 Euro wert war, lag im Februar 2024 nur noch bei etwa 30 Euro. Wenn Sie also auf Aktien mit hohen Dividenden setzen, sollten Sie die Nachrichten verfolgen und gegebenenfalls umschichten, wenn die Aussichten sich eintrüben.

Ein aktuelles Negativbeispiel ist Bayer. Jahrelang als Top-Dividendenzahler in vielen Analysen geführt, sanken die Ausschüttungen aufgrund einer Welle von Schadenersatzklagen in den USA nach der Übernahme des Glyphosat-Herstellers Monsanto drastisch. Dies zeigt, wie schnell sich die Situation eines Unternehmens ändern kann und wie wichtig eine umfassende Analyse über die reine Dividendenrendite hinaus ist.

Neben der Dividende sollten bei der Aktienauswahl daher immer auch die Zukunftsperspektive des Unternehmens und weitere Bewertungskennzahlen wie das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) und das Ertragswachstum berücksichtigt werden. Diese können sich im Laufe der Jahre verändern und den Aktienkurs stark beeinflussen.

Die Königsdisziplin: Dividenden-Aristokraten und ihre Bedeutung

Aktiengesellschaften, die ihre Dividendenausschüttungen über Jahrzehnte hinweg stabil halten oder sogar kontinuierlich steigern können, erhalten einen besonderen Titel: Dividenden-Aristokraten. Diese Unternehmen zeichnen sich durch ein robustes Geschäftsmodell, finanzielle Stabilität und eine aktionärsfreundliche Politik aus. Sie sind oft in etablierten Branchen tätig und verfügen über starke Marken oder Wettbewerbsvorteile.

Zu den bekanntesten deutschen Unternehmen, die ihre Ausschüttung in den vergangenen zehn Jahren nicht gesenkt haben, zählen beispielsweise SAP, Münchener Rück, Fuchs Petrolub, Henkel und BayWa. Auf internationaler Ebene finden sich zahlreiche Dividenden-Aristokraten, vor allem in den USA, darunter bekannte Namen wie IBM und Coca-Cola.

Für Anleger, die von dieser Stabilität profitieren möchten, ohne sich um die Auswahl einzelner Aktien kümmern zu müssen, bieten sich sogenannte Dividenden-ETFs an. Ein Beispiel ist der SPDR S&P US Dividend Aristocrats (ISIN: IE00B6YX5D40, WKN: A1JKS0), der es ermöglicht, breit gestreut in die dividendenstärksten Aktien des amerikanischen S&P 500-Index zu investieren.

Der Charme von steigenden Dividenden liegt nicht nur in den kontinuierlichen Erträgen, sondern auch im Zinseszinseffekt. Wenn Sie erhaltene Dividenden reinvestieren und das Unternehmen seine Ausschüttung zudem jährlich erhöht, steigt die Verzinsung auf Ihr ursprünglich eingesetztes Kapital im Laufe der Zeit erheblich. Wer beispielsweise 10.000 Euro in eine Aktie mit 2,2 Prozent Dividendenrendite investiert und die Dividenden wieder anlegt, kann bei einer jährlichen Erhöhung der Ausschüttung um 5 Prozent nach 25 Jahren ein deutlich höheres Vermögen aufgebaut haben, als wenn die Dividende konstant geblieben wäre. Stetig steigende Dividenden können somit für einen erheblichen zusätzlichen Schub bei der Vermögensbildung sorgen.

Aktien kaufen: Ein Schritt-für-Schritt-Leitfaden für Anfänger

Nachdem wir die Bedeutung von Dividenden und die Auswahlkriterien beleuchtet haben, stellt sich die Frage: Wie kaufe ich eigentlich Aktien? Der Einstieg in den Aktienmarkt kann in wenigen Schritten erfolgen, erfordert aber eine gewisse Vorbereitung und Informationsbereitschaft.

  1. Schritt 1: Überlegen Sie, ob Aktien die richtige Anlage für Sie sind.

    Aktieninvestitionen bieten attraktive Renditechancen, sind aber auch mit Risiken verbunden. Sie sollten bereit sein, sich in die Thematik einzuarbeiten und die Kursentwicklung Ihrer Investments zu verfolgen. Wenn Sie nur wenig Zeit oder Lust haben, sich intensiv mit Einzelaktien zu beschäftigen, könnten breit gestreute Anlageprodukte wie ETFs (Exchange Traded Funds) eine hervorragende Alternative sein. Sie bieten eine einfache Möglichkeit, in einen ganzen Korb von Aktien zu investieren und somit das Risiko zu streuen.

    Wie hat Gott uns geliebt?
    Gott hat es für uns so einfach gemacht. Keine Rituale, keine komplizierten Regeln. Wir müssen noch nicht einmal erst etwas leisten, damit wir uns Gott nähern können. Gott liebt uns gleich weg vom Start. Um genau zu sein: Schon lange, bevor wir überhaupt geboren wurden, hat Gott uns schon geliebt.
  2. Schritt 2: Überlegen Sie, welche Wirtschaftszweige oder Branchen vielversprechend sind.

    Recherchieren Sie Branchen, die Sie verstehen und an deren Zukunft Sie glauben. Vergleichen Sie dann verschiedene Unternehmen innerhalb dieser Branchen. Achten Sie dabei nicht nur auf die Dividendenrendite, sondern auch auf andere wichtige Kennzahlen wie das Kurs-Gewinn-Verhältnis, das Eigenkapital oder das Umsatzwachstum. Eine solide Recherche hilft Ihnen, vielversprechende von riskanteren Aktien zu unterscheiden.

  3. Schritt 3: Strategien für den Verkauf und das Depotmanagement.

    Im Idealfall verkaufen Sie Ihre Aktien erst, wenn sie Höchstkurse erreicht haben. Die Börsen-Ikone Beate Sander empfahl, schlechte Titel konsequent auszusortieren, während Top-Werte im Depot bleiben sollten. Teilverkäufe bei gut gelaufenen Aktien können dazu dienen, Gewinne zu realisieren und diese neu anzulegen, um das Vermögen weiter aufzubauen. Langfristiges Denken und regelmäßiges Überprüfen des Depots sind entscheidend für den Erfolg.

Denken Sie daran: Geduld ist eine Tugend an der Börse. Langfristige Investitionen und der Zinseszinseffekt sind oft der Schlüssel zum Erfolg.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Thema Dividenden und Aktienkauf

Was ist eine gute Dividendenrendite?

Eine „gute“ Dividendenrendite ist vor allem eine zuverlässige Dividendenrendite. Das bedeutet, dass die Dividendenzahlungen kontinuierlich erfolgen und idealerweise Jahr für Jahr gesteigert werden. Unternehmen, die ihre Ausschüttungen konstant halten oder erhöhen, sind oft finanziell stabil und strategisch gut positioniert. Eine hohe Rendite kann ein Warnsignal sein, wenn sie durch einen starken Kursrückgang verursacht wird. Achten Sie auf Stabilität und das langfristige Wachstum der Ausschüttungen, nicht nur auf eine einmalig hohe Zahl.

Welche Firmen zahlen keine Dividende?

Häufig schütten wachstumsstarke Unternehmen wie viele Tech-Konzerne keine Dividenden aus. Bekannte Beispiele sind Amazon und die Google-Mutter Alphabet. Diese Unternehmen investieren ihre erwirtschafteten Gewinne lieber vollständig in das eigene Wachstum und die Expansion, anstatt sie an die Aktionäre auszuschütten. Solange das Unternehmen stark wächst und die Aktienkurse sich gut entwickeln, ist dies für viele Anleger akzeptabel. Historisch gesehen haben aber auch Unternehmen wie Apple (nach 36 Jahren), Microsoft (nach 28 Jahren) und Meta (Anfang 2024, nach 20 Jahren) irgendwann mit Dividendenzahlungen begonnen.

Wie finde ich eine Aktie zum Kaufen?

Sie können eine Aktie über die Suche bei Ihrem Broker oder auf Finanzportalen finden. Dies geschieht in der Regel über die Eingabe der ISIN (International Securities Identification Number), des Symbols (Tickerkürzel) oder des vollständigen Namens des Unternehmens. Die meisten Plattformen bieten detaillierte Informationen wie Kurse, Charts, Finanzdaten und Nachrichten für die ausgewählte Aktie an, die Ihnen bei Ihrer Entscheidung helfen können.

Wussten Sie eigentlich?

Nur etwa 4 Prozent der Deutschen investieren in Wertpapiere wie Aktien, Fonds oder Zertifikate. Dabei zählt gerade der Kauf von Aktien zu den Geldanlagen mit dem historisch höchsten Renditepotenzial über lange Zeiträume hinweg. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der gründlichen Information und einer diversifizierten Anlagestrategie.

Disclaimer: Aktien, Fonds und ETFs unterliegen Kursschwankungen; damit sind Kursverluste möglich. Bei Wertpapieren, die nicht in Euro notieren, sind zudem Währungsverluste möglich. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die Zukunft. Die Auswahl der Wertpapiere und sonstigen Finanzinstrumente dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Kaufempfehlung dar.

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