22/11/2022
Die islamische Welt ist reich an Geschichte, vielfältigen Kulturen und unterschiedlichen Interpretationen des Glaubens. Eine der prominentesten und oft missverstandenen Strömungen ist das Schiitentum. Für viele außerhalb des Islams oder selbst innerhalb der sunnitischen Mehrheit bleibt die Schia ein Mysterium, umgeben von historischen Ereignissen und theologischen Nuancen. Doch was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff, der so viel mehr ist als nur eine religiöse Gruppierung? Dieser Artikel beleuchtet die Ursprünge, die zentralen Glaubensgrundsätze, die historische Entwicklung und die heutige Verbreitung des Schiitentums, um ein klareres Verständnis dieser tiefgreifenden Glaubensrichtung zu ermöglichen. Wir werden die Bedeutung des Wortes „Schia“ ergründen, die Rolle der Imame verstehen und die Länder identifizieren, in denen Schiiten eine bedeutende Präsenz haben, und dabei auch die Herausforderungen und die Wichtigkeit der Einheit in der modernen Welt thematisieren.

Das Wort „Schia“ stammt aus dem Arabischen und trägt vielfältige Bedeutungen in sich, wie beispielsweise „Gesellschaft“, „Partei“, „Unterstützer“ oder „Helfer“. In verschiedenen Passagen des Korans wird dieses Wort erwähnt (z.B. 6/65, 159; 15/10; 19/69; 28/4, 15; 30/32; 34/54; 54/-51; 37/83), wobei es dort hauptsächlich im Sinne von „Unterstützer“ verwendet wird. Die historische Entwicklung der islamischen Gemeinschaft nach dem Ableben des Propheten Muhammad (s.a.s.) führte dazu, dass dieser Begriff eine spezifische religiös-politische Bedeutung erlangte.
Nach der Ermordung des dritten Kalifen Uthman b. Affan kam es zu tiefgreifenden Umbrüchen und Meinungsverschiedenheiten innerhalb der jungen muslimischen Gemeinschaft. In dieser turbulenten Zeit begannen die Anhänger von Ali b. Abu Talib, dem Schwiegersohn und Cousin des Propheten, als „Schiat Ali b. Abu Talib“ – also die „Partei Alis“ oder „Anhänger Alis“ – bezeichnet zu werden. Diese Bezeichnung markierte den Beginn einer eigenständigen Identität für jene, die Ali als den rechtmäßigen Nachfolger des Propheten und als spirituelles Oberhaupt sahen. Ein entscheidendes und schmerzhaftes Ereignis, das die Identität des Schiitentums maßgeblich prägte, war das Martyrium von Husain, dem Enkel des Propheten und Sohn Alis. Dieses tragische Ereignis, das am 10. Muharram im Jahr 61 nach der Hidschra (dem 10. Oktober 681 n. Chr.) in Karbala stattfand, wurde zum zentralen Symbol des schiitischen Widerstands und des Leidens. Es war ein Wendepunkt, nach dem der Begriff „Schia“ fest mit jenen verbunden wurde, die Rache für das Martyrium Husains forderten und die Rechte der Nachkommen Alis geltend machen und schützen wollten.
Die „Geburtsstunde“ des Schiitentums wird jedoch von vielen auf den Tod des Propheten Muhammad (s.a.s.) selbst datiert. Die Frage der Nachfolge und der Führung der muslimischen Gemeinschaft war nach seinem Tod unklar. Während die Mehrheit der Muslime Abu Bakr, einen engen Vertrauten des Propheten, als ersten Kalifen anerkannte, gab es eine Gruppe, die Ali b. Abu Talib als den geeignetsten Kandidaten sah. Ali war nicht nur der nächste Verwandte des Propheten und sein Schwiegersohn, sondern auch Teil des „Ahl al-Bayt“ (der Familie des Propheten). Aus dieser Perspektive heraus kam ihm eine besondere Rolle und ein göttlich legitimierter Anspruch auf die Führung der Gemeinschaft zu. Obwohl sich historisch die mehrheitliche Meinung durchsetzte und Abu Bakr zum ersten Kalifen wurde, blieb eine kleine, aber entschlossene Gruppe bei ihrer Überzeugung, Ali den Vorrang einzuräumen. Dies war der Keim für die spätere Entstehung einer eigenständigen schiitischen Identität.
Die genaue Zeit, wann die Schia als feste Gruppe entstand, ist unter Gelehrten hoch umstritten. Schiitische Quellen behaupten, dass bereits zu Lebzeiten des Propheten Muhammad (s.a.s.) einige seiner Gefährten, wie Abu Zar al-Gıfarî, Salmân al-Farisî und Mikdad b. al-Asvad, Ali b. Abu Talib den anderen Gefährten überlegen und als würdigsten für das Kalifat ansahen. Aus dieser Sichtweise wären sie die ersten Schiiten gewesen. Andere Historiker und Theologen sehen die Entstehung der Schia eher als eine rein politische Bewegung, die sich aus der Anerkennung von Alis Überlegenheit und Tugend entwickelte, aber erst später theologische Dimensionen annahm.
Die zentrale Rolle der Imame im schiitischen Glauben
Ein fundamentaler Unterschied und ein Eckpfeiler des schiitischen Glaubens ist die Überzeugung an die „Imame“. Dieses Konzept unterscheidet sich wesentlich von dem, was die Mehrheit der Muslime unter einem Imam versteht (nämlich einen Vorbeter oder Gelehrten). Im Schiitentum sind die Imame weit mehr: Sie sind so etwas wie messianische, rechtgeleitete und besondere heilige Figuren, die die Gemeinde führen und die göttliche Führung auf Erden repräsentieren. Sie gelten als unfehlbar und sind die wahren Erben des Propheten in Bezug auf spirituelle und theologische Autorität. Für alle Schiiten sind Ali, seine Söhne Hasan und Husain unzweifelhaft Imame. Nach Husain verzweigt sich die Linie jedoch, was zur Entstehung verschiedener schiitischer Strömungen führte. Die bekanntesten sind die Zwölfer-Schiiten (Imamiten), die eine Reihe von zwölf Imamen anerkennen, die Siebener-Schiiten (Ismailiten) und die Fünfer-Schiiten (Zaiditen). Unabhängig von der genauen Anzahl der anerkannten Imame, gehen alle Linien stets auf die Blutlinie des Propheten Muhammad und auf Ali zurück. Die Imame sind nicht nur historische Persönlichkeiten, sondern auch spirituelle Führer, deren Lehren und Lebensweisen als Vorbild dienen und die für die Gläubigen eine Brücke zur göttlichen Wahrheit darstellen.
Geographische Verbreitung und Demografie des Schiitentums
Heute bilden die Schiiten etwa 15-20% aller Muslime weltweit. Obwohl sie eine Minderheit gegenüber den Sunniten darstellen, sind sie in bestimmten Regionen und Ländern stark konzentriert und bilden dort oft die Mehrheit oder eine signifikante Minderheit. Die größte Dichte an Schiiten findet sich im Iran, wo das Schiitentum die Staatsreligion ist und die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung schiitisch ist. Aber auch in anderen Ländern des Nahen Ostens und Zentralasiens gibt es bedeutende schiitische Gemeinschaften. Hier ist eine Übersicht der Länder mit einer hohen schiitischen Bevölkerungsdichte:
| Land | Anteil der Schiiten (ungefähr) | Anmerkungen |
|---|---|---|
| Iran | 85-95% | Weltweit größte schiitische Bevölkerung, Staatsreligion. |
| Irak | 60-65% | Mehrheit der Bevölkerung, bedeutende heilige Stätten. |
| Aserbaidschan | 60-85% | Historisch geprägt durch schiitische Traditionen. |
| Bahrain | 60-70% | Mehrheit der einheimischen Bevölkerung ist schiitisch. |
| Libanon | 30-40% | Eine der größten religiösen Gruppen mit politischem Einfluss. |
| Pakistan | 15-20% | Große Minderheit, aber zahlenmäßig sehr groß. |
| Indien | 10-15% (der Muslime) | Sehr große schiitische Bevölkerung aufgrund der Gesamtbevölkerung. |
| Saudi-Arabien | 10-15% | Bedeutende schiitische Minderheit, vor allem im Osten. |
| Kuwait | 25-30% | Signifikante Minderheit. |
Es ist wichtig zu beachten, dass diese Zahlen Schätzungen sind und je nach Quelle variieren können. Die Präsenz von Schiiten ist ein wichtiger Faktor in der Geopolitik des Nahen Ostens und beeinflusst die Beziehungen zwischen den Staaten und innerhalb der Gesellschaften.
Historische Entwicklungen und politische Dimensionen
Die Geschichte des Schiitentums ist eng mit politischen Entwicklungen und Machtkämpfen verknüpft. Als die Umayyaden-Dynastie ab dem 6./7. Jahrhundert die muslimische Gemeinschaft führte, wuchs die Unzufriedenheit unter vielen Muslimen. Die Umayyaden entfernten sich in ihrer Regierungsführung zunehmend von der religiösen Leitung der vorherigen Kalifen und ähnelten eher einem Königtum. Ihre Herrschaft war oft streng und autoritär, insbesondere wenn es darum ging, ihren Willen durchzusetzen. Während viele Muslime diese Entwicklung missbilligend hinnahmen, gab es auch aktive Gegner und Oppositionelle. Es kam zu Unruhen, und Schiiten, darunter Persönlichkeiten wie Zayd ibn Ali, behaupteten, dass das Oberhaupt der Gemeinschaft aus der Blutlinie Alis stammen sollte und dass die Umayyaden dieses Recht geraubt hätten.
Diese Reibungen führten zu einer Verhärtung der Fronten. Die Schiiten nutzten ihre Grundsätze verstärkt zur Legitimation ihres Widerstands, während die Umayyaden und andere dies als Vorwurf gegen sie verwendeten. Dies schuf eine wechselseitige Dynamik, in der sich die Lager zunehmend voneinander distanzierten. Aus einer extremen schiitischen Sichtweise entwickelte sich dabei der Gedanke, die Widersacher und sogar einige Prophetengefährten als Feinde und fehlgeleitet zu betrachten. Es muss jedoch betont werden, dass dieser Konflikt und die negative Beschreibung der Prophetengefährten nicht bei allen Schiiten gleichermaßen vorhanden sind. Es ist entscheidend, den jeweiligen Kontext zu betrachten und nicht alle Schiiten über einen Kamm zu scheren. Die Politisierung der Religion hat an einem bestimmten Punkt zweifellos zur Spaltung und Feindseligkeit beigetragen.
Vielfalt innerhalb des Schiitentums und theologische Diskurse
Es gilt festzuhalten, dass die Schia ein breites Spektrum an Glaubensansichten und Praktiken umfasst. Es gibt viele unterschiedliche schiitische Gruppen, von denen sich einige scharf von den Sunniten abgrenzen, während andere eine größere Nähe zeigen. Die Bedeutung Alis ist dabei keine alleinige Sache der Schiiten; auch für die Sunniten ist Ali von besonderer Bedeutung und wird als einer der größten und gerechtesten Gefährten des Propheten verehrt. Dies unterstreicht, dass trotz der historischen Differenzen gemeinsame Wertschätzung und theologische Schnittmengen existieren.
Meinungsverschiedenheiten und theologische Diskurse sind im Islam historisch gesehen weit verbreitet und stellen einen Reichtum der islamischen Ideenwelt und der Komplexität der islamischen Kultur dar. Die Geschichte des Islams ist voll von solchen Diskursen, die zu einer Vielfalt an Rechtsschulen, philosophischen Strömungen und Interpretationen geführt haben. In diesem Sinne sind Absolutismus und faschistische Ideologien, die den Islam nutzen, um Streit anzuführen, eigentlich eine Neuerung in der islamischen Welt. Der Islam kennt in seiner wahren Form keine Kultur, in der alles mit Druck und Gewalt glattgebügelt werden soll, sondern fördert den intellektuellen Austausch und die Suche nach Wahrheit.
Einheit und Bruderschaft in der modernen Welt
Für einen sinnsuchenden und ratsuchenden Menschen in der heutigen Zeit ist es nicht immer leicht, den Überblick über die komplexen theologischen Debatten zu behalten. Zwei Prinzipien können hier als Orientierung dienen: Erstens, sich stets an den etablierten Gelehrten der Ahlu Sunna zu orientieren, wenn man dieser Strömung angehört, oder an den anerkannten schiitischen Autoritäten, wenn man Schiit ist. Zweitens, sich stets vor dem „Takfir“ zu hüten – dem Akt, anderen Menschen den Glauben abzusprechen. So wie jeder Mensch ein Individuum ist, ist es teilweise unvermeidbar, dass daraus verschiedene Positionen entstehen. Selbst wenn man einer Meinung ist, gibt es dennoch in der Sprache und im Verständnis der Menschen große Unterschiede. Zehn Menschen würden denselben Text unterschiedlich lesen und in der Folge auch unterschiedlich wiedergeben. Es wäre im Grunde unnormal, wenn immer und überall absolute Meinungsgleichheit herrschen würde; dies kann also nicht das Ziel sein. Ebenso ist es völlig normal, dass man als Mensch Recht haben oder behalten will und sich daran stört, wenn andere Menschen einem widersprechen.
Es ist zulässig zu sagen „mein Weg gefällt mir am besten“, aber es ist theologisch nicht richtig zu sagen „mein Weg ist der einzig Richtige“. Es ist schließlich auch nicht möglich oder zulässig, das göttliche Urteil über eine Sache in die eigene Hand zu nehmen und aus seiner menschlichen, beschränkten Sichtweise heraus die Stellung anderer Menschen zu definieren. Ein Eckpfeiler des Islams ist der Gedanke der Gemeinde und der Brüderlichkeit (Ummah). Damit dieser Gedanke überhaupt aufleben kann, muss man auch jedem gegenüber offen auftreten. Man kann keine Brüderlichkeit erreichen, wenn man immer nach Wegen sucht, Andersdenkende aus dem Kreis auszuschließen.
In der heutigen Welt ist es für viele Menschen kaum möglich, solch tiefgreifende theologische Diskurse im Geiste der alten Gelehrten nachzuvollziehen oder sogar selbst anzuführen. Eher haben viele Muslime damit zu kämpfen, ihre Religion im Einklang mit der Hektik des diesseitigen Lebens zu bringen. Viele Muslime schätzen sich heutzutage glücklich, wenn es ihnen gelingt, ihre religiösen Pflichten ohne Defizit einzuhalten, weil das soziale Leben in der modernen Welt sie schon fast verschlingt. Damit der Glaube in der modernen Welt nicht wie ein flackerndes Kerzenlicht vom Wind bedroht wird, ist es umso wichtiger, zur Einheit zu finden und einander zu unterstützen, statt sich in theoretischen Diskussionen zu entzweien. Dabei gibt es nur Verlierer. Wenn es um Glauben und um Rechtleitung geht, sollte wahrscheinlich jeder Mensch sich selbst überprüfen und zunächst seine eigenen Fehler und Irrtümer korrigieren. So wie die Straße sauber bleibt, weil jeder Mensch das Stück vor seiner Haustür eigenhändig sauber macht, so kann jeder Mensch auch in Glaubensfragen sich mit sich selbst beschäftigen und zugleich damit auch ein positives Beispiel für Andere sein.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Schiitentum
Um die wichtigsten Aspekte des Schiitentums zusammenzufassen und häufige Fragen zu beantworten, finden Sie hier eine kurze Übersicht:
Was ist der Hauptunterschied zwischen Schiiten und Sunniten?
Der grundlegendste Unterschied liegt in der Frage der Nachfolge des Propheten Muhammad (s.a.s.). Sunniten glauben, dass Abu Bakr der rechtmäßige erste Kalif war, gewählt von der Gemeinschaft. Schiiten glauben, dass Ali b. Abu Talib der göttlich bestimmte und rechtmäßige Nachfolger war, der die Führung der Ummah hätte übernehmen sollen. Dies führt zu unterschiedlichen Auffassungen über theologische Autorität (Imamate bei Schiiten) und Rechtsschulen.
Warum ist das Ereignis von Karbala für Schiiten so wichtig?
Das Martyrium von Imam Husain, dem Enkel des Propheten, in Karbala ist ein zentrales und tief emotionales Ereignis für Schiiten. Es symbolisiert den Kampf zwischen Gerechtigkeit und Tyrannei, das Opfer für die Wahrheit und den Widerstand gegen Unterdrückung. Es ist ein jährlicher Gedenktag, der Trauer, Besinnung und das Festhalten an den Prinzipien des Islams ausdrückt.
Was bedeutet der Begriff „Imam“ im schiitischen Islam?
Im schiitischen Islam ist ein Imam nicht nur ein Vorbeter, sondern eine von Gott auserwählte, unfehlbare und spirituell geführte Person aus der Blutlinie des Propheten und Alis. Die Imame sind die wahren Erben der Autorität des Propheten und die Quelle der Rechtleitung für die Gemeinschaft. Sie sind nicht nur historische Persönlichkeiten, sondern auch mystische Figuren, deren Lehren und Beispiel von größter Bedeutung sind.
In welchen Ländern leben die meisten Schiiten?
Die größte Konzentration von Schiiten findet sich im Iran, wo sie die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung stellen. Weitere Länder mit einer signifikanten schiitischen Bevölkerung sind der Irak, Aserbaidschan, Bahrain und der Libanon. Auch in Pakistan, Indien, Saudi-Arabien und Kuwait gibt es große schiitische Minderheiten.
Gibt es verschiedene Arten von Schiiten?
Ja, das Schiitentum ist in verschiedene Strömungen unterteilt, die sich hauptsächlich in der Anzahl und Identität der von ihnen anerkannten Imame unterscheiden. Die größte Gruppe sind die Zwölfer-Schiiten (Imamiten), gefolgt von den Siebener-Schiiten (Ismailiten) und den Fünfer-Schiiten (Zaiditen). Jede dieser Gruppen hat ihre eigenen theologischen Nuancen und rechtlichen Interpretationen, teilt aber die grundlegende Verehrung Alis und seiner Nachkommen.
Das Verständnis des Schiitentums ist essenziell, um die Vielfalt und Komplexität der islamischen Welt zu erfassen. Es ist eine Glaubensrichtung mit einer reichen Geschichte, tiefen spirituellen Überzeugungen und einer bedeutenden Präsenz in vielen Teilen der Welt. Der Dialog und das gegenseitige Verständnis sind der Schlüssel, um Brücken zu bauen und die Einheit innerhalb der muslimischen Gemeinschaft zu fördern, die in der heutigen Zeit wichtiger denn je ist.
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