Wie heißt die Tochter von Floki?

Floki in Vikings: Schiffsbauer und Seelenwanderer

13/07/2022

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Floki, der geniale Schiffsbauer und treue, wenn auch oft rätselhafte Freund von Ragnar Lothbrok, ist zweifellos eine der faszinierendsten und komplexesten Figuren in der epischen Serie „Vikings“. Seine tiefe Spiritualität, seine exzentrische Persönlichkeit und seine unerschütterliche Loyalität zu den alten nordischen Göttern machen ihn zu einem Charakter, der die Zuschauer gleichermaßen fasziniert und polarisiert. Doch wer ist dieser Mann wirklich, der das Schicksal Ragnars und vieler anderer prägte? Und was ist mit seiner Familie, insbesondere seiner Tochter, die eine so tragische Rolle in seinem Leben spielt? Dieser Artikel beleuchtet Flokis Leben, seine Entwicklung, seine familiären Beziehungen und die historischen Inspirationen, die ihn zu der einzigartigen Figur machen, die wir kennen und lieben gelernt haben.

Wie heißt die Tochter von Floki?
Helga kommt mit ihrem Neugeborenen nach Kattegat. Floki will seine Tochter Angrboda, nach Lokis erster Frau, nennen. Helga ist darüber verärgert, da sie bemerkt, dass Angboda böse war und Loki monströse Nachkommen gab. Floki sagt, sie sei immer noch eine große Riesin.
Inhaltsverzeichnis

Wer ist Floki in der Serie „Vikings“?

Floki wird in der Serie als ein visionärer und oft unberechenbarer Schiffsbauer vorgestellt, dessen handwerkliches Genie Ragnar Lothbrok die Eroberung ferner Länder erst ermöglichte. Ohne seine innovativen Langschiffe, die sowohl auf offener See als auch in seichten Flüssen navigieren konnten, wären die weitreichenden Reisen der Wikinger undenkbar gewesen. Floki lebt abseits des Dorfes Kattegat, tief im Wald, wo er schnitzt, baut und die Natur erkundet, oft begleitet von seiner späteren Ehefrau Helga.

Sein Charakter ist eine Mischung aus scheinbarer Verrücktheit, tiefem Glauben und extremer Emotionalität. Er wirkt oft mysteriös und unberechenbar, kann aber auch herzlos erscheinen, besonders wenn es um seine Überzeugungen geht. Im Angesicht von Rückschlägen zieht er sich schnell zurück und zweifelt stark an sich selbst, doch im Kampf ist er ein furchtloser Krieger, der seine Axt mit tödlicher Präzision führt. Flokis Leben ist untrennbar mit seinem tiefen Götterglaube verbunden; er vertraut den Göttern blind und handelt nur nach ihrem vermeintlichen Willen.

Sein Misstrauen gegenüber dem christlichen Priester Athelstan, der zu Ragnars engstem Freund wird, führt ihn in tiefe Depression und naive Überzeugungen. Floki ist fest davon überzeugt, dass Athelstan die Götter verärgern wird, und seine Verzweiflung darüber, dass Ragnar nicht auf ihn hört und sogar heimlich mit dem Christen betet, treibt ihn zu einer drastischen Tat: dem Mord an Athelstan als „Opfer für die Götter“. Diese Tat verfolgt ihn lange und stürzt ihn in Angst und Schuld, aber auch in Phasen des Stolzes, die er mit Helga teilt, sehr zu deren Entsetzen.

Trotz seiner dunklen Seiten und seiner tiefen Traurigkeit, die ihn oft überkommt – wie sein Gefühl, ein „Fehler“ zu sein, oder seine Tränen nach Helgas Verlassen – bleibt Floki ein Charakter, der auch für seine fröhlichen und lustigen Momente bekannt ist. Die Fans der „Vikings“-Serie lieben ihn gerade wegen dieser Vielschichtigkeit und seiner Fähigkeit, die gesamte Bandbreite menschlicher Emotionen zu verkörpern.

Flokis Familie: Angrboda und Helga

Die zentrale Frage nach Flokis Tochter kann klar beantwortet werden: Flokis leibliche Tochter, die er mit Helga hatte, heißt Angrboda. Dieser Name, den Floki selbst wählte, ist von großer Bedeutung, da er auf Lokis erste Frau, die Riesin Angrboda, verweist, die in der nordischen Mythologie die Mutter monströser Nachkommen wie Fenrir, der Midgardschlange und Hel ist. Helga war über die Namenswahl verärgert und bemerkte die böse Konnotation des Namens, doch Floki bestand darauf und betonte, sie sei „immer noch eine große Riesin“.

Die Beziehung zwischen Floki und Helga ist eine der schönsten und tragischsten der Serie. Helga ist Flokis Anker, seine treue Begleiterin, die ihn trotz seiner Exzentrizitäten und seiner oft extremen Handlungen liebt und unterstützt. Sie bleibt an seiner Seite, selbst als er nach Athelstans Tod in tiefer Verzweiflung versinkt und sich als „Fehler“ sieht. Helga ist es auch, die ihn aus seiner Gefangenschaft befreit, obwohl er später von Ubbe zurückgebracht wird.

Ein besonders herzzerreißender Moment in Flokis Leben ist der Tod seiner Tochter Angrboda. Während Floki von Ragnar in einer Höhle gefangen gehalten wird, erfährt er, dass Angrboda verstorben ist. Dieser Verlust stürzt ihn in noch tiefere Verzweiflung und prägt seine spätere Suche nach einem neuen, unberührten Land für die Götter, das frei von menschlicher Sünde und Leid sein soll.

Neben Angrboda adoptieren Floki und Helga später auch ein Mädchen namens Tanaruz, ein Flüchtlingskind, das sie in Wessex finden. Auch diese Beziehung ist von Tragik geprägt, da Tanaruz später stirbt, was Helgas Leid und Flokis Schmerz noch verstärkt.

Die Entwicklung Flokis durch die Staffeln

Staffel 1: Die Anfänge eines Genies

In der ersten Staffel wird Floki als schüchtern, aber voller Überraschungen beschrieben. Er ist der geniale Kopf hinter Ragnars Langschiffen, die es den Wikingern ermöglichen, nach England zu segeln. Seine experimentellen Schiffe erweisen sich als revolutionär und ermöglichen Reisen über offene Meere und seichte Flüsse. Floki begleitet Ragnar auf seinen ersten Raubzügen und beweist seine Loyalität. Er nutzt auch seine medizinischen Kenntnisse, um Ragnar nach einer Verletzung zu retten. Seine tiefe Religiosität zeigt sich, als er bei einem Sturm auf See diesen als Prüfung von Thor interpretiert und sogar in Betracht zieht, sich als menschliches Opfer darzubringen, wovon Helga ihn jedoch abhält.

Staffel 2: Loyalität, Zweifel und Verrat (oder doch nicht?)

Floki bleibt Ragnar treu, auch nachdem Rollo ihn im Kampf gegen Jarl Borg schwer verletzt hat. Er erholt sich und baut weitere Schiffe für die Überfahrten nach England. Sein Misstrauen gegenüber Athelstan wächst, da er dessen scheinbare Abkehr vom Christentum nicht glaubt. Floki scheint sich von Ragnar zu entfernen und heiratet Helga ohne den Segen des Grafen. Er schließt sich König Horik an, da er glaubt, Horik wisse mehr über die dunklen Götter, die ihn verfolgen. Horik erkennt Flokis Wert und schmeichelt ihm, indem er seine Ideen als göttlich preist. Im Lager in Wessex ist Floki oft an Horiks Seite zu sehen. Doch am Ende der Staffel stellt sich heraus, dass Floki die ganze Zeit über Ragnar treu war und als Doppelagent Horik täuschte. Er hilft Ragnar dabei, Horik zu stürzen und zu töten, indem er ihn für Ragnars Loyalisten enttarnt.

Staffel 3: Glaube, Verlust und Scheitern

Die dritte Staffel ist geprägt von Flokis wachsendem Hass auf Christen und seiner Eifersucht auf Athelstan, die in dessen Ermordung gipfelt. Als Ragnar getauft wird und erklärt, er wolle den Himmel betreten, wo Athelstan sei, empfindet Floki tiefe Verzweiflung und Enttäuschung. Bei der Belagerung von Paris wird er von Ragnar zum Anführer des Raubzuges erklärt und soll riesige Holztürme bauen, um die Stadtmauern zu überwinden. Der Raubzug misslingt jedoch katastrophal, und die Türme werden zerstört. Floki gibt sich die alleinige Schuld für das Scheitern und fühlt sich von den Göttern verlassen, was ihn in eine tiefe Krise stürzt. In einem See, in dem er über alles nachdenkt, konfrontiert ihn Helga mit seinem Egozentrismus, woraufhin er in Tränen ausbricht. Am Ende der Staffel offenbart Ragnar, dass er von Flokis Mord an Athelstan weiß.

Staffel 4: Die Bürde der Trauer und eine neue Bestimmung

In Ragnars Abwesenheit wird Floki von Bjorn wegen Athelstans Tod in Ketten gelegt. Obwohl Helga ihn befreit, wird er von Ubbe gefunden und zurückgebracht. Ragnar fesselt ihn in einer Höhle, wo Floki die niederschmetternde Nachricht vom Tod seiner Tochter Angrboda erhält. Nach seiner Freilassung wird Floki von Aslaug beauftragt, den jungen Ivar die Werte der nordischen Götter und Rituale zu lehren, da sie Ragnar für unfähig hält. Flokis Lehrmethoden, die Ivars dunkle Seite beeinflussen, führen dazu, dass Ivar beim Spielen ein Kind tötet. Floki entwickelt eine enge Beziehung zu Ivar und baut ihm ein kutschenähnliches Fahrzeug, um seine Gehbehinderung auszugleichen. Er hatte zuvor auch eine gesunde Beziehung zu Bjorn.

Staffel 5: Die Suche nach dem Land der Götter

Nach den vielen persönlichen Verlusten und der Enttäuschung über die sich wandelnde Welt der Wikinger, die zunehmend vom Christentum beeinflusst wird, begibt sich Floki auf eine spirituelle Suche. Er glaubt, dass die Götter ihn zu einem neuen, unberührten Land führen, einem Land, das frei von den Sünden und Konflikten der Menschheit ist. Diese Suche führt ihn zur Entdeckung von Island, einem Ort, den er als das Land der Götter interpretiert. Er kehrt zurück, um Siedler zu finden, die ihn begleiten, in der Hoffnung, dort eine utopische Gemeinschaft zu gründen. Doch die Realität der Besiedlung und die menschlichen Konflikte unter den Siedlern bringen Floki erneut an den Rand der Verzweiflung und lassen ihn seine Überzeugungen in Frage stellen. Seine Reise endet in einer Höhle, die er für den Eingang zu Hel hält, wo er von einem Vulkanausbruch verschüttet wird.

Floki: Realität oder Fiktion? Die historische Inspiration

Obwohl Floki eine fiktive Figur in der Serie „Vikings“ ist, ist sein Charakter stark von mehreren historischen Persönlichkeiten und Legenden der Wikingerzeit inspiriert. Er ist ein Amalgam aus Entdeckern und Siedlern, die maßgeblich zur Erkundung des Nordatlantiks beitrugen.

Hrafna-Flóki Vilgerðarson: Der Namensgeber

Der Name Floki ist eine direkte Anspielung auf Hrafna-Flóki Vilgerðarson (Raben-Floki), einen Wikinger-Entdecker des 9. Jahrhunderts, der als erster Mensch bekannt ist, der bewusst nach Island segelte. Die Geschichte von Hrafna-Flóki ist in alten Manuskripten wie der „Landnámabók“ (Buch der Besiedlung) und der „Íslendingabók“ (Buch von Island) überliefert.

Was ist Floki und warum ist er so wichtig?
Obwohl es klar ist, dass Floki kein getreues Abbild eines einzelnen Wikingers ist, der aus den historischen Aufzeichnungen bekannt ist, sondern eher ein Amalgam aus mehreren, repräsentiert und verkörpert er dennoch sehr schön mehrere wichtige Themen der Wikingergeschichte.

Hrafna-Flóki erhielt seinen Beinamen „Raben-Flóki“, weil er auf seiner Reise drei Raben mitnahm. Diese waren ein praktisches Navigationsmittel: Er ließ sie in Intervallen frei. Der erste kehrte zu den Färöer-Inseln zurück, der zweite kam zum Schiff zurück, und der dritte flog direkt in Richtung Land, dem Flóki dann folgte. Genau diese Methode wird auch in der Serie von Floki angewendet, als er Island entdeckt.

Interessanterweise war Hrafna-Flóki nicht der erste Wikinger, der Island sah. Diesen Ruhm teilen sich Naddod, der die Insel „Snaeland“ (Land des Schnees) nannte, und Gardar Svavarsson, der die Insel umrundete und ihr den Namen „Gardarsholmi“ gab. Hrafna-Flóki war jedoch der Erste, der gezielt dorthin segelte, um sich niederzulassen. Nach einem harten Winter, in dem er viel Vieh verlor und nichts als Eis und Schnee sah, nannte er die Insel „Island“ (Eisland) und kehrte enttäuscht nach Norwegen zurück. Später kehrte er jedoch mit seiner Frau Gro nach Island zurück und lebte dort bis zu seinem Tod, was einen deutlichen Unterschied zur Serie darstellt, wo Floki seine Expedition nach dem Verlust seiner Frau Helga antritt.

Die Verbindung zu Loki: Mythos und Parallele

In der Serie wird Floki oft als Nachfahre des Gottes Loki dargestellt, und viele Elemente seiner Geschichte spiegeln die Mythen um den Trickstergott wider. Die deutlichste Parallele ist Ragnars Bestrafung Flokis nach Athelstans Tod: Floki wird an zwei Felsen gebunden, und Wasser tropft ihm auf den Kopf. Helga bleibt bei ihm und fängt das Wasser auf, um ihn vor der vollen Qual zu bewahren. Dies ist eine direkte Anspielung auf Lokis Bestrafung für den Tod Balders, wo Loki an Felsen gekettet wird und eine Giftschlange über seinem Kopf hängt, während seine Frau Sigyn das Gift in einer Schale auffängt.

Floki als Siedler und der Einfluss von Erik dem Roten

Flokis Rolle als Siedler, der ein neues Land für sein Volk sucht, spiegelt die reale Notwendigkeit der Wikinger wider, neues Land für ihre wachsende Bevölkerung zu finden und der zunehmend zentralisierten Herrschaft und Besteuerung zu entgehen. Obwohl Hrafna-Flóki zunächst Island nicht empfahl, führte die Kunde von dem neuen Land dazu, dass Ingolfr Arnarson 874 die erste dauerhafte nordische Kolonie in Reykjavik gründete.

Flokis unerschütterliche Hingabe an die alten Götter und seine Ablehnung des Christentums scheinen von Erik dem Roten inspiriert zu sein. Erik, der im späten 10. Jahrhundert die erste Siedlung in Grönland gründete, war ein überzeugter Anhänger des alten Glaubens, selbst als seine Frau und sein Sohn zum Christentum konvertierten. Eriks Fähigkeit, andere zur Kolonisierung eines rauen Landes zu überreden, indem er die Reichtümer übertrieb, findet ebenfalls eine Parallele in Flokis Bestrebungen, Siedler für Island zu gewinnen.

Floki: Fakt oder Fiktion – Ein Vergleich

Die Figur Floki in „Vikings“ ist eine meisterhafte Verschmelzung historischer Berichte und mythologischer Erzählungen. Er verkörpert nicht eine einzelne historische Persönlichkeit, sondern eine Reihe von Ideen und Ereignissen, die für die Wikingerzeit prägend waren.

MerkmalFloki (Serie)Historische Vorbilder (Hrafna-Flóki, Erik der Rote, u.a.)
Beruf/RolleGenialer Schiffsbauer, Entdecker, Seher, religiöser FanatikerEntdecker, Siedler (Hrafna-Flóki), Koloniegründer (Erik der Rote)
GlaubeFanatischer Anhänger der alten Götter, anti-christlich bis zum ExtremHrafna-Flóki weniger bekannt für Glauben; Erik der Rote war überzeugter Heide, lehnte Christentum ab
IslandEntdecker und versucht Siedler zu sein, scheitert in der Besiedlung aufgrund menschlicher KonflikteHrafna-Flóki erster absichtlicher Reisender, kehrte später zurück und siedelte erfolgreich
FamilieHelga (Ehefrau, †), Angrboda (Tochter, †), Tanaruz (adoptiert, †)Hrafna-Flóki: Frau Gro, zwei Töchter (eine verstorben)
PersönlichkeitExzentrisch, impulsiv, tiefgründig, loyal, emotional instabil, mysteriösWeniger Details über Persönlichkeit, eher Taten bekannt
Loki-VerbindungDirekte Darstellung als Nachkomme, Parallelen zur Bestrafung des GottesKeine bekannte direkte Abstammung, aber kulturelle Bedeutung des Gottes

Warum Floki so wichtig ist: Eine Zusammenfassung

Floki mag zwar keine exakte historische Figur sein, aber er verkörpert auf beeindruckende Weise mehrere zentrale Themen der Wikingerzeit. Seine Rolle als Schiffsbauer hebt die überlegene Technologie der Wikinger-Langboote hervor, die ein Schlüsselfaktor für ihre Dominanz war. Der Konflikt zwischen der alten Religion und dem aufstrebenden Christentum ist ein weiterer wichtiger Aspekt, den Floki in seiner extremen Form darstellt. Er repräsentiert diejenigen, die an den alten Bräuchen festhielten und das Christentum als Bedrohung sahen, im Gegensatz zu Figuren wie Ragnar, die neugierig waren, oder Ubbe, der konvertierte, um den Handel zu erleichtern.

Durch Floki erhalten wir auch einen tiefen Einblick in die gefährlichen Seereisen und die Motivationen der Wikinger, neue Länder zu entdecken und zu besiedeln – sei es aus Abenteuerlust, dem Bedarf an mehr Land oder dem Wunsch, der Besteuerung und zentralisierten Herrschaft zu entkommen. Flokis Suche nach dem „Land der Götter“ ist eine Metapher für die ewige menschliche Suche nach einem besseren Ort, einem Ort des Friedens und der Reinheit.

Die Vielschichtigkeit Flokis – seine Genialität, sein tiefer Glaube, seine Verletzlichkeit und seine Fähigkeit zu extremen Handlungen – macht ihn zu einem der unvergesslichsten Charaktere in „Vikings“. Er ist der perfekte Nebencharakter, der es dem Publikum ermöglicht, zu lachen, zu weinen und sich mit ihm zu freuen, und der die Essenz der Wikingerzeit in all ihren Facetten widerspiegelt.

Häufig gestellte Fragen zu Floki (FAQ)

Wie heißt Flokis Tochter in „Vikings“?

Flokis leibliche Tochter mit seiner Frau Helga heißt Angrboda. Sie wurde nach der Riesin Angrboda benannt, Lokis erster Frau in der nordischen Mythologie, die die Mutter monströser Wesen war. Angrboda stirbt während Flokis Gefangenschaft in Staffel 4.

Ist Floki eine reale historische Person?

Nein, Floki ist keine exakte reale Person. Sein Charakter in der Serie ist jedoch von mehreren historischen Wikinger-Entdeckern inspiriert, insbesondere von Hrafna-Flóki Vilgerðarson, dem ersten Wikinger, der absichtlich nach Island segelte. Auch Elemente von Erik dem Roten und anderen Entdeckern fließen in seine Figur ein.

Warum ist Floki so „verrückt“ oder exzentrisch?

Flokis Exzentrizität rührt von seiner tiefen, fast fanatischen Spiritualität und seinem unerschütterlichen Glauben an die nordischen Götter her. Er ist oft impulsiv und emotional, reagiert extrem auf Ereignisse, die seinen Glauben betreffen, und fühlt sich als Werkzeug der Götter. Seine Handlungen, wie der Mord an Athelstan, sind aus seiner Sicht Opfer für die Götter und Ausdruck seiner tiefsten Überzeugungen, die für Außenstehende als Wahnsinn erscheinen mögen.

Was passiert mit Floki am Ende der Serie?

In Staffel 5 entdeckt Floki Island und versucht, dort eine Siedlung für Gläubige zu gründen. Die Siedlung scheitert jedoch aufgrund menschlicher Konflikte und der harten Realität des Landes. In seiner Verzweiflung sucht Floki Zuflucht in einer Höhle, die er für den Eingang zu Hel (der Unterwelt) hält. Die Höhle erweist sich jedoch als Teil eines Vulkans, der ausbricht und Floki scheinbar unter Lava und Trümmern begräbt. Sein genaues Schicksal bleibt offen, aber es wird angedeutet, dass er diese Katastrophe überlebt haben könnte.

Hat Floki Athelstan getötet?

Ja, Floki tötet Athelstan in Staffel 3. Er sieht Athelstans Konversion zum Christentum und dessen Einfluss auf Ragnar als Bedrohung für die alten Götter und das Wikingerleben. Floki glaubt, dass Athelstan ein Opfer für die Götter sein muss, um deren Zorn zu besänftigen.

Floki bleibt eine Ikone der „Vikings“-Serie – ein Mann, dessen Genialität und Wahnsinn untrennbar miteinander verbunden sind. Seine Reise ist eine eindringliche Darstellung des Kampfes zwischen Glauben und Zweifel, Loyalität und Verrat, und der ewigen Suche des Menschen nach einem Sinn in einer sich wandelnden Welt. Er ist und bleibt ein Charakter, der die Zuschauer noch lange nach dem Ende der Serie in seinen Bann ziehen wird.

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