Wie können Kinder und Eltern Gott unterstützen?

Erstkommunion: Neue Wege der Glaubensvorbereitung

29/06/2021

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Die Erstkommunion ist für viele Kinder und ihre Familien ein prägendes Ereignis im Glaubensleben. Doch wie gelingt eine Vorbereitung, die nicht nur inhaltlich nachhaltig ist, sondern auch die Kinder und ihre Familien über den Festtag hinaus an die Kirchengemeinde bindet? Diese Frage beschäftigt haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter in der Kirche heute mehr denn je. Angesichts des vielfältigen Freizeitstresses der Kinder und des oft knappen Zeitkontingents der Familien stehen Katechetinnen und Katecheten vor der Herausforderung, die Vorbereitung auf dieses wichtige Sakrament sinnvoll und attraktiv in den Alltag zu integrieren. Vielerorts werden daher neue Ideen und Ansätze erprobt, um die Katechese lebendig und ansprechend zu gestalten und eine tiefere Verbindung zum Glauben zu ermöglichen. Es geht darum, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern eine echte Begegnung mit dem Glauben zu schaffen und die Gemeinschaft der Kirche erfahrbar zu machen.

Wie schreibe ich ein Gebet?
In Namen des Vaters, Sohnes und des Heiligen Geistes: Amen. Geliebter Vater im Himmel, bitte sende mir Weisheit für dieses Gebet. Wir bitten um Heilung, für das was geheilt werden muss – seinen es Körper oder Herzen. Lass uns durch deine Gnade ein Zeugnis für dich sein. Gib uns dafür Kraft und Mut. Jesus, wir danken dir. Amen.
Inhaltsverzeichnis

Die Bedeutung zeitgemäßer Katechese

Die Katechese, also die Einführung in den christlichen Glauben, ist das Fundament der Erstkommunionvorbereitung. Sie soll den Kindern die Bedeutung der Eucharistie nahebringen und sie auf die erste heilige Kommunion vorbereiten. Doch die Anforderungen an die Katechese haben sich gewandelt. Es geht nicht mehr primär um das Auswendiglernen von Glaubensinhalten, sondern um das Erleben und Verstehen des Glaubens im Kontext der eigenen Lebenswelt. Die große Herausforderung besteht darin, die Kinder für die Botschaft Jesu zu begeistern und gleichzeitig ihre Familien zu erreichen, die oft nur noch sporadischen Kontakt zur Kirche haben. Eine nachhaltige Vorbereitung zielt darauf ab, die Kinder und ihre Familien auch nach der Erstkommunion in der Gemeinde zu halten und ihnen einen Ort der Zugehörigkeit im Glauben zu bieten. Dies erfordert Flexibilität, Kreativität und eine offene Haltung gegenüber den Bedürfnissen der Familien.

Die Referenten für Gemeindekatechese und Sakramentenpastoral aus den vier bayerischen (Erz-)Bistümern München und Freising, Regensburg, Bamberg und Eichstätt haben sich dieser Herausforderung gestellt. In Zusammenarbeit mit dem Katholischen Bibelwerk haben sie ein umfassendes Konzept zur Erstkommunionkatechese entwickelt, das unter dem Titel "Mit Jesus unterwegs – in sieben Schritten zur Erstkommunion" neue Materialien und eine innovative Herangehensweise präsentiert. Dieses Konzept versucht, die Vorbereitung auf eine Weise zu gestalten, die sowohl theologisch fundiert als auch praktisch umsetzbar ist und den Alltag der Familien berücksichtigt.

Der Sonntag als zentraler Katechesetag

Ein Hauptmerkmal des neuen Konzepts ist die konsequente Ausrichtung auf den Sonntag als Tag der Erstkommunionvorbereitung. Diese Wahl ist nicht zufällig, sondern beruht auf tiefgreifenden historischen, theologischen und auch praktischen Überlegungen. Helmut Heiss, Referent für Sakramentenpastoral im Erzbistum München und Freising und einer der Hauptinitiatoren des Projekts, betont: "Der Sonntag ist ein uralter Katechese-Tag." Schon in den Anfängen des Christentums versammelte sich die Gemeinde am Sonntag, um das Wort Gottes zu hören und Eucharistie zu feiern. Diese Tradition wird hier neu belebt und in den Kontext der Erstkommunionvorbereitung gestellt.

Ein weiterer entscheidender Grund für die Sonntagsorientierung ist die enge Anbindung an die Sonntagsliturgie. Nach der Katecheseeinheit gehen die Kinder und ihre Familien gemeinsam in den Gottesdienst. Dies verbindet auf natürliche Weise das Gelernte mit der gelebten Praxis des Glaubens. Die Macher des Konzepts möchten damit "verbinden, was zusammengehört" – nämlich die Vermittlung des Glaubens mit der Feier der Eucharistie. Diese Verknüpfung macht die Bedeutung des Sakraments für die Kinder unmittelbar erfahrbar.

Heidi Braun aus dem Bistum Regensburg hebt zudem den dadurch hergestellten Gemeinde-Bezug der Erstkommunionkatechese hervor: "So wird für die Kinder konkret erfahrbar, was Gemeinschaft des Glaubens bedeutet." Sie erleben sich als Teil einer größeren Gemeinschaft, die gemeinsam betet, singt und Eucharistie feiert. Dies stärkt das Gefühl der Zugehörigkeit und fördert die Integration der Familien in das Gemeindeleben, was für eine nachhaltige Bindung an die Kirche unerlässlich ist.

Das Konzept "Mit Jesus unterwegs": Ein detaillierter Blick

Das Konzept der vier bayerischen Bistümer und des Bibelwerks ist auf insgesamt sieben Termine ausgelegt, die eine umfassende Vorbereitung ermöglichen:

  • Vier Katechesen am Sonntag: Diese Einheiten finden jeweils vor dem Gottesdienst statt und bilden das Herzstück der Vorbereitung. Sie sind thematisch aufeinander aufgebaut und führen die Kinder Schritt für Schritt in die Geheimnisse des Glaubens und der Eucharistie ein.
  • Zwei Familiennachmittage: Jeweils zum Start und zum Abschluss der Vorbereitung werden Familiennachmittage angeboten. Diese bieten Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsame Aktivitäten, die das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken und die Eltern aktiv in den Prozess einbinden.
  • Eine "Brotstunde": Dieser vierte Termin ist speziell darauf ausgerichtet, die Bedeutung der Eucharistie kindgerecht nahezubringen. Hier wird die Symbolik von Brot und Wein auf spielerische und erfahrbare Weise vermittelt, sodass die Kinder die Tiefe des Sakraments begreifen können.

Für alle Termine sind ein möglicher Ablauf sowie ein inhaltlicher Leitfaden inklusive der Texte für die Katechese detailliert aufgeschrieben. Es handelt sich um ein All-inclusive-Angebot an Materialien, das den Katechetinnen und Katecheten die Durchführung erleichtert.

Der biblisch-exegetische Zugang

Der Ansatz des Konzepts ist konsequent biblisch. Am Beginn jeder Katechese-Einheit stehen "erzählte Bibelgeschichten". Ein Protagonist berichtet seinen Enkeln von seinen Begegnungen und Erlebnissen mit Jesus von Nazareth. Auf diese Weise erfahren die Kinder über diese lebendigen Erzählungen, wer Jesus ist, was er getan hat und welche Bedeutung die Eucharistiefeier hat. Dieser Modus des Erzählens ist laut Thomas Höhn, Gemeindekatechese-Referent im Erzbistum Bamberg, "die Urform des Katechetischen und der Glaubensweitergabe schlechthin". Die Geschichten sind so angelegt, dass sich die Kinder in ihrem Tun und Handeln darin wiederfinden können, was eine hohe Identifikation und emotionales Engagement fördert.

Wie bereite ich mich auf die Erstkommunion vor?
Gemeinsame Aktionen zur Vorbereitung auf die Erstkommunion waren nicht möglich. Trotzdem haben sie alles Mögliche getan, um dich immer besser kennenzulernen. Sie haben von deiner großen Liebe gehört und davon, was es heißt Christ oder Christin zu sein. Sie haben sich digital getroffen, um einander und dir nahe zu sein.

Nach der weitererzählten Bibelgeschichte haben die Katechetinnen und Katecheten die Wahl, je nachdem, was für die Gruppe am besten passt: Entweder wird ein offenes Gespräch mit den Kindern über den Inhalt geführt – das sogenannte "Theologisieren" –, bei dem die Kinder ihre Gedanken und Fragen zum Ausdruck bringen können. Oder die Bibel wird "weitergedacht", indem beispielsweise eine in der Erzählung grundgelegte Botschaft in Szene gesetzt wird, etwa durch Rollenspiele, kreative Aufgaben oder kleine Projekte. Abgeschlossen wird die Katechese mit einer kurzen Kreativphase, ehe es gemeinsam in den Gottesdienst geht. Dieser vielfältige Ansatz, der Musik, Bilder, Geschichten, Texte in leichter Sprache und das "Theologisieren" kombiniert, nimmt die Kinder als Dialogpartner im Glauben ernst und fördert ein tiefes Verständnis.

Die aktive Einbindung der Eltern

Ein weiterer wichtiger Aspekt des Konzepts ist die intensive Einbeziehung der Eltern in die inhaltliche Erstkommunionvorbereitung. Für sie gibt es parallel zu den Kinderkatechesen eigene Angebote – auch in Kurzform, falls in der Gemeinde ehrenamtliches Personal fehlt. Hier können sich die Erwachsenen über das biblische Thema des Sonntags austauschen und so über den Glauben ins Gespräch kommen. Heidi Braun nimmt bei Eltern von Erstkommunionkindern eine bemerkenswerte Aufgeschlossenheit wahr: "Ich bin immer wieder überrascht, wie offen sie sich für Glaubensthemen zeigen." Das Konzept bietet daher auch eine große Chance, dass die Eltern über die Erstkommunion ihrer Kinder hinaus ansprechbar bleiben und sich weiterhin am Gemeindeleben beteiligen.

Die Einbindung der Familien ist nicht nur eine praktische Notwendigkeit, sondern auch ein theologisches Anliegen. Familie ist der erste Ort der Glaubensvermittlung, die sogenannte "Hauskirche". Indem die Eltern aktiv in die Vorbereitung einbezogen werden, wird diese Rolle gestärkt und der Glaube kann im Familienalltag weiterleben und wachsen. Das Konzept will somit die Familien stärker in die Erstkommunion-Vorbereitung einbinden und sie als wichtige Akteure im Glaubensweg ihrer Kinder wertschätzen.

Materialien und Konzepte im Überblick

Die Auswahl des richtigen Materials für die Erstkommunionvorbereitung ist oft eine Herausforderung, da es eine Fülle an Veröffentlichungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten gibt. Wichtiger als das Material selbst ist jedoch die Haltung, aus der heraus die Vorbereitung und die einzelnen Treffen gestaltet werden. Trotzdem können gut durchdachte Materialien die Arbeit der Katechetinnen und Katecheten erheblich erleichtern und bereichern.

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über einige Konzepte und Materialien, die in der Erstkommunionkatechese verwendet werden:

Konzept/MaterialProfil/SchwerpunktBesonderheiten
"Mit Jesus unterwegs – in sieben Schritten zur Erstkommunion"Biblisch-exegetischer Zugang, Sonntag als Katechesetag, FamilienorientierungEntwickelt von vier bayerischen Bistümern und dem Katholischen Bibelwerk; All-inclusive-Angebot mit Katechetenband und Kinderheft; Fokus auf "erzählte Bibelgeschichten" und "Theologisieren"; starke Einbindung der Eltern; geeignet für städtische und stadtnahe Pfarreiverbände.
"Jesus – mein kostbarer Schatz" (Diözese Eichstätt)Eines von mehreren diözesanen KonzeptenSpezifisch für die Diözese Eichstätt entwickelt; genaue Inhalte variieren je nach diözesanen Schwerpunkten und pastoralen Zielen; oft mit lokalen Praxisbeispielen angereichert.
"Jesus ist ganz bei mir" (Diözese Eichstätt)Eines von mehreren diözesanen KonzeptenBietet einen weiteren spezifischen Zugang zur Erstkommunion in der Diözese Eichstätt; legt möglicherweise besonderen Wert auf die persönliche Beziehung zu Jesus und die Präsenz Christi in der Eucharistie.
"Du bist mein Schatz" (Diözese Eichstätt)Eines von mehreren diözesanen KonzeptenEin weiteres Konzept aus der Diözese Eichstätt; könnte den Fokus auf die Einzigartigkeit jedes Kindes und seine Wertschätzung im Glauben legen.
Weitere Materialien und Kursbücher (allgemein)Vielfältige Akzente in Format, Zugang, Methoden, Bildsprache und InhaltenEs gibt zahlreiche Veröffentlichungen von verschiedenen Verlagen und Institutionen; oft mit spezifischen pädagogischen oder theologischen Schwerpunkten; Rezensionen können bei der Auswahl helfen.

Für die Durchführung des Konzepts "Mit Jesus unterwegs" wurden zwei Bände veröffentlicht, die beim Katholischen Bibelwerk erhältlich sind. Neben dem Band für die Katechetinnen und Katecheten, der eine detaillierte Übersicht über die jeweiligen Treffen sowie viel Bonus-Material (QR-Codes zu Informationen, Audiodateien von Geschichten und Liedern, Bastel-Ideen, Arbeitsblätter) enthält, gibt es ein ansprechendes Kinderheft, das viel Raum zur eigenen Gestaltung bietet und die Kinder aktiv in den Lernprozess einbindet.

Herausforderungen und die Kraft des Teamworks

Das Konzept "Mit Jesus unterwegs" mag auf den ersten Blick sehr umfassend und vielleicht sogar kompliziert wirken. Doch Bettina Wellmann vom Katholischen Bibelwerk betont: "Es ist eigentlich sehr einfach durchführbar." Gerade die Fülle an vorbereitetem Material macht es den Katechetinnen und Katecheten leicht, sodass selbst Ungeübte es ohne größere Probleme anwenden können. Dies ist ein großer Vorteil, besonders in Zeiten, in denen es zunehmend schwieriger wird, ehrenamtliche Mitarbeiter zu finden und zu schulen.

Anspruchsvoller ist hingegen der Vorbereitungsprozess selbst. Helmut Heiss ergänzt: "Man muss sich vorher damit beschäftigen und sich Mühe machen, zu planen, mit wem, wann und in welchem Zeitraum das Konzept durchgeführt wird." Dieser Planungsprozess ist stark auf Teamwork angelegt. Haupt- und Ehrenamtliche brauchen einander, um die Vorbereitung erfolgreich zu gestalten. Die Zusammenarbeit im Team ermöglicht es, Ressourcen zu bündeln, Erfahrungen auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen, was die Qualität der Katechese erheblich steigert. Thomas Höhn aus dem Erzbistum Bamberg berichtet von positiven Erfahrungen: Wo ein ähnliches Konzept bereits durchgeführt wurde, hätten sich viele Probleme bei der Ehrenamtlichensuche in Luft aufgelöst, da sich viele bereitwillig engagierten.

Das Konzept des Bibelwerks und der vier (Erz-)Bistümer verbindet viele Dinge und "bringt so wieder Leben in die Gemeinde", wie Bettina Wellmann es formuliert. Es implementiert die Erstkommunion-Vorbereitung in die Pfarrei, sodass sie nicht isoliert, sondern "mit und in ihr stattfindet". Dies ermöglicht nachhaltige Erfahrungen und Begegnungen, die über den eigentlichen Festtag hinaus wirken und das Gemeindeleben langfristig bereichern können. Die Macher des Konzepts sind sich einig, dass dies eine große Chance für das zukünftige Gemeindeleben darstellt.

Was ist das Ziel eines Gebets?
Das Ziel eines Gebets ist, Gott um Vergebung zu bitten und um seine Führung zu bitten. Oh Dreiniger Gott, ich grüße dich, bitte nimm alle Sünden von mir und empfange mein Gebet. Deine Liebe soll eines durchdringen, was du geschaffen hast. Jedes Lebewesen soll dein Glück erfahren und wissen, dass du stets da bist und für deine Kinder sorgst. Jesus, wir danken dir. Amen. Hallo Jesus, leite meine Gedanken in diesem Gebet.

Häufig gestellte Fragen zur Erstkommunionvorbereitung

Was ist Erstkommunionkatechese?

Erstkommunionkatechese ist die systematische Vorbereitung von Kindern auf den Empfang der ersten heiligen Kommunion. Sie umfasst die Vermittlung grundlegender Glaubensinhalte, das Kennenlernen der Eucharistie als Sakrament und die Einführung in das Gemeindeleben. Ziel ist es, den Kindern eine persönliche Begegnung mit Jesus Christus zu ermöglichen und sie auf die volle Teilhabe am eucharistischen Mahl vorzubereiten.

Warum ist der Sonntag so wichtig für die Vorbereitung?

Der Sonntag ist aus mehreren Gründen zentral für die Erstkommunionvorbereitung: Er ist historisch ein uralter Katechese-Tag der Kirche. Die Vorbereitung kann direkt an die Sonntagsliturgie angebunden werden, indem die Katechese vor dem Gottesdienst stattfindet und die Kinder anschließend gemeinsam die Messe feiern. Dies verbindet Theorie und Praxis und macht die Bedeutung der Eucharistie unmittelbar erfahrbar. Zudem stärkt es den Gemeindebezug und das Gefühl der Zugehörigkeit.

Werden die Eltern in die Vorbereitung einbezogen?

Ja, moderne Konzepte wie "Mit Jesus unterwegs" legen großen Wert auf die Einbeziehung der Eltern. Es werden oft parallele Katecheseangebote für Erwachsene gemacht, bei denen sie sich über das biblische Thema des Sonntags austauschen und über ihren eigenen Glauben ins Gespräch kommen können. Dies stärkt die Familie als "Hauskirche" und fördert die Nachhaltigkeit der Glaubensvermittlung.

Welche Materialien werden für die Erstkommunionvorbereitung verwendet?

Es gibt eine Vielzahl von Materialien und Kursbüchern mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Das Konzept "Mit Jesus unterwegs" bietet beispielsweise einen umfassenden Katechetenband und ein Kinderheft mit vielen Zusatzmaterialien wie Audiodateien und Bastelideen. Andere Diözesen wie Eichstätt bieten eigene Konzepte an (z.B. "Jesus – mein kostbarer Schatz"). Die Auswahl hängt oft von den lokalen Gegebenheiten und der pastoralen Ausrichtung ab.

Wie lange dauert die Erstkommunionvorbereitung in der Regel?

Die Dauer der Erstkommunionvorbereitung variiert je nach Konzept und Gemeinde. Das hier vorgestellte Konzept "Mit Jesus unterwegs" ist auf sieben Termine ausgelegt, die sich über einen bestimmten Zeitraum – oft einige Wochen oder Monate – erstrecken. Diese umfassen Sonntagskatechesen, Familiennachmittage und spezielle Einheiten zur Eucharistie. Es ist wichtig, genügend Zeit für die Vertiefung der Themen und die Gemeinschaftserfahrung einzuplanen.

Ist das Konzept "Mit Jesus unterwegs" für alle Pfarreien geeignet?

Das Konzept ist sehr flexibel gestaltet und soll auch für Pfarreiverbände in städtischen oder stadtnahen Gebieten gut umsetzbar sein, wo der "Leidensdruck" bei der Erstkommunionvorbereitung oft größer ist. Durch die umfassenden Materialien und die klare Struktur ist es auch für ungeübte Katechetinnen und Katecheten gut durchführbar. Es erfordert jedoch eine gute Planung und Teamwork zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen.

Insgesamt zeigt sich, dass eine gut durchdachte und gemeinschaftsorientierte Erstkommunionvorbereitung nicht nur die Kinder auf den Empfang des Sakraments vorbereitet, sondern auch das Gemeindeleben stärkt und Familien nachhaltig in den Glauben einbindet. Es ist ein Prozess, der von Engagement, Kreativität und dem Wunsch getragen wird, den Glauben lebendig und erfahrbar zu machen.

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