Wie oft sollte ein Moslem beten?

Das Gebet im Islam: Pflicht & Anleitung

17/12/2023

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Das Gebet, auch bekannt als Salat, ist eine der fünf Säulen des Islam und nimmt eine zentrale Stellung im Leben eines jeden Muslims ein. Dieser Artikel widmet sich der Erläuterung des Gebets speziell für Muslime, die möglicherweise noch kein Vorwissen besitzen oder gerade erst zum Islam gefunden haben. Es ist wichtig zu verstehen, dass es in den Details des Gebets leichte Meinungsunterschiede geben kann, die jedoch die Essenz und Gültigkeit des Gebets nicht beeinträchtigen. Die hier dargestellte Form ist die weltweit geläufigste und basiert auf den Überlieferungen des Propheten Muhammad (Friede sei mit ihm), der sogenannten Sunna. Um den Einstieg zu erleichtern, werden die Informationen vereinfacht präsentiert, ohne dabei die grundlegenden Prinzipien zu vernachlässigen. Das Gebet ist nicht nur eine rituelle Handlung, sondern eine direkte Verbindung zum Schöpfer, eine Quelle der Ruhe und des Friedens im täglichen Leben.

Was sagt der Koran über das Beten?
Ganz wichtig ist es ihnen vor allem, mit dem Herzen und mit den Gedanken bei der Sache zu sein und die Nähe und das Vertrauen zu Allah zu spüren. Auch im Koran steht an vielen Stellen, dass sich die Menschen neben dem Beten auch mit Herz und Verstand für Gutes einsetzen sollen (Sure 2:177 und Sure 2:262-265).
Inhaltsverzeichnis

Die Pflicht des Gebets im Islam

Wie bereits in früheren Erläuterungen betont, ist das Gebet eine unbedingte Pflicht für jeden Muslim. Diese Verpflichtung erstreckt sich gleichermaßen auf neue Muslime, die das Gebet, falls sie es noch nicht beherrschen, erlernen müssen. Der Islam ist jedoch eine Religion der Barmherzigkeit und Praktikabilität. Wenn eine Person objektiv nicht in der Lage ist, eine bestimmte Pflicht zu erfüllen, so ist sie von dieser befreit. Dies gilt auch für das Erlernen des Gebets: Ein neuer Muslim ist nicht dazu verpflichtet, sein allererstes Gebet sofort fehlerfrei zu verrichten. Die eigentliche Pflicht besteht darin, das Gebet so zügig wie möglich zu erlernen, sobald man dazu in der Lage ist. Unnötiges Zögern oder Aufschieben ist hierbei nicht angebracht, da das Gebet eine fortlaufende und wiederkehrende Verpflichtung ist, die den Tagesablauf eines Muslims prägt.

Die Wichtigkeit des schnellen Erlernens wird durch die Tatsache unterstrichen, dass das Gebet fünfmal täglich verrichtet werden muss. Schon wenige Stunden nach der Konversion oder dem Wiederfinden zum Islam steht oft das nächste Gebet an. Da in solchen Situationen meist wenig bis gar kein Vorwissen vorhanden ist, hat der Prophet Muhammad (Friede sei mit ihm) eine große Erleichterung für die Gläubigen geschaffen. Neue Muslime, die die eigentlichen arabischen Aussprüche des Gebets noch nicht beherrschen, dürfen vorübergehend sogenannte Ersatzaussprüche verwenden. Diese Erlaubnis gilt, bis die eigentlichen Texte auswendig gelernt wurden. Mit diesen Ersatzaussprüchen kann ein Anfänger sofort mit dem Gebet beginnen, ohne überfordert zu werden, und schrittweise die vollständigen Texte erlernen.

Das Erlernen des Gebets: Ein Weg der Erleichterung

Eine der größten Herausforderungen beim Erlernen des Gebets ist die Tatsache, dass die Gebetstexte auf Arabisch gesprochen werden. Dies kann selbst für Menschen, die die arabische Sprache beherrschen, komplex erscheinen, da es sich um spezifische religiöse Formulierungen handelt. Ein essenzieller Ratschlag für das Erlernen des Gebets lautet daher, zunächst einfach zu beten, so gut man kann. Parallel dazu können die arabischen Texte außerhalb des Gebets auswendig gelernt werden. Die Bedeutungen dieser Texte können entweder gleichzeitig oder, um eine Überforderung zu vermeiden, auch zu einem späteren Zeitpunkt erlernt werden. Der Weg zum Beherrschen des Gebets mag anfangs steinig erscheinen, doch Allah, der Erhabene, hat die Religion für die Menschen leicht gemacht, wie es im Koran heißt:

„Daher fürchtet Allah, soweit ihr könnt.“ [64:16]

Dieser Vers weist auf die immense Toleranz des Islam gegenüber menschlichen Fehlern und Schwächen hin. Das Entscheidende ist, wie bei allen Handlungen im Islam, die aufrichtige Absicht. Solange der Muslim sich ernsthaft anstrengt und die Absicht hat, das Gebet schnellstmöglich zu erlernen und korrekt zu verrichten, wird er von Allah dafür belohnt. Es ist ein Prozess des Lernens und der Annäherung, bei dem jeder Schritt, jede Anstrengung zählt.

Der Ablauf der Pflichtgebete: Zeiten und Einheiten

Der Ablauf des Gebets ist präzise festgelegt und wurde von den Gefährten des Propheten Muhammad (Friede sei mit ihm) überliefert, basierend auf seiner Anweisung: „Betet so, wie ihr mich beten gesehen habt.“ [Bukhari]. Jedes der fünf Pflichtgebete hat eine spezifische Anzahl von Gebetseinheiten. Eine Gebetseinheit, auf Arabisch Rakaʿa genannt (Plural: Rakaʿat), bezeichnet eine bestimmte Abfolge von Stehen, Verbeugen und Niederwerfen, die sich innerhalb des Gebets wiederholt. Um ein Gebet gültig zu verrichten, ist es unerlässlich, die korrekte Anzahl der Rakaʿat zu kennen und zu beachten, sowie zu wissen, ob das Gebet leise oder laut verrichtet wird.

  • Bei leisen Gebeten flüstert der Betende die Aussprüche so, dass er sich selbst hören kann.
  • Bei lauten Gebeten muss die Lautstärke nicht übermäßig hoch sein; es genügt, wenn der Betende seine eigene Stimme deutlich wahrnimmt.

Das laute Verrichten eines Gebets ist eine freiwillige Tat und keine Pflicht; wird ein lautes Gebet leise verrichtet, macht dies das Gebet nicht ungültig. Die Einhaltung der korrekten Anzahl der Gebetseinheiten ist jedoch obligatorisch.

Die folgende Tabelle listet die fünf täglichen Pflichtgebete mit ihrer jeweiligen Anzahl an Gebetseinheiten und der vorgeschriebenen Lautstärke auf:

Pflichtgebet (Fard)Gebetseinheiten (Rakaʿat)Lautstärke
Morgengebet (Fadschr)2 Rakaʿatlaut (beide)
Mittagsgebet (Dhuhr)4 Rakaʿatleise
Nachmittagsgebet (ʿAsr)4 Rakaʿatleise
Abendgebet (Maghrib)3 Rakaʿatlaut (die ersten beiden)
Nachtgebet (ʿIsha)4 Rakaʿatlaut (die ersten beiden)

Die Gebetszeiten ändern sich täglich um wenige Minuten und können durch Gebetsapps oder Gebetskalender aus der lokalen Moschee abgelesen werden. Es gibt darüber hinaus weitere Gebete, deren Verrichtung jedoch freiwillig ist und nicht zu den oben genannten Pflichtgebeten zählen.

Die Ersatzaussprüche und ihre Bedeutung

Für Anfänger, die die originalen arabischen Gebetstexte noch nicht auswendig gelernt haben, dienen die folgenden Ersatzaussprüche als temporäre Brücke, um das Gebet sofort beginnen zu können:

  • Allahu Akbar: „Allah ist größer (als alles andere)“
  • Subhaan Allaah: „Lobpreisung, etwa: Gepriesen sei Allah“
  • Al-hamdu lillaah: „Alles Lob gebührt Allah (etwa: Gott sei Dank)“
  • Laa ilaaha illallaah: „Es gibt keine Gottheit außer Allah“
  • As-Salamu alaikum: „Friedensgruß“

Der Ausspruch „Allahu Akbar“ ist besonders wichtig, da er bei den meisten Bewegungsübergängen innerhalb des Gebets gesprochen wird, um die Größe Allahs zu bezeugen und die Konzentration auf das Gebet zu lenken. In den Positionen des Gebets, in denen normalerweise längere Gebetstexte rezitiert werden, spricht der neue Muslim die kombinierte Formel:

Subhaan Allaah wal-hamdu lillaah wa-laa ilaaha illallaah wallaahu akbar.

Das Wort „wa“ bedeutet dabei „und“ und verbindet die verschiedenen Lobpreisungen Allahs zu einem fortlaufenden Ausdruck der Hingabe. Die Erlaubnis, das Gebet anfangs mit diesen vereinfachten Aussprüchen zu verrichten, stammt direkt aus einer Überlieferung des Propheten Muhammad (Friede sei mit ihm), in der er sagte:

„Was auch immer ihr vom Koran könnt, so rezitiert es, wenn ihr das nicht könnt, dann preist Allah, bezeugt Seine Einheit und glorifiziert Ihn.“ [Abu Dawud]

Die oben genannten Ersatzaussprüche erfüllen genau diesen Zweck: Sie stellen das Lobpreisen, Glorifizieren und das Bezeugen der Einheit Allahs dar. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass diese Aussprüche nur so lange verwendet werden sollten, bis der neue Muslim die eigentlichen Gebetstexte erlernt hat. Um diesen Lernprozess zu beschleunigen, ist es sogar erlaubt, die tatsächlichen Gebetstexte anfangs von einem Zettel oder einem Handy abzulesen, bis man sie auswendig kann.

Der detaillierte Aufbau einer Gebetseinheit (Rakaʿa)

Jede Gebetseinheit oder Rakaʿa folgt einem festgelegten Ablauf von Bewegungen und Aussprüchen. Hier wird der Aufbau einer Rakaʿa mit den Ersatzaussprüchen erklärt, damit ein Anfänger direkt sein erstes Gebet verrichten kann:

  1. Aufrechte Haltung (Qiyam): Zunächst stellt man sich aufrecht und in Richtung der Qibla auf, der Gebetsrichtung nach Mekka.
  2. Erheben der Hände (Takbiratul Ihram): Man erhebt die Hände bis zu den Schultern, wobei die Handinnenflächen nach außen zeigen. Während dieser Bewegung spricht man „Allahu Akbar“. Dies ist der Eröffnungs-Takbir, der das Gebet einleitet.
  3. Stehen mit gefalteten Händen: Nun platziert man beide Hände auf der Brust, wobei die rechte Hand über die linke gelegt wird. In dieser stehenden Position spricht man: „Subhaan Allaah wal-hamdu lillaah wa-laa ilaaha illallaahu wallaahu akbar“.
  4. Verbeugung (Rukuʿ): Anschließend sagt man erneut „Allahu Akbar“ und geht währenddessen in die Verbeugung. Bei der Verbeugung werden die Hände über den Knien platziert, während man sich mit geradem Rücken nach vorne beugt, sodass der Rücken parallel zum Boden ist. In dieser Position spricht man wieder: „Subhaan Allaah wal-hamdu lillaah wa-laa ilaaha illallaahu wallaahu akbar“. Die Verbeugung symbolisiert Demut und Unterwerfung vor Allah.
  5. Aufrichten aus der Verbeugung (Iʿtidal): Danach erhebt man sich aus der Verbeugung und sagt währenddessen erneut „Allahu Akbar“. Steht man wieder aufrecht da, spricht man: „Subhaan Allaah wal-hamdu lillaah wa-laa ilaaha illallaahu wallaahu akbar“.
  6. Erste Niederwerfung (Sujud): Nun folgt die Niederwerfung. In die Niederwerfung geht man, indem man auf die Knie geht, wobei beide Handflächen und die Stirn auf den Boden bzw. auf den Gebetsteppich gelegt werden. Während man in die Niederwerfung geht, spricht man „Allahu Akbar“. Ist man in der Position angekommen, sagt man: „Subhaan Allaah wal-hamdu lillaah wa-laa ilaaha illallaahu wallaahu akbar“. Die Niederwerfung ist die höchste Form der Demut und Nähe zu Allah.
  7. Sitzen zwischen den Niederwerfungen (Jalsa): Anschließend erhebt man sich in die Sitzhaltung. Dabei sitzt man auf seinen Unterschenkeln und sagt während der Bewegung „Allahu Akbar“. Auch in der Sitzposition wiederholt man wieder: „Subhaan Allaah wal-hamdu lillaah wa-laa ilaaha illallaahu wallaahu akbar“. Diese kurze Pause dient der Besinnung.
  8. Zweite Niederwerfung (Sujud): Danach geht man erneut in die Niederwerfung, wobei man „Allahu Akbar“ sagt. Mit der Stirn auf dem Boden spricht man wieder: „Subhaan Allaah wal-hamdu lillaah wa-laa ilaaha illallaahu wallaahu akbar“.
  9. Aufrichten für die nächste Rakaʿa oder Abschluss: Als letztes steht man mit den Worten „Allahu Akbar“ wieder auf, um die nächste Gebetseinheit zu beginnen, oder man verbleibt in der Sitzposition für den Gebetsabschluss, je nach Anzahl der Rakaʿat des jeweiligen Gebets.

Das vollständige Gebet: Kombination der Gebetseinheiten

Nachdem der Ablauf einer einzelnen Gebetseinheit (Rakaʿa) verstanden wurde, kann man nun ganze Gebete verrichten, indem man diese Einheiten kombiniert. Jedes Gebet besteht aus mindestens zwei dieser Einheiten.

Gebete mit 2 Gebetseinheiten (z.B. Morgengebet/Fadschr)

Um ein vollständiges Gebet mit zwei Rakaʿat zu verrichten, wie es beispielsweise beim Morgengebet der Fall ist, schließt man an den Schritt 9) des oben beschriebenen Ablaufs an. Man befindet sich im stehenden Zustand, der der Ausgangsposition von Schritt 2) entspricht. Man wiederholt nun alle Schritte von 2) bis 8) ein zweites Mal. Das bedeutet, man geht zweimal in die Niederwerfung. Nach der zweiten Niederwerfung der zweiten Rakaʿa stellt man sich jedoch nicht wieder auf, sondern erhebt sich mit den Worten „Allahu Akbar“ in die Sitzposition, in der man auch zuvor zwischen den Niederwerfungen war. In dieser Haltung spricht man abermals die Worte „Subhaan Allaah wal-hamdu lillaah wa-laa ilaaha illallaahu wallaahu akbar“. Anschließend schließt man das Gebet ab, indem man den Kopf einmal nach rechts und dann einmal nach links dreht und beide Male die Worte „As-Salaamu alaikum“ spricht. Damit ist das Gebet beendet.

Gebete mit 3 Gebetseinheiten (z.B. Abendgebet/Maghrib)

Bei einem Gebet mit drei Gebetseinheiten, wie dem Abendgebet (Maghrib), verfährt man auf ähnliche Weise. Nach der zweiten Gebetseinheit sagt man jedoch nicht sofort „As-Salaamu alaikum“, sondern steht noch einmal auf und hängt eine weitere, dritte Gebetseinheit an. Diese dritte Rakaʿa wird genauso verrichtet wie die erste und zweite, jedoch mit der Besonderheit, dass die Rezitation in der dritten Rakaʿa leise ist, auch wenn die ersten beiden Rakaʿat laut waren. Erst nach Beendigung der dritten Gebetseinheit, also nach der zweiten Niederwerfung der dritten Rakaʿa und dem anschließenden Sitzen, schließt man das Gebet mit dem Friedensgruß „As-Salaamu alaikum“ ab.

Gebete mit 4 Gebetseinheiten (z.B. Mittags-, Nachmittags- und Nachtgebet)

Ein Gebet mit vier Gebetseinheiten, wie das Mittagsgebet (Dhuhr), Nachmittagsgebet (ʿAsr) und Nachtgebet (ʿIsha), hat die Besonderheit, dass man nach der zweiten Gebetseinheit, in der man nach der zweiten Niederwerfung in der Sitzposition verweilt, kurz die Ersatzaussprüche wiederholt, aber dann sofort wieder aufsteht, um die dritte Rakaʿa zu beginnen. Man wiederholt in der dritten Rakaʿa also den Ablauf der ersten. Ebenso sind die zweite Einheit und die vierte Einheit gleich aufgebaut. Am Ende der vierten Rakaʿa, nach der zweiten Niederwerfung und dem abschließenden Sitzen, schließt man das Gebet mit dem Friedensgruß „As-Salaamu alaikum“ ab. Das laute Rezitieren ist keine Pflichthandlung, daher bleiben die leisen Gebete von Anfang bis Ende leise, während bei den lauten Gebeten die dritte und vierte Rakaʿa leise verrichtet werden.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Gebet im Islam

Ist das Gebet für neue Muslime sofort verpflichtend?

Ja, das Gebet ist für jeden Muslim sofort verpflichtend, sobald er den Islam annimmt. Da der Islam jedoch barmherzig ist, dürfen neue Muslime, die die arabischen Texte noch nicht beherrschen, vorübergehend spezielle Ersatzaussprüche verwenden, um das Gebet zu verrichten. Die Pflicht besteht darin, das Gebet so schnell wie möglich zu erlernen.

Muss ich das Gebet perfekt beherrschen, um zu beginnen?

Nein, Sie müssen das Gebet nicht sofort fehlerfrei beherrschen. Der Islam erlaubt es, das Gebet zunächst so gut wie möglich zu verrichten. Die Hauptsache ist die aufrichtige Absicht, das Gebet zu erlernen und sich anzustrengen. Allah belohnt die Anstrengung und die Absicht.

Darf ich die Gebetstexte anfangs ablesen?

Ja, um den Lernprozess zu beschleunigen, ist es erlaubt, die tatsächlichen Gebetstexte oder die Ersatzaussprüche anfangs von einem Zettel oder einem Handy abzulesen. Dies ist eine Erleichterung, um das Gebet ohne unnötige Verzögerung beginnen zu können.

Warum werden bestimmte Gebete laut und andere leise verrichtet?

Die Art der Rezitation (laut oder leise) ist Teil der überlieferten Praxis des Propheten Muhammad (Friede sei mit ihm) und somit der Sunna. Zum Beispiel werden das Morgengebet (Fadschr), die ersten beiden Rakaʿat des Abendgebets (Maghrib) und des Nachtgebets (ʿIsha) laut verrichtet, während das Mittagsgebet (Dhuhr) und Nachmittagsgebet (ʿAsr) leise gebetet werden. Das laute Rezitieren ist eine freiwillige, aber empfohlene Tat und macht das Gebet nicht ungültig, wenn es leise verrichtet wird.

Was sind die „Ersatzaussprüche“ und wann werden sie verwendet?

Ersatzaussprüche sind vereinfachte arabische Phrasen wie „Subhaan Allaah wal-hamdu lillaah wa-laa ilaaha illallaah wallaahu akbar“. Sie werden von neuen Muslimen verwendet, die die vollständigen Gebetstexte noch nicht auswendig gelernt haben. Sie dürfen so lange benutzt werden, bis die eigentlichen Gebetstexte beherrscht werden, um die Pflicht des Gebets sofort erfüllen zu können.

Wie finde ich die genauen Gebetszeiten heraus?

Die genauen Gebetszeiten ändern sich täglich und sind von Ihrem geografischen Standort abhängig. Sie können leicht über spezielle Gebetsapps auf Ihrem Smartphone oder durch einen Gebetskalender aus der lokalen Moschee oder islamischen Einrichtung ermittelt werden. Diese Quellen zeigen die genauen Zeiten für das Morgengebet (Fadschr), Mittagsgebet (Dhuhr), Nachmittagsgebet (ʿAsr), Abendgebet (Maghrib) und Nachtgebet (ʿIsha) an.

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